Aktuelles - Oktober 2015

30.10.2015

 

Start der Rückrunde gegen Hüttigweiler für den KSV richtungsweisend – Reserve will Krefeld ärgern – KSV-Jugend im Vergleichskampf Ringen vs. Judo gegen die SUA

 

Volle Kraft voraus lautet das Motto zum Rückrundenauftakt des KSV Witten gegen den direkten Verfolger ASV Hüttigweiler. Die Gäste aus dem Saarland patzten am vergangenen Wochenende in Riegelsberg, gaben beim 15:15 einen weiteren Zähler ab und rangieren nun zwei Punkte hinter dem KSV auf Platz Zwei in der Tabelle. Mit einem Sieg könnte man sich im Wittener Lager schon ein wenig vom Verfolgerfeld absetzen.

 

Dabei spielt den Mannen von Trainer Mirko Englich besonders der Stilartwechsel zur Rückrunde in die Karten. Sowohl der Schwede Edwin Dominguez (57 kg) kann nun in seiner favorisierten Greco-Stilart antreten wie auch Arthur Eisenkrein (61 kg), der nun im freien Stil zum Zuge kommt. Bei den schweren Jungs wechseln Mirko Englich und Imants Lagodskis die Gewichtsklassen, um weiterhin in ihren Stilarten antreten zu können. Dadurch steht man beim KSV vermeintlich noch ein Stück weit stärker als noch in den Hinrundenkämpfen.

 

Apropos Hinrunde…: Dort holte man zum Saisonstart im Saarland ein 16:16-Unentschieden – der bislang einzige schwarze Fleck auf der ansonsten weißen KSV-Weste. Spannend dürfte es allerding auch im Top-Duell an diesem Samstagabend (19.30 Uhr, Husemannhalle) werden, denn die Staffel von Trainer-Duo Christoph Gall und Jürgen Weiskircher ist mit einigen Siegringern gespickt und dürfte dem Gastgeber in einigen Gewichtsklassen Kopfschmerzen bereiten. So stehen mit Dimitar Zhelev, Christian Vaginiuc, Denis Balaur, Mathias Schwarz oder auch Till Bialek schon einige Hochkaräter auf dem Papier. Ebenso nicht zu unterschätzen ist der für Monaco startende Franzose Franck Hassli, der es vermutlich mit Ilie Cojocarie zu tun bekommen wird.

 

Sollte der Kampf gegen den direkten Konkurrenten siegreich bestritten werden, so stehen in den nächsten Tagen intensivere Gespräche mit den Förderern und Sponsoren zwecks einer möglichen Rückkehr ins Bundesliga-Oberhaus auf dem Terminkalender der Verantwortlichen beim KSV.

 

Zwei weitere wichtige Zähler möchte auch die KSV-Reserve gegen den direkten Konkurrenten, den KSV Germania Krefeld, einfahren. Im Hinkampf lief es nicht ganz so rosig für Attila Bayraks Schützlinge – unterlag man doch recht deutlich mit 8:25 bei den Seidenstädtern. Inzwischen sind aber auch die verletzungsbedingten Ausfälle zum Teil kompensiert und auch Simeon Stankovich steht in seiner angestammten Stilart (98 G) seit der letzten Woche wieder im Kader des KSV.

 

Mit einem Sieg könnte man somit an den Krefeldern vorbeiziehen (beide derzeit 6:12 Punkte) und sich weiter auf einen gesicherten Mittelfeldplatz konzentrieren. Beginn der Begegnung ist bereits um 17.30 Uhr.

 

Aber nicht nur die „Großen“ spielen beim KSV am Samstag eine Rolle – auch die Kleinsten dürfen ihr Können und Geschick schon ab 15.30 Uhr unter Beweis stellen. Dann findet nämlich der Jugendvergleichskampf gegen die Sport-Union Annen statt. Allerdings in zwei Sportarten.

 

Zuerst treten die KSV-Ringer gegen die SUA-Judokas in fremder Sportart an, anschließend stellen sich die Judoka den Ringern in ihrem favorisierten Gebiet. Jeder Sieg bringt einen Punkt, der in die Gesamtabrechnung einfließt. Dabei steht natürlich der Spaß und der Zusammenhalt mit anderen Sportlern aus der Stadt an allererster Stelle – gewinnen will der KSV-Nachwuchs aber natürlich trotzdem.

30.10.2015

 

Noah Englich schultert seinen Rivalen

 

von Marcel Kling - www.derwesten.de

 

Die Ringer-Jugend vom KSV Witten 07 hat ihre Siegesserie fortgesetzt. Beim Landessichtungsturnier im griechisch-römischen Stil in der Bleichsteinhalle in Herdecke holte der KSV-Nachwuchs fünf Goldmedaillen, zweimal Silber und zweimal Bronze. In der Vereinswertung bedeutete das hinter Neuss und Köln-Mülheim immerhin Rang drei. Zudem kämpften sich Gregor Eigenbrodt und Noah Englich ins Visier von Leistungssportkoordinator Ayhan Aytemiz. Insgesamt waren 17 KSV-Ringer unter den 180 Sportlern.

 

In der D-Jugend ging Ümitcan Tasdemir in der 38 kg-Klasse auf die Matte. Nach drei Siegen feierte er den Turniersieg. Niclas Weiß (31 kg) zog als Gruppensieger überraschend ins Finale ein, musste sich hier nach großem Kampf geschlagen geben, freute sich aber dennoch über Silber.

 

In der C-Jugend landete Justus Eigenbrodt (29 kg) nach zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Rang vier. Gleich zwei Starter schickte der KSV in der 31-kg-Klasse auf Medaillenjagd. Ben Schaller wurde Sechster, während Max Nowicki mit drei Siegen sogar ins Finale einzog. Gegen einen starken Gegner musste er sich dort allerdings mit Silber zufrieden geben. Gregor Eigenbrodt revanchierte sich als Freistiler im ungeliebten griechisch-römischen Stil für die Niederlage gegen Malik Eliseev vor drei Wochen. Nach drei weiteren Siegen stand Eigenbrodt im Finale, wo er dem Neusser Jonas Albakov das Nachsehen ließ und Gold holte. Wittens Kutkagan Öztürk wurde in der gleichen Gewichtsklasse Sechster.

 

In der 38 kg-Klasse belegten die KSV-Talente Vatan Ülger und Nick Engelkamp die Plätze vier und fünf. Alexander Boric (50 kg) ließ nichts anbrennen und holte sich erneut die Goldmedaille. Auch den Freundschaftskampf gegen den Gewinner der höheren 54 kg-Klasse entschied er für sich.

 

Die Wittener B-Jugendlichen sind 2016 erstmals zur Teilnahme an Deutschen Meisterschaften berechtigt. NRW-Leistungskoordinator Ayhan Aytemiz schaute ganz genau hin, welche Sportler sich hier aufdrängen können. In der 34-kg-Klasse kam es im Kampf um Gold zum Spitzenduell zwischen Noah Englich und dem Neusser Arslanbek Salimov. Letzterer war bisher in diesem Jahr unbesiegt und führte bereits mit 4:0 nach Punkten. Doch der zwölfjährige Noah Englich drehte das Ergebnis und schulterte Salimov am Ende sogar - Gold für den Wittener. Lospech hatte derweil sein Vereinskollege Niklas Schinner (38 kg): Er bekam es mit dem späteren Ersten und Dritten zu tun und landete am Ende auf Rang sieben.

