Aktuelles - September 2015

27.09.2015

 

KSV macht’s wieder spannend – 18:14-Erfolg gegen NRW-Rivalen RC Merken – KSV II ohne Chance in Hohenlimburg

 

Es war das erwartete Duell auf Augenhöhe mit dem rheinischen Rivalen vom RC Merken. Fast 400 Zuschauer dürften ihr kommen nicht bereut haben, dann auch in der zweiten Heimpartie der Saison ging es wieder heiß her.

 

Für Edwin Dominguez (57 F) läuft es in der Hinrunde stilartfremd noch nicht wirklich rund, besonders gegen so starke Gegner wie Igor Chichioi. Allerdings durfte auch dieser nach harter Gegenwehr des Schweden in Wittens Reihen erst kurz vor Ende über seine technische Überlegenheit jubeln (0:4). Coach Mirko Englich (130 G) hätte dann am liebsten die Türen der Husemann-Halle zugesperrt. Sein Kontrahent Daniel Anderson entzog sich permanent dem Kampf und wurde nach mehreren Fouls in der Bodenrunde folgerichtig disqualifiziert (4:4). Ebenso wie Dominguez ergeht es auch derzeit Arthur Eisenkrein (61 G). Im nicht so heiß geliebten griechisch-römischen Stil konnte er gegen Veaceslav Mamulat die technische Überlegenheit des Merkeners nicht abwenden (4:8).

 

Imants Lagodskis (98 F) und Jozef Jaloviar lieferten sich schon im letzten Jahr zwei Duelle auf hohem Niveau. Auch dieses sollte erneut dazu gehören. Nach 0:3-Rückstand drehte der Lette in Diensten des KSV die Begegnung noch auf ein umjubeltes 6:3 (6:8). Dass der KSV vor der Pause sogar erstmals in Führung ging, lag an Yunier Castillo (66 F). Gegen Juri Baron hatte er mit seinen pfeilschnellen Angriffen und sehenswerten Techniken das Publikum direkt aus den Sitzen gehoben. Seine technische Überlegenheit wurde zum 10:8-Pausenstand gefeiert.

 

Für die Gäste rückte dann Zsoltan Lakatos eine Klasse höher, da man sich im Merkener Lager dort mehr Punkte ausrechnete. Gegen den immer noch angeschlagenen Nico Brunner (86 G) gelang ihm dies auch. In einem engen Duell riskierte der Wittener am Ende etwas zu viel und sah sich mit 2:5 im Hintertreffen (10:10). Gegen Andreas Eisenkrein (66 G) fasste sich Merkens Maxim Mamulat relativ kurz und spielte seine Überlegenheit noch in unter 2 Minuten aus (10:14).

 

Danach gab es für die Gäste allerdings nichts mehr zu holen. Ufuk Canli (86 F) gelang gegen Alexander Kleer nach einem harten und umständlichen Kampf der erste Saisonsieg (11:14), ehe es Alexander Storck (75 F) wieder einmal vorbehalten war, die Husemann-Halle zum Beben zu bringen. Gegen einen sehr stark erwarteten Polen Mateusz Kampik zeigte Taktik-Fuchs Storck sein ganzes Können. Punkte zur rechten Zeit und clevere Konter bescherten ihm den 8:0-Punktsieg (14:14).

 

Durch das Hochrücken von Gästeringer Zsoltan Lakatos stelle man gegen Ilie Cojocari (75 G) mit Frederic Bondank einen jugendlichen Ringer, der zudem noch einige Kilo leichter ohne Chance war. Wittens Neues Greco-Ass in dieser Klasse machte es kurz und schmerzlos – Schultersieg nach nur einer Minute und somit ein 18:14 auf dem Punktezettel.

 

Der KSV bleibt somit weiterhin auf dem Platz an der Sonne (7:1 Pkt.), gefolgt vom ASV Hüttigweiler und dem KV Riegelsberg (beide 6:2). Durch den Feiertag haben die Mattenkünstler nun zwei Wochen Regeneration und Vorbereitung für das nächste NRW-Duell auf dem Plan stehen. Erst am 10. Oktober geht es dann zum TV Aachen-Walheim, der nach vier Kampftagen ohne eigenen Punkt auf dem letzten Tabellenplatz rangiert.

 

KSV-Reserve unterliegt Hohenlimburg mit 6:28

 

Für die junge Staffel um Trainer Attila Bayrak hingen die Trauben gegen Zweitliga-Absteiger KSV Hohenlimburg wie erwartet eindeutig zu hoch. Lediglich Mattaios Engonidis (130 G, 2:0-Punktsieg) und Bahtiyar Dündar (61 G, 4:0-Aufgabesieg), dessen Gegner nach einer unglücklichen Landung beim Konterversuch des Witteners vorsorglich aufgab, konnten die Punkte für die Ruhrstädter an der Lenne einfahren. Bereits im Vorfeld war aber im Lager der KSV-Reserve klar, dass man bei den Hagener Nachbarn wohl wenig auszurichten haben wird. Auch das nächste Duell am kommenden Samstag (03.10., 19.30 Uhr, Ostermann-Halle) gegen den TKSV Bonn-Duisdorf dürfte wieder ein harter Prüfstein werden, wenngleich die Siegchancen für den KSV hier deutlich höher anzusehen sind.

