Aktuelles - November 2016

28.11.16

 

Ein Kantersieg ohne Spaßfaktor

 

Keinerlei Mühe hatte der KSV Witten beim 28:8-Erfolg über Schlusslicht ASV Mainz II. Die Gäste traten nur mit einem Rumpfteam an.

 

Das nennt man dann wohl effektive Kurzarbeit auf der Matte: Die Zweitliga-Ringer des KSV Witten 07 benötigten am Sonntag lediglich rund 45 Minuten, um sich der Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht ASV Mainz 88 II zu entledigen. Am Ende hieß es 28:8 für den Titelverteidiger, der sich nun wohl etwas einfallen lassen muss, um sein Publikum zu entschädigen.

 

„Es tut mir wirklich Leid für unsere Zuschauer - letztlich war es ja nicht unsere Schuld, dass es so gelaufen ist“, bat KSV-Trainer Mirko Englich nach dem Kampf um Nachsicht. In dieser ungleichen Auseinandersetzung kam es am Sonntag lediglich zu fünf ernstzunehmenden Duellen, von denen die Wittener drei für sich entschieden. „Die Mainzer haben in dieser Saison noch größere personelle Schwierigkeiten als wir“, so Englich zur unterbesetzten Staffel der Rheinland-Pfälzer. Die 66-kg-Klasse im freien Stil hatte die Mainzer Reserve gänzlich unbesetzt gelassen, drei ASV-Ringer ließen sich aufgrund von Verletzungen schnell von ihren Wittener Kontrahenten auf die Schultern legen. „Natürlich macht das auch uns keinen Spaß“, erklärte Mirko Englich. Immerhin aber waren die Mainzer zumindest angereist. Nachdem der Tabellenletzte tags zuvor beim Heimkampf gegen den KV Riegelsberg (0:40-Wertung) lediglich sechs Mann auf die Matte brachte, musste man schon befürchten, dass es zu einer Absage am Sonntag kommt.

 

Positiv für die KSV-Ringer: Es verletzte sich kein weiterer Akteur aus dem Kader des Zweitliga-Primus. Nach der Schock-Botschaft wegen Nico Brunners möglichem Doping-Vergehen können die Englich-Schützlinge vor dem Saison-Endspurt auch keine weiteren schlechten Nachrichten gebrauchen. Brunner war im Übrigen gegen Mainz nicht einmal in der Halle. „Das war auch korrekt so. Wir wollten ihm das einfach ersparen, weitere Nachfragen auf ihn hereinprasseln zu lassen“, erklärte der Wittener Coach.

 

Während Arthur Eisenkrein, Yunier Castillo, Alexander Storck und Simeon Stankovich ihre Siege mit voller Wertung quasi geschenkt bekamen, mussten zumindest zwei Mann im roten Dress der Gastgeber richtig rackern. Ufuk Canli (130 F) zog sich bei seiner 1:3-Niederlage gegen den Ex-Wittener Vladimir Remel gut aus der Affäre. „Ufuk hat das richtig stark hinbekommen. Vladimir ist immerhin Stammringer in der ersten Liga und wiegt sieben Kilo mehr“, so Englich. Ebenfalls eine zumindest achtbare Niederlage gab’s für Ibro Cakovic (86 F) gegen den neun Kilo schwereren Dzhanbulat Ustaev, einen der Besten aus dem Mainzer Zweitliga-Aufgebot. Für die spektakulärsten Szenen sorgte Ilie Cojocari (75 G), der seinen Gegner Ruben Härle mehrfach gekonnt auf die Matte schleuderte.

 

Quelle: waz.de

  KSV Witten 07 ASV Mainz 88 2 28:8  
57 G Edwin Dominguez Kai Krumbholz 4:0 16:0
61 F Arthur Eisenkrein Magomed Salavatov 4:0 SS 4:0
66 G Dawid Ersetic Eftymios Misailidis 4:0 15:0
66 F Yunier Castillo   4:0 KL 0:0
75 G Ilie Cojocari Ruben Härle 4:0 16:0
75 F Alexander Storck Wladimir Berenhardt 4:0 AS 4:0
86 G Martin Tasev Bekir Demir 0:4 ÜG 0:0
86 F Ibro Cakovic Dzhanbulat Ustaev 0:3 PS 2:13
98 G Simeon Stankovich Konstantin Völk 4:0 SS 4:0
130 F Ufuk Canli Vladimir Remel 0:1 PS 1:3
KSV Witten 07 II KSV Hohenlimburg 4:24
57 Szczesny, Artur (JEU) Verweij, Mark (JEU) PS 1:0
    Technische Punkte: 4:3 — Δ:1
61 Gereev, Gensche (JN) Musawi, Saed Ashag (N) 3A. 0:4
    Technische Punkte: 0:14 — Δ:14
66 Ibaev, Idris (JN) Skrypka, Sergiy PS 1:0
    Technische Punkte: 1:0 — Δ:1
70 Tasdemir, Mert (J) Golz, Timo PS 0:3
    Technische Punkte: 2:10 — Δ:8
75 A Dündar, Bahtiyar Klusak, Sebastian PS 0:3
    Technische Punkte: 0:9 — Δ:9
75 B Omarzy, Khalid (N) Gies, Yves-Heiko PS 0:3
    Technische Punkte: 6:14 — Δ:8
80 Maksic, Marko KL 0:4
86 Dündar, Diyar-Murat Ban, Sven PS 2:0
    Technische Punkte: 7:0 — Δ:7
98 Tasev, Martin Zuhr, Christian 1M. 0:4
130 Bayrak, Attila Nowikowski, Viktor PS 0:3
    Technische Punkte: 7:16 — Δ:9

28.11.16

 

KSV Witten müht sich zum Sieg in Köllerbach

 

Die Mannschaft von Trainer Mirko Englich musste sich in Köllerbach ganz schön strecken, um mit dem 20:14 beide Zähler mitzunehmen.

