Aktuelles - Juli 2016

21.07.16

 

Während der Sommerferien eingeschränktes Jugendtraining

Die KSV-Ringerjugend gönnt sich eine Auszeit: in der Zeit vom 11. Juli bis 5. August fällt das Training komplett aus – aktive Regeneration ist angesagt!

 

Danach stehen die folgenden Termine auf dem Programm:

 

Löwengruppe - 8., 12., 15., 19 und 22. August

 

Talentfördergruppen - 9., 12. und 23. August

 

Projekt Mallnitz - vom 14. bis 21. August

 

Nach den Ferien, ab 24. August, findet das Training dann wieder wie gewohnt statt.

20.07.16

 

Unser Mann in Rio: Uwe Manz, Kampfrichter des KSV Witten

 

Wenn die Spiele der 31. Olympiade am 5. August in Brasiliens Metropole Rio beginnen, ist wieder ein Wittener dabei – zumindest ein „indirekter“ Wittener: Uwe Manz, 52 jähriger Polizei-Hauptkommissar aus Bönen, der als Kampfrichter für den KSV Witten 07 auf die Matten der Welt geht, wird ab dem 14. August die Ringkämpfe im Olympischen Zentrum im Stadtteil Barra di Tijuca im Westen Rios leiten. Dies ist nach London 2012 die zweite Berufung des deutschen Kampfrichter-Referenten zum größten Sportereignis der Welt durch den Ringer-Weltverband UWW (United World Wrestling).

 

Manz gehört in Brasilien zu den rund 50 Unparteiischen, die bei den Ringerwettkämpfen vom 14. bis zum 21. August eingesetzt werden. „Ich hatte nach Olympia 2012 das Glück, dabeibleiben zu dürfen“, sagt der 52-Jährige. 2015 wurde der Kreis der Aspiranten Schritt für Schritt reduziert. Vornehmlich bei den „European Games“ in Baku und der WM in Las Vegas, die der KSV-Referee unter zahlreichen weiteren internationalen Wettkämpfen wahrnahm. Manz überzeugte die UWW-Gremien - und jetzt darf er nach Rio de Janeiro. Am 10. August fliegt er nach Brasilien, kurz vor Beginn „seines“ Wettkampfes, der mit den Greco-Spezialisten beginnt, ehe die Frauen und danach die Freistil-Männer an der Reihe sind.

 

„Ich freue mich über diese Bestätigung – es ist immer ein langer Weg dorthin, man muss auf internationaler Ebene dauerhaft Höchstleistungen zeigen“, sagt der Hauptkommissar, der bei der Polizei in Kamen tätig ist und bei seinem Arbeitgeber und den Kollegen der Wache auf viel Verständnis und Unterstützung trifft. Ihn begleitet in diesem Jahr der Neusser Michael Faller, für den es die ersten Olympischen Spiele sind. Beide arbeiten oft und gerne zusammen, angefangen bei den NRW-Landesmeisterschaften über Deutsche Meisterschaften bis hin zu Bundesliga-Kämpfen.

 

„Olympia, das war immer mein Traum, das Highlight, das es nur alle vier Jahre gibt. Das ist mit nichts zu vergleichen“, so der Bönener, der seit 35 Jahren Kampfrichter ist. Seit 1992 leitet er Kämpfe auf DRB-Ebene, seit 2004 international. Zudem führt er seit 2015 die deutschen Kampfrichter als Referent, die des Landes NRW bereits seit fast zehn Jahren.

 

Seine Wurzeln und die Basis vergisst Uwe Manz dabei nicht: der KSV-Kampfrichter pfeift auch bei noch bei Bezirks- oder Jugendmeisterschaften, wenn es die Zeit zulässt – und bei den Wittener Stadtschulmeisterschaften leitet er die jugendlichen Referees an, die an den Veranstaltungstagen bei 500 Kämpfen in wenigen Stunden Schwerstarbeit leisten müssen: „Das ist eine gute Gelegenheit, Kampfrichter-Nachwuchs zu rekrutieren“, stellt Manz die Vorteile dieses Engagements dar. Und auch in seinem Stammverein TuS Bönen ist er noch aktiv – als Vorsitzender lenkt er die Geschicke der Abteilung Ringen in dem Großverein.

 

13.07.16

 

23.Internationaler Römerpokal / Ladies Open 2016

 

Mit 13 Sportlern ging es am heißen Sommerwochenende nach Ladenburg. Das Highlight vor den Sommerferien für die Ringer und Ringerinnen des KSV Witten 07. Danach stehen 4 Wochen verdiente Trainingspause auf dem Plan um dann eine Woche nach Mallnitz/Österreich ins Sommerlager zu fahren bevor die Schule wieder startet.

