Aktuelles - Juni 2016

27.06.16

 

Aktionstag für Fairplay & Toleranz:

Im Stadtwerkehaus – KSV ist wieder dabei

 

Der KSV Witten steht für Fairplay, steht für Toleranz, steht für Freundschaft. Klar, dass der KSV dann auch mitmacht beim Aktionstag unter dem Motto „WerT zum HELD“. Der findet am Mittwoch, 6. Juli, ab 15.30 Uhr im Forum der Stadtwerke an der Dortmunder Straße statt.

Ringen um Toleranz und Freundschaft – kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Wirklichkeit für den KSV, und das zumindest seit über 50 Jahren. Eine Kindergruppe des KSV wird dies auf einer Schul-Ringermatte demonstrieren – unter dem Banner von Mithat Bayrak: „Ringen für Toleranz und Freundschaft“. Und KSV-Trainer Mirko Englich wird Rede und Antwort zum Thema stehen und die Werte aufzeigen, die der Sport allgemein und der Ringkampfsport insbesondere verwirklicht. Ringen, ein Sport, der in vielen Teilen der Welt eine lange Tradition und hohes, auch gesellschaftliches Ansehen genießt. Viele Migranten und Flüchtlinge, die bei uns leben, betreiben den Ringkampf. Da sind die Attribute wie Fairplay, Respekt, Toleranz und Freundschaft schon selbstverständlich, wie gesagt: gelebte Wirklichkeit!

24.06.16

 

KSV Trio erfolgreich

 

8 Sportler davon 3 der D-Jugend und 5 der C-Jugend starteten in Braunsbedra bei den Mitteldeutschen Meisterschaften im freien Stil. 250 Sportler aus 8 Landesverbänden kämpften um die Titel ihrer Altersklassen.

Im jüngsten Altersbereich 9-10 Jahre ging als einziges Mädchen im gesamten Wettkampf, Lotta Englich bis 34Kg an den Start. Insgesamt 5 Kämpfe gegen die männliche Konkurrenz hatte sie zu absolvieren. Lotta konnte vier davon auf Schultern gewinnen und nach nur einer Niederlage holte sie sich verdient Bronze. In der gleichen Klasse konnte Niclas Weiß mit einem Sieg ins Turnier starten, darauf folgten zwei Niederlagen und so kam er über Platz 9 nicht hinaus. Ümitcan Tasdemir hatte bis 42Kg nach vier Siegen die Goldmedaille um den Hals hängen. Im Finale zeigte er schöne Techniken und konnte sein Potenzial ausschöpfen.

Bei den 11-12 jährigen zeigte sich ein technisch starkes Teilnehmerfeld. Justus Eigenbrodt hatte bis 31Kg eine solch starke Klasse. Im entscheidenden Kampf führte Justus bevor er auf Schultern kam, so konnte er nicht mehr um die Medaillen eingreifen und musste am Ende nach 2 Siegen und 3 Niederlagen mit Platz 6 zufrieden sein. Kutkagan Öztürk hatte bis 34Kg seine Mühen in den Wettkampf zu finden, nach zwei unnötige Niederlagen blieb am Ende nur Platz 17. Anders startete Maximilian Nowicki mit einem Sieg in dieser Klasse. Es fehlte in den nächsten zwei Kämpfen an Siegeswillen und so wurde es Platz 14 für Nowicki. Gleich zwei Starter schickte der KSV in die sehr starke 38kg Klasse ins Rennen. Nick Engelkamp blieb nach 2 Niederlagen nur Platz 21. Gregor Eigenbrodt  kämpfte sich nach 4 Siegen ins Halbfinale, erst dort wurde er gestoppt. In einem hart umkämpften Halbfinale hatte Eigenbrodt in den entscheidenden Situation nicht das Quäntchen Glück zu punkten und musste den Finaleinzug aus den Händen geben. Um Platz drei konnte Gregor wieder auf seine technischen Stärken zurück greifen und verdiente sich Bronze.