 

  KSV Witten 07 RC Merken 18:14  
57 F Edwin Dominguez EU Igor Chichioi N 0:4 TÜ 0:18
61 G Arthur Eisenkrein Veaceslav Mamulat EU 0:4 TÜ 0:15
66 F Yunier Castillo EU Juri Baron 4:0 16:0
66 G Andreas Eisenkrein Maxim Mamulat EU 0:4 TÜ 0:16
75 F Alexander Storck Mateusz Kampik 3:0 PS 8:0
75 G Ilie Cojocari EU Frederic Bondank J 4:0 SS 4:0
86 F Ufuk Canli Alexander Kleer 1:0 PS 5:3
86 G Nico Brunner Zsoltan Lakatos EU 0:2 PS 2:5
98 F Imants Lagodskis EU Jozef Jaloviar EU 2:0 PS 6:3
130 G Mirko Englich Daniel Anderson 4:0 DV 13:2
  KSV Hohenlimburg KSV Witten 07 II 28:6  
57 F Vladimir Tumparov N Farhod Rajabov N 4:0 ÜG 16:0
61 G Eugen Giesbrecht Bahtiyar Dündar J 0:4 AS 2:2
66 F Yves-Heiko Gies Turaevm Rivojedden JN 4:0 SS 10:0
70 G Sebastian Klusak J Pascal Wittke J 2:0 PS 6:1
75 F Jannis Helbing Diyar-Murat Dündar 2:0 PS 7:4
75 G Sergiy Skrypka Nick Jacobs J 4:0 16:0
80 F Nils Hausegger Aldin Dikezi SD 4:0 SS 16:0
86 G Alpay Kulakac J Julian Zimmermann J 4:0 SS 9:1
98 F Christian Zuhr   4:0  
130 G Sebastian Fiedler Mattaios Engonidis 0:2 PS 0:3

25.09.2015

 

KSV erwartet heißen Tanz gegen den RC Merken – Oberliga: KSV 2 reist zu favorisierten Hohenlimburgern

 

Am Samstagabend erwartet den KSV Witten in heimischer Husemann-Halle wohl erneut ein packendes Duell – diesmal gegen den RC Merken. Die Gäste aus dem Rheinland haben es dem KSV schon in der vergangenen Zweitliga-Saison äußerst schwer gemacht. Dem 16:14-Heimerfolg ließ Matchwinner Alexander Storck im Rückkampf mit seinem Schultersieg zum 18:17 auch dort die Ringer aus der Ruhrstadt jubeln.

 

In den leichten Gewichtsklassen haben sich die Gäste aus dem Großraum Düren mit Igor Chichioi (57 kg gegen Edwin Dominguez) und Veaceslav Mamulat (61 kg gegen Arthur Eisenkrein) gewaltig verstärkt. Die „Routiniers“ Juri Baron und Zoltan Lakatos stehen dem Team um Trainer und Ex-KSV-Ringer Tim Nettekoven ebenso zur Verfügung wie die durchaus starken und unangenehm zu ringenden Schwergewichte wie Abus Magomedov, Alexander Kleer, Jozef Jaloviar oder Daniel Anderson.

 

KSV-Trainer Mirko Englich kann bis auf einige kleinere Blessuren seiner Athleten aber aus dem vollen schöpfen und wird alles daran setzen, auch in diesem heißen NRW-Derby die beiden Punkte in Witten zu behalten. Kampfbeginn ist um 19.30 Uhr, geleitet wird die Partie von Mattenleiter Hartmut Kohlhaus aus Thüringen.

 

Für die KSV-Reserve geht es zeitgleich zum Zweitliga-Absteiger nach Hohenlimburg. Die Gastgeber sind in diesem Duell klarer Favorit, wenn man bedenkt, dass doch einige Leistungsträger aus den vergangenen Jahren auch weiterhin den Lennestädtern die Treue gehalten haben. Nach den letzten beiden Siegen kann die junge Staffel von Trainer Attila Bayrak allerdings auch völlig unbeschwert in den Kampf gehen und wird mit Sicherheit versuchen, den Gastgebern in der Realschule „Im Kley“ das ein oder andere Bein zu stellen. Kampfbeginn ist auch hier um 19.30 Uhr.

25.09.2015

 

Jugend reist zum internationalen Brandenburg Cup

 

Die Ringerjugend des KSV zieht es am heutigen Freitag zum internationalen Brandenburg-Cup nach Frankfurt/Oder. Die Greco-Spezialisten und die Mädchen kämpfen dort am Samstag um Medaillen. Im letzten Jahr mit 7 Sportlern angereist und 3 Medaillen im Gepäck, sind nun bereits 12 Sportler im Aufgebot. 3 weitere starten über die NRW-Auswahl. Nationen wie Polen, Russland, Ungarn und einige weitere Länder sind auf den Meldelisten zu finden.

 

Doch nicht nur Ringer auf der Matte werden gefördert; in vielen Bereichen unterstützt der KSV die Jugend. So reist ein Jugendkampfrichter ebenfalls mit zum Wettkampf um dort Erfahrungen sammeln zu können. Im Aufgebot des Trainerteams steht neben bekannten Trainern wie Klaus Eigenbrodt und Yvonne Englich jetzt auch Jan Kramarczyk. Zur Unterstützung im wachsenden Jugendbereich eingesetzt ist er hauptsächlich für die Ausbildung der Einsteiger zuständig. Übergreifend setzt er in der Talentfördergruppe seine Erfahrungen im Griech.-Römischen Stil um.

 

Diese weitere Trainerstelle musste der Vorstand einbinden, da mittlerweile immer mehr Kinder fürs Training in der Ostermannhalle begeistert werden können.