 

Reichlich Mühe hatte Zweitliga-Spitzenreiter KSV Witten 07, um auch im 14. Kampf der Saison seine weiße Weste zu bewahren. Bei der Zweitvertretung des KSV Köllerbach gewann das ersatzgeschwächte Team mit 20:14.

 

Dabei gerieten die Wittener nach dem Schultersieg von Edwin Dominguez (57 G) durch drei Niederlagen am Stück sogar zwischenzeitlich mit 4:8 ins Hintertreffen, weil Imants Lagodskis, Arthur Eisenkrein und Ufuk Canli ihre Duelle verloren. Zur Pause aber hatten die Wittener wieder ausgeglichen, weil das polnische 66-kg-Ass Dawid Ersetic technisch überlegen 16:0 gegen Mehmet Baygus gewann.

 

Zwei ganz wichtige Erfolge brachten dann den Auswärtssieg des KSV auf den Weg: Zunächst punktete Ibro Cakovic im 86-kg-Limit per Schultersieg voll gegen Daniel Decker, dann legte Yunier Castillo (66 F) vier Zähler gegen Nils-Adrian Klein nach, den er technisch überlegen deklassierte. Martin Tasev ging mit Übergewicht auf die Matte - Köllerbach verkürzte noch mal auf 12:16. Doch Ilie Cojocari (75 G) zurrte den Erfolg mit seinem Schultersieg nach drei Minuten fest.

 

Quelle: waz.de

  KSV Köllerbach 2 KSV Witten 07 14:20  
57 G Waisurahman Rahmani Edwin Dominguez 0:4 SS 0:12
61 F Valentin Seimetz Arthur Eisenkrein 4:0 SS 6:0
66 G Mehmet Baygus Dawid Ersetic 0:4 TÜ 0:16
66 F Nils-Adrian Klein Yunier Castillo 0:4 TÜ 0:16
75 G Urs von Tugginer Ilie Cojocari 0:4 SS 0:14
75 F Alberts Jurcenko Alexander Storck 2:0 PS 6:0
86 G Robin Reiber Martin Tasev 4:0 ÜG 4:0
86 F Daniel Decker Ibro Cakovic 0:4 SS 0:4
98 G Romas Fridrikas Ufuk Canli 2:0 PS 10:3
130 F Georgi Sredkov Imants Lagodskis 2:0 PS 5:1

25.11.16

 

Drei KSV-Ringerinnen bei den Mannschaftsmeisterschaften eingesetzt

Viviane Herda mit NRW 1 Titelgewinnerin, Dana Boric und Dilara Bayrak sammeln Erfahrung

 

Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Frauen, die am vergangenen Wochenende in Krefeld stattfanden, waren drei Ringerinnen des KSV Witten 07 im Einsatz. Während Dana Boric und Dilara Bayrak im Team NRW 2 aufgeboten wurden, stand die Deutsche Meisterin Viviane Herda in der NRW-Auswahl 1. Lina Dussin, die auch nominiert war, konnte nicht teilnehmen.

 

Es wurde eine klare Sache für die als Titelverteidiger angetretenen NRW-Frauen im Team 1. Keine der gegnerischen Mannschaften konnte nur annähernd gefährlich werden – so standen am Ende fünf Siege zu Buche, an denen sich Viviane Herda mit fünf Erfolgen maßgeblich beteiligte.

 

Dana Boric und Dilara Bayrak gingen für die zweite NRW-Mannschaft auf die Matte. Sie konnten das Turnier unter „Erfahrung sammeln“ abhaken, traten sie doch als Jugendliche gegen etablierte Frauen der Ringer-Szene an. Der sechste Platz war das Ergebnis für die jungen Wittenerinnen.

 

Die Fotos zeigen die Wittener Teilnehmerinnen der DMM 2015 in Korb / WTB.

25.11.16

 

Lehrerseminar machte viel Spaß:

Pädagogen bekamen Nachhilfe in Sachen Ringen

 

Lehrerinnen und Lehrer werden oft kritisiert: wenig Engagement, wenig Interesse für die Kinder, Resignation vor der Aufgabe ….

 

Anders in Witten, denn da versammelten sich am gestrigen Donnerstag (24.11.) 15 Lehrerinnen und Lehrer im Wittener Ringer-Zentrum „Ostermann-Halle“, um sich freiwillig in Sachen Ringen fortzubilden. „Ringen und Kämpfen“ ist in den Lehrplänen der Schulen verbindlich festgeschrieben – die Vermittlung dieser für die meisten Pädagogen wenig bekannten Zweikampf-Disziplin kommt allerdings auch im Studium eher zu kurz. In Witten dagegen hatten und haben viele Lehrer-/innen regelmäßig Kontakt zum Kampfsport, finden doch seit 26 Jahren regelmäßig die Wittener Stadtschulmeisterschaften im Ringen statt. Und zumindest einmal nahmen alle Wittener Grundschulen bislang daran teil. Die aktuellen Zahlen sprechen von bis zu 14 Schulen mit über 400 Schülerinnen und Schülern, die auf die Matten der Husemannhalle kommen, um die Stadtmeisterschaft auszukämpfen!