22.06.16

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar – der KSV ringt um Toleranz und Freundschaft

Der Deutsche Ringer-Bund veröffentlichte auf seiner Internet-Seite einen Aufruf, den wir hier gern wiedergeben. Klar – der KSV Witten hat sich schon seit vielen Jahren entsprechend positioniert: wir „ringen um Toleranz und Freundschaft“, ein Motto, unter dem wir uns immer wieder auf der Matte treffen. Nicht zuletzt der unvergessene Mithat Bayrak, zweifacher türkischer Olympiasieger und über Jahre Wittener Bürger, realisierte mit seiner Persönlichkeit und seinem Wirken dieses Motto.

Hier der DRB-Aufruf:

 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

 

Von Kadir Caliskan, DRB

 

Der Deutsche Ringer-Bund e.V. (DRB) unterstützt die Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt

 

Im Februar 2016 haben die 10 Gründer der Allianz (die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Deutsche Kulturrat, der Koordinationsrat der Muslime, der Deutsche Naturschutzring, der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege) ihren Aufruf in Berlin vorgestellt.

Alle Allianzpartner appellieren angesichts der aktuellen Herausforderungen, demokratische Grundwerte und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren sowie Hass und Intoleranz entschieden entgegenzutreten.

Mehr als 140 weitere Organisationen und Verbände unterstützen mittlerweile dieses Bündnis. Auch der DRB, der sich ja schon in seiner Satzung zur Achtung der Menschenrechte sowie zu religiöser und weltanschaulicher Neutralität bekannt hat, und die Ringerfamilie stehen für Toleranz und Rücksichtnahme.

Ringer sind sozusagen Gegner und Freunde gleichermaßen, auf und neben der Matte (sh. Flyer „10 Gründe, warum Ihr Kind ein Kämpfer sein will“ bzw. sein sollte).

Wir bitten Sie herzlich, sich weiterhin mit den Werten des Sports – Fairness, Respekt, Teamgeist – für unsere Gesellschaft einzusetzen. Danke!

Der Vorstand des Deutschen Ringer-Bundes

Weiterführende Links:

 

www.ringen.de/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar/

www.allianz-fuer-weltoffenheit.de

dosb-newsletter.yum.de/newsletter/newsletter.php?id=6488&html=1

 

 

22.06.16

 

Viviane Herda belegt Platz 7 auf der EM der Junioren.


Nach einem 11:0 im Auftaktsieg gegen Lydia Perez Tourino aus Spanien, waren die Hoffnungen bei allen hoch, dass Vivi bei der Europameisterschaft in Bukarest durchstarten könnte.  Im Viertelfinale traf sie auf Arianna Carieri aus Italien. Carieri schaffte es immer wieder Viviane im Standkampf zu fixieren und holte sich bei eigenen Angriffen die nötigen Zähler und gewann am Ende knapp mit 5:3. Für Viviane blieb nur die Hoffnungsrunde. Da aber  Carieri im Viertelfinale gegen die spätere Europameisterin Grace Jacob Bullen aus Norwegen knapp mit 2:0 verlor, war das Turnier für Viviane beendet. Carieri gewann im kleinen Finale die Bronzemedaille. Das lässt erahnen, dass mit einem bisschen mehr ‚Fortune‘ eine Medaille drin gewesen wäre.

21.06.16

Ringerverband NRW feiert „Tag des Ringens“

Gelungene Veranstaltung in Remscheid – KSV-Ringer(in) in der „Hall of Fame“

 

Der Ringerverband NRW hat ein arbeits- und ereignisreiches Wochenende hinter sich: zunächst traf sich der Hauptausschuss des Landesverbandes in Remscheid, um die Mitgliederversammlung vorzubereiten. Vom KSV Witten mit dabei: Vorsitzender Thomas Altstadt, der die Bundesligavereine in diesem Gremium vertritt, und Nina Kahriman (geb. Englich), die dem Rechtsausschuss vorsitzt.