 

In der 42 kg-Klasse gab Can Oguz in zwei Kämpfen eine Führung unnötig aus der Hand. So blieb letztlich nur Rang sechs, einen Platz vor Tim Oberboßel. Andreas Zenger verlor nur gegen den späteren Sieger und holte Bronze. Die gleiche Medaille gab es für Gensche Geerev (54 kg). Marlon Schwarz (76 kg) kämpfte sich ungefährdet zu Gold.

25.10.2015

 

Herbstmeisterschaft für den KSV gesichert – Blick nach vorn zum Spitzenkampf – Reserve unterliegt Oberforstbach deutlich

 

Beste Stimmung gab es auf der Rückfahrt am gestrigen Samstagabend im KSV-Mannschaftsbus zu vermelden. Nicht nur, dass man beim sich respektabel verkaufenden Aufsteiger aus Viernheim zwei Auswärtszähler eingefahren hatte, sondern auch der damit festgeschnürte Gewinn der Herbstmeisterschaft perfekt war. Der heimische SRC machte es dem KSV aber über weite Strecken schwer und forderte den Ruhrstadt-Ringern alles ab, um am Kampfende mit 8:15 als Sieger die Matte zu verlassen.

 

Dabei holte Edwin Dominguez (57 F) im letzten Kampf der ungeliebten freien Stilart nach 0:2-Rückstand gegen Mirko Hilkert noch auf und siegte dank der letzten erzielten Wertung mit 1:0 (1:0). Ebenso viel Mühe hatte Ringertrainer Mirko Englich (130 G) mit Sebastian Otto, der ihm äußerst kompakt gegenüberstand und „nur“ einen 0:2-Punktsieg abgab (0:2). Den ersten Dämpfer bekam man im Wittener Lager durch „Schlafmütze“ Arthur Eisenkrein (61 G). Gegen Pascal Hilkert wäre wohl durchaus ein Sieg machbar gewesen, allerdings träumte der junge Wittener wohl gerade von genau diesem Erfolg, als ihn sein Gegner mit einem Kopfhüftzug in Lehrbuch-Manier aufs Kreuz beförderte (4:2).

 

Kurzer Schock im KSV-Lager – aber nicht für Imants Lagodskis (98 F). Der clever ringende Lette drehte Aylin Ashim Kudret einige Male und verbuchte somit beim 13:3-Punktsieg drei wertvolle Zähler (4:5). Auf ebenfalls drei Zähler brachte es im Anschluss Yunier Castillo (66 F) gegen den bis dato unbesiegten Shukri Shukriev. Die KSV-Fans brauchten dabei allerdings Nerven aus Stahl, denn Castillo war aufgrund der etwas passiven Ringweise in den ersten drei Minuten sowie einem unerlaubten Heraustragen seines Gegners bereits zweimal verwarnt worden und stand kurz vor der Disqualifikation, hatte dies selber aber im hektischen Kampfgeschehen gar nicht richtig mitbekommen. Fleißig konterte er den Gastgeber aber im zweiten Durchgang Punkt für Punkt aus und stand als überragender 15:3-Punktsieger fest (4:8).

 

Nico Brunner (86 G) knüpfte nach der Pause an die Punkte-Sammeln-Aktion seiner Vorringer an. Gegen Sascha Helmling lag er zwar durch eine Unachtsamkeit 0:4 in Rückstand, kämpfte sich aber heran und drehte den Spies zum 8:4-Punktsieg um (4:10). Für Andreas Eisenkrein (66 G) war gegen Thomas Karnauka durchaus mehr drin. Beide Athleten belauerten sich lange und suchten nach geeigneten Schlupflöchern beim Gegner. Der SRC-Ringer fand diese immerhin zweimal – dies reichte ihm zum 3:0-Erfolg (6:10). Wie wichtig der junge Ukrainer Rostyslav Pervachuk (86 F) im KSV-Trikot sein kann, zeigte er bei seinem Aufeinandertreffen mit dem ringenden Coach der Gastgeber, Tony Seifert. Gute acht Kilo leichter war der KSV-Athlet, was ihn in den Bodenrunden einiges an Punkten kostete, da sein Gegenüber diesen Vorteil immer wieder nutzte, um selbst zu kontern. Ein spektakulärer Kampf, in dem Pervachuk schon zur Pause mit 9:8 in Front lag und am Ende gar mit 25:15 die Oberhand behielt (6:13).

 

Die erste Saisonniederlage setzte es für Alexander Storck (75 F) gegen Matthias Schmidt. Dieser war für Storck äußerst unangenehm zu ringen, machte dem KSVer das Leben über die komplette Kampfdistanz schwer und siegte verdient mit 5:1 (8:13). In einem packenden Duell mit Vladimir Stoychev gelang Ilie Cojocari (75 G) das letzte Ausrufezeichen des Abends. Ständig nach vorne marschierend sammelte der junge Rumäne die ersten Punkte ein, ehe er sich den Finger auskugelte. Diesen ließ er sich ohne mit der Wimper zu zucken kurz behandeln und startete weiter seine Punktejagd. Ein souveränes 6:0 führte zum 15:8-Gesamterfolg.

 

Ein Kampfabend, der allen Ringkampffreunden Spaß gemacht hat, denn die Begegnungen - die ab Sonntagabend übrigens in kompletter Länge auf ringentv.jimdo.com angesehen werden können - fanden auf äußerst hohem Zweitliga-Niveau statt. Auf der Rückfahrt wurde dann die Meldung aus Riegelsberg wie ein Lauffeuer verbreitet, denn der schärfste Verfolger ASV Hüttigweiler musste dort beim 15:15 Federn lassen und steht somit nun zwei Punkte hinter dem KSV. Eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft kann am kommenden Samstag fallen. Dann erwartet der KSV in heimischer Husemann-Halle zum Rückrundenstart eben diesen Konkurrenten aus dem Saarland und will seine Heimserie vor hoffentlich vollem Haus weiter ausbauen.

 

KSV-Reserve gegen Oberforstbach auf verlorenem Posten

 

Nichts zu bestellen gab es dagegen für die KSV-Reserve gegen die Ringer-Gemeinschaft aus Oberforstbach und Kelmis. Mit 8:32 verließen die Schützlinge von Attila Bayrak letztendlich die Matte. Lediglich Idris Ibaev (57 F, Schultersieg bei 14:4-Führung) und Simeon Stankovich (98 G, technisch überlegen nach nur 33 Sekunden) konnten dabei die Punkte für die Zweitvertretung einfahren. Die deutliche Überlegenheit der Gäste musste man im KSV-Lager anerkennen. Bemerkenswert: Kein einziger Kampf ging an diesem Abend über die volle Distanz von 6 Minuten. Bahtiyar Dündar unterlag dabei auf Schultern – Pascal Wittke, Nick Jacobs, Aldin Dikezi, Diyar-Murat Dündar, Julian Zimmermann und Mattaios Engonidis technisch unterlegen. Einzig Fahim Nasari hätte noch vier Zähler zum Gesamtresultat beisteuern können. Er gewann zwar mit 15:0, zählte aber als nicht erlaubter dritter Ausländer in der Gesamtwertung.