20.09.2015

 

KSV siegt im Ruhrpott-Derby - 18:6-Erfolg bei starken Essenern - Reserve bezwingt Ehrenfeld hauchdünn

 

Die rund 100 mitgereisten KSV-Anhänger haben sich unter den 400 Zuschauern in der Essener Gertrud-Bäumer Realschul-Sporthalle nicht verstecken müssen. Ganz im Gegenteil - lautstark und frenetisch wurden die "Löwen" angefeuert und zum Sieg gepeitscht.

 

Zum Start lieferte Ufuk Canli in seinem vorgezogenen Kampf in der 86-kg-Kategorie allerdings eine Leistung ab, die Coach Mirko Englich nicht sonderlich geschmeckt haben dürfte. So gut wie keine Angriffsaktion brachte er gegen Essens Abdoulla Omarov zu Stande. Folglich völlig verdient auch die 0:6-Niederlage, welche die Hausherren erst einmal in Führung brachte (2:0). Seinen ersten Saisonsieg feierte der Schwede Edwin Dominguez (57 F). Das Dellwiger Nachwuchs-Talent Ramzan Awtaew konnte Dominguez auch in fremder Stilart nicht am 3:1-Punktsieg hindern (2:1).

 

Das Duell in der Königsklasse (130 G) zwischen Ex-KSVer Björn Holk und Mirko Englich stand bei allen Experten mit dem Vermerk „äußerst knapp“ auf dem Prognosen-Zettel. Diese sollten Recht behalten, denn beide Ringer kennen sich aus unzähligen Mattenschlachten nur zu gut. Einzig Englich gelang es mit einer Aktion am Mattenrand eine Zweier-Wertung einzufahren (2:2). Gegen Beslan Abuev (61 G) kam Arthur Eisenkrein nicht wirklich zum Zug und hatte gegen den russischen Griff-Akrobaten in Dellwiger Reihen nach zweieinhalb Minuten auch nichts mehr entgegen zu setzen. Schultersieg und erneute Führung für die Hausherren (6:2). Imants Lagodskis (98 F) zeigte sich nach seiner WM-Teilnahme topfit und fand im Kampf gegen TVE-Routinier Jackson Vaillant-Cantero immer wieder die Lücken, um seinen Gegenüber in die Bodenlage zu zwingen. 10:0-Punktsieg für den Letten, der somit den KSV zur Pause bis auf 6:5 heran brachte.

 

Yunier Castillo (66 F) hatte es ebenfalls mit einem Ex-KSV-Athleten zu tun. Gegen Kevin Schoska ließ er zwar eine Vierer-Wertung zu, sammelte aber selber fleißig Punkt um Punkt zum umjubelten 20:4-Überlegenheitssieg (6:9). Mit Michal Krol trat Nico Brunner (86 G) nun einem weiteren altbekannten KSVer gegenüber. Wittens Eigengewächs hatte sich unter der Woche verletzt und stellte sich in erster Linie seinem Kontrahenten, um nicht direkt die Punkte an die Gastgeber abzuschenken. Der Pole in Diensten der Dellwiger musste hart kämpfen, um eine 5:0-Führung herauszuringen. Brunner biss auf die Zähne, ignorierte die Schmerzen und startete seinerseits Angriffsversuche. Beim 5:5-Endstand durfte die Wittener Ecke aufgrund der letzten Wertung jubelnd die Arme in die Höhe reißen (6:10).

 

Couragierter als in den letzten Wochen präsentierte sich Andreas Eisenkrein (66 G) im Kampf gegen Alex Winke. Beide hatten erfolgreiche Aktionen vorzuweisen, als es zum Aufreger des Abends kam. Winke führte mit 4:2 als er dem Kampfrichter wohl einige Worte entgegenwarf, die dieser nicht tolerierte und dem Gastgeber direkt die rote Karte vor Augen hielt. Aus einem erwartet knappen Duell wurde eine hohe 0:4-Wertung für den KSV (6:14).

 

Einen Punkt hatte man also im KSV-Lager mindestens schon in der Tasche. Abschlussringer Alexander Storck (75 F) und Ilie Cojocari (75 G) sorgten aber für noch größeren Jubel im Lager der immer lauter werdenden KSV-Anhänger. Storck fand sich gegen den Türken Muharrem Dündar in einem offenen Kampf wieder – beide präsentierten sich taktisch auf höchstem Niveau, ehe der Gast kurz vor Ende des Kampfes eine Unachtsamkeit Dündars ausnutzte und der 3:1-Punktsieg unter Dach und Fach war (6:15). Cojocari ließ in seinem Kampf gegen Eduard Klipel keine Zweifel aufkommen, wer am Ende des Duells als Sieger die Matte verlassen sollte. Auch die sechsminütige Passivität des Gastgebers brachte den Rumänen in Diensten des KSV nicht aus der Ruhe, mit 14:0 verfehlte er nur knapp eine technische Überlegenheit (6:18).

 

Am Gesamterfolg des KSV gibt es mit 8:2 Einzelsiegen nichts zu rütteln, das Ergebnis fällt nüchtern betrachtet allerdings einige Punkte zu hoch aus, denn die Zuschauer sahen fast durchweg packende und enge Duelle. Für den KSV geht es nach diesem Erfolg nun in der kommenden Woche als Spitzenreiter zum nächsten NRW-Klassenkampf gegen die rheinischen Kollegen vom RC Merken.

 

KSV-Reserve hamstert zwei weitere Punkte ein

 

In einem Kampf auf Augenhöhe präsentierte sich auch die zweite Garnitur des KSV. Gegen den RC Ehrenfeld gelang am Samstagnachmittag ein 17:16-Erfolg in heimischer Halle.