Die Mitgliederversammlung in der Remscheider Sparkasse verlief harmonisch und gelungen, richtungsändernde Beschlüsse wurden von den Delegierten der Vereine nicht getroffen, vielmehr arbeiteten sie intensiv an der Weiterentwicklung des Verbandes. Der neue Präsident Jens Nettekoven (Remscheid), Mitglied des NRW-Landtages, der 2014 die Nachfolge von Karl-Martin Dittmann (Dortmund) angetreten hat, bringt viel frischen Wind und neue Gedanken in den RV NRW!

Dies zeigte sich auch in der Abendveranstaltung, beim „Tag des Ringens“. Gäste aus Politik, Wirtschaft und natürlich Sport waren zahlreich anwesend und wurden Zeugen einer beschwingten und jederzeit kurzweiligen Feier, die musikalisch umrahmt wurde. Dabei standen natürlich die erfolgreichen Ringerinnen und Ringer im Mittelpunkt, und hier war der KSV Witten sehr stark repräsentiert.

Bereits im Vorjahr wurde die „Hall of Fame“, die Ehrenhalle des Ringerverbandes NRW, ins Leben gerufen. Mit Klaus Rost, Ralf Lyding und Nina Kahriman waren es damals verdiente und erfolgreiche KSV-Akteure, denen diese besondere Ehre zuteilwurde. In diesem Jahr kamen drei weitere hinzu:

  • Karl-Heinz Helbing, von 1979 bis 1985 siebenfacher Deutscher Meister, dazu Olympia-Dritter und Worldcup-Sieger, heute Landestrainer in Rheinhessen,
  • Sven Thiele, der zwischen 1992 und 1996 fünf Titel für den KSV gewann, Vize-Welt- und Europameister und Worldcup-Sieger war, heute Freistil-Bundestrainer,
  • Mirko Englich, mit sieben Meisterschaften zwischen 2000 und 2007 für Witten erfolgreich, dazu zweifacher Vize-Europameister und Olympia-Silbermedaillengewinner 2008, heute Trainer des KSV Witten,
  • Yvonne Englich, dreifache Deutsche Meisterin und zuletzt Dritte der Europameisterschaften von Dortmund 2011, heute Jugendtrainerin des KSV Witten (für die mit der KSV-Jugend bei den Mitteldeutschen Meisterschaften weilende Mama nahm Sohn Noah die Auszeichnung entgegen),

wurden in den Kreis der besten NRW-Ringer(-innen) aller Zeiten aufgenommen.

Für aktuelle Erfolge bei Deutschen Meisterschaften durften sich Viviane Herda, Saskia Rakete, Dana Boric, Lina Dussin und Arthur Eisenkrein über die Ehrungen freuen. Eisenkrein wurde zudem als Vizemeister des Vorjahres und DM-Dritter 2016 zum „NRW-Ringer des Jahres“ gekürt.

In einer Talkrunde standen mit Klaus Rost, Jörg Helmdach und Uwe Manz neben Karl-Heinz Helbing, Sven Thiele und Mirko Englich weitere KSV-Akteure Rede und Antwort zum Thema „Olympia“. Ex-Olympiasieger Pasquale Passarelli und der erfolgreichste deutsche Bundestrainer Heinz Ostermann, mit über 100 internationalen Medaillen unerreicht, bereicherten die Runde mit Fachkompetenz und Anekdoten. Aktuell steht Uwe Manz vom KSV vor seiner zweiten Olympia-Teilnahme: der Kampfrichterreferent des Deutschen Ringer-Bundes wird nach London 2012 auch in Rio die Begegnungen der besten Ringerinnen und Ringer der Welt leiten.

