Aktuelles - Dezember 2016

28.12.16

 

DMM-Endrunde Ringen:

Weingarten startet stark ins Halbfinale - Ispringen und Aalen mit Remis

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag startete die DMM-Endrunde im Ringen 2016/17 mit den Halbfinalbegegnungen: die besten vier Teams hatten sich qualifiziert, und so trafen Ispringen und Aalen sowie Nendingen und Weingarten aufeinander.

 

Ringen zu Weihnachten? Nichts Neues, das kennen die Wittener Fans noch aus früheren Finalzeiten des KSV, als die Terminnot zu Veranstaltungen auch an den höchsten Feiertagen zwang. Und: der zweite Weihnachtstag war nicht der schlechteste, die Husemannhalle war stets sehr gut gefüllt ….

 

Eine Vorentscheidung gelang den Germanen aus dem nordbadischen Weingarten. Das Team von Trainer Frank Heinzelbecker ließ sich bei der Final-Wiederholung des Vorjahres nicht aus der Spur bringen und siegte beim amtierenden Meister ASV Nendingen mit 14:8. Trotzdem ist der Rückkampf, der am 30.12. in Weingarten ausgetragen wird, sicher kein Selbstläufer. Der Verein des Ex-Witteners Adam Juretzko, der sich den Platz in der 75 kg-Klasse des SVG in dieser Saison mit Weltmeister Frank Stäbler teilte, wird sicher nochmal hoch konzentriert auflaufen. Dann allerdings könnte die erneute Finalteilnahme Realität werden.

 

Noch nicht entschieden ist dagegen die andere Halbfinal-Begegnung, obwohl Ex-Meister KSV Aalen mit dem 11:11 beim KSV Ispringen eine gute Ausgangsposition erreicht hat. Sicher sind die „Ostalb-Bären“ auf heimischer Matte im Vorteil, sicher konnten sie diesen Gegner auch in der Bundesligarunde im Rückkampf deutlich distanzieren – aber der Newcomer aus Nordbaden wird sicher nicht unversucht lassen, erstmals das Finale zu erreichen. Auch hier findet die Rückbegegnung am Freitag, 30.12., um 20.30 Uhr statt.

Hier die Abschlusstabelle der 1. Ringer-Bundesliga 2016/17:

 

1

KSV Aalen 05

14

188

:

151

37

 

20

:

8

a

2

SVG Weingarten

14

216

:

121

95

 

20

:

8

 

3

KSV Ispringen

14

157

:

180

-23

 

17

:

11

 

4

ASV Nendingen

14

185

:

146

39

 

16

:

12

 

5

KSV Köllerbach

14

197

:

144

53

 

15

:

13

 

6

TuS Adelhausen

14

163

:

219

-56

 

12

:

16

 

7

ASV Mainz 88

14

149

:

208

-59

 

6

:

22

b

8

VFK 07 Schifferstadt

14

128

:

214

-86

 

6

:

22

 

 

Weitere Informationen:

Deutscher Ringer-Bund Bundesliga Endrunde 2016

27.12.16

 

Einzelmeisterschaften, Turniere und Lehrgänge im Ringen 2017

 

Die Mannschaftssaison ist für die meisten Ligen inzwischen beendet, nur die 1. Ringer-Bundesliga kämpft noch um den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters 2016/17. Das sind bekanntlich nicht die einzigen Auseinandersetzungen, die diese Erstligisten derzeit bestreiten. Außerhalb der Matte wird auf juristischem Parkett gefochten – der DRB hat im Augenblick einen ebenso festen Standpunkt wie die meisten Clubs der aktuellen deutschen Ringer-Nobelklasse. Ob man sich da einigen kann? Wir vom KSV Witten stehen irgendwie dazwischen, haben wir doch – als inzwischen dreifacher Meister der zweiten – für die kommende Saison einer dann anders gestalteten 1. Bundesliga gemeldet. Eigentlich ein Unding, jetzt noch nicht wirklich zu wissen, unter welchen Rahmenbedingungen die Kämpfe der höchsten Ringer-Klasse dann stattfinden werden …

 

Bis dahin stehen Einzelmeisterschaften der verschiedenen Altersklassen auf dem Programm – angefangen von denen im Bezirk Westfalen bis hin zu internationalen Titelkämpfen wie Welt- oder Europameisterschaften. Die Wittener Akteure starten dann am 14. Januar in die Individualsaison, wenn die Männer und älteren männlichen Jahrgänge in Bielefeld um die Westfalenmeisterschaften im Freistil antreten. Am Tag danach sind es dann die jüngeren Jugendlichen, die an gleicher Stelle um Titel und Medaillen kämpfen.

 

Die erste Meisterschaft auf Landesebene findet dann schon am 21. Januar statt, wenn die weiblichen Klassen in Ückerath ihre Wettkämpfe durchführen. Auch mehrere zentrale Lehrgänge des Ringerverbandes NRW - insbesondere im Nachwuchsbereich – sind ausgeschrieben und finden größtenteils im Wittener Trainingszentrum „Ostermann-Halle“ statt.

 

Die ersten Deutschen Meisterschaften finden vom 10. bis 12. März in der Junior/-inn/en-Klasse statt, im Freistil im hessischen Michelstadt, im klassischen Stil beim RSV Hansa Frankfurt/Oder.

 

Die Männer und Frauen tragen ihre nationalen Titelkämpfe vom 21. bis 23. bzw. 28. bis 30. April in Bruchsal und Pausa aus. In der Woche zuvor, zu Ostern, wird der KSV-Tross wieder in Utrecht beim traditionellen Osterturnier von „De Halter“ starten.

 

Weitere interessante Termine: die 27. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen ist 2017 am Mittwoch, 17. Mai, geplant. Und eine Europameisterschaft wird in der Nachbarstadt Dortmund ausgetragen, nämlich vom 27. Juni bis 2. Juli die der Junioren und Juniorinnen in beiden Stilarten.

 

Alle aktuellen Termine finden Sie unter:

Einzelmeisterschaften, Turniere und Lehrgänge im Ringen 2017
Die Ringer Saison 2017.pdf
PDF-Dokument [286.6 KB]

26.12.16

 

Weihnachtsfeier Jugend 2016

 

Auch in diesem Jahr warteten die kleinen und großen Kämpfer des KSV Witten auf den Jahresabschluss. Mit viel Liebe und Einsatz schmückte das Organisationsteam das Foyer der Husemannhalle um die knapp 120 Personen in Weihnachtstimmung zu versetzen. Wie in den vergangenen Jahren zauberten die Eltern ein tolles Buffet. In geselliger Runde trafen sich die Eltern beider Trainingsgruppen. Die Löwengruppe bestehend aus den Anfängern und Hobbysportlern ebenso wie die Sportler der Talentfördergruppe. Selten treffen beide Gruppen aufeinander, gelegentlich bei Wettkämpfen, jedoch betrifft das meist nur 1-2Wettkämpfe im Jahresverlauf. Umso größer war die Freude um das große Zusammenkommen.

 

Das Trainerteam der Löwengruppen mit Jan Kramarczyk, Pascal Wittke, und Ludger Steckelbach konnte in diesem Jahr mit einer stabilen Trainingsbeteiligung von 30 Kindern glänzen. Aus diesem grund rückte mit Martin Tasev ein weiterer Trainer ins Team. Mit viel Engagement ist Martin bei der Sache. Das Trainerteam der Talentfördergruppe Klaus Eigenbrodt, Yvonne und Mirko Englich sammelten so viele Medaillen mit ihren Sportlern wie lange nicht mehr. Ein tolles Trainerteam, das Hand in Hand arbeitet um die Jugend im KSV voran zu treiben. All das zeigt diese tolle Jugendtruppe. Das bewiesen die Ehrungen wie zb für den trainingsfleißigsten Sportler, hier konnte Ümitcan Tasdemir alle anderen weit hinter sich lassen. Aus der Talentfördergruppe wurden Gensche Gereev und Artur Szczesny in die Männergruppe verabschiedet, beide wurden bereits in die 2. Mannschaft integriert. Die älteren Sportler der Jugend ( A-Jugend, Junioren) die bereits bei den Männern trainieren, feierten mit dem Männerteam im Super Fly ihren Jahresabschluss. Viel Spaß hatte man in der Trampolinhalle.