 

Idris Ibaev (TÜ 4:0), Mattaios Engonidis (PS 2:0) und Bahtiyar Dündar (PS 2:0) brachten den KSV erst einmal deutlich in Front, ehe Julian Zimmermann die Serie nicht halten konnte (TÜ 0:4). Mert Tasdemir siegte dank seines übergewichtigen Gegners. Ex-KSVer Kevin van Rienen ließ man auf Seiten des KSV dann „leer laufen“ (kampflos 0:4). Pascal Wittke konnte seinem starken Gegenüber nicht über die volle Distanz Paroli bieten (TÜ 0:4) und auch Aldin Dikezi war schnell und schonungslos unterlegen (SS 0:4). Diyar-Murat Dündar gelang eine umjubelte Aufholjagd zum 8:7-Punktsieg (1:0), so dass Nick Jacobs das große Finale vorbehalten war. In einem offenen Kampf musste sein Kontrahent beim Stand von 2:2 allerdings verletzungsbedingt aufgeben, was dem KSV weitere vier Punkte und somit einen knappen 17:16-Gesamterfolg einbrachte.

 

Für das Team um Coach Attila Bayrak steht nun am nächsten Samstag auswärts die schwere Hürde namens KSV Hohenlimburg auf dem Plan.

  TV Essen-Dellwig KSV Witten 07 6:18  
57 F Ramzan Awtaew J Edwin Dominguez EU 0:1  PS 1:3
61 G Beslan Abuev Arthur Eisenkrein 4:0 SS 10:0
66 F Kevin Schoska Yunier Castillo EU 0:4 TÜ 4:20
66 G Alex Winke Andreas Eisenkrein 0:4 DQ 4:2
75 F Muharren Dündar EU Alexander Storck 0:1 PS 1:3
75 G Eduard Klipel Ilie Cojocari EU 0:3 PS 0:14
86 F Abdoulla Omarov EU Ufuk Canli 2:0 PS 6:0
86 G Michal Krol EU Nico Brunner 0:1 PS 5:5
98 F Jackson Vaillant-Cantero EU Imants Lagodskis EU 0:3 PS 0:10
130 G Björn Holk Mirko Englich 0:1 PS 0:2
  KSV Witten 07 II RC Ehrenfeld 1976 17:16  
57 F Idris Ibaev JN Muhammed Yildirim J 4:0 19:4
61 G Bahtiyar Dündar J Jean-Michel Hamian N 2:0 PS 4:1
66 F Mert Tasdemir J Robert Fink J 4:0 ÜG 0:16
70 G Pascal Wittke J Robin Pelzer 0:4 TÜ 0:16
75 F Diyar-Murat Dündar Enes Özcan 1:0 PS 8:7
75 G Nick Jacobs J Erik van Berkum 4:0 AS 2:2
80 F Aldin Dikezi SD Gyreses Enver Yusein N 0:4 SS 0:6
86 G   Kevin van Rienen 0:4 KL
98 F Julian Zimmermann J Schamil Kasumov 0:4 TÜ 0:16
130 G Mattaios Engonidis ND Wladimir Zimmermann 2:0 PS 5:0

18.09.2015

 

Straßenbahn-Derby in Essen – KSV Witten reist zum Spitzenkampf – Reserve empfängt Ehrenfeld

 

Am morgigen Samstag steht in der 2. Ringer-Bundesliga ein Duell auf dem Plan, welches es so in dieser Form noch nicht gab: Der KSV Witten reist zum „Straßenbahn-Derby“ nach Essen. Die Reserve hatte es schon ab und an in den NRW-Ligen mit den Essenern zu tun. Nach dem Aufstieg der Gastgeber in die 2. Bundesliga und dem Abstieg des KSV Hohenlimburg ins NRW-Oberhaus zählt die anstehende Begegnung nun zum Top-Derby im Ruhrgebiet.

 

Dabei kann KSV-Coach Mirko Englich personell aus dem vollen schöpfen. Lediglich bei den schweren Jungs wird der Trainer Veränderungen vornehmen und selber wohl wieder in die höchste Klasse aufrücken während der lettische WM-Teilnehmer Imants Lagodskis wieder in der Klasse bis 98 kg erwartet wird.

 

Bei den Gastgebern stehen neben einigen Ex-KSV-Akteuren auch sonst nicht gerade Unbekannte Namen im Kader. Die altbekannten Gesichtern wie z.B. Kevin Schoska, Tim van Voorst, Michal Krol und Björn Holk verstärkten sich zusätzlich mit dem Bundesliga-erfahrenen Jackson Vaillant Cantero vom KSK Konkordia Neuss, dazu wurde der starke Leichtgewichtler Beslan Abuev aus Hohenlimburg gelotst. Ebenso neu im Kader von Trainer Christian Jäger und Björn Holk ist zudem der Pole Mariusz Zdanowski, der allerdings bislang nicht zum Einsatz kam.

 

Um sich rechtzeitig in der kleinen Halle der Realschule an der Grünstr. gute Plätze zu sichern, sollten die KSV-Fans frühzeitig anreisen. Der Kampf beginnt um 19.30 Uhr und wird vom NRW-Mattenleiter Juri Gladyschev geleitet.

 

In der Ostermann-Halle findet neben dem Oberliga-Kampf auch ein Foto-Shooting der Aktiven statt. Ab 16 Uhr stehen die Bundesliga-Athleten erst vor der Kamera, bevor es zur kurzen Anreise zum Auswärtskampf geht.

 

Damit auch Aktive und Helfer der KSV-Reserve noch rechtzeitig nach Essen reisen können, wurde die Oberliga-Begegnung gegen den RC Ehrenfeld 1976 auf 16.30 Uhr vorverlegt.