11.06.16

 

Deutsche Meisterschaft findet ohne Nico Brunner statt

KSV-Ringer muss krankheitsbedingt absagen

 

Das ist Pech: Nico Brunner, Bundesliga-Ringer des KSV Witten 07, hatte sich intensiv auf die Deutsche Meisterschaft der Ringer im klassischen Stil vorbereitet, die an diesem Wochenende in der Multi-Funktionshalle der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken ausgetragen wird. Vom Ringerverband NRW war er in der Klasse bis 98 kg gemeldet worden, nachdem er zuletzt, auch in der Bundesliga, eine Kategorie niedriger gekämpft hatte. Im Mai noch hatte Brunner beim internationalen Grenzlandturnier in Landgraaf / NL überzeugt, als er mit einer starken Leistung den Turniersieg in der 98 kg-Klasse erkämpfte.

 

Jetzt kam überraschend das Aus: der junge KSV-Ringer, der eine kombinierte Ausbildung zum Schwimmmeister / Feuerwehrmann in Dortmund absolviert, zog sich beim „dienstlichen“ Schwimmen eine Mittelohrentzündung zu – absolutes ärztliches Startverbot. Enttäuschung bei dem Ex-Juniorenmeister, der jetzt ein weiteres Jahr auf seine DM-Chance warten muss. In Saarbrücken hätte er auf fast alles, was Rang und Namen hat, treffen können: u.a. den Junioren-Europameister Etka Sefer (Schifferstadt), den Vize-Weltmeister von 2014, Oliver Hassler (Weingarten) – der die Olympia-Qualifikation nur knapp verpasste, und den Deutschen Vizemeister von Witten 2014, Felix Radinger (Gailbach).

08.06.16

 

26. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen:

 

Rüdinghausen gewinnt auch den neuen „Mithat-Bayrak-Pokal“

350 Kinder auf fünf Matten – fast 500 Kämpfe in 85 Wettkampfklassen

 

„Das war das beste Turnier bisher“ – das sagten viele Besucherinnen und Besucher der 26. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen, die heute (Mi., 8.6.) in der Husemannhalle ausgetragen wurde. In der Tat - die „Fachschaft Ringen“ im StadtSportVerband Witten mit den Vereinen KSV 07 und SU Annen hatte wieder einmal gerufen, und einmal mehr folgten die meisten Grund- und Förderschulen der Stadt (es kamen 14 von 16!) dem Ruf. 350 Kinder mit Lehrerinnen und Lehrern und zahlreiche Angehörige kamen in die alt-ehrwürdige Sportarena und sahen tolle Kämpfe um Siege und Medaillen. Und die Sponsoren sorgten erneut dafür, dass die Veranstaltung wieder einen tollen Rahmen hatte: Pokale, Urkunden, Medaillen, Geldpreise für die besten Schulen und kostenloser Imbiss für Teilnehmer und Anhang standen zur Verfügung, so dass die SSV-Fachschaft mit ihren Vereinen am Ende mehr als zufrieden war und von einer „großartigen Schulsport-Veranstaltung“ sprechen konnte.

Und mit Vorurteilen wurde aufgeräumt, diese als solche entlarvt: „Kinder bewegen sich zu wenig, können sich nicht mehr quälen“ – das Bild auf den fünf Matten sagte deutlich etwas anderes, da waren Einsatz, Kampfkraft und Emotion Trumpf. „…. sind undiszipliniert“ – 350 Kinder waren in der Halle – die Wettkämpfe liefen störungsfrei und zügig über die Bühne, die Kämpferinnen und Kämpfer waren aufmerksam und sorgten damit auch für einen straffen zeitlichen Ablauf. „Lehrer/-innen sind nicht mehr engagiert“ – die Pädagogen zeigten wieder einmal hohen Einsatz, begleiteten, motivierten und trösteten – bei Bedarf – ihre Schützlinge. „Ringen ist hart und gefährlich“ – kaum ein Kind tat sich weh, es gab nicht eine ernsthafte oder auch nur kleine Blessur: die Kämpferinnen und Kämpfer begannen ihre Begegnungen mit einem Handschlag, mit dem sie sich auch wieder verabschiedeten – fair play pur!