 

Für alle Sportler im KSV gab es in diesem Jahre ein kleines Präsent. Für die Reisen zu Wettkämpfen gab es ein Kissen mit dem Leitfaden der Jugend „Alle für einen und Einer für alle!“. Es lag der Jugend am Herzen auch die Männertrainingsgruppe zu beschenken. Das Trainerteam Mirko Englich, Attila Bayrak und Sevket Karapinar durfte natürlich auch nicht fehlen und wurden für ihre Arbeit mit einem Kissen beschenkt.

19.12.16

 

KSV Witten beendet seinen Triumphzug mit einem klaren Sieg

 

18 Siege, 18 Kämpfe – die makellose Saison des KSV Witten ist perfekt. Trainer Mirko Englich verrät nach dem 23:8 in Viernheim das Erfolgsgeheimnis.

 

Besser geht es nicht: Der KSV Witten hat auch den letzten Kampf der Zweitliga-Saison gewonnen. Seit zwei Wochen waren die Wittener schon Meister, jetzt beendete die unschlagbare Englich-Staffel ihren Triumphzug mit einem überdeutlichen 23:8-Erfolg.

 

„Alle Kämpfe auf der Matte gewonnen“, sagte Trainer Mirko Englich stolz, dass am Samstagabend in der Viernheimer Waldsporthalle alle seine Kämpfer ihre jeweiligen Duelle für sich entschieden. Die acht Punkte für den RSC resultierten daraus, dass Martin Tasev und Andreas Eisenkrein aufgrund von Verletzungen nur pro forma auf dem Kampfbericht standen. Unbedingter Siegeswille macht die KSV-Staffel stark

 

Das spielte aber keine Rolle, denn die Wittener waren in ihrer Gesamtheit einfach zu stark für die Gastgeber. Edwin Dominguez (57 G) brauchte im ersten Kampf des Abends nicht einmal bis zur Pause, um vier Punkte für den KSV einzufahren. Im Schwergewicht trat danach Mirko Englich auf die Matte – nochmals aus dem Ringer-Ruhestand zurückgekehrt.

 

„Nicht, dass ich unbedingt kämpfen wollte“, erklärte er nachher, „aber anders ging es einfach nicht. Wir hätten nicht genug Deutsche gehabt. Ist aber ja gerade noch gut gegangen.“

 

Gerade noch. Auch er brachte ein 16:0 auf die Anzeigetafel und durfte als Belohnung 47 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit von der Matte – trotzdem tat ihm am Tag danach noch alles weh. Englich ist stolz auf die Mentalität seiner Kämpfer

 

Er wird den Schmerz wohl auch genießen können. Nach dem perfekten Auftakt mit den TÜ-Siegen durch Dominguez und Englich erhöhten die Wittener nach und nach das Ergebnis gegen einen machtlosen Gegner – der achtzehnte Sieg im achtzehnten Kampf. Eine sagenhafte Bilanz.

 

Die war offensichtlich Ansporn genug, noch einmal richtig Gas zu geben, auch wenn der Meistertitel schon perfekt war. Mit halber Kraft kämpfte jedenfalls keiner, wie Englich sehr zufrieden feststellte: „Wir waren schon Meister, auch dieser Kampfabend war früh gewonnen – und trotzdem haben sich die Jungs bis zum Ende angefeuert, obwohl es ihnen ja auch hätte egal sein können.“

 

Dieser unbedingte Siegeswille, die Gier nach dem Erfolg habe die Mannschaft in dieser Saison so stark gemacht – stärker als er sich selbst hätte vorstellen können.

 

Zur Erinnerung: Englich hatte seine Staffel vor der Saison keinesfalls als Titelkandidaten gesehen. 18 Kämpfe und 18 Siege später sagte er: „Das hätte ich im Leben nicht gedacht, dass wir so stark dastehen – da habe ich mich vom Team richtig überraschen lassen.“ Ob es in die erste Liga geht, ist unklar

 

Der verdiente Lohn wäre ein Start in der 1. Bundesliga im nächsten Jahr. Wie die aussehen wird, steht aber noch in den Sternen. Bis Dienstag müssen die Meldeunterlagen beim DRB sein – spätestens dann wird Klarheit herrschen.

 

Quelle: WAZ (waz.de/witten)

  SRC Viernheim KSV Witten 07 8:23  
57 G Mirko Hilkert Edwin Dominguez EU 0:4 TÜ 0:16
61 F Kristiyan Peev EU Arthur Eisenkrein 0:2 PS 8:11
66 G Pascal Hilkert Andreas Eisenkrein 4:0 SS 4:0
66 F Niklas Dorn Yunier Castillo EU 0:2 PS 4:7
75 G Florian Scheuer Ilie Cojocari EU 0:4 TÜ 2:17
75 F Sebastian Schmidt J Ibro Cakovic N6 0:3 PS 4:17
86 G Arian Güney Martin Tasev 4:0 ÜG 4:0
86 F Matthias Schmidt Ufuk Canli 0:2 PS 2:8
98 G Sebastian Otto Simeon Stankovich EU 0:2 PS 4:8
130 F Iren Yurokov EU Mirko Englich 0:4 TÜ 0:16

Ein Bericht zum Kampf der Reserve folgt am Montagabend.

16.12.16

 

Letzte Saisonkämpfe für den KSV Witten

Meister KSV will in Viernheim die weiße Weste behalten

(Sa., 17.12., 19.30 Uhr Waldsporthalle Viernheim)

KSV 2 beendet unglückliche Saison in der Ostermann-Halle

(Sa., 17.12., 19.30 Uhr)

 

Meister ist das Zweitliga-Team des KSV Witten bereits seit zwei Wochen – die Männer um Mirko Englich und Sevket Karapinar sicherten sich durch den Sieg beim Verfolger TV Walheim vorzeitig Titel und Meisterschaft. Verlustpunktfrei stehen sie in der Tabelle, Walheim mit sechs Negativzählern belastet. So hat der KSV denn bei der letzten Begegnung noch ein Ziel: die perfekte Saison. Soll heißen, dass auch in Viernheim ein Sieg her soll, um dann tatsächlich unbesiegt durch die Serie marschiert zu sein.

 

SRC 1896 Viernheim – der „Stemm- und Ringclub, wurde 1896 gegründet, ein Traditionsverein aus der südhessischen Industriestadt, am Stadtrand von Mannheim gelegen. Ein Name hat den SRC Viernheim besonderes bekannt gemacht: Fritz Niebler, zwischen 1978 und 1988 achtfacher Deutscher Meister in der Männerklasse, Gewichtsklassen 52 und 57 kg, Freistil. Er erlernte das Ringen im SRC – wie andere deutsche Spitzenathleten dieser Jahre. Als Viernheim den Bundesliga-Aufstieg verpasste, schloss er sich 1984 dem damaligen Top-Verein AV Reilingen an, später dem ASV Lampertheim. Heute gehört Fritz Niebler zum Betreuerstab des Gastgebers.