 

Bei der weiblichen Jugend konnte unsere Ringerinnen mit zwei Startern auch zwei Mal Gold mit nach Hause nehmen. Dana Boric erkämpfte bis 49Kg zwei Schultersiege, Dilara Bayrak benötigte in der 70Kg Klasse drei Siege um am Ende als Turniersiegerinnen fest zu stehen. Beide zeigten kämpferisch eine gute Leistung bei Temperaturen um 40 Grad in der Wettkampfhalle.

 

Im Kadettenbereich kann der KSV auf eine starke Truppe blicken. Radoslaw Szczesny stand bis 42Kg nach zwei Siegen im Finale. Dort musste er dem starken Amerikaner Billy Sullivan jedoch den Sieg überlassen, zu souverän und technisch abgebrüht zeigte Sullivan sein Können. Sein Bruder Artur Szczesny rang bis 50Kg mit 6 Teilnehmern ein nordisches Turnier. Die enorm hohen Temperaturen in der Halle machten Artur sehr zu schaffen, so vergab er zwei mögliche Siege und musste nach 5 Kämpfen mit Platz 4 zufrieden sein. In der 63Kg Klasse standen gleich zwei Wittener auf der Matte. Mert Tasdemir zeigte eine gute Leistung, kam aber mit einem Sieg und zwei Niederlagen nicht über den 12. Rang hinaus. Idris Ibaev vergab im ersten Kampf die Goldmedaille gegen Denis Hergert. Nach Führung kam er auf Schultern und konnte nach fünf weiteren deutlichen, ungefährdeten Siegen Bronze mit nach Hause nehmen. Schade für Idris, als technisch stärkster Ringer dieser Klasse unterlief ihm ein taktischer Fehler, der ihn Gold kostete.

 

In der B-Jugend standen 6 KSV-Ringer auf der Matte. Aufgerückt in die 38Kg Klasse zeigte Noah Englich ein starkes Turnier, verlor denkbar knapp mit 1:2 gegen den deutschen Meister Albert Nakaev, besiegte jedoch im Turnierverlauf Marvin Schwarz der wiederrum gegen Nakaev gewonnen hatte. Im entscheidenden Kampf gegen Marvin Schwarz zeigte Englich eine taktische Meisterleistung und zog damit ins Finale ein. Dort musste er ein weiteres Mal dem Ringer aus Neuss Arslanbek Salimov den Turniersieg überlassen. Tim Oberboßel kämpfte beherzt bis 42Kg, konnte jedoch keinen Sieg mitnehmen und wurde 10.

 

In der starken 46Kg Klasse bekamen Andreas Zenger und Can Oguz die Möglichkeit sich vor dem Landesleistungskoordinator NRW zu präsentieren. Andreas Zenger zeigte eine solide Leistung, gegen Jannis Hug musste er nach Führung eine Schulterniederlage hinnehmen, ansonsten wäre eine Medaille möglich gewesen. Im Vereinsduell um Platz 5 konnte er Can Oguz hinter sich lassen. Can Oguz hatte mit insgesamt 7 Kämpfen einen harten Wettkampftag. Nach vier starken Kämpfen die er alle für sich entschied, unter anderem gegen den 3. Deutschen Meister, musste Oguz die ersten Niederlagen einstecken. Der Däne Lars Eriksen und Ramon Perez aus Schifferstadt waren Oguz überlegen und somit war eine Medaille nicht mehr möglich. Um Platz 5 konnte Oguz nach einem harten Wettkampftag keine Kräfte mehr mobilisieren und verlor gegen Andreas Zenger, somit Platz 6 bei seinem ersten großen internationalen Wettkampf.

 

Gensche Gereev zeigte bis 54Kg schöne Techniken und gewann souverän gegen den Holländer Tim Straub. Die zwei unnötigen folgende Niederlagen kosteten Gereev die Medaille und so blieb für ihn nur noch Platz 8. Schade, denn es war deutlich mehr drin. Für eine Überraschung sorgte im Schwergewicht bis 76Kg Marlon Schwarz. Bereits im ersten Kampf zeigte Marlon einen technisch sauberen Kopfhüftwurf und schulterte damit seinen Gegner. Gegen seinen Angstgegner Dennis Briske, auch späterer Turniersieger konnte Marlon bisher noch nie punkten. Dieses Mal taktisch gut vorbereitet zeigte Marlon den Kampf seines Lebens. Kurz vor Schluss führte Marlon mit 1:1 und Briske konnte ihm wenig entgegen setzen. Eine falsche Kampfrichterentscheidung im Zonenkampf kostete Marlon den Sieg und Briske konnte mit 3:1 den Kampf und die Goldmedaille für sich entscheiden. Marlon gewann seine restlichen Kämpfe souverän und wurde Zweiter.