Begonnen hatte es mit einem musikalisch untermalten „warm up“ mit Sportlehrerin Bea Kuhnen, mit dem die Kinder intensiv auf den Wettkampf vorbereitet wurden. Gegen 9.30 Uhr gab es den ersten (von insgesamt fast 500) Kämpfe(n), geleitet vom jugendlichen Ringer-Nachwuchs der Wittener Vereine, die auf den Matten und an den Wettkampftischen eingesetzt waren und ihre Sache ausgezeichnet machten. Die letzte Siegerehrung, der Höhepunkt mit der Verleihung des Wanderpokals „Mithat Bayrak“, war um 14.30 Uhr beendet, so dass der sportliche Nachwuchs mit Begleitung schon früh die Heimreise antreten konnte. Positiv wirkte sich dabei aus, dass eine fünfte Matte zusätzlich aufgelegt und der Ablauf zusätzlich optimiert worden war.

Bei der 26. Auflage der 1991 ins Leben gerufenen „Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen“ zeigte es sich einmal mehr: Kindern macht es ein Riesenspaß, auf weichen Matten ihre Kräfte zu messen, „Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau“ anzutreten und um Siege und Medaillen im buchstäblichen Sinne zu ringen. Das Turnier war wieder aufgeteilt nach Mädchen und Jungen in je zwei Altersklassen (1./2. und 3./4. Schuljahr). Dass dieses Konzept ankommt, machte die Resonanz der Wittener Schulen deutlich. Die „Wittener Stadtschulmeisterschaft“ ist damit eine in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland einzigartige Veranstaltung dieser Art!

Die Vereinstrainer um Organisationsleiter Frank Bartel waren bereits seit Wochen unterwegs, sie gaben in den Schulen „Nachhilfestunden“ in Sachen Ringen und hatten die Kinder bereits gewogen, um die Gewichtsklassen zusammenstellen zu können. Und Carsten Schäfer im Wettkampfbüro brachte mit seinem speziellen Computerprogramm den Schulwettkampf einmal mehr zügig und reibungslos über die Bühne. Und natürlich hatten die „Scouts“ der Vereine einen wachen Blick auf das Mattengeschehen und freuten sich über doch recht zahlreiche Talente, die auch mit einem „Talentpass“ ausgezeichnet wurden.

Nachdem die Rüdinghauser Grundschule im Vorjahr den „Karl-Brockhoff-Wanderpokal“ zum dritten Mal und damit endgültig gewonnen hatte, war das Team um Lehrer Ulli Müllers auch diesmal wieder nicht zu stoppen. Auch der neu geschaffene Wanderpokal „Mithat Bayrak“ ging mit 93 Punkten für ein Jahr in die Vitrine der Mellmausländer. Der Pokal war von der Familie Bayrak im Gedenken an den zweifachen türkischen Olympia-Gewinner gestiftet worden, der in mehr als 50 Jahren in der Ruhrstadt für Toleranz und Freundschaft geworben hatte.

Auf Platz zwei landete die Herbeder Schule nur knapp dahinter (88 Punkte), der dritten Rang ging an die Hüllbergschule (82 Punkte), auf vier kam die Hevener Hellwegschule ein (79 Punkte). Diese Schulen erhielten neben Pokalen auch ein Geldpräsent von den Stadtwerken im Rahmen des „SportScout-Projektes“. Die weiteren Plätze belegten die Schulen Vormholz, Baedecker, Pestalozzi, Gericht, Erlen, Harkort, Brenschen, Borbach, Bredde und Bruch.

Als beste Kämpferinnen in den beiden Altersklassen wurden Lara Lewandowska (Baedecker) und Jana Momot (Rüdinghausen ausgezeichnet, bei den Jungen gingen diese Preise an Dino Bogoje (Hellweg) und Niclas Holthaus (Herbede).