 

Vor dem Spitzenkampf des KSV gegen Hüttigweiler trifft die Reserve am kommenden Samstag bereits um 17.30 Uhr auf den KSV Germania Krefeld, der derzeit punktgleich mit dem KSV auf einen Platz im gesicherten Mittelfeld schielt.

  SRC Viernheim KSV Witten 07 8:15  
57 F Mirko Hilkert Edwin Dominguez EU 0:1 PS 2:2
61 G Pascal Hilkert Arthur Eisenkrein 4:0 SS 4:0
66 F Shukri Shukriev EU Yunier Castillo EU 0:3 PS 3:15
66 G Thomas Karnauka Andreas Eisenkrein 2:0 PS 3:0
75 F Matthias Schmidt J Alexander Storck 2:0 PS 5:1
75 G Vladimir Stoychev EU Ilie Cojocari EU 0:2 PS 0:6
86 F Tony Seifert Rostyslav Pervachuk N 0:3 PS 15:25
86 G Sascha Helmling Nico Brunner 0:2 PS 4:8
98 F Aylin Ashim Kudret EU Imants Lagodskis EU 0:3 PS 3:13
130 G Sebastian Otto Mirko Englich 0:1 PS 0:2
  KSV Witten 07 II RG Oberforstbach/Kelmis 8:32  
57 G Idris Ibaev JN Kyashif Salimov J 4:0 SS 14:4
61 F Bahtiyar Dündar J Djakhar Gamboulatov 0:4 SS 0:8
66 G Pascal Wittke J Sjamil Lamanoejev N 0:4 TÜ 0:17
70 F Fahim Nasari N Oliver Knorr 0:4 3. AL
75 G Nick Jacobs J Abouboukar Toutaiev J 0:4 TÜ 1:17
75 F Aldin Dikezi SD Murad Madajev N6 0:4 TÜ 0:18
80 G Diyar-Murat Dündar Laszlo Szucz N 0:4 TÜ 0:18
86 F Julian Zimmermann J Abdula Gazijev 0:4 TÜ 4:20
98 G Simeon Stankovich N Patrick Vahlefeld 4:0 15:0
130 F Mattaios Engonidis ND Magomedchabib Sulikov 0:4 TÜ 0:16

25.10.2015

 

Ziehen Flüchtlinge in die Wittener Mannesmann-Halle?

 

81 weitere Flüchtlinge werden am Montag (26.10.) und Dienstag in Witten erwartet. Wird die städtische Mannesmannhalle eine Notunterkunft auf Zeit?

 

Krisensitzung am Freitag bei der Bürgermeisterin: Am Montag werden in der Stadt 62 neue Flüchtlinge erwartet, am Dienstag 19 weitere Menschen. Sonja Leidemann besprach mit ihrem Krisenstab verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten. Zunächst hieß es, dass die Wahl auf die städtische Mannesmannhalle gefallen sei. Der Sportverein KSV, der dort Breitensportarten anbietet, wollte am Freitag schon den rechten Hallenteil freiräumen. Die Bürgermeisterin stoppte die Aktion telefonisch.

 

„Wir prüfen derzeit verschiedene Möglichkeiten für eine Notunterkunft. Die Mannesmannhalle ist eine davon. Die Entscheidung fällt am Montag“, sagte Leidemann. Das Deutsche Rote Kreuz war am Freitag ganz schnell, wollte offenbar schon Betten zur Mannesmannhalle bringen, fuhr dann aber wieder ab, so ein Augenzeuge.

 

Die Bürgermeisterin: „Dienstag ist Schicht im Schacht“

 

Sonja Leidemann ging am Freitag davon aus, dass man die 62 Neuankömmlinge am Montag noch in den bisherigen Flüchtlingsunterkünften in der Stadt werde einquartieren können. „Dort werden Doppelstockbetten aufgestellt.“ Am Dienstag aber sei dann „Schicht im Schacht“. „Es sei denn, es melden sich bis dahin noch private Vermieter bei uns.“

 

Vermieter sollen freien Wohnraum melden

 

Laut Bezirksregierung werden sich die monatlichen Zuweisungen an Flüchtlingen noch nahezu verdoppeln, heißt es seitens der Stadt. Für dieses Jahr müsse mit bis zu 400 weiteren Menschen monatlich gerechnet werden.

 

Vermieter, die freie Wohnungen oder Gebäude haben, werden von der Stadt dringend gebeten, sich zu melden: Tel. 02302/581 5011, -5033, -5034, -5036 oder per Mail: wohnen.soziales@stadt-witten.de

 

Die Bürgermeisterin betonte, dass man bei den Flüchtlingsunterkünften „kurz-, mittel- und langfristig“ denken müsse. Bei der Stadt schließt man nicht aus, dass Witten in der kommenden Woche noch weitere Menschen zugewiesen werden.

 

Von Ringern belegt

 

Thomas Altstadt, Vorsitzender des KSV, sagte am Freitag, dass bei einer Einquartierung von Flüchtlingen in einen Teil der Mannesmannhalle der dortige Sportbetrieb eingestellt werden müsse. „Es war vom rechten Hallenteil die Rede und der hat auch einen Zugang zu den Umkleidekabinen.“ Sollte es so kommen, müsse der Verein versuchen, die dort trainierenden 500 Breiten- und Kampfsportler vorübergehend mit in die angrenzende Ostermannhalle zu bekommen. Altstadt: „Nur ist die montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr von Ringern belegt. Ich fürchte, für alles wird es dort zu eng sein.“

 

Im Oktober kamen bereits 239 Flüchtlinge in die Stadt

 

Laut Stadt leben derzeit 1090 zugewiesene Flüchtlinge in Witten, 192 weitere Menschen in der Landesnotunterkunft Jahnhalle. Behördensprecherin Lena Kücük: „Witten sind im Oktober bislang 239 Flüchtlinge zugewiesen worden. Da sind die Menschen, die Montag und Dienstag kommen, nicht mitgerechnet.“ Bis Juli seien noch durchschnittlich 50 Flüchtlinge im Monat gekommen. Kücük: „Dann waren es 50 wöchentlich. In der kommenden Woche liegt die Zahl noch höher.“

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

23.10.2015

 

KSV reist zum Aufsteiger – Hinrundenabschluss in Viernheim – Reserve muss gegen Oberforstbach/Kelmis

 

Das erste Aufeinandertreffen mit dem SRC Viernheim steht für den KSV Witten zum Abschluss der Hinrunde am morgigen Samstagabend in der Waldsporthalle der von Baden-Württembergischen Gebiet umgebenen hessischen Industriestadt an. Viernheim liegt dabei etwas nord-östlich von Mannheim und ist doch mit einer Einwohnerzahl von rund 33.000 ein ganzes Stückchen kleiner als Witten. Dass der Aufsteiger aus der Regionalliga Württemberg allerdings keinesfalls im Vorbeigehen abgefrühstückt wird, dafür sprechen die bislang gezeigten Resultate der Bergsträßer. Zu Saisonbeginn etwas schleppend in Gang gekommen und mit drei Niederlagen gestartet, folgten zuletzt allerdings überraschende Siege in Merken (16:12), gegen Essen (13:10) und in Aachen (18:10).

