Aktuelles - März 2016

28.03.2016

 

Drei KSV-Siege in Utrecht: Gold für Michelle Lipfert, Andreas Zenger und Idris Ibaev - B-Jugend: Platz vier in der Mannschaftswertung – Platz 10 gesamt

 

Elf junge Ringer und eine Ringerin des KSV Witten 07 gingen am Osterwochenende beim traditionellen Utrechter Osterturnier an den Start. Es wurden erfolgreiche Tage für die Akteure aus der Ruhrstadt, kamen sie doch zu drei Klassensiegen, einem zweiten Platz, einer Reihe guter Platzierungen und einem hervorragenden Rang vier in der B-Jugend-Mannschaftswertung! Im Gesamtklassement aller ausgekämpften Kategorien erreichte der KSV Platz 10 – von fast 80 Verbands- und Vereinsmannschaften. Dass die Auswahlmannschaften und die mit großen Teilnehmerfeldern vor dem KSV Witten lagen, versteht sich. Das Trainerteam mit Jan Kramarczyk sowie Yvonne und Mirko Englich zeigte sich über die Leistungen der jungen Schützlinge hoch erfreut, wissen sie doch, dass die durchaus im internationalen Vergleich mithalten können.

 

Statt der erwarteten über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren es am Ende doch „nur“ gut 600, die in der niederländischen Großstadt an den Start gingen. Einige gemeldete Teams hatten wegen der Vorgänge in Brüssel in der Vorwoche die Anreise abgesagt oder absagen müssen. Was dann aber in Utrecht auf sieben Matten abging, war höchste ringerische Qualität im Nachwuchsbereich – eine kleine Europameisterschaft mit Ergänzung durch Teams aus Israel und Las Vegas (USA)! Da waren die Kämpfe, Medaillen und Platzierungen der jungen Sportlerin und Sportler aus Witten aller Ehren wert.

 

Ladies first: zu einem ungefährdeten Erfolg kam Michelle Lipfert in der Juniorinnen-Klasse bis 58 kg. Nach schweren Verletzungen in den vergangenen zwei Jahren tastet sie sich langsam wieder an die nationale Spitze heran und bestätigte dies mit zwei Schultersiegen gegen eine deutsche und eine französische Kämpferin – Goldmedaille für die Gymnasiastin aus der Ruhrstadt.

 

Nur eine Woche nach der für ihn unbefriedigenden Deutschen Meisterschaft der B-Jugend in Dortmund, als er den späteren Deutschen Meister zwar besiegen konnte, sich am Ende aber mit einem 8. Platz begnügen musste, zeigte sich der 14 jährige Andreas Zenger diesmal von seiner Schokoladenseite. Sechs Kämpfe in der 42 kg-Kategorie, gegen Konkurrenz aus Frankreich, Schweden, Belgien und Deutschland, waren schon eine Herausforderung. Sechs Siege und damit Platz eins stand am Ende für „Andy“ zu Buche, den seine Mannschaftskollegen entsprechend feierten.

 

Souverän präsentiert sich Idris Ibaev in der 58 kg-Klasse der A-Jugend. Sein Riesentalent stellte er einmal mehr unter Beweis, als er sich in sechs Begegnungen sechsmal mit technischer Überlegenheit durchsetzte – u.a. gegen Akteure aus der Schweiz, Holland, Rumänien und Israel. Dabei sammelte er 51:4 Zähler auf seinem Konto – eine beeindruckende Vorstellung des jungen Tschetschenen!

 

Auch Marlon Schwarz (76 kg) war mit seinem Abschneiden vor einer Woche bei der „Deutschen“ nicht ganz zufrieden als er auf Rang fünf landete, konnte diesmal in Utrecht aber ein Ausrufezeichen setzen. Fünf Kämpfe hatte der „junge Schwere“ in einem nordischen Turnier gegen Ringer aus Litauen, Tschechien und Deutschland zu bestreiten und viermal verließ er die Matte als Sieger. Lediglich dem Deutschen Meister Torben Bernd aus Sachsen unterlag er, ansonsten beherrschte er das internationale Feld und gewann verdient „Silber“.