 

Als Sieger der einzelnen Gewichts- und Altersklassen konnten sich eintragen:

Ahmedi, Tamin (Gerichts.); Alhamweah, Hamza (Bredde.); Auner, Silas (Hüllb.); Bajrami, Ismael (Gerichts.); Baru, Kseniya (Gerichts.); Bogoje, Dino (Hellweg); Caspary, Emil (Baed.); Catakli, Ecenaz (Herbede); Catakli, Sudenaz (Herbede); Colak, Samed (Herbede); Coskun, Melis (Rüdhsn.); Culmsee, Mats (Hellweg); Culmsee, Pelle (Hellweg); Daßmann, Henry (Harkort); Dellmann, Thallian (Herbede); Düsterwald, Jaimy (Rüdhsn.); Englich, Lotta (Borb.); Fiegler, Marcel (Hellweg); Galtali, Elona (Gerichts.); Geisweid, Lasse (Rüdhsn.); Göthert, Nico-Jason (Baed.); Goza, Lousian (Hellweg); Gründler, Leoni (Hüllb.); Hanzouli, Jassin (Hellweg); Heinz, Lara (Hellweg); Herveling, Nelly (Rüdhsn.); Holthaus, Niclas (Herbede); Jagusch, Tidiane (Herbede); Jashari, Lorijan (Vormh.); Kampik, Gabriel (Vormh.); Karaca, Efe (Brensch.); Karapinar, Tuana (Erlen.); Kathstede, Finnja (Erlen.); Kiefer, Elena (Herbede); Kirschbaum, Elena (Herbede); Kirschbaum, Luis (Herbede); Koblitz, Florian (Hellweg); Kohlmann, Elia (Rüdhsn.); Kohz, Jamiro (Baed.); Köring, Alessio (Hüllb.); Koslowski, Fabian (Gerichts.); Kubiksteltig, Carlo (Herbede); Lanche, Isabelle (Harkort); Lauber, Alessia (Vormh.); Leka, Ambeta (Hüllb.); Leka, Arsenjo (Hüllb.); Lewandowska, Lara (Baed.); Luxnat, Finn (Gerichts.); Martin, Sophia (Rüdhsn.); Martjan, Fabian (Hüllb.); Mengübeti, Mikail (Bredde.); Meyer, Luisa (Vormh.); Momot, Jana (Rüdhsn.); Moraqai, Idris (Gerichts.); Müller, Fritz (Borb.); Nolewajka, Finja (Vormh.); Nowicki, Maximilian (Rüdhsn.); Nukicic, Ben (Brensch.); Ofori, Obed (Hellweg); Otto, Max (Herbede); Pastore, Marta (Bredde.); Pauls, Berenike (Brensch.); Pawellek, Yosha (Borb.); Qunai, Elvedin (Gerichts.); Rashiti, Luan (Rüdhsn.); Rhattas, Jakob (Herbede); Rhattas, Simon (Herbede); Sahin, Emir (Baed.); Schneider, Ruben (Harkort); Schneider, Sandy Li (Erlen.); Schröer, Tanju (Hüllb.); Specht, Emily (Rüdhsn.); Spring, Laurin (Harkort); Steinkaul, Till (Borb.); Stich, Fabian (Harkort); Stiller, Joel Yaw (Herbede); Tasdemir, Ümitcan (Brensch.); Tritsch, Lara (Pestalozzi); Trotta, Chiara (Rüdhsn.); Ünal, Tujan (Erlen.); Vahstall, Talea (Vormh.); Vollers, Ben (Harkort); Wagner, Andreas (Brensch.); Wieg, Lotta (Hüllb.); Willfried, Larissa (Pestalozzi)

 

Die Fachschaft Ringen im SSV Witten bedankt sich bei den Sponsoren der Stadtschulmeisterschaft 2016:

 

  • Stadtwerke Witten
  • Firma J.D. Neuhaus
  • Einrichtungshaus Ostermann
  • Sparkasse Witten
  • Blumenhäuser Zappe und Jahrmann
  • SSV Witten
  • Wohnungsgenossenschaft Witten-Mitte eG
  • Bäckerei Browatzki
  • Edeka Bertram
  • Alnatura-Markt Witten
  • Firma Süleyman Bayrak
  • Buchläden Lehmkuhl und Mayersche
  • Artworkschmiede Stefan Grafe
  • Anhängervermietung Kiehm
  • Earny's Musikladen