 

Geleitet wurde das Seminar von zwei Profis des Ringerverbandes NRW: Holger Nowakowski, Lehrbeauftragter und Kurt Schröer, langjähriger KSV-Jugendtrainer und inzwischen Jugendreferent im Verband, boten nach kurzer theoretischer Einweisung viel kurzweilige und interessante Praxis auf den Matten der Ringerhalle an. Über Vorbereitungs- und Erwärmungsübungen zu Kampfspielen bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von ringkampfspezifischen Griffen und Aktionen reichten die Informationen, die alle Lehrerinnen und Lehrer mit viel Spaß und Einsatz selbst probierten.

 

Zur Stärkung gab’s zwischendurch gesunde Getränke, Obst und Gemüse sowie Snacks – vorbereitet vom ehemaligen KSV-Jugendvorsitzenden Frank Bartel. Am Ende war man sich einig: eine gelungene Veranstaltung, die nicht nur Kenntnisse und Wissen vermittelte, sondern auch für Spaß und Abwechslung bei Lehrerinnen und Lehrern sorgten.

 

Mit den neu gewonnenen Fähigkeiten und Erfahrungen können die Pädagogen ihre Schülerinnen und Schüler nun auf die 27. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen vorbereiten – die ist für den 17. Mai 2017 geplant.

25.11.16

 

Ringen – 2. Bundesliga:

Ungewohnte Kampfzeit:

KSV Witten am Sonntag um 15 Uhr gegen ASV Mainz

(So., 27.11., 15.00 Uhr Husemannhalle)

KSV 2 vorher gegen Hohenlimburg (13.30 Uhr)

 

Doppelkampftag für den KSV Witten an diesem Wochenende: am Samstag reist das Zweitligateam aus der Ruhrstadt ins Saarland und trifft dort auf die Reservemannschaft des Erstligisten KSV Köllerbach. Und schon am Sonntag müssen die Ringer um Trainerduo Mirko Englich und Sevket Karapinar wieder auf die Matte, wenn sich mit ASV Mainz 88 eine weitere Zweitvertretung in der Husemannhalle vorstellt.

 

Witten gegen Köllerbach, Witten gegen Mainz 88 – das waren früher spektakuläre Großereignisse in Sachen Ringen in der 1. Bundesliga.

 

Alle drei Vereine trafen in den Ligakämpfen, auch in der Finalrunde und den Endkämpfen um die Deutsche Meisterschaft aufeinander, waren auch allesamt Deutsche Meister. Wie der KSV Witten waren Mainz und Köllerbach ebenso im Laufe der Jahre abgerutscht und in Liga zwei aktiv, sind inzwischen aber wieder in der Eliteklasse des Deutschen Ringer-Bundes dabei: Köllerbach trifft am Samstag auf den VfK Schifferstadt – und den Vorkampf bestreitet dann der KSV Witten um 17 Uhr.

 

In der Hinrunde konnten sich die KSV-Akteure auf heimischer Matte mit 23:9 durchsetzen, drei Köllerbacher Ringer aus dem Erstliga-Kader – Alberts Jurcenko, Georgi Sredkov und Romas Fridrikas – sorgten in den schweren Klassen für die Gegenpunkte. Normalerweise müsste das Potential des KSV mit seiner internationalen Achse Edwin Dominguez, Yunier Castillo, Ilie Cojocari und Imants Lagodskis zum Sieg reichen – es kommt aber eben auch darauf an, wen Köllerbach im Topteam benötigt.

 

Den KSV Witten plagen arge Verletzungssorgen. Wie am Vorwochenende gegen den TV Dellwig wird man möglicherweise wieder die eine oder andere Klasse zwar besetzen, jedoch mehr oder weniger kampflos abgeben müssen. Die Mainzer plagen ähnlich große Sorgen wie den KSV – aus dem Erstliga-Team fallen etliche Ringer verletzungsbedingt dauerhaft aus, da müssen die Reservisten eben aushelfen. Mit vier Zählern steht der ASV 88 im Tabellenkeller der 1. Liga, gemeinsam mit Schifferstadt. Dies hat dann naturgemäß Auswirkungen auf die Zweitvertretung, die zuletzt klare Niederlagen hinnehmen musste. Nur einen Kampf konnte der Tabellenletzte aus Rheinhessen gewinnen, in der Hinrunde gegen Köllerbach 2. Den Kampf in der ersten Runde gewann Witten deutlich mit 32:4 Punkten. Dabei fielen allerdings Punkte aus verlorenen Kämpfen an den KSV, da einige Mainzer Ringer zur 1. Bundesligamannschaft zählten.

 

Zuletzt kam immer wieder der Ex-Wittener Vladimir Remel bei Mainz zum Einsatz – so kann es am Sonntag ein Wiedersehen geben. Er dürfte im Schwergewicht antreten und Imants Lagodskis fordern. Mit Roland Schwarz, Konstantin Völk, Gabriel Seregelyi, Niklas Schäfer oder Dzhanbulat Ustaev kamen weitere Ringer aus dem Kader der 1. Liga-Mannschaft in der Reserve zum Einsatz. Allerdings gibt Mainz 1 am Sonntag auch ein Gastspiel in Schifferstadt – mal sehen, wer dann am Ende für die rheinland-pfälzischen Landeshauptstädter in Witten auflaufen wird.

 

Kampfrichterin ist Laura Ferdinand aus Boden im Rheinland.

 

Die 2. Mannschaft des KSV Witten pausiert am Samstag, trifft dann am Sonntag im Vorkampf zur Bundesliga-Begegnung um 13.30 Uhr auf den Nachbarn KSV Hohenlimburg. Die Sauerländer belegen Platz fünf in der Oberligatabelle, können jedoch auf einen starken Kader mit ehemaligen Zweitliga-Ringern zurückgreifen. Das macht die Aufgabe für die jungen KSV-Akteure nicht leichter, die aber nichts unversucht lassen werden, sich gut aus der Affäre zu ziehen. Ein Wiedersehen gibt’s dabei mit den Ex-Wittenern Yves-Heiko Gies und Sergej Skripka.