 

Alexander Boric ging in der 50Kg Klasse der C-Jugend über die Waage und startete mit einem Sieg ins Turnier. Die teilweise bereits gut austrainierten folgenden Gegner waren Alexander zu überlegen, die vier weiteren Niederlagen im nordischen Turnier konnte Alexander Boric nicht verhindern, ihm blieb somit Platz 5.

09.07.16

 

Sommerfest beim KSV

 

Die Jugend des KSV Witten 07 feierte am Freitag vergangener Woche ihr jährliches Sommerfest. Beide Gruppe der Jugend, Löwen- und Talentfördergruppe trainieren freitags gemeinsam in der Ostermannhalle. Für die Löwengruppe die Möglichkeit mal zu „schauen“ was die Großen so machen. Denn wer sich besonders talentiert zeigt und das Ziel hat auf Medaillenjagd zu gehen, der wechselt nach dem Grundlagentraining in die Talentfördergruppe.

 

Dort ist das Ziel ganz klar, einmal bei deutschen Meisterschaften teilnehmen, Medaillen bei internationalen Wettkämpfen sammeln und fast täglich zu trainieren. Nicht jeder möchte das, aus diesem Grund wurde beiden Gruppen erweitert. Freitags ist allerdings ein besonderer Tag, am vergangenen Freitag waren es 51 Kinder beim Training, es gab auch schon Tage da waren es fast 70 Kinder. Mit gesamt 6 Trainern wird dann ein Jugendtraining auf die Beine gestellt. Die Atmosphäre ist schon eine Besondere.

 

Auch die des Sommerfestes, es ist eine Möglichkeit, alle Eltern kennen zu lernen und die Kinder haben jedes Jahr viel Spaß. Die Eltern bringen leckeres Selbstgemachtes mit. Köfte, Bratwurst, Nudelsalat, Muffins, Sucuk, es ist für jeden etwas dabei und das Miteinander im KSV wird bereits bei den Kleinsten gelebt.

09.07.16

 

Aktionstag „Fairplay, Toleranz, Freundschaft: WerT!“ im Stadtwerkehaus KSV-Jugend mittendrin, nicht nur dabei!

 

Vorbereitet vom Kreissportbund, durchgeführt von und mit verschiedenen Vereinen und Schulen aus Witten, und auch die KSV-Jugend war einmal mehr dabei - beim Aktionstag unter dem Motto „WerT zum HELD“ im Haus der Wittener Stadtwerke an der Dortmunder Straße.

 

Die Kinder der Wittener Schulen hatten Stationen zu bewältigen, u.a. auf der Ringermatte, wo sie vom KSV-Nachwuchs mit viel Einfühlungsvermögen in die Kunst des Kampfes eingewiesen wurden. Sie lernten ihre ersten Griffe und Tricks, um den Partner / die Partnerin auf die Schultern zu befördern. Das allerdings stand gar nicht im Mittelpunkt der Veranstaltung: vielmehr ging es darum, die Werte des Sports aufzuzeigen. Toleranz, Freundschaft, Respekt, Anerkennung, Leistungsbereitschaft und vieles mehr, was Sport ausmacht, Sport allgemein, das Ringen insbesondere. Ringen um Toleranz und Freundschaft – kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Wirklichkeit beim KSV.

 

Und KSV-Trainer Mirko Englich stand gemeinsam mit Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke Rede und Antwort zum Thema. Beide berichteten aus ihren Sportkarrieren, beide zeigten die Werte auf, die sie auch persönlich im und durch den Sport erfahren haben. „Da behaken und bekämpfen sich die Ringer auf der Matte, knallhart, über die volle Kampfdistanz – und nach dem Kampf nehmen sie sich in den Arm und verlassen gemeinsam, als Freunde, die Matte“, war das positive Fazit des Moderators, das das Motto des Aktionstages deutlich machte. Ringen, ein Sport, der in vielen Teilen der Welt eine lange Tradition und hohes, auch gesellschaftliches Ansehen genießt. Viele Migranten und Flüchtlinge, die hier leben, betreiben den Ringkampf. Attribute wie Fairplay, Respekt, Toleranz und Freundschaft sind da ganz selbstverständlich …

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