 

Zwei vierte Plätze rundeten das positive Bild der KSV-Mannschaft ab: Noah Englich (B-Jugend 35 kg) haderte erneut mit dem Schicksal, als er ebenfalls nur eine Woche nach dem unglücklichen Platz vier bei der Deutschen Meisterschaft wiederum „nur“ diese Platzierung erreichte. Dabei zeigte er sich durchaus stark und kämpferisch und konnte in dem internationalen Feld mit fünf Siegen starten. Im Halbfinale verlor er gegen einen starken Litauer, der später gewann, und traf im Kampf um Bronze auf einen Ringer aus Schweden. 2:2 lautete das Endergebnis – Sieger wurde der Schwede aufgrund der letzten Wertung – erneut fehlte dem jungen KSV-Ringer das nötige Quäntchen Glück! Ebenfalls auf Rang vier kam Arthur Szczesny (A-Jugend, 50 kg) ein. Nach drei Siegen und einer Niederlage gegen einen Ringer aus der Schweiz erreichte er den Medaillenkampf um Bronze - gegen einen weiteren Schweizer – er musste sich technisch unterlegen geschlagen geben.

 

Einen überraschend starken Auftritt hatte der junge Maximilian Nowicki (C-Jugend, 32 kg). Bei seinem ersten internationalen Turnier freute er sich am Ende über den fünften Platz, den er sich in sechs Begegnungen verdient erkämpft hatte. Er startete mit drei Siegen, musste sich dann gegen einen Schweden und einen Ungarn geschlagen geben und gewann den Platzierungskampf gegen einen Israeli – eine erfreuliche Leistung von „Max“!

 

Fünfmal musste Pascal Wittke auf die Matte – am Ende landete er auf Rang sechs. Angesichts der Tatsache, dass er die Gewichtsklasse gewechselt hat und nun in der höheren 74 kg-Kategorie der Junioren startete, wo er gewichtsmäßig noch deutlich unter dem Limit lag, eine durchaus ordentliche Leistung. Nach einer knappen Niederlage gegen einen Dänen kam er gegen Gegner aus Holland und der Schweiz zu Siegen. Im Halbfinale unterlag er einem starken Franzosen und im Platzierungskampf gegen einen Dänen – Platz sechs in der Endabrechnung!

 

Knapp dahinter in der gleichen Kategorie erkämpfte Nick Jacobs Platz sieben. Mit zwei Siegen gegen Ringer aus Dänemark und Österreich und zwei Niederlagen (Frankreich und Dänemark) bedeuteten Platz sieben in der Endabrechnung für den Wittener Oberliga-Ringer. Das gleiche Resultat stand auf für Martin Tasev (Junioren, 84 kg) zu Buche. Nach einem Schultersieg in der Auftaktbegegnung gegen einen Schweizer musste er in Runde zwei verletzungsbedingt aufgeben – da wäre sicher mehr drin gewesen!

 

Batiyar Dündar (A-Jugend, 66 kg) musste nach einem Sieg im ersten Kampf zwei Niederlagen gegen internationale Konkurrenten hinnehmen, er belegte damit Rang neun; Mert Tasdemir (63 kg, A-Jugend) blieb nach zwei verlorenen Kämpfen unplatziert.

 

Die Resultate von Utrecht zeigen, dass der KSV Witten auf einem guten Weg ist: den Nachwuchs fördern und fordern – Richtung nationale und vielleicht sogar internationale Spitze. Dass dann natürlich auch die Mannschaften profitieren – ein positiven (und gewollter) Nebeneffekt!

23.03.2016

 

Für KSV-Trio war mehr drin

von Marcel Kling (www.derwesten.de)

 

Noah Englich schrammt bei der B-Jugend-DM in Dortmund um 20 Sekunden an Bronze vorbei. Marlon Schwarz wird Fünfter.

 

Drei Nachwuchs-Ringer schickte der KSV Witten 07 bei der Deutschen Meisterschaft der B-Jugendlichen im griechisch-römischen Stil auf die Matte - und am Ende hatten alle drei das Gefühl, dass in Dortmund-Kirchlinde mehr drin gewesen wäre. Noah Englich fehlten lediglich 20 Sekunden zum Gewinn der Bronzemedaille.