23.11.16

 

Lehrerinnen und Lehrer auf der Schulbank bzw. Ringermatte:

Am Donnerstag Seminar „Ringen und Kämpfen“ in der Ostermann-Halle

 

Auf die Schulbank – respektive die Ringermatte – gehen 15 Pädagogen aus der Ruhrstadt an diesem Donnerstag (24.11.): sie lassen sich sportlich fortbilden – im Unterrichtsfach „Ringen und Kämpfen“. Denn das steht im Lehrplan der Schulen, ist in Richtlinien für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen als verbindlicher Unterrichtsinhalt festgeschrieben. Auf Einladung des KSV Witten 07 kommen die Sportlehrerinnen und Sportlehrer aus der Region nun zu einem Seminar ins Wittener Ringer-Zentrum Ostermann-Halle.

 

Die Wittener Ringer – sowohl der SU Annen als auch des KSV – sind in den Schulen der Stadt aktiv, sei es in Arbeitsgemeinschaften, Projektwochen, im „Sportkarussell“ oder sonstigen Veranstaltungen zum Thema Ringen und Kämpfen.

 

Als Referenten fungieren der Lehrbeauftragte des Ringerverbandes NRW, Holger Nowakowski, und der Jugendreferent und ehemalige KSV-Jugendtrainer Kurt Schröer, die über große Erfahrungen in diesem Bereich verfügen. Organisiert wurde die pädagogische Einheit von den KSV-Altfunktionären Frank Bartel und Detlef Englich. Los geht’s am Donnerstag um neun Uhr, auf dem Programm stehen u.a. die wichtigen Sicherheitshinweise (was ist erlaubt – was ist verboten), Spiele und Übungen als Vorbereitung des Unterrichts, Spielformen zum Abbau von Berührungsängsten und zur Anbahnung von Körperkontakten, Übungen zur Schulung von Körperspannung und Gleichgewicht, Fallübungen und natürlich ringkampfspezifische Vorbereitungsspiele zu ausgewählten Techniken.

 

Nicht zuletzt soll zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern auch die 27. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen im Jahr 2017 terminiert werden – dieses große Schulturnier mit jeweils bis zu 400 Kindern findet traditionsgemäß im Mai jeden Jahres statt.

22.11.16

 

14. Nationales Odenwaldturnier

 

Die Vorbereitungen für die deutschen Meisterschaften der B-Jugend (Mitte März) und der A-Jugend (Anfang April) laufen bereits. Das Odenwaldturnier bot die letzte Möglichkeit in diesem Jahr auf die Wettkampfmatte zu gehen und sich gegen die nationale Konkurrenz zu behaupten.

 

In der B-Jugend bis 38Kg konnte Noah Englich sein starkes Wettkampfjahr fortsetzen und zeigte seine gute Form. Im Auftaktkampf gegen den starken Till Butterbach aus Riegelsberg setzte sich Englich mit 5:2 durch. Nach zwei weiteren Siegen folgte die Neuauflage des DM-Halbfinals gegen den deutschen Meister Albert Nakeav. Englich konnte diesen Kampf mit 4:2 für sich entscheiden und revanchierte sich für die DM-Niederlage. Im Finale hatte Englich mit Gleb Titov einen weiteren DM-Teilnehmer vor sich, den er mit 12:2 souverän in die Schranken wies und sich den Turniersieg sicherte.

 

Radoslaw Szczensy konnte bei den Kadetten im nordischen Turnier in der 46Kg Klasse Platz 4 belegen. Nach 2 Siegen konnte er die weiteren 3 Niederlagen nicht abwenden.

 

Gensche Gereev musste erstmals in die 63-kg-Klasse aufrücken. Es fehlen noch die entscheidenden Kilos um in dieser Klasse bestehen zu können. Ein starkes Los bescherte ihm nach zwei Niederlagen Platz 11.

 

Bis 69Kg konnte Mert Tasdemir mit einem Sieg ins Turnier starten. Gegen Vereinskollegen Idris Ibaev konnte er die technische Niederlage nicht abwenden. Nach einer weiteren Niederlage erreichte Tasdemir einen Schultersieg und wurde Fünfter.

 

Idris Ibaev zog mit 3 Siegen ins Finale dieser Klasse ein. Dort hatte er mit Murad Makaev einen starken Gegner. Zu nervös agierte Ibaev, er musste beim Stand von 15:15 Makaev die Goldmedaille überlassen.

20.11.16

 

Trotz Personalnot: KSV siegt mit 20:12 im Revier-Derby gegen TV Essen-Dellwig – Reserve weiter Schlusslicht in der Oberliga

 

Mit einer starken Mannschaftsleistung bezwang der KSV Witten in der 2. Ringer-Bundesliga am Samstagabend auch den Ruhrpott-Rivalen vom TV Essen-Dellwig. Ersatzgeschwächt durch Verletzungen und kurzfristige Ausfälle drehten die Trainer Mirko Englich und Sevket Karapinar ordentlich am Personalkarussell, um die schlagkräftigste Truppe gegen den Nachbarn aufbieten zu können.