 

Die Siegesserie wollen Mirko Englichs Athleten allerdings nun stoppen. Als Tabellenerster und bislang noch ungeschlagen begibt man sich in die Mattenschlacht mit dem Aufsteiger. Personell gibt es beim KSV keinen Grund für Veränderungen. Warum auch, denn nach dem mehr als deutlichen 26:1-Heimerfolg gegen den KV Riegelsberg aus der Vorwoche soll mit einem weiteren Auswärtssieg der Schwung mitgenommen werden, um nächste Woche zum „Kampf der Giganten“ in der 2. Bundesliga West den Rückrundenstart gegen den ASV Hüttigweiler ebenfalls meistern zu können. Geleitet wird die Begegnung von Sükrü Cakmak aus Heusweiler.

 

Kurzentschlossene finden beim KSV auch noch Platz zur Mitreise im Mannschaftsbus. Die Abfahrt ist um 13.30 Uhr vom Trainingszentrum „Ostermann-Halle“. Infos und Anmeldung laufen über KSV-Vize Thomas Limper (thomas.limper@ksv-witten.de)

 

Für die KSV-Reserve geht es zur gleichen Zeit in heimischer Ostermann-Halle gegen die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis um zwei weitere wichtige Zähler in der NRW-Oberliga. Zum Saisonauftakt unterlag man dort trotz des Einsatzes von Zweitliga-Ringern wie Nico Brunner und Ufuk Canli mit 13:24. Das allein zeigt schon die Stärke des Teams aus dem belgischen Grenzgebiet Nähe Aachen. Nach der Hinrunde rangiert die RG allerdings mit 8:8 Punkten auch nur zwei Zähler vor der Bayrak-Staffel, die ihrerseits auch wieder alles dran setzen wird, weitere zwei Zähler im Kampf um einen sicheren Mittelfeldplatz einzufahren.

23.10.2015

 

KSV-Youngster holen fünf Medaillen

 

von Marcel Kling - www.derwesten.de

 

Der Ringer-Nachwuchs vom KSV Witten 07 legte beim Goldbach-Cup starke Kämpfe auf die Matte. Witten. Noah Englich und Artur Szczesny kämpfen sich beim Goldbach-Cup in Bayern souverän zu Gold. Silber für Radoslaw Szczesny und Can Oguz.

 

Der Nachwuchs vom KSV Witten 07 hat eine weite Reise auf sich genommen, um auf Medaillenjagd zu gehen: In Bayern haben die jungen Ringer am Goldbach-Cup teilgenommen. Das Trainerteam um Mirko und Yvonne Englich hatte den Wettkampf bewusst angesetzt, um die erlernten Griffe der letzten Wochen zu begutachten. Sie betreuten acht Jugendsportler und durften am Ende beide mit den Ergebnissen zufrieden sein. Mit fünf Medaillen im Gepäck ging es zurück ins Ruhrgebiet.

 

In der C-Jugend startete Noah Englich in der 34 kg-Gewichtsklasse. Mit konstanter Leistung ging er bei allen fünf Kämpfen ohne Punktverlust als Sieger von der Matte. Mit zwei Würfen, die mit der Höchstpunktzahl von fünf Punkten belohnt wurden, erkämpfte er sich verdient Gold. Alexander Boric ging ebenfalls in der C-Jugend an den Start. Er stand unglücklich mit 50,2 kg, also 200 Gramm zu viel, auf der Waage und hatte in der 54 kg-Klasse keine Gegner. Seine zwei Freundschaftskämpfe entschied er für sich, den anderen Kämpfern in der 50 kg-Klasse musste er unzufrieden zusehen.

 

Eine Altersklasse höher, in der B-Jugend, feierte Radoslaw Szczesny (38 kg) nach zwei Siegen und einer Niederlage die Silbermedaille. Besonders überrascht war das Wittener Trainerteam, als im zweiten Kampf beim Stand von 8:8 Szczesny zum Sieger erklärt wurde - laut Regelwerk war der Kampf verloren. Die Kampfrichter waren allerdings anderer Meinung und legten das Regelwerk zu Gunsten Szczesnys aus. Vereinskollege Can Oguz (42 kg) konnte ein weiteres Mal von seinem unbequemen Kampfstil profitieren und tat es Szczesny gleich: Mit drei Siegen sicherte sich Oguz Silber.

 

Zwei Starter des KSV Witten gingen in der 58kg-Klasse über die Waage: Gensche Gereev und Tukgagan Öztürk kämpften beide beherzt und setzten die Vorgaben der Trainer optimal um. Gensche stand am Ende im Kampf um Platz drei, welchen er unglücklich verlor. Somit musste er mit der "Holzmedaille" zufrieden sein. Tukgagan zeigte im Wettkampfverlauf eine starke Leistung gegen den amtierenden Deutschen Meister - ein bekanntes Gesicht beim KSV Witten, ist er doch der Enkel des Olympia-Dritten und Ehrenmitglied Karl-Heinz Helbing. Als einziger in dieser Klasse konnte Tukgagan über die volle Kampfzeit dagegen halten, die Niederlage war aber nicht zu vermeiden. Am Ende wurde es für ihn zwar nur Platz fünf in einem starken Teilnehmerfeld von acht Teilnehmern, aber die enorme Entwicklung ist deutlich sichtbar.

 

Im ältesten Jahrgang, der A-Jugend, hatte Artur Szczesny (46 kg) wenig Mühe und wurde verdient Erster. Der Polnische Meister zeigte seine technischen Möglichkeiten und war zu keiner Zeit gefährdet. Mert Tasdemir, mittlerweile aufgerückt in die 63 kg-Klasse, begann mit einer Schulterniederlage, steigerte sich im Verlauf des Wettkampfes und gewann seinen zweiten Kampf. Im Kampf um Platz drei musste er jedoch die Stärke seines Gegners anerkennen - nach nur 27 Sekunden war der Kampf vorbei und Tasdemir Vierter.

18.10.2015

 

KSV überrollt Riegelsberg in der Festung Husemannhalle – Oberliga: KSV II gegen Neusser Top-Team mit wenig Chancen

 

Mit so einer Packung hatte wohl kaum einer im Vorfeld des Zweitliga-Kampfes zwischen dem KSV Witten 07 und dem KV 03 Riegelsberg gerechnet. Äußerst eng und dramatisch verliefen die bisherigen Duelle. Am Samstagabend allerdings passte für den KSV, der nun seit vollen zwei Jahren ungeschlagen in heimischer Husemann-Halle auftritt, beim 26:1-Erfolg gegen die Saarländer so gut wie alles. Bei den Gästen dagegen, die leider nur zu neunt über die Waage gingen, lief dagegen nur wenig zusammen.

 

In der „falschen“ Stilart tat sich Edwin Dominguez (57 F) erwartungsgemäß schwer, hatte allerdings Kevin Müller zumeist sicher im Griff und fuhr die ersten KSV-Punkte an diesem Abend ein (2:0). Dass Waldemar Minnich gegen KSV-Ringertrainer Mirko Englich (130 G) die kompletten sechs Minuten überstand, war wohl vielen ein Rätsel. Gegen den immer wieder anstürmenden Ringertrainer des KSV befand sich der Gast im permanenten Rückwärtsgang – für Englich somit keine Gelegenheit, die vollen vier Punkte einzufahren (5:0).