 

Der SRC Viernheim stieg im Vorjahr in die 2. Bundesliga auf. Mit 15:8 und 18:10 konnte sich der KSV – auch 2015 Meister der 2. Liga – seinerzeit gegen die „hessischen Nordbadener“ durchsetzen. In dieser Saison haben sich die Gäste aber nicht unerheblich verstärkt. U.a. Sebastian Schmidt - aus Schriesheim, Arian Günay – vom KSV Ispringen und Julian Scheuer – vom RSC Laudenbach kamen neu zum SRC; dazu mit Kristyan Peev (57 kg) und Iren Yurokov (98 kg) zwei starke Bulgaren – da ist doch Qualität in der Mannschaft aus Viernheim. Das kam in der Hinrunde nicht so deutlich zum Ausdruck, als der KSV doch hoch mit 21:2 gewann und nur zwei Einzelbegegnungen mit jeweils 0:1 verlor.

 

Der SRC steht im Augenblick mit 16:18 Punkten auf Rang sechs in der Tabelle, es geht also nicht mehr um viel auch für die Gastgeber. Doch könnten sich die Viernheimer Trainer Tony Seifert und Sascha Niebler mit ihren Akteuren – ähnlich wie der KSV Witten vor zwei Jahren gegen die damalige „Übermannschaft“ aus Ispringen – eine Niederlage für Witten, die dann einzige, zum Ziel gesetzt haben. Also nochmals alle Kräfte zu mobilisieren! In der engen Waldsporthalle von Viernheim mit einem engagierten Publikum will der KSV aber nochmal ernsthaft und konzentriert zu Werke gehen – um die perfekte Saison zu präsentieren!

 

 

KSV 2 verabschiedet sich gegen Bonn-Duisdorf

 

Da wird den Verantwortlichen der KSV-Oberligamannschaft sicher ein Stein vom Herzen fallen, wenn sie die mehr als unglücklich verlaufene Saison am Samstag abhaken können. Nach verschiedenen Ausfällen konnte nie die optimale Formation auf die Matte gebracht werden, und so gab es bisher nicht einen Punkt für die Männer um Attila Bayrak. Vielmehr musste die Staffel mit jungen, unerfahrenen Akteuren besetzt werden, die einfach (noch) nicht die Oberligatauglichkeit besaßen. Am Ende waren es nur noch wenige Ringer, die den Anforderungen genügten.

 

Gegen den Gegner am Samstag, TKSV Bonn-Duisdorf, wird es da sicher nicht einfacher werden. Die ehemaligen Hauptstädter kämpften noch bis vor einigen Jahren in der 1. Bundesliga, aus der Zeit sind noch einige Ringer dabei. Also wieder eine anspruchsvolle Aufgabe für Ibaev, Wittke & Co.

 

Und nach dem Kampf wird man beim KSV überlegen müssen, wie es weitergeht mit KSV 2. Wie wertvoll eine hochklassige Zweitvertretung für den Verein ist, zeigte sich im Jahr 2009: damals hatten sich die Wittener wegen fehlender Finanzmittel aus der Bundesliga zurückziehen müssen und übernahmen den Platz der 2. Mannschaft in der höchsten Landesklasse. Nach einem Jahr der Improvisation wurde im Jahr zwei danach bereits die Oberligameisterschaft gewonnen, verbunden mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das weitere ist bekannt...

15.12.16

 

Schafft der KSV Witten die perfekte Saison?

 

Ringer-Bundesligist ohne Punktverlust an der Tabellenspitze

 

Am Samstag beim SRC Viernheim (17.12., 19.30 Uhr, Waldsporthalle Viernheim)

 

Als Meister hat sich Ringer-Zweitbundesligist KSV Witten 07 bereits am letzten Wochenende im Heimkampf gegen den KV Riegelsberg feiern lassen, als es nochmal tollen Ringersport in der Husemannhalle zu sehen gab. Am Samstag nun steht die letzte Saisonbegegnung auf dem Programm, und die führt zum derzeitigen Tabellensechsten SRC (Stemm- und Ringclub von 1896) Viernheim, der bisher 16:18 Punkte gesammelt hat. Viernheim, eine Stadt in Hessen, die ringerisch im Landesverband Nordbaden zu Hause ist.

 

In der Hinrunde gab’s für den SRC in der Husemannhalle nichts zu holen, mit 21:2 siegten die Ringer um das Trainerduo Mirko Englich und Sevket Karapinar mehr als deutlich, es gab lediglich eine knappe 2:3-Niederlage für Ufuk Canli. Und so deutlich verläuft die KSV-Spur durch die gesamte Saison, sieht man einmal von den eher knappen Ergebnissen gegen den Tabellenzweiten TV Walheim ab. „Wir wollen die perfekte Saison“, gibt Mirko Englich denn auch das Ziel für den letzten Kampf in Viernheim vor. Denn das gelang, seitdem der KSV Witten 2011 in diese Liga aufstieg, keiner Mannschaft.

 

Ein kurzer Rückblick: in der ersten Zweitliga-Saison des KSV im Jahr 2011 wurde RWG Mömbris 2 mit 28:8 Punkten Meister, Witten landete überraschend gleich auf Rang drei (22:14). 2012 wurde der TV Walheim Meister (und stieg in die 1. Bundesliga auf) – 34:2 Punkte, lediglich eine Niederlage gegen Kleinostheim stand in der Meisterbilanz. Der KSV beendete diese Saison mit dem positiven Punktekonto von 19:17 die Saison als Siebter. Und dann, 2013, freute sich der KSV Witten über die erste Meisterschaft in der 2. Bundesliga: mit 24:4 Zählern landeten die Ruhrstädter auf Platz eins der Tabelle, gefolgt vom KV Riegelsberg (21:7). Witten musste im Saisonverlauf zwei Niederlagen hinnehmen, gegen Hösbach und eben Riegelsberg.

 

Eine neue Ordnung gab’s dann 2014, mit dem KSV Ispringen (Nordbaden) war eine „Übermannschaft“ hinzugekommen, die – dank eines großzügigen Sponsors – eindeutig in Richtung Liga eins unterwegs war. Und so zog Ispringen auch einsam seine Runden durch die 2. Bundesliga – bis zu letzten Kampftag. Da traten die Nordbadener beim KSV Witten an, der mit drei Niederlagen belastet war (gegen Ispringen, Riegelsberg und Hüttigweiler). Und die Gäste hatten bis dato eine blütenweiße Weste, wiesen 26:0 Punkte auf. An den dramatischen Kampf in der Husemannhalle am 13. Dezember erinnern sich noch viele Fans und Zuschauer, waren am Ende total begeistert: denn beim 20:16 kämpften die Wittener den Meister nieder, sicherten ihren Farben den Erfolg in den letzten beiden Einzelbegegnungen. Ispringen blieb Tabellenführer und Meister, stieg auf und spielt heute eine gute Rolle in der 1. Bundesliga. Der KSV Witten aber konnte sich rühmen, nicht nur am Ende Tabellenplatz zwei gewonnen, sondern auch die „Übermannschaft“ besiegt zu haben.

 

In der Vorsaison nun gab’s die zweite Meisterschaft für Witten in der 2. Bundesliga. Und auch damals überzeugte der KSV bereits, musste lediglich zwei Remis (gegen Hüttigweiler und Walheim) hinnehmen. Am Ende standen überragende 26:2 Punkte zu Buche, der KSV war Meister vor dem Überraschungszweiten TV Dellwig (17:11).

 

Und in diesem Jahr könnte es nun ein überragendes Resultat für den KSV Witten geben – wenn eben auch der letzte Saisonkampf erfolgreich beendet werden könnte – beim SRC Viernheim. Klar, dass die Ruhrstädter favorisiert sind, klar auch, dass sie im Normalfall wieder einen glatten Sieg einfahren müssten. Aber: das Beispiel vom KSV Ispringen im Jahr 2014 zeigt, dass auch „Übermannschaften“ verwundbar sind, wenn beim Heimteam alles passt. Die Waldsporthalle in Viernheim ist eine enge, stimmungsvolle Arena, und der SRC könnte den Ehrgeiz entwickeln, den Ringern von der Ruhr die perfekte Saison zu verderben!