 

05.06.16

 

Zwei DM-Medaillen für KSV Witten:

Viviane Herda gewinnt Silber, Arthur Eisenkrein Bronze – Ufuk Canli geht leer aus

 

Mit drei Akteuren reiste Fatih Sirin, ehemaliger KSV-Bundesligatrainer und jetzt als Landestrainer eingesetzt, am Wochenende in die Breisgau-Metropole Freiburg, wo die Deutschen Meisterschaften im Ringen der Frauen sowie der Männer im freien Stil ausgetragen wurden. Drei, nachdem es zunächst nur zwei Nominierungen für die Ruhrstädter gab: Arthur Eisenkrein, im Vorjahr Zweiter der DM, wurde kurzfristig nachnominiert und konnte seiner Medaillensammlung eine weitere hinzufügen.

Am weitesten kam die Deutsche Juniorenmeisterin Viviane Herda – am Ende landete sie er in der 63 kg-Kategorie auf dem Silber-Rang und war dennoch unglücklich. Denn nach drei Vorrundenerfolgen hatte sie das Finale gegen die Titelverteidigerin Luzie Manske aus Frankfurt/Oder erreicht. Das aber musste sie kampflos hergeben, eine Verletzung hinderte sie daran, um Gold zu kämpfen. Schade – denn nach guten Leistungen in den Begegnungen gegen Eyleen Sewina aus Greiz (7:1 Punkte), Rosalie Pfaff aus Triberg (TÜ 10:0) und Eveline Neumann, Cottbus (8:2 PS) war sie richtig gut in Schwung. So konnte Luzie Manske ihren Titel verteidigen – für „Vivi“ aber die erste Medaille in der Frauenklasse, und das als Juniorin!

Arthur Eisenkrein rechtfertigte seine Nachnominierung und kam im nordischen Turnier der Männerklasse bis 57 kg am Ende auf den Bronze-Rang. Dabei hatte er einen schlechten Start, denn gegen Emanuel Krause aus Luckenwalde musste er gleich eine 0:8-Punktniederlage hinnehmen. Besser lief es dann gegen den Schriesheimer Kerim Ferchichi, den der Wittener überlegen mit 13:2 Zählern abfertigte. In Runde drei traf er auf Titelverteidiger Marcel Ewald (Ispringen), gegen den es mit 2:13 eine technische Niederlage gab. Die abschließenden Kämpfe gestaltete Eisenkrein dann erfolgreich, mit dem besseren Ende beim 5:5 gegen Roman Walter aus Hof und einem 7:5 gegen den Köllerbacher Valentin Seimetz, und das bedeutete Rang drei und eine verdiente Bronzemedaille für das KSV-Eigengewächs. Die Goldmedaille sicherte sich mit Marcel Ewald der Titelverteidiger.

Ohne Fortune kämpfte Ufuk Canli in der 86 kg-Klasse. Gegen Holger Fingerle aus Dewangen musste er sich mit 3:12 geschlagen geben, und da auch der Dewanger in der nächsten Runde verlor, war Canli damit aus dem Rennen. Sieger dieser Gewichtsklasse wurde der Titelverteidiger Michael Kaufmehl aus Ispringen.

 

01.06.16

 

Deutsche Meisterschaft im Ringen in Freiburg:

Viviane Herda und Ufuk Canli vom KSV am Start

 

Die RKG Freiburg 2000 ist an diesem Wochenende Ausrichter der Deutschen Ringer-Meisterschaft der Männer im Freistil sowie der Frauen, wo um Titel und Medaillen in acht bzw. sechs Gewichtsklassen gekämpft wird. Bereits am Freitag reisen die Sportlerinnen und Sportler an und werden gewogen. Danach erfolgt die Zusammenstellung der Wettkampfklassen, ehe am Samstagmorgen die Kämpfe um 10 Uhr in der Sepp-Glaser-Halle starten.