 

Dabei ging es standesgemäß mit Edwin Dominguez (57 G) gegen Cristian Vaginiuc los. Hatte der kleine Schwede im Wittener Trikot im Hinkampf noch die Nase vorn, so gelang dem Rumänen im TVE-Dress diesmal die Revanche. Von Beginn an hatte er dem Gastgeber leichte Vorteile und brachte seinen 1:0-Erfolg am Ende über die Zeit (0:1). Mit fast den optimalen vier Punkten für sein Team ging Imants Lagodskis (130 F) gegen Abusupiyan Magomedov von der Matte. Unachtsam gab Lagodskis zu Beginn vier Punkte ab, sammelte dann aber gegen den stark abbauenden Gästeringer Punkt um Punkt. Beim 17:4-Punktsieg fehlte ihm nur eine Aktion zur technischen Überlegenheit am Ende (3:1). Ähnlich spannend wie schon im Hinkampf ging es zwischen Arthur Eisenkrein (61 F) und Ramzan Awtaew zu. Die rund 300 Zuschauer bekamen beim 10:6-Punktsieg des KSV-Akteurs einige sehenswerte Aktionen geliefert (5:1).

 

Ufuk Canli sprang stilartfremd (98 G) gegen Altmeister Björn Hol in die Bresche. Hier war von Anfang an klar, dass es nur um Schadensbegrenzung gehen konnte. So schlug sich Canli auch erstaunlich gut, gab lediglich nach einer Verwarnung bei unkorrekter Ausführung der Bodenrunde sechs Punkte ab, unterlag am Ende „nur“ mit 0:9 (5:4). Dass es vor der Pause noch etwas zu bejubeln gab, lag an Dawid Ersetic (66 G). Der Deutsch-Pole in Diensten des KSV hatte mit Ekrem Gülönü nach knapp zwei Minuten und einem Bilderbuch-Achselwurf den Schultersieg auf seinem Konto (9:4). Nach der Pause machten sich dann die Verletzungssorgen beim KSV deutlicher bemerkbar – so stellte sich Martin Tasev (86 F) deutlich angeschlagen zwar Abdoullah Omarov zum Kampf gegenüber, musste sich hier aber schon nach kurzer Zeit auf die Schultern befördern lassen (9:8).

 

Weitere Punkte für den KSV sammelte Yunier Castillo (66 F) gegen Chamsat Awtaew. Immer wieder setzte der Wittener Publikumsliebling Nadelstiche gegen den Youngster auf Seiten der Gäste. Ein souveräner 9:1-Punktsieg stand nach sechs Minuten fest (12:8). Dass es zum zwischenzeitlichen 12:12-Ausgleich kam, lag am schnellen Schultersieg Michal Krols gegen Andreas Eisenkrein (86 G). Dieser stellte sich wie schon Canli und Tasev in den Dienst der Mannschaft und konnte nach seiner Knie-OP und rund 20 Kilogramm leichter natürlich keinen Kampf gegen den polnischen Klassemann aufnehmen. Zügiger Schultersieg und weitere vier Punkte auf dem Gästekonto (12:12).

 

Aber auch die hatten ein wenig Personalnöte, denn gegen Ilie Cojocari (75 G) ging Eduard Klipel behutsam in den Kampf und hatte auch hier nach kurzer Zeit mit einer Schulterniederlage das Nachsehen (16:12). Somit wäre maximal noch ein Unentschieden für die Essener Staffel möglich gewesen, aber auch hier ließ Ibro Cakovic (75 F) im Schlusskampf gegen Said Mohammadi keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier als Sieger von der Matte gehen sollte. Mit 8:0 führend nutzte der Gast auch die dritte angezeigte Verwarnung nicht zum Erreichen einer Wertung und wurde damit kurz vor Ende der Partie disqualifiziert (20:12).

 

Für das kommende Wochenende warten die Zweitvertretungen der Erstligaclubs aus Köllerbach (Samstag, 17 Uhr Kyllberghalle, Köllerbach) und Mainz (Sonntag, 15 Uhr, Husemannhalle) auf das KSV-Lazarett. Auch hier wird das Trainerduo wieder erfolgreich mischen müssen, um die bestmögliche Staffel aufbieten zu können.

 

Für die KSV-Reserve geht es indes nach dem 16:24 gegen den KSV Simson Landgraaf nunmehr darum, die Saison mit Anstand zu Ende zu ringen. Leider immer noch ohne eigenen Punkt in der Tabelle auf dem letzten Platz stehend konnte die KSV-Zweitvertretung auch mit Hilfe von Mirko Englich keinen Sieg einfahren.

 

Arthur Sczesny gewann kampflos, Idris Ibaev sowie Simeon Stankovich und eben Mirko Englich ziemlich zügig durch technische Überlegenheit. Mit Gensche Gereev (technisch unterlegen), Mert Tasdemir (unglückliche Schulterniederlage), Aldin Dikezi und Bahtiyar Dündar mit technischer Unterlegenheit gab man jeweils auch 4er-Wertungen an die niederländischen Gäste ab. Pascal Wittke konnte den Kampf aufgrund seiner Verletzung nicht antreten. Am kommenden Wochenende trifft die junge Garde des KSV am Sonntag im Vorkampf zur Zweitliga-Partie bereits um 13.30 Uhr gegen den KSV Hohenlimburg an.