 

Kampfrichter ist Heiko Schiffke aus Hüttigweiler im Saarland.

 

Die Wittener Oberligamannschaft tritt zum letzten Saisonkampf zu Hause gegen den Ex-Erstligisten TKSV Bonn-Duisdorf an. Die Begegnung wird um 19.30 Uhr in der Ostermann-Halle angepfiffen.

15.12.16

 

Schafft der KSV Witten die perfekte Saison?

Ringer-Bundesligist ohne Punktverlust an der Tabellenspitze

Am Samstag beim SRC Viernheim (17.12., 19.30 Uhr, Waldsporthalle Viernheim)

 

Als Meister hat sich Ringer-Zweitbundesligist KSV Witten 07 bereits am letzten Wochenende im Heimkampf gegen den KV Riegelsberg feiern lassen, als es nochmal tollen Ringersport in der Husemannhalle zu sehen gab. Am Samstag nun steht die letzte Saisonbegegnung auf dem Programm, und die führt zum derzeitigen Tabellensechsten SRC (Stemm- und Ringclub von 1896) Viernheim, der bisher 16:18 Punkte gesammelt hat. Viernheim, eine Stadt in Hessen, die ringerisch im Landesverband Nordbaden zu Hause ist.

 

In der Hinrunde gab’s für den SRC in der Husemannhalle nichts zu holen, mit 21:2 siegten die Ringer um das Trainerduo Mirko Englich und Sevket Karapinar mehr als deutlich, es gab lediglich eine knappe 2:3-Niederlage für Ufuk Canli. Und so deutlich verläuft die KSV-Spur durch die gesamte Saison, sieht man einmal von den eher knappen Ergebnissen gegen den Tabellenzweiten TV Walheim ab. „Wir wollen die perfekte Saison“, gibt Mirko Englich denn auch das Ziel für den letzten Kampf in Viernheim vor. Denn das gelang, seitdem der KSV Witten 2011 in diese Liga aufstieg, keiner Mannschaft.

 

Ein kurzer Rückblick: in der ersten Zweitliga-Saison des KSV im Jahr 2011 wurde RWG Mömbris 2 mit 28:8 Punkten Meister, Witten landete überraschend gleich auf Rang drei (22:14). 2012 wurde der TV Walheim Meister (und stieg in die 1. Bundesliga auf) – 34:2 Punkte, lediglich eine Niederlage gegen Kleinostheim stand in der Meisterbilanz. Der KSV beendete diese Saison mit dem positiven Punktekonto von 19:17 die Saison als Siebter. Und dann, 2013, freute sich der KSV Witten über die erste Meisterschaft in der 2. Bundesliga: mit 24:4 Zählern landeten die Ruhrstädter auf Platz eins der Tabelle, gefolgt vom KV Riegelsberg (21:7). Witten musste im Saisonverlauf zwei Niederlagen hinnehmen, gegen Hösbach und eben Riegelsberg.

 

Eine neue Ordnung gab’s dann 2014, mit dem KSV Ispringen (Nordbaden) war eine „Übermannschaft“ hinzugekommen, die – dank eines großzügigen Sponsors – eindeutig in Richtung Liga eins unterwegs war. Und so zog Ispringen auch einsam seine Runden durch die 2. Bundesliga – bis zu letzten Kampftag. Da traten die Nordbadener beim KSV Witten an, der mit drei Niederlagen belastet war (gegen Ispringen, Riegelsberg und Hüttigweiler). Und die Gäste hatten bis dato eine blütenweiße Weste, wiesen 26:0 Punkte auf. An den dramatischen Kampf in der Husemannhalle am 13. Dezember erinnern sich noch viele Fans und Zuschauer, waren am Ende total begeistert: denn beim 20:16 kämpften die Wittener den Meister nieder, sicherten ihren Farben den Erfolg in den letzten beiden Einzelbegegnungen. Ispringen blieb Tabellenführer und Meister, stieg auf und spielt heute eine gute Rolle in der 1. Bundesliga. Der KSV Witten aber konnte sich rühmen, nicht nur am Ende Tabellenplatz zwei gewonnen, sondern auch die „Übermannschaft“ besiegt zu haben.

 

In der Vorsaison nun gab’s die zweite Meisterschaft für Witten in der 2. Bundesliga. Und auch damals überzeugte der KSV bereits, musste lediglich zwei Remis (gegen Hüttigweiler und Walheim) hinnehmen. Am Ende standen überragende 26:2 Punkte zu Buche, der KSV war Meister vor dem Überraschungszweiten TV Dellwig (17:11).

 

Und in diesem Jahr könnte es nun ein überragendes Resultat für den KSV Witten geben – wenn eben auch der letzte Saisonkampf erfolgreich beendet werden könnte – beim SRC Viernheim. Klar, dass die Ruhrstädter favorisiert sind, klar auch, dass sie im Normalfall wieder einen glatten Sieg einfahren müssten. Aber: das Beispiel vom KSV Ispringen im Jahr 2014 zeigt, dass auch „Übermannschaften“ verwundbar sind, wenn beim Heimteam alles passt. Die Waldsporthalle in Viernheim ist eine enge, stimmungsvolle Arena, und der SRC könnte den Ehrgeiz entwickeln, den Ringern von der Ruhr die perfekte Saison zu verderben!

 

Kampfrichter ist Heiko Schiffke aus Hüttigweiler im Saarland.

 

Die Wittener Oberligamannschaft tritt zum letzten Saisonkampf zu Hause gegen den Ex-Erstligisten TKSV Bonn-Duisdorf an. Die Begegnung wird um 19.30 Uhr in der Ostermann-Halle angepfiffen.

12.12.16

 

KSV-Ringer Cojocari gewinnt WM-Bronzemedaille

Weltmeisterschaft der nicht olympischen Gewichtsklassen in Budapest

 

Am Samstag fehlte er dem Zweitliga-Spitzenreiter KSV Witten in der Begegnung gegen Riegelsberg, die der KSV allerdings auch ohne ihn deutlich gewann: Ilie Cojocari. Die Abwesenheit hatte ihren guten Grund, denn der Rumäne kämpfte auf internationalem Parkett. In der ungarischen Hauptstadt Budapest wurden zum Jahresende die Weltmeisterschaften in den „nicht olympischen Gewichtsklassen“ ausgetragen. Und dort überraschte der KSV-Ringer mit Edelmetall, er gewann die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 71 kg.

 

Dieser Wettkampf der „nicht olympischen Klassen“ hat seine Geschichte. Ringen sollte nach einem IOC-Beschluss von 2013 aus dem olympischen Programm fallen. Die Ringer wehrten sich, entwickelten Pläne, Gedanken und Innovationen für den Ringkampfsport. U.a. wurde die Anzahl der Gewichtsklassen der Männer bei Olympia reduziert – allerdings mit dann z.T. extremen Sprüngen in den Kategorien. Für andere internationale Ringer-Wettkämpfe wurden acht Wettkampfklassen beibehalten. Wegen Olympia fand in diesem Jahr keine Weltmeisterschaft statt, die Spiele in Rio aber eben nur in sechs Kategorien ausgetragen. Und in den beiden anderen Klassen richtete der Ringer-Weltverband UWW (United World Wrestling) nun eben die Weltmeisterschaften in Budapest aus – je zwei bei den Männern im griechisch-römischen und Freistil sowie den Frauen.

 

Und hier startete der Wittener Weltergewichtler, der sein Gewicht dafür auf das Limit von 71 kg reduzieren musste (in der Liga kämpft er bis 75 kg). Fünfmal musste er in der Arena Syma Csarnok in der ungarischen Metropole auf die Matte, viermal verließ er sie als Sieger. Damit erreichte der 24-jährige am Ende seinen größten internationalen Erfolg, standen bisher lediglich zweite Plätze bei Turnieren und ein fünfter in einem Olympia-Qualifikationswettkampf in seinem Rekord.