 

Die junge Staffel von Trainer Attila Bayrak hofft dabei nach dem Erfolg gegen den AC Mülheim (19:14) auf ein weiteres Erfolgserlebnis und zwei zusätzliche Punkte. Allerdings wird man sich gegen die unbequemen Kölner Gäste schon ordentlich strecken müssen, um die Zähler in der Ruhrstadt zu behalten.

16.09.2015

 

KSV Witten bringt 35 Nachwuchsringer auf die Turniermatte

 

Am vergangenen Wochenende stemmte die Jugendabteilung der Ringer im KSV Witten 07 eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Auf zwei Turnieren am Samstag und am Sonntag starteten enorme 35 Sportler. Und nicht nur von der Anzahl her kann das Ergebnis sich sehen lassen:

 

Vom Hessenpokal in Haibach für die Schülerinnen und die weibliche Jugend brachten sechs Sportlerinnen fünf Medaillen mit. In der Jugend holte Dilara Bayrak nach einem Schultersieg bis 65 kg Gold (2 Teilnehmerinnen). Lina Dussin (56 kg) wurde mit einer ausgeglichenen Bilanz Dritte (5 Tln.). Auch Dana Boric landete auf dem mittleren Platz ihres Feldes bis 46 kg (4./7 Tln.).

 

Bei den Schülerinnen wurde Larissa Willfried 2. (bis 54 kg, 2 Tln.). Emily Weiß bekam kampflos Gold bis 46 kg. Auch Lara Tritsch traf auf ein kleines Feld und war nach einem Punktsieg 1. (bis 31, 2 Tln.).

 

Beim Landessichtungsturnier Nordrhein-Westfalen im freien Stil am Sonntag hatten die 29 teilnehmenden KSV-Athleten eine kurze Anreise. Ausrichter SU Annen hatte in die Husemannhalle eingeladen.

 

Die B-Jugendlichen gewannen zwei Goldmedaillen: Marlon Schwarz trat bis 76 kg gegen zwei Gegner an, Noah Englich bis 34 kg (4 Teilnehmer). Die weiteren Platzierungen in den Gewichtsklassen: bis 54 kg Gensche Gereev 2./3, bis 50 kg Tim Fischer 6. und Moritz Schaller 7. (9 Tln.) , bis 42 kg Andreas Zenger 2., Can Oguz 5., Tim Oberboßel 6. und Yannik Hosang 7. (8 Tln.) sowie bis 38 kg Niklas Schinner 5./6 Tln.

 

Auch in der C-Jugend starten wir mit einer Goldmedaille, die Alexander Boric bis 50 kg Gewicht errang (4 Teilnehmer). Bis 38 kg wurde Vatan Ülger 5. und Nick Engelkamp 7. (11 Tln.). Die weiteren Gewichtsklassen und Platzierungen: bis 34 kg Gregor Eigenbrodt 3., Damian Rib 9. und Ben Schaller 11. (15 Tln.), bis 31 kg Kutkagan Öztürk 5. und Maximilian Nowicki 10. (10 Tln.) sowie bis 29 kg Justus Eigenbrodt 2. (5 Tln.).

 

In der D-Jugend holte ebenfalls der Schwerste die einzige Erstplatzierung: Ümit Can Tasdemir siegte unter vier Teilnehmern bis 38 kg. Jamie Hosang und Tidiane Jerome Jagusch belegten bis 34 kg die Plätze 10 und 11 (13 Tln.). Die Ergebnisse der leichteren Gewichtsklassen: Lotta Englich 3. und Niclas Weiß 6. bis 31 kg (13 Tln.), Vera Engelkamp 5. bis 27 kg (6 Tln.), Wahe Mkrtchyan 5. und Melis Coskun 6. bis 25 kg (6 Tln.) sowie Jasmina Tritsch 3. bis 23 kg (3 Tln.).

 

In der E-Jugend hielt bis 21 kg Ole Koch mit seiner Bronzemedaille die KSV-Fahne hoch (4 Teilnehmer).

 

Das fast vollständig im Einsatz befindliche Trainerteam und der Jugendvorstand hatten eine Menge zu tun, konnten viel beobachten und sich über ein insgesamt gutes Ergebnis freuen.

13.09.2015

 

KSV spannt seine Fans auf die Folter

 

Der KSV Witten hat sich enorm schwer getan im ersten Heimkampf der Saison. Das 15:12 gegen den AC Heusweiler entschied letztlich der rumänische Neuzugang Ilie Cojocari

 

Ein wenig ins Schwitzen geriet Mirko Englich am Samstagabend auf jeden Fall - und das nicht nur in seinem eigenen Kampf, auch wenn der nur 73 Sekunden dauerte. Beim 15:12-Erfolg des KSV gegen den AC Heusweiler wurden die Nerven des neuen Trainers bis zum Zerreißen gespannt. Keiner der gut 450 Zuschauer dürfte sein Kommen bereut haben.

 

„Ich bin mir sicher, dass wir noch deutlich besser ringen können. So einen Krimi wie heute muss ich aber nicht so oft haben - das macht mein Herz nicht mit“, war der Wittener Coach nach der packenden Begegnung schon wieder zu Scherzen aufgelegt. Schon vorab hatte er gemutmaßt, dass es eng werden würde gegen die Saarländer - und damit behielt er Recht. Fünf Kämpfe gingen an die KSV-Ringer, fünf an Heusweiler - lediglich Nuancen gaben letztlich den Ausschlag für den Gastgeber, bei denen aber gleich mehrere Ringer noch Luft nach oben haben.