  KSV Witten 07 TV Essen-Dellwig 20:12  
57 G Edwin Dominguez Cristian-Vasile Vaginiuc 0:1 PS 0:1
61 F Arthur Eisenkrein Ramzan Awtaew 2:0 PS 10:6
66 G Dawid Ersetic Ekrem Gülönü 4:0 SS 6:0
66 F Yunier Castillo Chamsat Awtaew 3:0 PS 9:1
75 G Ilie Cojocari Eduard Klipel 4:0 ÜG 4:0
75 F Ibro Cakovic Said Mohammadi 4:0 DV 9:0
86 G Andreas Eisenkrein Michal Krol 0:4 SS 0:2
86 F Martin Tasev Abdoullah Omarov 0:4 ÜG 0:4
98 G Ufuk Canli Björn Holk 0:3 PS 0:9
130 F Imants Lagodskis Abusupiyan Magomedov 3:0 PS 17:4
  KSV Witten 07 II KSV Simson Landgraaf 16:24  
57 G Artur Szczesny   4:0  
61 F Gensche Gereev George Ramm 0:4 TÜ 0:16
66 G Idris Ibaev Alex Paulanyi 4:0 15:0
70 F Mert Tasdemir Wesley Mulder 0:4 SS 2:8
75 G Bahtiyar Dündar Jeffrey Hansen 0:4 TÜ 4:20
75 F Aldin Dikezi Niazi Masoud 0:4 TÜ 0:16
80 G Pascal Wittke Oleksander Koval 0:4 AS
86 F   Mojtaba Farahani 0:4  
98 G

Simeon Stankovich

Peter Brinkhoff 4:0 TÜ 16:0
130 F Mirko Englich Eric Bos 4:0 16:0

18.11.16

 

Weitere KSV-Akteure bei Frauen-DMM in Krefeld an der Matte

 

Neben den Ringerinnen Dana Boric, Lina Dussin, Dilara Bayrak und Viviane Herda vom KSV sind weitere Akteure des KSV Witten am Wochenende in Krefeld aktiv: Thomas Eigenbrodt wird den Wettkampf moderieren – gewohnt fachkundig, kompetent und kurzweilig. Und sollte es zu Streitigkeiten im Verlaufe der Veranstaltung kommen, greift Nina Kahriman (geb. Englich) als Vorsitzende des Schiedsgerichts ins Geschehen ein!

18.11.16

 

Hat der KSV diesmal eine komplette Oberliga-Mannschaft zur Stelle?

Simson Landgraaf ist Tabellennachbar in der Oberliga

 

Gegen die Oberligagäste aus den Niederlanden, KSV „Simson“ Landgraaf, geht es für die Zweitvertretung des KSV Witten an diesem Samstag. Nach dem Reinfall in der Vorwoche, als Coach Attila Bayrak den Kampf mangels kompletter Mannschaft absagen musste, hofft man auf Seiten der Gastgeber diesmal auf Besserung. Eine Mannschaft soll stehen, die eine ordentliche Leistung abliefern will – denn die Lage ist für „Simson“ ähnlich prekär wie für die Wittener. Lediglich vier Punkte konnten die Niederländer bislang erkämpfen, zwei davon beim 32:8 in der Hinrunde gegen Witten. Können die internen Probleme bei der Heimmannschaft behoben werden, besteht vielleicht eine minimale Chance!

17.11.16

 

Ringer-Revierderby in der Husemannhalle – KSV empfängt den TV Dellwig

Oberligateam trifft auf Niederländer aus Landgraaf

 

NRW-Vergleich Nr. zwei in der Rückrunde: nachdem der rheinische RC Merken in der Vorwoche auf eigener Matte überdeutlich mit 25:3 von der Matte gefegt wurde, geht es für die Ringer um das Trainerduo Mirko Englich und Sevket Karapinar nun in die zweite Runde der NRW-Lokalkämpfe. Es ist nicht nur das „Ringer-Revierderby“, es ist der Kampf des Vorjahresmeisters KSV gegen den „Vize“ von 2015, den TV Dellwig. Eine Begegnung also, die durchaus Brisanz hat und Spannung verspricht – auch wenn der KSV Witten bislang souverän die Runden durch die Liga zieht! Im Hinkampf setzten sich die Wittener mit 19:11 durch.

 

Die Essener stiegen erst im vergangenen Jahr in die zweithöchste deutsche Ringerliga auf und konnten sich gleich etablieren. Der zweite Platz in der Endabrechnung – das war schon mehr als eine Überraschung, gleichzeitig auch der Nachweis hoher ringerischer Qualität. Mit 12:12 Punkten rangieren die Gäste im Augenblick „nur“ auf Rang vier – verloren aber gleich dreimal mit jeweils nur einem Zähler in dieser Saison! Zuletzt ließ Dellwig aufhorchen: in der Rückrunde noch unbesiegt, gewannen sie in der Vorwoche beim härtesten KSV-Verfolger TV Walheim mit 11:9! Höchste Vorsicht ist bei der Heimmannschaft also geboten, soll die weiße Weste weiß bleiben! Dem „großen“ KSV ein Bein zu stellen und zu punkten, das ist das Ziel des Essener Trainerteams Christian Jäger und Björn Holk. Einige der TV-Ringer haben eine Wittener Vergangenheit: Kevin Schoska (61 kg), Mihal Krol (86 kg) und Björn Holk (98/130 kg) kämpften für den KSV, Schoska und Holk zu Erstligazeiten. Dazu Beslan Abuev (66 kg), der in Witten wohnte und beim KSV trainierte, ehe er über Hohenlimburg in Essen landete.

 

Aus Hüttigweiler kam der Rumäne Christian Vaginiuc (57/61 kg) in dieser Saison zum TV, vom RC Merken Abusupiyan Magomedov (86 kg) und aus Köln-Ehrenfeld Juniorenmeister Robin Pelzer (66 kg) – drei wesentliche Verstärkungen. Jackson Vaillant-Cantero (98 kg), Italiener mit kubanischen Wurzeln, ist ein weiteres ringerisches Schwergewicht bei den Gästen.