 

In der Qualifikationsrunde traf Cojocari auf den Ukrainer Denys Demyankov, den er 2:1 nach Punkten besiegte. Das Achtelfinale führte ihn gegen den US-Amerikaner Matthew Gonzales, wo er bei 2:2-Gleichstand aufgrund der letzten Wertung das bessere Ende für sich hatte. Auch das Viertelfinale gewann der KSV-Akteur – 5:2 setzte er sich diesmal sicher gegen den Franzosen Artak Margaryan durch. Auf dem Weg ins Finale stoppte ihn dann der Lokalmatador Balint Korpasi, ein international hoch dekorierter Ringer. Beim 0:8 musste Ilie Cojocari die technische Überlegenheit des Ungarn anerkennen. Durch das Erreichen des Halbfinals hatte er sich aber automatisch für das „kleine Finale“ um Bronze qualifiziert, wo der Serbe Aleksandar Maksimovic auf ihn wartete. Hoch konzentriert agierte der Rumänische Meister in dieser Begegnung – am Ende stand ein glatter Sieg mit 5:2 Punkten für ihn zu Buche.

 

Weltmeister wurde der Ungar Korpasi vor dem Moldawier Daniel Cataraga; die zweite Bronzemedaille ging an Hasan Aliyev aus Azerbeidjan. Der Deutsche Meister Timo Badusch (Köllerbach) belegte Platz 13.

 

Damit hat Cojocari nachdrücklich auf sich aufmerksam gemacht und vorweihnachtliche Freude auch bei seinen Trainern und Mannschaftskameraden in Witten ausgelöst!

 

Weitere Informationen unter „https://unitedworldwrestling.org/

11.12.16

 

KSV Witten arbeitet weiter an der perfekten Saison – 26:8-Erfolg über den KV Riegelsberg – Reserve unvollständig in Mülheim

 

Der KSV Witten 07 bastelt mit Riesenschritten weiter an der „perfekten“ Saison. Weiterhin ohne Verlustpunkt steht das Meister-Team von Mirko Englich und Sevket Karapinar einen Kampftag vor Ende der Saison an der Spitze. Der saarländische Gast vom KV Riegelsberg war dabei aufgrund seiner verletzungsbedingten Personalnot beim 26:8-Erfolg allerdings auch kein echter Stolperstein. Dabei brachten die Gäste aber anders als der ASV Mainz vor zwei Wochen wenigstens eine komplette kampffähige Mannschaft mit in die Ruhrstadt und konnten so den rund 400 Zuschauern zum Abschluss noch einige tolle Kämpfe bieten.

 

Noch vor dem Start des letzten Heimkampfes der Saison wurden alle Helfer vom KSV-Vorstand auf die Matte gebeten und als kleines Dankeschön für den nimmermüden Einsatz mit einem großen Dankeschön sowie einem Ringer-Wandkalender für das kommende Jahr ausgestattet – die Mannschaft holt die Punkte auf der Matte, aber ohne unsere fleißigen Hände im Hintergrund wäre das alles einfach nicht möglich!

 

Zum Start legte Edwin Dominguez (57 G) gegen Kevin Müller furios los. Mit sehenswerten Aktionen schraubte er sein Punktekonto immer höher, bis nach fünf Minuten die technische Überlegenheit feststand (4:0). Über die volle Kampfzeit musste Wittens lettisches Schwergewicht Imants Lagodskis (130 F) gegen Stephane Marcinski ran. Ähnlich wie beim 8:4-Erfolg im Hinkampf sammelte der KSVer abwartend die Punkte, konnte sich aber vor 2-3Aktionen des Franzosen in Reihen der Gäste nicht wehren – ein 7:4-Punktsieg bedeuten zwei weitere Zähler (6:0). Im wohl spektakulärsten Kampf des Abends schenkten sich Arthur Eisenkrein (61 F) und Moritz Paulus keinen Zentimeter. Ständig wechselte die Führung, jede Aktion wurde ausgerungen. Zur Freude der Zuschauer führte Eisenkrein bis kurz vor Schluss mit 7:5, ehe Paulus noch einmal einen Angriff nachlegte, der ihm den 7:11-Punktsieg bescherte (6:2).

 

Mit Übergewicht ging Simeon Stankovichs (98 G) Gegner Kevin Arend auf die Matte der Wittener Husemannhalle. Beim Sieg des jungen Bulgaren im roten Trikot hatte der Gast aufgrund einer Verletzung auch wenig Gegenwehr zu bieten. Dem Publikum und Stankovich war dies beim 17:1-Erfolg natürlich egal (10:2). Vor der Pause hatte Dawid Ersetic (66 G) mit dem Riegelsberger Nachwuchsathleten Henrik Schmitt keine großen Mühen. Nach drei sehenswerten Würfen mit hoher Wertung war hier der Kampf nach zwei Minuten vorzeitig beendet (14:2).

 

Ufuk Canli (86 F) hätte den Zuschauern auch gerne noch etwas mehr geboten; sein Kontrahent Rüdiger Steimer stellte sich ebenfalls angeschlagen in den Dienst des Teams und war somit für den Gastgeber keine große Gefahr. 14:0 führte Canli, ehe er sogar noch zum Schultersieg nach 90 Sekunden kam (18:2). Ein weiteres Eigengewächs bekam Publikumsliebling Yunier Castillo (66 F) mit Gian-Luca Montana vorgesetzt. Mit großem Applaus wurde der Spanier im KSV-Trikot nach nur 2.20 Minuten und 16 Wertungspunkten bedacht – es war der 16. Sieg im 16. Auftritt für Castillo, der natürlich nun in der kommenden Woche seine persönliche perfekte Saison krönen möchte (22:2).

 

Es folgten zwei Niederlagen für die Gastgeber – Martin Tasev (86 G) ist nach seiner Verletzung noch nicht ganz der Alte. Besonders gegen so starke Ringer wie Andreas Skodawessely, der den jungen KSVer in den zweiten drei Minuten völlig zermürbte, konnte Tasev nach seiner 2:0-Führung nicht mithalten. Ein verdientes 2:9 stand am Kampfende auf dem Papier (22:4). Und auch Andreas Eisenkrein, der immerhin schon wieder halbwegs flüssig die Matte betreten, aber natürlich nicht voll einsatzfähig sein konnte, stellte sich da erneut in den Mannschaftsdienst und rang einige Sekunden gegen Andrej Kurockin mit ehe dieser ihn auf die Schultern beförderte (22:8).

 

Für den krönenden Saisonabschluss sorgte noch einmal Ibro Cakovic (75 F). Gegen eine weitere Riegelsberger Nachwuchshoffnung in Person von Noah Monz brauchte der technisch versierte Cakovic kaum zwei Minuten für seine technische Überlegenheit. Eindeutig zu schnell für das Wittener Publikum, die sich ansonsten im letzten Kampf der Saison traditionell mit Standing Ovation vom Team verabschieden wollten (26:8).

 

Das holten die Akteure dann aber mit einer gemeinsamen „Welle“ und dem Meistertanz auf der Matte nach, bevor es in die großen Abschluss-Feierlichkeiten ging. Zum letzten Kampf der Saison beim SRC Viernheim will die Staffel aber natürlich noch einmal alles geben, um die Saison „zu Null“ abzuschließen und sich damit einen dicken Eintrag im KSV-Geschichtsbuch verdienen.