 

Auch Arthur Eisenkrein (61 G) - wie Dominguez in der Vorrunde stilartfremd ringend - tat sich gegen Moritz Paulus im Stand schwer - es sah lange Zeit nach einem äußerst engen Duell aus. Allerdings nur so lange, bis Eisenkrein den Gast einmal in der Bodenrunde hatte – dort wurde dieser buchstäblich schwindelig gedreht. Innerhalb weniger Sekunden hatte der Wittener sein Punktekonto prall gefüllt (9:0). Der in dieser Saison noch unbezwungene Lette Imants Lagodskis (98 F) ließ an einem weiteren Sieg keine Zweifel aufkommen. Svetoslav Lyutskanov konnte zwar zwei Attacken durchbringen, hinderte Lagodskis aber nicht am ungefährdeten 9:4-Erfolg (11:0). In den punktreichsten Kampf des Abends war wieder einmal Yunier Castillo (66 F) verwickelt. Suren Eloyan im Gästetrikot ließ er dabei zwar zwischendurch immer wieder Hoffnung aufkeimen, als dieser etwas herankam, aber am Ende war am 19:10-Punktsieg nichts zu rütteln (14:0).

 

Nach der Pause setzte es dann einen kleinen Dämpfer für die Stimmung unter den rund 350 Zuschauern. Nico Brunner (86 G) bekam es mit Marius Braun, der seit dieser Saison als Neuling bei den Gästen bislang mit starken Resultaten überzeugen konnte, zu tun. Und eben jener Braun stand zu kompakt für den Wittener. Kaum einmal kam Brunner durch, unterlag am Ende knapp mit 2:4 (14:1). Einen wahren jubelsturm erntete Andreas Eisenkrein (66 G) in seinem Kampf gegen Yakup Sari. Mit einer konzentrierten Leistung gelangen ihm dabei sogar sehenswerte Würfe und ein nahezu ungefährdeter 13:2-Erfolg (17:1).

 

Bei seinem Heimdebüt trumpfte Rostyslav Pervachuk (86 F) gegen Robin Paulus in den ersten drei Minuten ordentlich auf, stand nur zwei Punkte vor der technischen Überlegenheit. Dann war allerdings beim jungen Ukrainer die Luft aufgrund der strapaziösen Anreise ein wenig heraus und der Gast kämpfte sich Punkt um Punkt noch einmal näher heran, konnte dabei den 15:9-Erfolg allerdings nicht mehr umdrehen (19:1). Da die Gäste für Alexander Storck keinen Gegner mitgebracht hatten, kam dieser zu weiteren vier Punkten (23:1). Den Schlussstrich unter eine überzeugende KSV-Teamleistung setzte Ilie Cojocari (75 G) im Kampf gegen Ruhullah Gürler. Auch der stand äußerst unbequem und kompakt, stellte für den Wittener Athleten allerdings beim 12:0-Punktsieg keine Gefahr dar (26:1).

 

KSV-Reserve unterliegt starker Neusser Top-Staffel

 

Dass die Gäste vom KSK Konkordia Neuss zurecht auf Platz Eins der Oberliga NRW stehen, bewiesen sie im Vorkampf zur Zweitliga-Begegnung eindeutig. Immerhin zwölf Punkte nahm die junge Staffel von Trainer Attila Bayrak den Rheinländern ab.

 

Vier davon sammelte Idris Ibaev, der bereits nach einer Minute technisch überlegen wieder die Matte verließ. Drei minuten mehr benötigte Mattaios Engonidis zur vollen Punktzahl). Danach waren aber vorerst nur die Gäste am Zug. Bahtiyar Dündar unterlag auf Schultern, Julian Zimmermann technisch unterlegen. Fahim Nasari lieferte sich mit seinem Kontrahenten das einzige Duell auf Augenhöhe, unterlag aber auch hier knapp mit 3:4. Diyar-Murat Dündar wurde geschultert, Pascal Wittke und Aldin Dikezi unterlagen durch technische Überlegenheit ihrer Gegner. Zum Ende war es Nick Jacobs vorbehalten, mit einem sehenswerten Schultersieg noch einmal vier weitere Punkte auf die Habenseite zu bringen.

 

Für beide Teams stehen am kommenden Wochenende harte Aufgaben auf dem Programm. In der zweiten Bundesliga reist der KSV zum SRC Viernheim, die als Aufsteiger nach durchwachsenem Saisonstart immer besser in Form kommen und Ringer im Kader haben, die man im Wittener Lager keinesfalls unterschätzen sollte. Zur Auswärtsfahrt sind noch Plätze im Mannschaftsbus frei. Informationen und Anmeldungen gibt es bei Thomas Limper (thomas.limper@ksv-witten.de).

 

Wer nicht mit dem KSV auf Reisen geht, sollte die „Zweite“ in der heimischen Ostermann-Halle unterstützen. Zeitgleich am Samstagabend (19.30 Uhr) empfängt man dort die RG Oberforstbach, Sparta Kelmis, die derzeit mit 8:8 Punkten zwei Punkte mehr als die Ruhrstadt-Ringer auf dem Konto haben und erneut eine spannende Begegnung versprechen.

 

  KSV Witten 07 KV 03 Riegelsberg 26:1  
57 F Edwin Dominguez Kevin Müller 2:0 PS 5:2
61 G Arthur Eisenkrein Moritz Paulus 4:0 16:0
66 F Yunier Castillo Suren Eloyan 3:0 PS 19:10
66 G Andreas Eisenkrein Yakup Sari 3:0 PS 13:2
75 F Alexander Storck   4:0 KL 0:0
75 G Ilie Cojocari Ruhullah Gürler 3:0 PS 12:0
86 F Rostyslav Pervachuk Robin Paulus 2:0 PS 15:9
86 G Nico Brunner Marius Braun 0:1 PS 2:4
98 F Imants Lagodskis Svetoslav Lyutskanov 2:0 PS 9:4
130 G Mirko Englich Waldemar Minnich 3:0 PS 9:0
  KSV Witten 07 II KSK Konk. Neuss 12:25  
57 F Idris Ibaev Alexander Kromm 4:0 18:0
61 G Bahtiyar Dündar Mimoun Touba 0:4 SS 0:12
66 F Fahim Nasari Anatolij Efremov 0:1 PS 3:4
70 G Pascal Wittke Nikolai van Berkum 0:4 TÜ 2:17
75 F Aldin Dikezi Kirill Surikow 0:4 TÜ 2:17
75 G Nick Jacobs Daniel Hofsetz 4:0 SS 8:2
80 F Diyar-Murat Dündar Lom-Ali Eskijev 0:4 SS 0:12
86 G Julian Zimmermann Gregorii Stepanov 0:4

TÜ 0:18

98 F   Robert Sahakyan 0:4 KL
130 G Mattaios Engonidis Florian Luck 4:0 16:0

16.10.2015

 

KSV mit Selbstbewusstsein gegen Riegelsberg – Reserve tritt auf Spitzenreiter Neuss

 

Mit breiter Brust gehen die Ruhrstadt-Ringer am Samstagabend gegen den KV 03 Riegelsberg auf die heimische Matte der Husemann-Halle. Als bislang ungeschlagener Spitzenreiter konnte dem KSV bislang nur der ASV Hüttigweiler im Auftaktkampf beim Remis einen Punkt abknöpfen. Seitdem gab es vier Siege in Folge, die den KSV motiviert in das Duell mit den Saarländern gehen lassen.