 

Der erste DM-Auftritt von Noah Englich konnte sich sehen lassen. In der 34 Kilogramm-Klasse startete er mit einem hart erkämpften 4:2-Punktsieg gegen Simon Sausenthaler aus Bayern. Es folgte ein souveräner Schultersieg, ehe Englich in einem tollen Kampf gegen Albert Nakaev (KSK Konkordia Neuss), der später im Finale einen Schultersieg feierte, mit 3:6 unterlag. Im Kampf um Bronze gegen den Württemberger Samuel Moosmann hatte Englich eigentlich alles im Griff und führte bereits mit 12:3. "Dann ist aber genau das passiert, wovor wir gewarnt hatten", sagte Vater und KSV-Trainer Mirko Englich. In einer hektischen Schlussphase verlor Noah Englich seine Kampflinie und landete 20 Sekunden vor dem Ende auf den Schultern. "Das ist sehr ärgerlich, aber in der Jugend passiert so etwas nun einmal. Noah hat zuvor einen Riesenkampf gemacht", so Mirko Englich.

 

Marlon Schwarz (76 kg) besiegte Carl-Philipp Heidemann aus Sachsen und führte gegen Justin Heyer aus dem Saarland zur Hälfte mit 6:1. "Danach hat Marlon irgendwie vergessen weiterzukämpfen", so Englich. Jedenfalls verlor Schwarz noch mit 6:8 nach Punkten. Gegen den späteren Vizemeister Fabio La Carrubba (Saarland) setzte es anschließend eine klare 0:15-Niederlage, ehe der Wittener im Kampf um Platz fünf gegen Frederik Mrokon (Südbaden) einen Schultersieg feierte.

 

Kurios: Andreas Zenger (42 kg) besiegte als einziger Kämpfer den späteren Deutschen Meister David Brandt (Südbaden), wurde am Ende nach einem weiteren Punktsieg und drei Schulterniederlagen aber nur Achter. "Das war unnötig. Insgesamt war diese Gewichtsklasse sehr ausgeglichen", so Englich.

17.03.2016

 

Klaus Lohmann wird 80 - Der KSV gratuliert seinem Ehrenpräsidenten

 

Eine Wittener Institution feiert heute seinen 80. Geburtstag. Klaus Lohmann, langjähriger Bürgermeister der Stadt Witten sowie Präsident des KSV, heutiger Ehrenpräsident, feiert am heutigen Tage seinen 80. Geburtstag.

 

Die Zahl der Gratulanten dürfte äußerst lang sein, da Wittenes ehemaliges Stadtoberhaupt zahlreiche Verbindungen durch Politik und Sport verknüft hat. Auch der KSV möchte es an dieser Stelle nicht versäumen, mit einem herzlichen "Glück Auf" zu gratulieren und wünscht noch viele weitere, vor allen Dingen gesunde Jahre.

 

Der KSV-Vorstand

 

 

Auch Sportfreund Alfred Möller hat bereits einen Artikel über die Seite www.lokalkompass.de zum Ehrentage Klaus Lohmanns bereitgestellt. Der Artikel ist sicherlich auch für viele KSV-Freunde sehr lesenswert.

16.03.2016

 

Szczesny in bester Form

 

Während sich Teile des Ringer-Nachwuchses vom KSV Witten 07 auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft vorbereitet, waren zwei Wittener Kämpfer international erfolgreich. Der 16-jährige Artur Szczesny, im Vorjahr polnischer Meister, ist auch in diesem Jahr wieder in der Erfolgsspur. Beim 8. Boleslaw-Dubicki-Turnier in der polnischen Hauptstadt Warschau war er erneut nicht zu stoppen. Bei dem Jugendturnier, welches als wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur nationalen Meisterschaft gilt, konnte lediglich Filip Januszewski das Ergebnis knapp gestalten, Artur behielt mit 3:2-Punkten die Oberhand. Alle übrigen Kämpfe gewann das KSV-Talent vorzeitig, im Finale gab es für seinen Gegner mit dem Schultersieg bei 8:0-Führung die "Höchststrafe".

 

Noch etwas weiter im Osten Europas ging es für Greco-Spezialist Simeon Stankovich nach der Silbermedaille bei den bulgarischen Meisterschaften im Trainingslager mit der Nationalmannschaft darum, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Mit guten Leistungen und hohem Einsatz bei den harten Matteneinheiten konnte er die Nationaltrainer von sich überzeugen, so dass er am Wochenende Trainer Mirko Englich von seiner Nominierung für die U 23-Europameisterschaften berichten konnte, die am 29. März in Ruse (Bulgarien) stattfinden wird.