 

Rein taktisch jedenfalls hatte Wittens Trainer wie schon in der Vorwoche alles richtig gemacht. Die Entscheidung für Mathaios Eggonidis im Schwergewicht (130 G) war genau die richtige, denn der 24-Jährige, der sonst in der Oberliga zum Einsatz kommt, fertigte nach der knappen 5:7-Auftaktniederlage von Neuzugang Edwin Dominguez seinen um 28 Kilogramm leichteren Konkurrenten Hakim Harouat mit 10:0 ab, sammelte drei Mannschaftspunkte. „Ich bin begeistert von ihm. Vorab hatte ich nur auf einen knappen Sieg gehofft“, merkte Mirko Englich an. Dass Arthur Eisenkrein gegen den Bulgaren Krassimir Krastanov (Olympia-Teilnehmer 2012) ohne Chance sein würde, war absehbar. Beim 0:7 hielt der Wittener aber ordentlich dagegen, gab nur zwei Zähler ab.

 

Vor der Pause aber gab’s dann doch noch wichtige Punkte für die Gastgeber: Unter dem Jubel der rund 450 Zuschauer gelang Mirko Englich auch der Wechsel in den freien Stil mühelos - der deutlich leichtere Sebastian Feld war dem Olympia-Zweiten von 2008 gerade am Boden nicht gewachsen, wurde beim 0:16 immer wieder „angekippt“ - nach 1:13 min. war das Duell beendet. Ebenso stark wie der Trainer selbst präsentierte sich Yunier Castillo (66 F), der dem Bulgaren Dimitar Dimitrov beim 13:4-Erfolg die Grenzen aufzeigte. „Es ist beeindruckend, wie Yunier seine Kämpfe gewinnt. Er tanzt da regelrecht auf der Matte“, schwärmte Englich.

 

Trotz der 10:3-Führung aber mussten die Wittener nach der Pause noch mächtig zittern und sogar um ihren ersten Saisonsieg bangen. Gleich drei KSV-Ringer gingen dabei leer aus, hinterließen dabei auch keinen wirklich guten Eindruck. Nico Brunner (86 G), der Anfang der Woche noch gekränkelt hatte, brach nach der 1:0-Führung gegen Sebastian Janowski konditionell völlig ein und verlor mit 1:5.

 

Noch schwächer war die Vorstellung von Eigengewächs Andreas Eisenkrein (66 G). Anders als in der Vorwoche zeigte er beim 0:15 gegen Daniel Meister nicht ein Minimum an Kampfgeist. Als dann auch Ufuk Canli (86 F) sang- und klanglos mit 0:8 gegen Vladimir Petkov unterlag, hieß es 10:12 aus Wittener Sicht.

 

Jetzt mussten beide 75-kg-Duelle gewonnen werden. Den Anfang machte ein ganz abgeklärt ringender Alexander Storck, der Halef Cakmak mit 1:0 besiegte. Unter dem Jubel der Fans fertigte dann Neuzugang Ilie Cojocari seinen Widersacher Niklas Bredy vorzeitig mit 15:0 ab und machte den ersten Wittener Saisonsieg perfekt.

 

Quelle: WAZ - www.derwesten.de

 

  KSV Witten 07 AC Heusweiler    
57 F Edwin Dominguez EU Motaleb Giesen 0:1 PS 5:7
61 G Arthur Eisenkrein Krasimir Krastanov EU 0:2 PS 0:7
66 F Yunier Castillo EU Dimitar Dimitrov EU 3:0 PS 13:4
66 G Andreas Eisenkrein Daniel Meiser 0:4 TÜ 0:15
75 F Alexander Storck Halef Cakmak 1:0 PS 1:0
75 G Ilie Cojocari EU Niklas Bredy 4:0 15:0
86 F Ufuk Canli Vladimir Petkov EU 0:3 PS 0:8
86 G Nico Brunner Sebastian Janowski 0:2 PS 1:5
98 F Mirko Englich Sebastian Feld 4:0 16:0
130 G Mattaios Engonidis EU Hakim Harouat 3:0 PS 10:0

11.09.2015

 

KSV Witten beim Heimdebüt gegen erstarkten AC Heusweiler – Reserve mit kampffreiem Wochenende

 

Am Samstagabend startet der KSV nach der 16:16-Punkteteilung am vergangenen Wochenende in Hüttigweiler nun auch zuhause in die neue Saison. Zu gern erinnert man sich noch an den letzten Auftritt in heimischer Halle beim Saisonfinale 2014 gegen Zweitliga-Meister KSV Ispringen. Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung gelang es, dem Top-Favoriten ein Bein zu stellen – der Ringer-Tempel Husemann-Halle bebte. Damit dies nahtlos fortgesetzt werden kann, haben die Verantwortlichen und auch Neu-Trainer Mirko Englich seit Wochen hart daran gearbeitet.

 

Im Team wird sich im Vergleich zum Auswärts-Remis auch ein wenig ändern. Dort musste man noch aufgrund der WM-Teilnahme des Rumänen Ilie Cojocari (Platz 12 bei 46 Teilnehmern) und des Ausreiseverbotes für den Ukrainer Rostyslav Pervachuk direkt vier Punkte an die Gastgeber kampflos abtreten. KSV-Vize Frank Weniger verspricht, dass dies nun anders sein wird: „Einer von den beiden wird auf alle Fälle da sein – wir stehen komplett“.