 

Der KV Riegelsberg begleitet den KSV nun im dritten Jahr in der 2. Bundesliga West. Unvergessen ist bei vielen noch das Saisonfinale 2013, als man im Saarland am letzten Kampftag vor einer tollen Riegelsberger Kulisse die Zweitliga-Meisterschaft eingefahren hat. Aber alle Duelle mit dem Verein um Clubboss Bernd Wegner, der - wie viele Teams im Saarland - für seine hervorragende Jugendarbeit bekannt ist, standen meist auf hohem und spannenden Niveau.

 

Auch nach den Abgängen von Mohammed Yasin Yeter, Pajtim Sefaj und Sebastian Janowski hat man sich u. a. mit Suren Eloyan (66 F), Marius Braun (86 G) oder auch Hrachia Malkhasian (66 G) sehr gut verstärkt und dürfte ein sehr unberechenbarer Gegner für das Team um Mirko Englich werden. Gegen die NRW-Rivalen Essen-Dellwig (9:15) und Merken (9:17) unterlag man recht deutlich, während der Sieg gegen Aachen-Walheim (27:7) wiederum eine klare Sprache spricht.

 

Beim KSV will man sich allerdings vor heimischem Publikum keine Blöße geben und weitere zwei Punkte einfahren. Dabei dürfte das Team so gut wie unverändert aufgestellt sein, wie bei den letzten Erfolgen. All zu viele Variationsmöglichkeiten stehen im dünnen KSV-Kader eh nicht zur Verfügung.

 

KSV-Reserve trifft auf Liga-Primus Konkordia Neuss

 

Für die Reserve dürfte nach den letzten Erfolgen, mit denen man sich im sicheren Mittelfeld platzieren konnte, gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Neuss die Luft doch recht dünn werden. Die Erfolge der Rheinländer in dieser Saison sind schon beachtlich. Bislang stehen fast durchweg souveräne Siege auf den Ergebnislisten für das Team um Ex-KSV-Athlet Nikolai van Berkum.

 

Die Zweitvertretung des KSV wird aber weiterhin darauf aus sein, den Großen in dieser Liga den einen oder anderen Punkt abzunehmen. Gegen die Konkordia aus Neuss wird dieses Unterfangen natürlich alles andere als Leicht, aber die junge Truppe von Coach Attila Bayrak wird nichts unversucht lassen, um eine Überraschung zu landen.

 

Start der Oberliga-Begegnung ist bereits um 17.30 Uhr. Die Begegnung des KSV in der zweiten Liga startet unter der Leitung von Kampfrichter Karsten Jahncke (Hamburg) anschließend um 19.30 Uhr.

11.10.2015

 

KSV siegt auch im dritten NRW-Derby – 17:11-Erfolg in Aachen – Reserve entführt zwei Punkte aus Herdecke

 

Die Gastgeber vom TV Aachen-Walheim machten es den Männern von KSV-Coach Mirko Englich wahrlich nicht einfach am Samstagabend in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums. Durch die Wettkampfpause am vergangenen Wochenende waren die zum Teil angeschlagenen Athleten wieder einsatzbereit und stellten die Ruhrpott-Ringer vor einige knifflige Aufgaben. Aber der Reihe nach…

 

Edwin Dominguez (57 F) war es im unliebsamen freien Stil vorbehalten, die ersten Punkte für den KSV an diesem Abend einzusammeln. Gegen Nachwuchsathlet Purya Jamali auf dem Papier eine leichte Aufgabe, aber im freien Stil gar nicht so einfach. Unbeschadet landete Dominguez hier einen 3:0-Erfolg (0:2). Danach pushte Trainer Mirko Englich (130 G) in seinem Kampf mit dem nötigen Einsatz seine Athleten richtig nach vorne. Gegen Asen Tabakov, seines Zeichens bulgarischer Modellathlet und amtierender Dritter der nationalen Titelkämpfe, zeigte er sein technisches Können und punktete Tabakov mit 17:2 aus (0:6).

 

Es folgte ein erster kleiner Aufreger des noch jungen Wettkampfabends. Arthur Eisenkrein (61 G) sah sich Aachens Julian Grajdan gegenüber. Beide kämpften hart an der Grenze, Eisenkrein ließ sich zu einer Verwarnung hinreißen. Die beiden folgenden, die er kassierte, waren allerding doch ein wenig fragwürdig. Beim Stande von 0:10 wurde der Wittener Ringer zum Unmut von Trainer Englich, der daraufhin noch die gelbe Karte sah, von der Matte geschickt (4:6). Imants Lagodskis (98 F) hingegen legte gegen den unbequem zu ringenden Georgier Zviad Metreveli einen klasse Start hin und wurde im Kampfverlauf immer gelöster. Punkt um Punkt sammelte Lagodskis zum in der Wittener Ecke umjubelten 6:0-Punktsieg (4:8). Den vielleicht schönsten Kampf des Abends lieferten sich TV-Athlet Yaschar Jamali und Yunier Castillo (66 F). Dabei verschlief der Spanier in Diensten des KSV die ersten drei Minuten und wirkte etwas kraftlos. Mit einem 0:7-Pfand ging es in Runde zwei, die für Castillo besser lief, allerdings auch am Ende die Niederlage gegen einen stark aufringenden Jamali nicht verhindern konnte (6:8).

 

Nach der Pause legte Nico Brunner (86 G) mit all seiner Cleverness gegen Wladimir Kurle einen souveränen 10:2-Erfolg auf die Matte (6:11), ehe Andreas Eisenkrein (66 G) nahezu chancenlos gegen Edward Barsegjan technisch unterlegen mit 0:16 die Matte nach nur 85 Sekunden wieder verließ (10:11). In der Krimi-Begegnung zwischen Maximilian Otto und Ufuk Canli (86 F) überzeugte der KSV-Athlet mit einer cleveren Ringweise und lag bis 16 Sekunden vor dem Ende noch mit 3:1 in Front. Es folgte das 2:3 und kurz danach eine „Alles-oder-Nichts“-Attacke des Aacheners, der diese mit Erfolg durchbrachte und die Begegnung auf 4:3 drehte (11:11).

 

Mit 11:11 stand es vor den letzten beiden Begegnungen ausgeglichen auf der Anzeigetafel. Allerdings nicht lange, wenn man wie der KSV solche Asse wie Alexander Storck und Ilie Cojocarie in seinen Reihen hat. Der Eine (Storck, 75 F) ließ sich von den teils unsauberen Angriffen seines Kontrahenten nicht aus der Ruhe bringen, rang clever und konzentriert bis zum Ende seinen 4:1-Punktsieg heraus (11:13). Der Andere (Cojocarie , 75 G) drang seinen Widersacher immer wieder an den Mattenrand. Die andauernde Passivität des Gastgebers wurde allerdings nicht ansatzweise verwarnt. Somit sammelte Cojocarie Punkt um Punkt, ehe Florin Mocanu nach einem Wurf Cojocaries und einer daraus resultierenden Verletzung beim Stand von 2:13 aufgeben musste. (11:17).