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

16.03.2016

 

Boric und Tasdemir holen Landestitel

 

Mit einer insgesamt zehnköpfigen Schülergruppe trat der KSV Witten 07 bei den Landesmeisterschaften der Neun- bis Zwölfjährigen im griechisch-römischen Stil in Schloß Holte-Stukenbrock an. Dabei konnte sich die Ausbeute durchaus sehen lassen.

 

In der D-Jugend hatte Niclas Weiß in der 33-kg-Klasse einige Mühe. Er belegte nach einem Sieg und drei Niederlagen einen ordentlichen sechsten Platz. Clubkollegen Ümitcan Tasdemir, der bis ins 42-kg-Limit aufgerückt war, zeigte in all seinen Kämpfen eine gute Leistung und wurde ohne Gegenpunkt verdienter Landesmeister.

 

Bei den C-Jugendlichen machten Justus Eigenbrodt und Max Nowicki die Medaillen in der 31-kg-Klasse unter sich aus. Am Ende belegte Eigenbrodt Rang zwei - das direkte Duell gegen Nowicki verlor er. Für Letzteren reichte es am Ende sogar lediglich zu Platz drei, da er gegen den späteren Turniersieger auf Schultern verlor. Im 34-kg-Limit wurde Kutkagan Öztürk Vizemeister - lediglich im Finale musste er eine Niederlage hinnehmen. Gegen seinen Vereinskollegen Ben Schaller gewann Öztürk in der Vorrunde, Schaller belegte am Ende den sechsten Platz.

 

In der 38-kg-Klasse starteten gleich drei KSV-Ringer. Hier musste sich Gregor Eigenbrodt dem Landesmeister ein weiteres Mal geschlagen geben und wurde Dritter, Vatan Ülger entschied das Vereinsduell gegen Nick Engelkamp für sich und wurde vor dem Clubkollegen Sechster. Alexander Boric hatte nur einen Gegner und machte dabei kurzen Prozess: Bereits vorzeitig legte er seinen Gegner auf beide Schultern und holte sich die Goldmedaille.

 

Quelle: WAZ (www.derwesten.de)

16.03.2016

 

KSV-Ringer bei Europameisterschaft in Riga am Start: Imants Lagotskis kann Heimvorteil nicht nutzen – Aus auch für Ilie Cojocari in der Hoffnungsrunde

 

Zwei Ringer, die in der vergangenen Saison mit dem KSV Witten 07 die Meisterschaft der 2. Bundesliga erkämpften, standen in der vergangenen Woche in der lettischen Hauptstadt Riga auf der Matte. Dort fanden vom 8. bis 13. März die Europameisterschaft im Ringen statt, es begannen die Männer im Freistil, danach folgten die Frauen und am Ende waren die männlichen Greco-Spezialisten an der Reihe.

 

Bereits am Mittwoch startete der Meister seines Landes, der Lette Imants Lagotskis in der „Riga-Arena“ (97 kg Freistil). Das Los meinte es nicht besonders gut mit ihm, traf er doch gleich in der Qualifikationsrunde auf den russischen WM-Dritten Anzor Boltukaev. Mit 0:11 unterlag er dann auch technisch. Weil der Russe jedoch den Endkampf erreichte, durfte der KSV-Kämpfer nochmals in der Hoffnungsrunde ran. Auch der Pole Radoslaw Baran erwies sich als zu stark, Lagotskis unterlag auch in dieser Begegnung technisch unterlegen. Das bedeutete am Ende Rang 16 für die sympathischen Ringer vom KSV Witten, der damit vor heimischer Kulisse sicher nicht zufrieden war. Nicht nur Imants Lagodskis musste die Klasse des Russen anerkennen: Boltukaev wurde nicht nur neuer Europameister – er gewann vier seiner fünf Begegnungen technisch überlegen und musste sich lediglich im Halbfinale gegen den Ukrainer Andriitsev mit einem Punktsieg (8:5) zufriedengeben.

 

Übrigens kam der Deutsche Ringer-Bund in dieser Kategorie zu einer Medaille: mit Sven Thiele gewann der Sohn des ehemaligen Wittener Schwergewichtsringers Sven Thiele, heute als Bundestrainer am Mattenrand, die Bronzemedaille. Nach Erfolgen im Nachwuchsbereich war dies der erste Erfolg des 19jährigen Thiele bei den Männern!