 

Verzichten muss man allerdings auf Imants Lagodskis. Durch besagte WM in Las Vegas startet der Lette erst am Freitag in seiner Gewichtsklasse und wird dementsprechend nicht pünktlich zurück erwartet. Dort lässt sich allerdings auch Trainer Mirko Englich nicht in die Karten schauen. „Einer der „schweren Jungs“ aus der zweiten wird aufrücken. Simeon Stankovich oder Mattaios Engonidis – einer von beiden wird auf alle Fälle zum Einsatz kommen“. Daneben steht der ringende Coach natürlich auch selbst wieder aktiv auf der Matte.

 

Unterschätzen darf man die letztes Jahr noch im Tabellenkeller ringenden Gäste aus dem Saarland allerdings nicht. Besonders die Schwachstellen wurden dort mit hochwertigem Personal neu besetzt. So stehen mit Krassimir Krastanov (57/61), Hristian Yordanov (61), Stoyan Kubatov (66) und Dimitar Dimitrov (66) gleich mehrere Internationale auf der Matte. Dazu gesellen sich Neuerwerbungen wie Sebastian Janowski (86 GR, kam vom KV Riegelsberg) und Abdel-Akim Harouat (98/130, Neuzugang aus Köllerbach).

 

Die erste Hürde in heimischer Halle ist also schon direkt ein Duell auf Augenhöhe und dürfte ähnlich spannende und packende Kämpfe versprechen, wie der Kampf in Hüttigweiler. Ab 19.15 Uhr werden die Mannschaften in der Husemann-Halle vorgestellt. Die Reserve des KSV hat an diesem Wochenende kampffrei.

06.09.2015

 

KSV Witten mit Punkteteilung zum Auftakt im Saarland – 16:16 beim ASV Hüttigweiler – Reserve besiegt Mülheim

 

Vor dem Kampf hätte man nicht unbedingt mit dieser leistungsgerechten Punkteteilung im saarländischen Hüttigweiler gerechnet. Die Vorzeichen standen aufgrund des Fehlens von gleich mehreren 75 kg-Ringern beim KSV nicht gerade günstig. Ilie Cojocaru startet gerade für sein Heimatland Rumänien bei der WM in Las Vegas, Rostyslav Pervachuk bekam nicht rechtzeitig das „OK“ zur Ausreise aus der Ukraine. Somit musste Neu-Coach Mirko Englich schon gleich in seinem ersten Kampf als Verantwortlicher auf dem Bock mit einem 0:4-Pfand in die Partie gehen.

 

Gegen Hüttigweilers starken Freistiler Dimitar Zhelev hatte Wittens schwedischer Neuzugang Edwin Dominguez (57 F) stilartfremd nicht viel zu bestellen und landete nach 1:50 Min. auf den Schultern (4:0). Mirko Englich (130 G) selbst war es vorbehalten, die ersten Punkte für den KSV in dieser Saison einzusammeln. Aber auch er tat sich bei seinem 4:1-Erfolg gegen Till Bialek recht schwer (4:2). Arthur Eisenkrein (61 G) konnte gegen Christian Vaginiuc nicht an die gute Leistung aus der Vorsaison anknüpfen und unterlag mit 2:6 nach Punkten (6:2).

 

Imants Lagodskis (98 F) setzte sich gegen Nedelcho Nedelchev allerdings dann in gewohnt souveräner Manier abgezockt durch und lieferte mit seinem deutlichen 16:0-Erfolg vier weitere Zähler auf die Habenseite (6:6). Und auch für Yunier Castillo (66 F) war der technisch überlegene Punktsieg gegen Kim Horras nach knapp vier Minuten mit 20:4 clever und taktisch klug herausgerungen (6:10).

 

Nach der Pause punktete auch Nico Brunner (86 G) gegen Kim Werkle und ließ beim 7:2-Erfolg keinen Zweifel am Sieger der Partie aufkommen (6:12). Andreas Eisenkrein (66 G) sah gegen Lukas Wagner lange Zeit wie der sichere Verlierer aus. Beim Stand von 0:10 allerdings zeigte Eisenkrein Kämpferherz, zog mehrere Griffe beherzt durch und hatte den Gastgeber kurz vor einer Schulterniederlage. Dagegen hatte allerdings Mattenleiter Bellin, dem die Umsetzung des neuen Regelwerks größtenteils sehr schwer fiel, etwas auszusetzen und pfiff mitten in der gefährlichen Lage ohne erkennbaren Grund die Situation ab. Glück für die Hausherren, denn hier war die Überraschung auf Seiten des KSV greifbar nahe (8:12).

 

Gegen den für Moldawien international startenden Denis Balaur hatte Ufuk Canli (86 F) nicht viel entgegen zu setzen und unterlag hier deutlich nach Punkten (12:12). Ursprünglich war Alexander Storck nun für die Klasse bis 75 kg Freistil vorgesehen. Durch das Fehlen der Greco-Spezialisten griff Trainer Mirko Englich allerdings schon am ersten Kampftag in die Trickkiste. Spontan wurden dem starken gastgebenden Ringer im Freistil (Mathias Schwarz) die Punkte kampflos geschenkt und Storck dafür gegen den deutlich schwächer einzustufenden Yannik Parisi in der griechisch-römischen Stilart eingesetzt. Den 12:16-Rückstand konnte Schlussringer Storck mit all seiner Cleverness und Routine dann mit seinem technisch überlegenen Sieg noch zum 16:16 ausgleichen.