 

Reserve entführt Punkte beim Nachbarn

 

Idris Ibaev setzte direkt zu Beginn eine Duftmarke – 16:0 nach nicht einmal einer Minute (4:0), ehe Mattaios Engonidis gegen Ex-KSVer Maximilian Lodwich leichtes Spiel hatte. Lodwich gab direkt verletzungsbedingt auf (0:8). Erste Punkte für die TSG gab es dann, als Bahtiyar Dündar nach knapp drei minuten auf Schultern landete (4:8). Es folgte ein weiterer Ex-Wittener: Dennis Böddeker sammelte vier Punkte, da der KSV dort keinen Gegner aufbieten konnte (8:8).

 

Fahim Nasari stellte die Weichen für den KSV wieder auf Sieg. Mit starken Aktionen war er kurz nach der Pause bereits technisch überlegen (8:12). Julian Zimmermann war gegen Nils Holk chancenlos, wieder stand es unentschieden (12:12). Pascal Wittke mit den nächsten Punkten – auch er hatte keinen Gegner (12:16). Aldin Dikezi war allerdings seinem Gegenüber auch kurz und schmerzlos technisch unterlegen (16:16). Da Diyar-Murat Dündar dann nur knapp unterlag und Herdecke mit 18:16 in Front ging, lag es an Nick Jacobs, den Deckel für den KSV drauf zu machen. Auch er hatte wenig Mühe und war bereits vor der Pause mit seinen Taten am Ende (18:20).

 

Ein toller Erfolg für die KSV-Jugend, die sich somit immer weiter vom Tabellenende entfernt und zeigt, dass sie auch in engen Kämpfen die Nase vorn haben kann.

  TV Aachen-Walheim KSV Witten 07 11:17  
57 F Purya Jamali Edwin Dominguez 0:2 PS 0:3
61 G Yulian Grajdan Arthur Eisenkrein 4:0 DQ 10:0
66 F Yaschar Jamali Yunier Castillo 2:0 PS 11:5
66 G Edward Barsegjan Andreas Eisenkrein 4:0 16:0
75 F Rouzbeh Khosbin-Nazdik Alexander Storck 0:2 PS 1:4
75 G Florin Mocanu Ilie Cojocari 0:4 AS 3:12
86 F Maximilian Otto Ufuk Canli 1:0 PS 4:3
86 G Wladimir Kurle Nico Brunner 0:3 PS 2:10
98 Zviad Metreveli Imants Lagodskis 0:2 PS 0:6
130 G Asen Tabakov Mirko Englich 0:4 TÜ 2:17
  TSG Herdecke KSV Witten 07 II 16:18  
57 F Walter Lisin Idris Ibaev 0:4 TÜ 0:16
61 G Tibor Pal Bahityar Dündar 4:0 SS 10:5
66 F Daniel Beucke Fahim Nasari 0:2 TÜ 2:17
70 G   Pascal Wittke 0:4  
75 F Nima Habibivand Diyar-Murat Dündar 2:0 PS 7:4
75 G Recep Mercan Nick Jacobs 0:4 TÜ 0:18
86 F Szabolcs Hatos Aldin Dikezi 4:0 16:0
86 G Nils Holk Julian Zimmermann 4:0 16:0
98 Dennis Böddeker   4:0  
130 G Maximilian Lodwich Mattaios Engonidis 0:4 AS 0:0

08.10.2015

 

KSV reist zum nächsten NRW-Derby nach Aachen – Freie Fahrt für Fans – Reserve kämpft in Herdecke

 

Die Zweitliga-Ringer des KSV Witten treten an diesem Samstag (19.30 Uhr, Inda-Gymnasium, Aachen-Romerich) zum dritten NRW-Derby in Folge an. Nach Siegen in Essen und auf heimischer Matte gegen Merken geht es nun zum TV Aachen-Walheim.

 

Den Bundesliga-Absteiger kennt man bereits aus diversen Mattenschlachten der ersten und zweiten Liga. Dass die Staffel der Trainer Klaus Sailer und Armen Mkrtchyan nach dem Weggang Ihrer Leistungsträger Mehmet Kasim Aras (zum ASV Mainz 88), Martin Otto (RWG Mömbris-Königshofen) und Armands Zvirbulis (KSV Köllerbach) in den oberen Gewichtsklassen Schwachstellen aufzuweisen hat, war bekannt. Der Saisonverlauf dokumentiert dies gnadenlos mit dem derzeit letzten Tabellenplatz und 0:8 Punkten. Zudem verletzten sich auch zuletzt Leistungsträger wie Waldemar Peil und Rousbeh Khosbin-Nazdik. Inwieweit die beiden wieder regeneriert und einsatzbereit sind, wird man am Samstag sehen. Geleitet wird die Begegnung von international renommierten UWW-Kampfrichter Michael Faller aus Neuss.

 

Beim KSV hingegen sind alle an Bord – die Kampfpause am Tag der deutschen Einheit hat sicherlich noch einmal gut getan, um Kräfte zu sammeln und kleine Verletzungen auszukurieren. Für die Fans hat der KSV diesmal ein kleines „Extra“ parat: Die Mitfahrt im Mannschaftsbus ist kostenlos. Es wird allerdings um Vorabreservierung bei KSV-Vize Thomas Limper (thomas.limper@ksv-witten.de) gebeten, da die Plätze nur begrenzt sind.

 

Für die KSV-Reserve geht es nach der knappen Niederlage gegen Bonn-Duisdorf zeitgleich am Samstagabend zum Nachbarn aus Herdecke. In der Bleichsteinhalle gab es immer wieder hoch-spannende Duelle. Die Gastgeber können ähnlich wie die KSV-Reserve auf einige knappe Kampfausgänge in der diesjährigen Saison verweisen. Der jungen Garde um Coach Bayrak steht also auch hier ein mehr als heißer Tanz bevor.

04.10.2015

 

KSV-Reserve scheitert nur knapp an Bonn-Duisdorf

 

Beinahe wäre es dem jungen Team des KSV in der Oberliga geglückt, zwei weitere Zähler gegen einen Konkurrenten auf Augenhöhe einzufahren. Dass es am Ende doch nicht ganz langte, lag sicherlich nicht an der kämpferischen Einstellung, sondern eher an der ein oder anderen einfach zu gut besetzten Gewichtsklasse in Bonner Reihen.

 

Zum Auftakt brachte Wittens Rohdiamant Idris Ibaev (57 F) seinem Gegner die erste Saisonniederlage bei, ehe Mattaios Engonidis kampflos vier weitere Zähler einstrich. Als dann noch Bahtiyar Dündar einen Schultersieg nach knapp vier Minuten auf die Matte legte, stand es schon 9:0 für die KSV-Reserve.