 

Mit dem Rumänen Ilie Cojocari – in der letzten Meistersaison des Zweitligisten KSV Witten unbesiegt – ging auch der zweite KSV-Athlet bei den Ringer-Europameisterschaften in der lettischen Metropole Riga leer aus. Er startete am letzten Wettkampftag in der 75 kg-Kategorie im klassischen Stil. Wie sein Mannschaftskamerad Lagodskis hatte auch er nicht gerade ein Traumlos gezogen. Der Serbe Viktor Nemes, der Junioren-Europameister 2015, war sein Gegner im Achtelfinale, der den Kampf auch mit 6:0 gewinnen konnte. Der Serbe zog ins Finale ein, somit hatte der KSV-Kämpfer eine weitere Chance in der Hoffnungsrunde. Hier traf er auf den Ungarn Laszlo Szabo, unterlag jedoch auch in dieser Begegnung (0:9) – Ende der Europameisterschaft damit auch für Ilie Cojocari, der den enttäuschenden Rang 25 einnahm. Dass beide Gegner hochklassig waren, zeigen deren Platzierungen auf: Nemes gewann am Ende Silber, unterlag im Finale beim Gleichstand 2:2 äußerst knapp, und Szabo konnte sich Bronze sichern. Trotzdem nur ein schwacher Trost für den jungen Rumänen im KSV-Trikot!

 

Übrigens gab es am letzten Wettkampftag nochmals zwei Medaillen für den Deutschen Ringer-Bund: In der (nichtolympischen) 80 kg-Klasse wurde der Fahrenbacher Pascal Eisele nach einem bärenstarken Turnier Europameister und in der Kategorie bis 85 kg konnte der Schifferstädter Denis Kudla die Bronzemedaille erringen!

11.03.2016

 

Wolfgang Kiehm wird 80 - Der KSV gratuliert zum Ehrentage

 

Am heutigen Tage feiert ein langjähriges KSV-Mitglied seinen 80. Geburtstag - Wolfgang Kiehm darf sich heute zu diesem Ehrentage gratulieren lassen. Auch der KSV möchte es natürlich nicht versäumen, seinem langjährigen Mitglied und immer noch aktivem Breitensportler alles Gute so wie Gesundheit, Glück und noch viele weitere Jahre im Kreise der großen KSV-Familie.

 

Wolfgang, herzlichen Glückwunsch und alles erdenklich Gute wünscht dir dein KSV !

 

 

Sportfreund Alfred Möller hatte bereits am Mittwoch einen Artikel in der WittenAktuell herausgegeben. Wer diesen noch einmal lesen möchte, hier geht es zumr Seite des Lokalkompass - LINK

11.03.2016

 

KSV-Ringer bei Europameisterschaft in Riga am Start Imants Lagotskis kann Heimvorteil nicht nutzen

 

Zwei Ringer, die in der vergangenen Saison mit dem KSV Witten 07 die Meisterschaft der 2. Bundesliga erkämpften, stehen in diesen Tagen in der lettischen Hauptstadt Riga auf der Matte. Dort findet vom 8. bis 13. März die Europameisterschaft im Ringen statt, und zwar für die Männer im Freistil, dann folgen die Frauen und am Ende sind die männlichen Greco-Spezialisten an der Reihe.

 

Bereits am Mittwoch startete der Meister seines Landes, der Lette Imants Lagotskis in der „Riga-Arena“ (97 kg Freistil). Das Los meinte es nicht besonders gut mit ihm, traf er doch gleich in der Qualifikationsrunde auf den russischen WM-Dritten Anzor Boltukaev. Mit 0:11 unterlag er dann auch technisch. Weil der Russe jedoch den Endkampf erreichte, durfte der KSV-Kämpfer nochmals in der Hoffnungsrunde ran. Doch auch der Pole Radoslaw Baran erwies sich als zu stark, Lagotskis unterlag auch in dieser Begegnung technisch unterlegen. Das bedeutete am Ende Rang 16 für die sympathischen Ringer vom KSV Witten, der damit vor heimischer Kulisse sicher nicht zufrieden war.

 

Mit Ilie Cojocari hat der Zweitligist aus der Ruhrstadt noch ein weiteres Eisen im Feuer. Der Rumäne vertritt sein Land im griechisch-römischen Stil in der 75 kg-Gewichtsklasse. Diese Kategorie trägt ihren Wettkampf am Abschlusstag der Kontinentalmeisterschaft aus, am Sonntag, 13.3.