 

Nicht so euphorisch ist dagegen die Saison der KSV-Reserve. Leider mit einigen Verletzungen und der dünnen Personaldecke ausgestattet, konnte Attila Bayrak beim AC Mülheim nur sieben Akteure auf die Waage bringen. Da bei den Gastgebern auch ein Athlet Übergewicht hatte, hieß es somit 36:0 bereits an der Waage für die Kölner. Lediglich Idris Ibaev (7:6-Punktsieeger) und Zaryalay Schojah (TÜ nach 16 Sekunden!) hätten hierbei Punkte für die KSV-Staffel gesammelt. Zum Saisonabschluss in der Oberliga empfängt man hier am kommenden Samstag um 19.30 in der Ostermann-Halle das Team vom TKSV Bonn-Duisdorf.

  KSV Witten 07 KV 03 Riegelsberg 26:8  
57 G Edwin Dominguez Kevin Müller 4:0 16:0
61 F Arthur Eisenkrein Moritz Paulus 0:2 PS 7:11
66 G Dawid Ersetic Henrik Schmitt 4:0 16:0
66 F Yunier Castillo Gian-Luca Montana 4:0 16:0
75 G Andreas Eisenkrein Andrej Kurockin 0:4 SS 0:4
75 F Ibro Cakovic Noah Monz 4:0 16:0
86 G Martin Tasev Andreas Skodawessely 0:2 PS 2:9
86 F Ufuk Canli Rüdiger Steimer 4:0 SS 14:0
98 G Simeon Stankovich Kevin Arend 4:0 ÜG 17:1
130 F Imants Lagodskis Stéphane Marcinski 2:0 PS 7:4
  AC Mülheim am Rhein KSV Witten 07 II 36:0  
57 G Mehdi Nazarov Artur Szczesny 0:0 ÜG
61 F Muhammed Yildirim Gensche Gereev 4:0 SS 16:2
66 G Denis Hergert Idris Ibaev 0:1 PS 6:7
70 F Abbas Goli Garmestani Mert Tasdemir 4:0 18:0
75 G Nikolai van Berkum   4:0  
75 F Rene Brück Zaryalay Schojah 0:4 TÜ 0:16
80 G Rame Khalil   4:0  
86 F Schaman Kasumov Diyar-Murat Dündar 4:0 SS 10:0
98 G Nick Jacobs   4:0  
130 F

Azamat Batuev

Mattaios Engonidis 4:0 SS 4:0

09.12.16

 

KSV Witten:

Schaulaufen des Meisters in der Husemannhalle

(Sa., 10.12., 19.30 Uhr Husemannhalle)

KSV Witten verabschiedet sich mit Heimkampf gegen Riegelsberg vom Publikum

Freier Eintritt für Zuschauer als Dank für eine tolle Saison

Oberligamannschaft in Köln beim AC Mülheim 1892

 

Der vorletzte Kampf der Saison, der letzte Heimkampf: der KSV Witten ist nicht nur überlegener Tabellenführer der 2. Bundesliga - die Ringer aus der Ruhrstadt stehen nach dem Erfolg in der Vorwoche beim ärgsten Verfolger TV Walheim bereits als Meister 2016 fest. So kommt es gegen den Tabellendritten aus dem Saarland, KV – Kraftsportverein – 03 Riegelsberg, mit 15 Minuspunkten allerdings weit hinter den führenden Teams liegend, denn auch zum „Schaulaufen“ für die Ringer von Mirko Englich und Sevket Karapinar. Und natürlich sind die Wittener auch in diesem Kampf favorisiert.

 

Im Vorjahr beendete Riegelsberg die Saison mit einem beachtlichen Rang vier – ein ähnliches Resultat wird für die Männer von der Saar auch in diesem Jahr herausspringen. Den Hinkampf gewann der KSV auf fremder Matte deutlich - wie die meisten Begegnungen in dieser Saison – 20:6 Zähler standen am Ende zu Buche.

 

Die beste Kampfzeit hatte der KV 03 in der Saison 2013, als sie die Vizemeisterschaft in der Liga erkämpften. Die Entscheidung fiel seinerzeit in der allerletzten Begegnung zwischen eben Riegelsberg und dem KSV Witten und da buchstäblich im letzten Einzelkampf. Die Wittener gewannen seinerzeit 18:14, der KSV war erstmalig Meister der 2. Bundesliga und feierte ausgelassen mit dem ebenfalls ausgelassenen Vizemeister KV Riegelsberg!

 

In den Begegnungen der Rückrunde hatten die Gäste recht unterschiedliche Ergebnisse, in den letzten vier Kämpfen siegten sie aber immerhin dreimal. Auch wenn die Akteure des KSV das heimische Publikum nochmal begeistern und überzeugen wollen – zu sorglos dürfen sie nicht zu Werke gehen, wollen sie ihre weiße Weste halten. Denn u.a. mit Sezer Karmadja, Andreas Skodawessely, Marius Braun, dem Franzosen Stéphane Marcinski und Waldemar Minich sind sie gerade in den oberen Gewichtsklassen sehr stark besetzt. Die Personalsituation entspannte sich beim KSV Witten zuletzt ein wenig, Martin Tasev stand nach seiner Verletzung in der letzten Woche wieder auf der Matte – und gewann einen wichtigen Punkt für den Wittener Sieg.

 

Die Bundeligamannschaft des KSV hat in dieser Saison überzeugende Leistungen abgeliefert – die Zuschauer der Husemannhalle waren aber auch regelmäßig durch die Unterstützung an den Erfolgen beteiligt. So haben sich die KSV-Verantwortlichen überlegt, sich dafür zu bedanken: alle Zuschauer haben freien Eintritt – und nach der Begegnung gibt’s dann die kombinierte Meister- und Heimkampf-Abschlussfeier im Foyer der Husemannhalle. Da können die Ringerfans ihre Idole nochmal hautnah erleben und das eine oder andere Gespräch führen …

 

Kampfrichter ist Holger Bellin aus Alsenz in Rheinhessen

 

 

KSV 2 beim AC Köln-Mülheim 1892

Ex-Erstligist liegt nur zwei Zähler vor Witten

 

Das Wittener Oberliga-Team ist in dieser Saison nicht in Schwung gekommen – die Truppe um Trainer Attila Bayrak steht noch ohne Erfolgserlebnis auf dem letzten Tabellenplatz. Und jetzt geht’s zum Kölner Club AC Mülheim von 1892, der mit positivem Punktverhältnis auf Rang vier liegt. Da wird es wieder schwer sein, ein ordentliches Resultat zu erzielen. Für die Wittener Nachwuchsakteure ist die Saison eine harte – sicher aber auch wichtige Lehrzeit, die vielleicht schon im nächsten Jahr Früchte trägt. Bis dahin müssen Idris Ibaev, Pascal Wittke und Co. durchhalten – der Kampf in Köln und in der kommenden Woche gegen Bonn beenden die Kampfzeit für die Bayrak-Schützlinge.

06.12.16#2

 

Ringer-Kalender 2017 – ein Meisterwerk von Hannah Leese

Wittener Künstlerin malt „Meister der Matte“ in Aquarell

 

Da ist der Wittener Künstlerin Hannah Leese jetzt auch eine Meisterschaft gelungen – wie dem Bundesliga-Team des KSV Witten: die Stockumerin hat seit einigen Jahren den Ringkampfsport als Vorlage und Medium für ihre Aquarellzeichnungen entdeckt – und dies inzwischen zur Meisterschaft entwickelt. In den vergangenen Jahren hatte sie mehrere Ausstellungen mit ihren Exponaten, u.a. in der Wittener Husemannhalle. Für 2017 nun legt sie, gemeinsam mit dem KSV Witten, ein Meisterwerk vor: ein Ringer-Kalender mit einer Auswahl ihrer besten Zeichnungen.