 

Dann allerdings stellte sich der angeschlagene Ufuk Canli Ersatzweise zwar auf die heimische Matte, gab seinen Kampf allerdings ohne Risiko auf eine höhere Verletzung direkt auf. Fahim Nasari zeigte danach, dass er wieder genesen sehr wertvoll für die Mannschaft ist. Vier weitere Punkte per Schultersieg steuerte er bei. Kampflos gab man dann im Wittener Lager die Klasse bis 86 griechisch-römisch ab, ehe Pascal Wittke die Führung per hart erkämpften Punktsieg weiter ausbaute. v Dann allerdings unterlagen Diyar-Murat Dündar und Aldin Dikezi, ehe es an Nick Jacobs war, den Lohn für den Kampfabend einzufahren. Gegen seinen clever und stark aufringenden Kontrahenten gelang ihm dies aber leider nicht, so dass er sich nach knapp fünf minuten auf den Schultern wiederfand. Mit 15:18 zeugt das Endresultat allerdings von packenden und spektakulären Kämpfen in dieser Oberliga-Begegnung.

 

Am kommenden Wochenende geht es dann zum Nachbarn aus Herdecke. Die TSG steht derzeit ebenfalls mit 4:8 Punkten gleichauf mit dem KSV nur einen Platz besser; es sollte somit ein erneut heißer Tanz in der Herdecker Bleichsteinhalle werden.

  KSV Witten 07 II TKSV 1906 Duisdorf 15:18  
57 F Idris Ibaev JN Vasileios Tersenidis N 1:0 PS 2:2
61 G Bahtiyar Dündar J Furkan-Firat Mutluer 4:0 SS 10:0
66 F Fahim Nasari N Jan Lukas Harth J 4:0 SS 4:0
70 G Pascal Wittke J Dennis Monschau 2:0 PS 3:0
75 F Aldin Dikezi SD Stefan Daniliuc N 0:4 TÜ 0:16
75 G Nick Jacobs J Daniel Persch 0:4 SS 5:17
80 F Diyar-Murat Dündar Salih Sahin 0:2 PS 0:7
86 G   David Harth 0:4 KL
98 F Ufuk Canli Justin James 0:4 AS
130 G Mattaios Engonidis ND   4:0 KL

02.10.2015

 

Zweite Liga mit Pause am Feiertag - Gerungen wird trotzdem: Oberliga-Duell KSV II gegen Bonn-Duisdorf

 

Für die "Erste" des KSV Witten 07 steht an diesem Wochenende keine Begegnung auf dem Programm - erst am kommenden Wochenende geht es mit dem nächsten NRW-Duell beim TV Aachen-Walheim weiter.

 

Verzichten müssen die Ringkampffans am morgigen "Tag der deutschen Einheit" auf Mattenaction allerdings nicht. Inder NRW-Oberliga kämpft die Reserve des KSV gegen die TKSV Bonn Duisdorf um zwei weitere wichtige Punkte.

 

Im Lager von Trainer Attila Bayrak rechnet man sich schon einige Siegchancen aus. Besonders nach den beiden Siegen gegen Mülheim und Ehrenfeld stimmt man sich positiv auf das Duell gegen die ehemaligen Hauptstädter ein, die nach einigen Startschwierigkeiten zuletzt allerdings auch ihre Klasse schon unter Beweis gestellt haben.

 

Die junge Garde des KSV freut sich am Samstagabend auf zahlreiche Unterstützung - ab 19.30 Uhr geht es im Trainingszentrum "Ostermann-Halle" dann rund.

02.10.2015

 

Silber für Noah Englich beim int. Brandenburg-Cup

 

Für die Ringer des KSV Witten 07 gab’s beim hochkarätig besetzten internationalen Brandenburg-Cup insgesamt acht Medaillen.

 

Für die jungen Ringerinnen und die Griechisch-römisch-Talente des KSV Witten 07 ging es beim Brandenburg-Cup in Frankfurt/Oder um Pokale und Platzierungen. Der 15-köpfige Nachwuchs von der Ruhr schlug sich unter den 450 Teilnehmern - u. a. aus Polen, Ungarn, Russland und Schweden - ausgezeichnet.

 

Den Turniersieg schon vor Augen, verpasste Noah Englich nach großem Kampf in der 34-kg-Klasse der D/C-Jugendlichen die Goldmedaille nur hauchdünn. Erst im Finale gab er den einzigen Punkt im Wettkampf ab - zuvor hatte er fünf Kämpfe gewonnen, ehe er im Finale dem Ungarn Gabor Kovacs mit 0:1 unterlag. In derselben Klasse startete auch Gregor Eigenbrodt, holte nach drei Siegen und drei Niederlagen Rang fünf.

 

Sein Bruder Justus Eigenbrodt versuchte sein Glück in der 29-kg-Konkurrenz - bei seinen beiden Niederlagen hatte er aber den deutlich schwereren Gegnern nur wenig entgegenzusetzen und wurde am Ende Neunter.

 

Alexander Boric (-50 kg) schnupperte zum zweiten Mal bei einem so harten Turnier Wettkampfluft, nach zwei Niederlagen blieb für ihn Platz acht. Teamkollege Nikita Lejkin (-54 kg) blieb chancenlos und wurde bei drei Aktiven Dritter.

 

Amadeusz Vitek aus Ungarn war zu stark für Radoslaw Szczesny, in der untersten Klasse der B-Jugend (-34 kg) hatte das KSV-Talent keine weiteren Gegner und nahm Silber mit nach Hause.

 

In die B-Jugend (- 42 kg) aufgerückt, hat Andreas Zenger noch kein Mittel gefunden, um seine körperlich überlegenen Gegner zu besiegen. Der unnötigen Niederlage gegen Finn Strohmer aus Rimbach folgte eine zweite gegen Marc Gröning - am Ende wurde es Platz 13.

 

Über Bronze konnte sich nach sechs Kämpfen Julian Lejkin (-63 kg) freuen. In der schwersten Gewichtsklasse der B-Jugend hatte Marlon Schwarz (-76 kg) nur einen Gegner. Er hielt dem durchtrainierten Tschechen Marcel Albini aber nicht lange Stand - Platz zwei.

 

Bei der weiblichen Jugend (-32 kg) startete als Jüngste im Teilnehmerfeld Lotta Englich mit einem Sieg. Die allerdings knapp vier Jahre ältere Schwedin war dann zu stark, und Englich musste eine Niederlage hinnehmen. Mit zwei weiteren Siegen holte sich Lotta am Ende Bronze. Elisabeth Rockholtz musste der späteren Turniersiegerin den Sieg im 38-kg-Limit überlassen - unglücklich verlor sie auch den zweiten Kampf und wurde Neunte. Eine Platzierung unter den ersten Sechs war allerdings machbar, stellte Trainerin Yvonne Englich fest. Aufgerückt in die 46-kg-Klasse setzte Dana Boric die taktischen Vorgaben gut um - zum Sieg reichte es aber wieder nicht. Platz elf für die Wittenerin. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen verpasste Dilara Bayrak (-65 kg) eine Medaille - Rang vier.

 

Bei den Frauen ging Wittens Viviane Herda bis 58 kg über die Waage. Eine starke Leistung zeigte sie gegen die Schwedin Lindborg, nach zwei weiteren Siegen stand sie im Finale. Viel zu nervös überließ sie hier der Russin Alexandra Andreeva den Turniersieg.

 

Als Ältester ging Idris Ibaev bei den Kadetten (-58 kg) auf die Matte. Nach zwei Siegen folgte für den Oberliga-Ringer eine unglückliche Niederlage, so dass ihm nur das kleine Finale blieb, welches er für sich entscheiden konnte.

 

Quelle: www.waz.de

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