 

Eine durchaus schwere Aufgabe also nicht nur für die Ringer des KSV Witten, auch für die Trainer, die wieder das „richtige“ Team nominieren müssen!

 

Kampfrichter ist Nikolai Schum aus Kelkheim in Hessen.

16.11.16

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Frauen:

vier KSV-Athletinnen nominiert

Kämpfe finden Samstag (19.11.) in Krefeld statt

 

Gleich vier Ringerinnen des KSV Witten 07 gehören zum Aufgebot des Ringerverbandes NRW bei den diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im weiblichen Ringen: Dana Boric, Lina Dussin, Dilara Bayrak und Viviane Herda wurden ins NRW-Team berufen, das als Titelverteidiger antritt.

 

Die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule in Krefeld ist am Samstag ab 9.30 Uhr Schauplatz der Kämpfe der Verbandsmannschaften aus Deutschland, das Finale wird am späten Nachmittag erwartet. Das obligatorische Wiegen der Athletinnen erfolgt bereits am Freitag. Der RV NRW stellt zwei Teams – die jeweiligen Aufstellungen erfolgen durch die Verbandstrainer vor Ort.

Das Foto zeigt Dana Boric im Kampf!

13.11.16

 

KSV-Express rollt weiter:

Auch RC Merken kann Liga-Primus nicht stoppen – Rochade wieder erfolgreich

KSV 2 mit großen Problemen

 

Mit einigen Problemen hatte KSV-Coach Mirko Englich vor dem Ausflug ins Rheinland gerechnet. Mussten er und sein „Co“ Sevket Karapinar wieder filigran puzzeln, um den „KSV-Express“ auch beim RC Merken in der Siegerspur zu halten. Das gelang beeindruckend: neun Siege in den zehn Begegnungen standen am Ende zu Buche – dabei gab es einige Überraschungen. Zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz – und das an seinem 17. Geburtstag – kam Oberligaringer Idris Ibaev. Das Riesen-Talent aus Tschetschenien belegte damit einen Ausländerplatz, und so nominierte sich Mirko Englich dann einfach selbst in der 98 kg-Klasse. Beide Variationen waren erfolgreich, denn Ibaev kam schon in Abschnitt eins zum technischen Überlegenheitssieg – 16:0! Und dass Mirko Englich nicht viel verlernt hat, demonstrierte er beim ungefährdeten 10:0-Punktsieg. Rochade Nr. drei: Ibro Cakovic musste für Ilie Cojocari im klassischen Stil der 75 kg-Klasse ‘ran – der Rumäne fiel der Ausländerklausel zum Opfer. Und auch dieser Schachzug ging auf, Cakovic gewann bei Gleichstand durch die letzte Wertung!

 

Im Auftaktkampf hatte es Edwin Dominguez spannend gemacht – am Ende stand ein 6:5-Punkterfolg für den Schweden im KSV-Trikot. Mit großer Dominanz trat Imants Lagotskis auf, auch er wurde nach gut zwei Minuten Überlegenheitssieger. Eine deutliche Niederlage mit 0:12 musste Arthur Eisenkrein hinnehmen. Er hatte dabei aber den wohl stärksten Akteur der Hausherren gegen sich, den Rumänen Chichoi.

 

Mirko Englich und Idris Ibaev agierten dann wie bekannt, es folgte der nächste KSV-Erfolg. Wenngleich wieder äußerst knapp, denn auch Ufuk Canli siegte beim 2:2 ebenfalls durch die letzte Wertung. Yunier Castillo hatte es als dritter KSV-Ringer eilig: auch er hatte nach gut zwei Minuten die nötigen Punkte zum 18:2-Überlegenheitssieg gesammelt.

 

Viel Freude macht in diesem Jahr Nico Brunner. Er beherrschte seinen Gegenpart aus Ungarn – ein Ringer mit großer internationaler Erfahrung – und legte ihn bei 10:0-Punkteführung sogar in der fünften Minute auf die Schultern! In den abschließenden 75 kg-Klassen ist der KSV Witten traditionell stark und demonstrierte das auch in Merken wieder. Zunächst fuhr Ibro Cakovic den knappen Sieg im griechisch-römischen Stil ein, dann ließ der wieder genesene Alex Storck im Freistil beim 14:2 keinen Zweifel über den Sieger aufkommen.

 

Der KSV-Sieg im Rheinland überraschte nicht so sehr – die souveräne Art und Weise, dazu mit immer neuen Variationen allerdings schon! So dürfte es für die Konkurrenz schwer sein, die Wittener noch vor der zweiten Meisterschaft in Folge aufzuhalten! Am kommenden Wochenende wird der Revier-Konkurrent TV Essen-Dellwig dies sicher versuchen, der mit einem klaren Sieg über Riegelsberg aufhorchen ließ. Man darf schon heute gespannt sein, welche Mannschaft die KSV-Trainer dann wieder aus dem Hut zaubern werden!

RC Merken 3

KSV Witten 25

 

 

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Gr.-röm.

57 kg

Veaceslav Mamulat

Edwin Dominguez

0:1

PS 5:6

06:00

Freistil

61 kg

Igor Chichoi

Arthur Eisenkrein

3:0

PS 12:0

06:00

Gr.-röm.

66 kg A

Dominik Bauer

Idris Ibaev

0:4

TÜ 0:16

02:44

Freistil

66 kg B

Fabian Ecker

Yunier Castillo

0:4

TÜ 2:18

02:52

Gr.-röm.