Auch der KSV Witten wird in der Breisgau-Metropole vertreten sein: Viviane Herda, die Juniorenmeisterin dieses Jahres, und Zweitliga-Akteur Ufuk Canli vertreten die Farben der Ruhrstadt ebenso wie Uwe Manz, der als DRB-Kampfrichterreferent seine Zunft leiten wird.

Durchaus mit Medaillenchancen dürfte „Vivi“ Herda antreten. In der 63 kg-Klasse sind nur sieben Meldungen eingegangen, u.a. die der vorjährigen Vizemeisterin Luzie Manske aus Frankfurt/Oder. Die ist denn auch erste Anwärterin auf den vakanten Titel dieser Klasse, die Titelverteidigerin Nadine Weinauge aus Südbaden fehlt. Die Wittenerin hatte zuletzt wieder national und international starke Ergebnisse und dürfte bei der Medaillenvergabe trotz ihrer Jugend ein Wort mitreden.

Einen schwereren Stand hat voraussichtlich Ufuk Canli in der 86 kg-Kategorie. Er hat sich nach seiner Verletzung im Vorjahr wieder rechtzeitig in Form gebracht, trifft aber auf starke Konkurrenz. Unter den 21 Meldungen sind u.a. die vier letztjährigen Medaillengewinner mit Meister Michael Kaufmehl aus Ispringen – ein gutes Los kann den Wittener KSV-Athleten allerdings durchaus in Medaillennähe bringen.

Die Freiburger Titelkämpfe sind hochinteressant: die DRB-Frauen konnten gleich vier (von sechs) Olympia-Startplätze erkämpfen und präsentieren sich nun erstmals nach den Qualifikationsturnieren in der Heimat. Von den Qualifikantinnen wird allerdings nur Aline Focken aus Krefeld die Startmöglichkeit nutzen. Die Freistil-Männer dagegen konnten nicht ein Ticket für Rio buchen und stehen jetzt natürlich – für die nächste Olympia-Periode – unter besonderer Beobachtung. Hier wird erwartet, dass sich die jungen Akteure in Szene setzen, um es in vier Jahren vielleicht besser machen zu können.

01.06.16

 

KSV Witten trauert um Hans-Jörg Brockhoff

Trainersohn verstarb überraschend im Alter von 63 Jahren

 

Er war der Sohn des legendären KSV-Jugendtrainers Karl Brockhoff, konnte aufgrund einer Behinderung jedoch diesen Sport, den er so liebte, nie selbst ausüben: Hans-Jörg Brockhoff verstarb am vergangenen Dienstag, 31. Mai, überraschend im Alter von 63 Jahren.

Er konnte den Ringkampf nicht selbst praktizieren, war aber ein ständiger Begleiter und Beobachter seines KSV Witten. Besonders die Jugend hatte es ihm angetan, er hatte immer ein offenes Ohr für deren Anliegen und half und unterstützte, wo er konnte. So stiftete er den „Karl-Brockhoff-Wanderpokal“, den die Siegerschulen der Wittener Stadtschulmeisterschaften für jeweils ein Jahr erhielten und der – nach dreimaligem Gewinn – zuletzt in die Vitrine der Rüdinghauser Grundschule wanderte.

Und bevor er verstarb, wollte er wieder etwas für seinen KSV Witten tun: er hatte sich mit Ex-Jugendwart Frank Bartel in seiner Wohnung verabredet, um eine Spende für die 26. Wittener Stadtschulmeisterschaft zu übergeben, die in der kommenden Woche ausgetragen wird. Dazu kam es nicht mehr. 

Der Vater von Hans-Jörg Brockhoff, Karl Brockhoff, hatte den KSV Witten in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wesentlich geprägt. Er entdeckte und entwickelte gleich ein Dutzend Spitzenringer, die den KSV in diesen Jahren in die deutsche Spitze des Ringkampfsportes führten. Bekanntester und erfolgreichster war Klaus Rost, der Olympia-Silbermedaillengewinner von Tokio 1964.

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