 

Das Ergebnis ist ausgesprochen ästhetisch, ein Werk, das die Schönheit des Ringersportes, Dynamik, Kraft und Explosivität herausragend darstellt. Zwölf Monatsblätter zeigen die Ringer der aktuellen KSV-Mannschaft, doch das ist weniger die Intention der Arbeit. Der Sport soll vielmehr in all‘ seiner Vielfalt, seiner Bewegungen, seiner Ästhetik zu sehen sein. Das hat Hannah Leese in hervorragender Weise umgesetzt – es ist ein Schmuckstück für jeden Sport-, Ringkampf- und KSV-Fan entstanden!

 

In der Größe DIN A3 (29,7 cm x 42 cm), mit Spiralbindung, farbig gedruckt auf schwerem Bilderdruckpapier, mit einem Titelblatt und zwölf Monatsblättern kann der Kalender zum Preis von nur 15,00 Euro erworben werden. U.a. noch am Samstag im Foyer der Husemannhalle - beim letzten Heimkampf des KSV Witten 07, beim Verein auch danach noch (info@ksv-witten.de). Oder über Facebook „Hannah Leese“ oder im Internet unter „LeeseDesign.dawanda.com“.

06.12.16

 

Meisterfeier beim letzten Heimkampf der Saison (Sa., 10.12., 19.30 Uhr Husemannhalle)

 

Tabellendritter KV Riegelsberg fordert die „Erbarmungslosen“ des KSV

 

In der Pause: Kirchlinder Sportakrobaten mit Weihnachts-Show

 

Am letzten Wochenende machten sie die erneute Meisterschaft der 2. Bundesliga klar: die „Erbarmungslosen“, die Ringer des KSV Witten, die auch beim ärgsten Verfolger TV Aachen-Walheim gewannen und damit nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen sind. Es ist der zweite Titel hintereinander, den die Ringer von Mirko Englich und Sevket Karapinar feiern. Erbarmungslos? Weil sie in dieser Saison bislang nicht einen Zähler abgaben, der Konkurrenz kaum oder nur minimale Siegeschancen überließen! Auch in der Vorsaison gab’s keine Niederlage und die beiden Remis trübten das Gesamtbild der Wittener Bundesliga-Akteure nur wenig. Erbarmungslos auch deshalb, weil sie seit über drei Jahren in der Husemannhalle unbesiegt sind – die „Ringer-Festung“ in der Ruhrstadt!

 

Mit dem Heimkampf gegen den Tabellendritten verabschieden sich die KSV-Ringer an diesem Samstag vom heimischen Publikum. Kampflos werden sich die Saarländer den „Erbarmungslosen“ sicher nicht ergeben, doch diese wollen zum Saisonabschluss auf eigener Matte nochmal ein Feuerwerk präsentieren, eines, das den optimalen Saisonverlauf wiederspiegeln soll. Und nach Kampfende werden Ringer und Vereinsvertreter mit Fans und Freunden die gelungene Kampfzeit und die Meisterschaft gebührend feiern.

 

Dazu passt auch ein besonderer Programmpunkt: in der Halbzeitpause werden die erfolgreichen Sportakrobaten des KSV Kirchlinde ihre „Weihnachts-Show“ präsentieren. Sportakrobatik – früher als „Kunstkraftsport“ bezeichnet – ist eine kraftsportliche Disziplin für Kinder und Erwachsene, die hohe Anforderungen an die Aktiven stellt. Davon können sich die Zuschauer am Samstag selbst überzeugen!

 

Die Wittener Oberligaringer gastieren beim Kölner Verein AC Mühlheim 1892.

04.12.16

 

KSV Meisterlich – 8:11-Sieg in Aachen bringt die Titelentscheidung im Top-Kampf

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang dem KSV Witten 07 am Samstagabend die Titelverteidigung der Zweitliga-Meisterschaft in der Gruppe West. Die gut 200 Zuschauer sahen eine Partie, die dem Ruf Top-Kampf eindeutig gerecht wurde. Einzig die Entscheidungen von Maria Anselm, Kampfrichterin aus Duisburg an diesem Abend, brachten die Gemüter in beiden Lagern das ein oder andere Mal zum Kochen.

 

Einen furiosen Start legten Edwin Dominguez (57 G) und Stoyan Spasov hin. Hier hatte der Gastgeber nach der Pause mit 4:0 den Vorteil auf seiner Seite, aber Wittens schwedischem Greco-Künstler gelang die Wende. 4:5 war Dominguez in Führung, als Spasov erneut mit zwei Zweier-Wertungen den Kamp an sich riss und dies auch bis zum Ende der sechs Minuten verteidigen konnte (2:0). Gegen Zviad Metreveli konnte Imants Lagodskis (130 F) die ersten Punkte für den KSV verbuchen. Nach einem Verwarnungspunkt gegen sich drehte der Lette im blauen Trikot auf und drehte seinen Kontrahenten einige Male durch, bis der 8:3-Erfolg feststand (2:2). Einen Kampf auf höchstem Niveau bekamen die Zuschauer auch zwischen Arthur Eisenkrein (61 F) und Adrian Mosa zu sehen. Nach der 0:6-Pausenführung für den KSVer hatte der Aachener in Durchgang Nummer Zwei die passende Taktik parat – der 6:6-Ausgleich führte durch die letzte erzielte Wertung zum Erfolg (3:2).

 

Im Kampf zwischen Martin Otto und Ufuk Canli (98 G), der sich erneut stilartfremd in den Dienst der Mannschaft stellte, war der Gastgeber natürlich klarer Favorit, bekam allerdings hier durch das alleinige Hochheben und wieder absetzen des Witteners Punkte geschenkt – zudem auch keine einzige Verwarnung. Und dass, obwohl Canli in Durchgang Nummer Zwei alles dafür tat und das Aachener Eigengewächs passiv aussehen ließ (6:2). Dass es vor der Pause nicht noch einen höheren Rückstand zu verzeichnen gab, war Dawid Ersetic (66 G) zu verdanken. Der landete nach 90 Sekunden gegen Edward Barsegjan fast auf den Schultern, konnte sich hieraus aber befreien und holte dann Wertung um Wertung auf. Nachdem eine Kopfklammer aus dem Stand in die gefährliche Lage nicht standesgemäß belohnt wurde, legte der Deutsch-Pole alles in die Waagschale und landete mit dem Schlussgong noch eine spektakuläre Wertung zum 6:8-Punktsieg (6:3).

 

Nach der Pause ging es mit Hochspannung auf der Matte weiter. Zwischen Ibro Cakovic (86 F) und Waldemar Peil stand ein weiteres Duell auf Augenhöhe an, dass der Wittener Athlet allerdings souverän im Griff hatte. Nicht jeder Angriff durfte bis zum Ende ausgerungen werden, aber es reichte für den 2:5-Erfolg und brachte den KSV bis auf einen Punkt heran (6:5). Für die erste Gästeführung des Abends sorgte Yunier Castillo (66 F). Gegen Yashar Jamali hatte Castillo oft Probleme, aber in den letzten Kämpfen hat er ihn sich immer besser zurechtgelegt. So auch gestern. Immer wieder attackierte der KSV-Ringer den ehemaligen deutschen Meister und kam ungefährdet zum 1:6-Punktsieg (6:7). Martin Tasev (86 G) konnte sich nach seiner Verletzung zumindest kampfbereit wieder auf die Matte begeben, hatte dabei allerdings seinen Gegenüber Maximilian Otto auch noch so gut im Griff, dass ihm sogar ein umjubelter 4:5-Punktsieg gelang (6:8).

