Februar 2016

23.02.2016

 

KSV gewinnt beim "Heimspiel" 15 Medaillen

von Marcel Kling - www.derwesten.de

 

Lotta Englich überrascht mit ihrem Titel bei den Schülerinnen. Herda, Dussin und Bayrak werden Favoritenrolle gerecht. Jugend-Team macht den Hattrick perfekt.

 

Der KSV Witten 07 hat sein "Heimspiel" in der Husemannhalle genutzt. Bei den Landesmeisterschaften in den weiblichen Altersklassen schickten die Wittener 14 Kämpferinnen an den Start - und die behielten gleich 13 Medaillen an der Ruhr. Bei den Landesmannschaftsmeisterschaften der Jugend und Schüler gab es Gold und Silber für den KSV-Nachwuchs.

 

Für die größte Überraschung sorgte Lotta Englich. In der teilnehmerstärksten 34 Kilo-Klasse der Schülerinnen ließ sie ihre sechs Kontrahentinnen hinter sich und sicherte sich den ersten Platz. Englich setzte sich in den Vorrundenkämpfen souverän durch und stand im Finale einer elfjährigen Holländerin gegenüber. Die Wittenerin drehte einen 0:2 Rückstand mit viel Kampfgeist zu einem 4:2 Sieg und wurde verdient Landesmeisterin. Lara-Sophie Tritsch erreichte in der gleichen Klasse Platz sechs.

 

Ebenfalls Gold in dieser Altersklasse ging an Emily Weiß (48 kg/2 Teilnehmer). Silber erkämpften sich Jasmina Tritsch (23 kg/5) und Larissa Willfried (48 kg/2). Tolle Kämpfe zeigte Melis Coskun (26 kg/6), die sich Bronze sicherte. Knapp an den Medaillen vorbei schrammte Vera Engelkamp (28 kg/6) auf dem undankbaren Platz vier.

 

In der weiblichen Jugend war Lina Dussin nicht zu schlagen. Sie bekam es in der 56 Kilo-Klasse mit fünf Gegnerinnen zu tun und ließ diesen allesamt das Nachsehen. Dilara Bayrak (70 kg) schlug ihre einzige Kontrahentin souverän und wurde damit ebenso wie Dussin Landesmeisterin. Keine Überraschung war der Titel für Viviane Herda bei den Juniorinnen/Frauen. In der 63 Kilo-Klasse besiegte Herda ihre einzige Gegnerin Svenja Stapper (KSV Germania Krefeld) und sicherte sich damit den Titel. Michelle Lipfert war die einzige Starterin in der 58 Kilo-Klasse und damit kampflos Landesmeisterin.

 

Der gute Auftritt des KSV Witten 07 spiegelt sich auch in der Vereinswertung wider. Unter 17 teilnehmenden Vereinen belegte der Ausrichter den zweiten Platz. Mit 37 Punkten lag der KSV acht Zähler vor dem Dritten De Halter Utrecht, aber auch acht Punkte hinter Sieger AC Ückerath 1961.

 

Bei der Landesmannschaftsmeisterschaft verteidigte das Jugend-Team der Wittener seinen Titel und wurde zum dritten Mal in Folge Landesmeister. Das entscheidende Duell gegen den KSK Konkordia Neuss gewannen die Wittener knapp mit 20:16. "Da haben die Trainer Mirko Englich und Attila Bayrak taktisch gut aufgestellt", befand KSV-Trainerin Yvonne Englich. Gegen die KG Ostwestfalen siegten die Wittener souverän und ließen sich den Titelgewinn nicht mehr nehmen.

 

Bei den Schülern musste sich die erste Mannschaft des KSV jedoch dem amtierenden Deutschen Meister aus Neuss geschlagen geben. Mit 9:27 verloren die Wittener gegen einen starken Gegner. "Wir hätten das Ergebnis aber gerne knapper gestaltet", gab Yvonne Englich zu. Ein kleiner Lichtblick war ihr Sohn Noah, der seinen Kampf nach 0:5-Rückstand zur Pause noch mit 9:5 gewann. Nach Siegen gegen die eigene zweite Mannschaft sowie die beiden Teams aus Ostwestfalen belegte Witten Rang zwei. Team zwei wurde Vierter.

17.02.2016

 

Titel-Debüt für Wittens Ufuk Canli

 

Bei den Landesmeisterschaften in Bönen war kein Ringer Wittens Ufuk Canli gewachsen. Zur Landesmeisterschaften im freien Stil entsandte der KSV Witten 07 nur eine kleine Auswahl seiner Ringer. Aktuell ist der Club in der klassischen Disziplin stärker aufgestellt. Der Bundesligaerfahrene Ufuk Canli ist Freistil-Spezialist, reiste als Titelfavorit an - und wurde seiner Rolle in der 97-kg-Klasse vollauf gerecht. Zunächst setzte er sich gegen Siegfried Signer (Merken) glatt durch, gewann mit 10:0 nach Punkten.

 

Auch KSV-Clubkollege Julian Zimmermann (später auf Rang sechs) musste die Überlegenheit Canlis anerkennen, verlor ebenso mit 0:10. So kam es im Finale zum Aufeinandertreffen mit dem amtierenden MMA-Europameister Jonas Billstein. Der Kampfsport-Allrounder hatte bereits in der vorigen Saison gute Ergebnisse erzielt und war ein unangenehmer Widersacher. Taktisch aber war Canli glänzend eingestellt, setzte die Vorgaben perfekt um und gewann mit 11:0 seinen ersten Landemistertitel bei den Männern.