08.03.2016

 

Viviane Herda holt Goldmedaille für den KSV Witten

von Maximilian Lazar (www.derwesten.de)

 

Bei den deutschen U21-Meisterschaften haben sich die WIttener stark präsentiert. Trainer Mirko Englich ist entsprechend zufrieden mit den Leistungen.

 

Fünf Nachwuchsringer des KSV Witten 07 waren am Wochenende bei den deutschen U21-Meisterschaften dabei. Für das Highlight sorgte zweifelsfrei Viviane Herda, die in der Gewichtsklasse bis 59 Kilogramm die Goldmedaille erkämpfte. Aber auch mit dem Auftritt der anderen vier Schützlinge zeigte sich Trainer Mirko Englich zufrieden.

 

„Bei allen Athleten stimmt die Einstellung und der Trainingsfleiß. Wir werden die Kämpfe jetzt analysieren und auf die guten Leistungen aufbauen“, sagte Marko Englich nach den Titelkämpfen. Zwar holte Viviane Herde die einzige Medaille für den KSV, die fünften Plätze von Nick Jacobs und Martin Tasev im griechisch-römischen-Stil und das Auftreten von Siyar Dünar und Pascal Wittke stellte den Übungsleiter zufrieden. Erster Titel für Viviane Herda

 

Dennoch bekam Viviane Herda natürlich das größte Lob. „Sie hat die beiden erste Kämpfe gegen Gegnerinnen, denen sie im letzten Jahr noch unterlegen war, souverän bestritten und ist verdient ins Finale eingezogen. Dort hat sie eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, fasste Mirko Englich zusammen. Der erste Titel der 18-Jährigen auf nationaler Bühne ist für den Trainer nur die logische Konsequenz aus dem Trainingseifer, den die Nachwuchs-Ringerin an den Tag legt. „Im letzten Jahr hat sie sich sehr gut weiter entwickelt. Es gibt Tage, da müssen wir sie im Training sogar eher ein wenig bremsen“, sagt er.“

 

Ebenso fleißig sind auch die griechisch-römischen-Nachwuchsringer in seinen Reihen. Das es für Nick Jacobs (-75kg) und Martin Tasev (-84kg) nicht zum Edelmetall reichte, will Englich nicht zu hoch aufhänge. „Beide haben ein gutes Turnier gekämpft“, sagte der Trainer. Bis zum Halbfinale gab sich Nick Jacobs keine Blöße, dann war er chancenlos und musste die Segel streichen. Das Ende der Medaillenträume war das noch nicht, im kleinen Finale unterlag er dann aber unglücklich, so dass nur der fünfte Platz blieb. „Nick hat noch ein Jahr in der Jugend, da können wir noch ein paar Dinge verbessern“, resümierte Mirko Englich nach dem Wettkampf. Auch Martin Tasev stand am Ende mit leeren Händen da. „Kämpferisch hat Martin eine gute Leistung gezeigt. Er ist letztlich aber an seinen eigenen Nerven gescheitert“, erklärte sein Trainer den verpassten Podestplatz. Nachwuchs zahlt Lehrgeld

 

Für Siyar Dünar (-60kg) und Pascal Wittke (-75kg) waren die deutschen Meisterschaften bereits nach der ersten Runde beendet. „Siyar und Pascal mussten Lehrgeld bezahlen“, sagte Mirko Englich. Zwar sei Siyar Dünar in seinem Kampf ohne Chance gewesen, die Erfahrungen die er sammeln konnte sollen ihm aber bei den nächsten Wettbewerben helfen. „Er ist in einem Entwicklungsprozess. In zwei Jahren könnte er dann die Medaillen angreifen“, so sein Trainer.

 

Bei Pascal Wittke hatten sich Athlet und Trainer dafür entschieden, in der neuen Gewichtsklasse anzutreten. „Hätte er tiefer gekämpft, wäre vermutlich eine bessere Platzierung drin gewesen. Für seine Entwicklung ist es aber besser, dass er in der neuen Klasse angetreten ist“, sagte Englich. Jetzt gilt es für Wittke, im Training weiter an sich zu arbeiten, um in de neuen Gewichtsklasse Fuß zu fassen.

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