 

Dass es doch noch einmal spannend in den beiden Abschlusskämpfen wurde, lag am starken Gevorg Sahakyan und Ilie Cojocari (75 G). Der Gast wirkte hier zu Beginn aktiver, nutze eine Bodenrunde für einen sehenswerten Wurf. Cojocari konnte sich wie schon zuvor Ersetic von der drohenden Schulterniederlage befreien und marschierte dann nach vorne, um den Rückstand wett zu machen. Aber auch hier half alles lamentieren nichts – der Gastgeber bekam die erste Verwarnung erst 10 Sekunden vor Ende der Partie. Viel zu spät, um noch etwas aufholen zu können. (8:8). Somit musste wieder einmal Alexander Storck (75 F) mit einem Unentschieden im Gepäck den Kampf zugunsten des KSV entscheiden. Gegen Marco Kreutz legte er furios los und hatte schon nach 20 Sekunden die erste „Vier“ auf dem Punktezettel. Immer wieder drängte er den TVA-Ringer nach hinten und sammelte fleißig weitere Punkte. Beim 2:13-Erfolg wurde aber auch hier an Verwarnungen für den passiven Gastgeber zum Unmut in der Wittener Ecke gespart (8:11).

 

Die letzten Sekunden wurden heruntergezählt, als Alex Storck mit dem Schlussgong inmitten seiner heranstürmenden Mannschaftskollegen verschwand… Verlustpunktfrei hat sich der KSV nun am drittletzten Kampftag den Titel gesichert/verteidigt. Die Zuschauer, obwohl nicht vom Heimerfolg Ihrer Walheimer gekrönt, konnten dennoch nach zehn spitzenklassigen Begegnungen auf der Matte zufrieden den Heimweg antreten. Die Kaiserstädter haben gezeigt, warum sie zurecht dort oben in der Tabelle stehen und den Ruhrstadtringern das (Ringer-)Leben einmal mehr sehr schwer gemacht. Hut ab vor der Leistung beider Teams. Optimal wäre es allerdings gewesen, wenn die Technik am Zeitnehmertisch immer einwandfrei funktioniert hätte und die Begegnung aufgrund von Fehlentscheidungen zu beidseitigen Ungunsten nicht mehrere Male kurz vor einer Eskalation gestanden hätte.

 

Die „Kür“ folgt für den KSV nun am kommenden Samstag. Um gemeinsam mit den Fans die Meister- und Abschlussfeier zu starten soll natürlich auch gegen den saarländischen KV Riegelsberg, derzeit mit 17:15 Punkten auf Rang Drei, ein Sieg her (19.30 Uhr, Husemann-Halle).

 

P.S.: Wer noch kein passendes Weihnachtsgeschenk hat… Der Wandkalender "Ringen 2017" mit gemalten Aquarellen der Künstlerin Hanne Leese darf im folgenden Jahr in keiner Ringerstube fehlen und wird auch beim Heimkampf wieder im Foyer erhältlich sein.

02.12.16

 

KSV Witten richtet 1. Nikolausturnier für Ringer-Nachwuchs aus:

Am Sonntag (4.12.) ab 10.30 Uhr im Ringer-Zentrum „Ostermann-Halle“

 

Zu einer Premiere kommt es am Sonntag im Wittener Ringer-Zentrum „Ostermann-Halle“: die Jugend des KSV Witten 07 richtet das erste Anfängerturnier für Jungen und Mädchen in den Altersklassen C, D und E (Jahrgänge 2004 bis 2010) im Ringen aus. Startberechtigt sind alle jungen Ringerinnen und Ringer aus NRW.

 

Das Turnier ist für Anfänger gedacht – kein Kind sollte über mehr als zwei Jahre Mattenerfahrung verfügen. Begonnen wird gegen 10.30 Uhr, die Waage ist um 9.30 Uhr beendet. Gekämpft wird auf den drei Trainingsmatten in der Ostermann-Halle – eine gute Gelegenheit für die jungen Akteure, einmal die Atmosphäre in einem Ringer-Zentrum zu schnuppern. Und vielleicht die ersten Schritte in eine erfolgreiche Sportkarriere zu tun. Oder einfach nur Spaß zu haben …

01.12.16

 

Ringen, 2. Bundesliga:

Spitzenkampf in Aachen – KSV tritt beim TV Walheim an

Der Verfolger ist heiß – erste Niederlage für Witten?

KSV 2 mit freiem Wochenende

 

TV Walheim und KSV Witten, das sind zwei NRW-Ringerclubs mit viel Tradition. Die trafen in der Vergangenheit schon häufig aufeinander – in der Oberliga, als sich KSV 2 mit der ersten Garnitur der Rheinländer auseinander setzte, ab 1979 dann auch die Erstligateams beider Vereine. Die Aachener verabschiedeten sich danach aus der DRB-Eliteklasse, gaben 2014 nochmals ein Gastspiel. Inzwischen haben sie sich in der 2. Bundesliga etabliert, wie auch der KSV Witten 07.

 

In der Hinrunde trafen beide Teams ohne Verlustpunkt in der Husemannhalle aufeinander, als sich Witten überraschend deutlich mit 18:6 behauptete. So ist der KSV bislang weiterhin ohne Minuspunkt und führt die Tabelle an – vor Walheim, das neben der Wittener Niederlage auch noch beim Heimkampf gegen Dellwig mit 9:11 patzte.

 

In der Tabelle sind die beiden Mannschaften der Konkurrenz weit enteilt – Witten vorn ohne Punktverlust, Walheim mit vier Negativ-Zählern belastet. Und dann kommt auf Rang drei Viernheim, weist bereits 14 negative Punkte auf! So werden die beiden Top-Teams aus Westfalen und dem Rheinland auch am Saisonende die Plätze eins und zwei einnehmen. Walheim kann nochmals Spannung aufkommen lassen, wenn gegen den KSV ein Sieg gelingt.

 

Die Gäste haben bärenstarke Athleten in ihren Reihen: an der Spitze Martin Otto (98 kg), Deutscher Juniorenmeister 2012 in Witten, zuletzt bei Mömbris in der 1. Liga aktiv; auch Ex-Meister der Männer Yasar Jamali (66), Ex-Juniorenmeister Waldemar Peil (86) und die polnischen Internationalen Edward Barsegjan (66) und Marcin Kunysz (61) sowie der Armenier Gevorg Sahakyan (75) sind Aktivposten der Gastgeber und absolute Top-Ringer der Liga.

 

Beim KSV muss man hingegen von Woche zu Woche basteln, um die Ausfälle im Team zu verkraften. Trainer Mirko Englich ist skeptisch:“Es muss schon alles passen in Walheim, wollen wir auch diesmal als Sieger die Matte verlassen!“ Dennoch haben er und sein „Co.“ Sevket Karapinar alle Karten in der Hand: selbst eine Niederlage, dann mit weniger als 12 Punkten, könnte mit einem Sieg in einer der beiden Folgebegegnungen kompensiert werden, um erneut die Meisterschaft der 2. Bundesliga in die Ruhrstadt zu holen.

 

Gästetrainer sind Klaus Sailer und Armen Mkrtchyan, Kampfrichterin ist Maria Anselm aus Duisburg.

 

Das Wittener Oberligateam ist an diesem Wochenende kampffrei.

  TV Aachen-Walheim KSV Witten 8:11  
57 G Stoyan Spasov Edwin Dominguez 2:0 PS 8:5
61 F Adrian Mosa Arthur Eisenkrein 1:0 PS 6:6
66 G Edward Barsegjan Dawid Ersetic 0:1 PS 6:8
66 F Yaschar Jamali Yunier Castillo 0:2 PS 1:6
75 G Gevorg Sahakyan Ilie Cojocari 2:0 PS 5:0
75 F Marco Kreutz Alexander Storck 0:3 PS 2:13
86 G Maximilian Otto Martin Tasev 0:1 PS 4:5
86 F Waldemar Peil Ibro Cakovic 0:2 PS 2:5
98 G Martin Otto Ufuk Canli 3:0 PS 8:0
130 F Zviad Metreveli Imants Lagodskis 0:2 PS 3:8

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