 

Radoslaw und Artur Szczesny, beide Griechisch-römisch-Spezialisten, versuchten im Freistil ihr Glück. Leider gab es für die KSV-Talente in der A-Jugend keinen Gegner, so dass sie kampflos Landesmeister wurden. Mert Tasdemir (-63 kg), bereits im Greco-Stil Medaillengewinner auf Landesebene, erwischte indes ein schweres Los und wurde am Ende Siebter. Linus Stamm (-69 kg) belegte nach einem Sieg und zwei Niederlagen den dritten Rang.

 

Quelle: www.derwesten.de

10.02.2016

 

Landesmeisterschaften stehen vor der Tür – KSV-Jugend mit starkem Teilnehmerfeld – Erlös für die Jugendkasse

 

In 10 Tagen wartet auf die Helfer des KSV Witten die erste große Aufgabe im Jahr 2016. Nach beendeter Bundesliga-Saison im Dezember heißt es nun wieder volle Kraft voraus. Zugeteilt wurden dem KSV die Landesmannschaftsmeisterschaften der Schüler und Jugend sowie die Einzel-LM der weiblichen Altersklassen. Frauen/Juniorinnen, weibliche Jugend und Schülerinnen starten am Samstag (20. Februar) in das Turnier; die Mannschaften der männlichen Jugend und Schüler dann am Sonntag (21.2.).

 

Ein Heimspiel werden somit die Amazonen des KSV, angeführt von u. a. Viviane Herda, Lina Dussin, Dilara Bayrak u.v.m., haben. Nicht nur dort rechnet man sich beim KSV zahlreiche Medaillenchancen aus. Auch bei den Nachwuchsmannschaften, in denen der KSV jeweils bei C-, B- und A-Jugend eine Garde aufbieten kann, stehen die Titelchancen nicht schlecht.

 

Die KSV-Jugend plant in diesem Sommer ein mehrtägiges Trainingslager im österreichischen Mallnitz. Die Wittener Partnerstadt bietet die sogenannten „Wittener Hütten“ (bestehend aus eben der Wittener Hütte sowie den weiteren Partnerstädten Barking, Beauvais und Lew Hasharon) zur Unterkunft an. Vor Ort soll neben einigen Trainingseinheiten natürlich auch der Spaß im Feriencamp an oberster Stelle stehen.

 

Um diese Kosten zumindest teilweise aufzufangen, kommt der Reinerlös der Landesmeisterschaften komplett der Jugendabteilung zugute. Zahlreiche Eltern haben bereits ihre Unterstützung für die Veranstaltungstage zugesagt. Der Startschuss fällt an beiden Veranstaltungstagen jeweils um 9 Uhr, Einlass ist bereits ab 8 Uhr.

 

Ringkampffreunde sollten sich diesen Termin dick im Kalender eingetragen haben - der beste Landesnachwuchs wird hier antreten und die Zuschauer mit tollen Aktionen begeistern. Auf gehts: Am 20. und 21.02. in die Wittener Husemannhalle.

04.02.2016

 

KSV Witten greift gleich 13 Medaillen ab

von Oliver Schinkewitz (www.derwesten.de)

 

Für die Ringer des KSV Witten war die Landesmeisterschaft in Herdecke eine einträgliche Veranstaltung.

 

Bei den Landesmeisterschaften, die in der Herdecker Bleichstein-Sporthalle stattfanden, stellten die Ringer des Zweitliga-Meisters KSV Witten 07 erneut ihre Klasse unter Beweis. Von 15 Startern konnten 13 eine Medaille mitnehmen, sechs Wittener ergatterten sogar den Titel des Landesmeisters. Umso erfreulicher war das gute Ergebnis, da das Turnier das Hauptkriterium für die Nominierung für die Deutsche Meisterschaft ist.

 

Bei den Männern standen Idris Ibaev, Fahim Nazari und Pascal Wittke auf dem obersten Siegertreppchen. Besonders erwähnenswert dabei ist, dass dieses Kunststück Wittke und Nazari als Junioren und Ibaev sogar als A-Jugendlichem gelang, der freiwillig in der älteren Kategorie an den Start ging.

 

Nick Jacobs und Nico Brunner wurden Dritte, während Bahtiyar Dündar zwar eine kämpferisch gute Leistung ablieferte, sich am Ende aufgrund körperlicher Unterlegenheit in der neuen Gewichtsklasse aber mit dem vierten Platz begnügen musste.

 

In der A-Jugend gewannen die Brüder Artur und Radoslaw Sczcesny Gold, auch Mert Tasdemir konnte mit der erkämpften Silbermedaille zufrieden sein.

 

Bei den 13- bis 14-Jährigen wurde Noah Englich neuer Landesmeister, Gensche Gereev und Marlon Schwarz „jeweils Vize“. Bronze ging an Oguz Can und Andreas Zenger, wobei Letzterer auch ganz oben hätte stehen können – das Halbfinale gegen den späteren Titelträger verlor er beim Endstand von 3:3 nur aufgrund der letzten Wertung für den Gegner. In der selben Gewichtsklasse landete Tim Oberbossel auf dem sechsten Rang.

 

Das Trainerteam zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der Kämpfer, besonders die Einstellung war vorbildlich. So konnte Pascal Wittke erstmals Nikolai van Berkum besiegen, der auch schon für den KSV auf die Matte ging und auch bei Deutschen Meisterschaften schon auf dem Siegertreppchen stand.

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