 

Unterm Strich sahen die nur knapp 150 Zuschauer in der Hüttigweiler Illtalhalle spannende Kämpfe und etliche Athleten, die gleich zu Saisonbeginn eine ordentliche Form auf die Matte brachten. Die gezielt verstärkte Staffel des AC Heusweiler sicherte sich zum Start einen deutlichen 18:5-Auswärtserfolg beim SRC Viernheim. Am kommenden Samstag ist somit ein Spitzenkampf auf Augenhöhe mit den saarländischen Gästen in der Wittener Husemann-Halle vorprogrammiert (Sa., 12.09., 19:15 Uhr).

 

Für die Reserve des KSV gab es im dritten Kampf nun auch die ersten Punkte aufs Konto. Gegen die Gäste vom AC Mülheim legte Idris Ibaev gleich los wie die Feuerwehr - 16:1-Punktsieg nach nur 2 Minuten. Noch ein paar Sekunden schneller war Mattaios Engonidis bei seinem technischen Überlegenheitssieg. Bahtiyar Dündar unterlag seinem Gegner nur knapp nach Punkten, während Ex-KSVer Schamhan Kasumov kampflos die Punkte erhielt. Noch vor der Pause schraubte Fahim Nasari mit seinem Schultersieg das Ergebnis weiter in die Höhe. Julian Zimmermann hielt seine Niederlage im Rahmen und gab nur zwei Punkte ab, ehe Pascal Wittke weitere vier Zähler kampflos verbuchen konnte. Auch Diyar-Murat Dündar ging gegen seinen Widersacher sehr konzentriert an den Start und auch hier verlor der Gastgeber nur zwei Punkte. Aldin Dikezi konnte allerdings seine Schulterniederlage nicht verhindern und somit lag es an Nick Jacobs, den Sieg festzuschnüren. Eindrucksvoll sicher und souverän gelang ihm dies mit seinem 8:0-Punktsieg, der somit den 19:14-Gesamterfolg sicherte.

 

Am kommenden Wochenende hat die Zweitvertretung des KSV kampffrei und steht erst am übernächsten Samstag gegen den RC Ehrenfeld (dann erneut in der Ostermann-Halle) auf der Matte.

 

  ASV Hüttigweiler KSV Witten 16:16  
57 F Dimitar Zhelev EU Edwin Dominguez EU 4:0 SS 8:0
61 G Christian Vaginiuc EU Arthur Eisenkrein 2:0 PS 6:2
66 F Kim Horras Yunier Castillo EU 0:4 TÜ 4:20
66 G Lukas Wagner Andreas Eisenkrein 2:0 PS 16:9
75 F Mathias Schwarz   4:0 KL 0:0
75 G Yannik Parisi Alexander Storck 0:4 TÜ 0:15
86 F Denis Balaur EU Ufuk Canli 4:0 18:0
86 G Kim Werkle Nico Brunner 0:2 PS 2:7
98 F Nedelcho Nedelchev EU Imants Lagodskis EU 0:4 TÜ 0:16

130 G

 

Till Bialek

 

Mirko Englich

 

0:2

 

PS 1:4

 

  KSV Witten II AC Mülheim am Rhein 19:14  
57 F Idris Ibaev JN Mike Groß J 4:0 16:1
61 G Bahtiyar Dündar J Max Furin 0:2 PS 2:6
66 F Fahim Nasari N K. Papadopoulos N 4:0 SS 12:0
70 G Pascal Wittke J   4:0  
75 F Aldin Dikezi JN A. Goli Garmestani N 0:4 SS 0:12
75 G Nick Jacobs J Patrick Brück 3:0 PS 8:0
80 F Diyar-Murat Dündar J Rene Brück 0:2 PS 4:8
86 G Julian Zimmermann Kemal Arslan ND 0:2 PS 1:8
98 F   Schaman Kasumov 0:4  
130 G Mattaios Engonidis ND Aslan Bisanov 4:0 TÜ 16:0

02.09.2015

 

Am kommenden Samstag startet sie – die 5. Zweitliga-Saison des KSV Witten 07

 

Den Auftakt macht die Staffel um Neu-Coach Mirko Englich dann beim ASV Hüttigweiler, der den KSV auch in den letzten Jahren immer schon vor harte Aufgaben stellte.

 

So ähnlich dürfte es auch diesmal sein. Die Gastgeber aus dem Saarland dürften es den Wittenern enorm schwer machen, um beide Punkte mit ins Ruhrgebiet zu entführen.

 

Beim KSV vertraut man zur neuen Saison auf die Dienste des Schweden Edwin Dominguez (57 kg, gr.-röm. Und Freistil), der bereits zu Beginn der Woche in Witten gelandet ist. Ebenso werden Neuzugang Ilie Cojocari und Imants Lagodskis in den nächsten Tagen erwartet.

 

Des Weiteren vertraut man beim KSV auf altbekannte Gesichter: Arthur und Andreas Eisenkrein, Yunier Castillo, Alex Storck, Daniel Schlemmer, Piotr Pankow, Ufuk Canli, Nico Brunner sind die Stützen in den leichten und mittleren Gewichtsklassen – neu hinzu gesellt sich noch bei Bedarf der Ukrainer Rostyslav Pervachuk (75 Freistil). Bei den schweren Jungs rückt neben Trainer Mirko Englich Nachwuchsathlet Simeon Stankovich in den Zweitliga-Kader auf, ebenso steht mit Mattaios Engonidis eine Alternative für die 130 kg-Kategorie parat.

 

Zum Auftaktkampf reist das Team um 13 Uhr von der Ostermann-Halle Richtung Saarland ab. Mitfahrgelegenheiten sind noch vorhanden. Infos dazu gibt es bei KSV-Vize Thomas Limper (thomas.limper@ksv-witten.de)

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