75 kg A

Dominik Etlinger

Ibro Cakovic

0:1

PS 4:4

06:00

Freistil

75 kg B

Scott Gottschling

Alexander Storck

0:3

PS 2:14

06:00

Gr.-röm.

86 kg A

Zsoltan Lakatos

Nico Brunner

0:4

SS 0:10

04:37

Freistil

86 kg B

Alexander Kleer

Ufuk Canli

0:1

PS 2:2

06:00

Gr.-röm.

98

Andreas Enns

Mirko Englich

0:3

PS 0:10

06:00

Freistil

130

Siegfried Sitner

Imants Lagodskis

0:4

TÜ 1:18

02:16

 

Die übrigen Begegnungen vom Wochenende:

 

Sa. 12.11.

 

SRC Viernheim

-

ASV Mainz 88 II

28 : 7

2 : 0

 

 

KSV Köllerbach II

-

TV Aachen-Walheim

13 : 14

0 : 2

 

 

TV Essen Dellwig

-

KV Riegelsberg

20 : 8

2 : 0

 

 

RC Merken

-

KSV Witten

  3 : 25

0 : 2

 

 

ASV Hüttigweiler

-

AC Heusweiler

18 : 10

2 : 0

 

Oberliga-Mannschaft des KSV mit großen Problemen:

Kampf in Oberforstbach abgesagt

 

Riesen-Probleme für den KSV-Oberligacoach Attila Bayrak. Am Wochenende bekam er keine Mannschaft für die Auswärtsbegegnung bei der RG Oberforstbach-Kelmis zusammen. Mit Idris Ibaev musste ein Akteur für die Bundesliga-Mannschaft abgestellt werden, Martin Tasev fällt weiter verletzt aus und eine Gewichtsklasse war ohnehin vakant. Als dann noch zwei Aktive bei der Abfahrt nicht erschienen, standen nur sieben Ringer zur Verfügung. So musste der KSV das Gastspiel im Aachener Land absagen und darf mit einer saftigen Strafe durch den Ringerverband NRW rechnen.

11.11.16

 

Oberliga: Witten 2 steht vor schwerer Aufgabe

 

Vor einer schweren Aufgabe steht KSV-Oberligacoach Attila Bayrak mit seiner junge Mannschaft an diesem Wochenende. Bisher konnten die Reservisten aus der Ruhrstadt noch keinen Oberliga-Punkt erkämpfen. Ob sich das gerade gegen die deutsch-belgische Kampfgemeinschaft aus Oberforstbach und Kelmis ändert, ist eher fraglich.

 

Zwei Traditionsvereine aus dem Raum Aachen, der TKSV Oberforstbach und Sparta Kelmis, fühlten sich allein nicht stark genug für die Oberliga und gründeten eine Kampfgemeinschaft. Die katapultierte sich inzwischen nach zehn Begegnungen mit 15:5 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz und hat gute Aussichten, den auf Dauer zu behalten.

 

Die Gastgeber können einige belgische Nationalmannschafts-Ringer aufbieten, die meisten davon in Tschetschenien geboren und inzwischen in Belgien lebend. Tschetschenien ist als starke Ringer-Region bekannt – und das haben diese Sportler auch im Hinkampf in der Wittener Husemannhalle deutlich gemacht, als die KG mit 26:9 siegreich blieb.

 

Für die jungen Ibaev, Dündar, Wittke oder Stankovich vom KSV gilt es, gegen diese gestandene Truppe aus dem Euregio-Raum ein ordentliches Resultat zu erzielen.

10.11.16

 

Ringen – 2. Bundesliga:

 

Beide KSV-Teams reisen ins Rheinland:

Erstes NRW-Rückrundenduell für den KSV Witten – zu Gast beim RC Merken

KSV-Oberligateam reist zum Tabellen-Zweiten KG Oberforstbach/Kelmis

 

In den Landkreis Düren geht die Reise von Ringer-Zweitligist KSV Witten an diesem Samstag (12. November, 19.30 Uhr): im ersten NRW-Duell der Rückrunde trifft der ungeschlagene Tabellenführer aus der Ruhrstadt auf den Tabellen-Achten RC Merken.

 

Seit 2014 bereichert der Club aus dem Dürener Land die NRW-Ringerszene, als der RC in die 2. Bundesliga aufstieg. In den beiden ersten Jahren der Zugehörigkeit zur zweithöchsten deutschen Ringer-Liga sprang jeweils der fünfte Tabellenplatz heraus. Trainiert werden die Merkener vom früheren KSV-Erstligaringer Tim Nettekoven.

 

Den Hinkampf konnte die Wittener Mannschaft deutlich mit 18:3 für sich entscheiden, die Vorjahresbegegnungen waren indes mit 18:14 und 15:10 deutlich knapper. Zwar verloren die Gastgeber die beiden letzten Kämpfe gegen Riegelsberg und Walheim, in der Hinrunde aber endeten gleich drei Partien des RC Merken mit nur einem Punkt Unterschied – zu Gunsten oder Ungunsten der Mannschaft! Die hat mit drei Siegen und einem Remis bislang sieben Zähler auf dem Konto angesammelt.

 

Dass die Gastgeber gerade zu Hause, in einer kleinen und engen Halle, dafür mit emotionsgeladenen Zuschauern, immer für eine Überraschung gut sind, haben sie schon öfters bewiesen. Und die Wittener leben derzeit mit einigen Verletzungssorgen, der „erste Anzug“ des KSV ist doch recht knapp geschnittenen. So muss das KSV-Trainerteam mit Mirko Englich und Sevket Karapinar am Samstag wieder „puzzeln“, um die richtige Zehn auf der Merkener Matte zu präsentieren. Mit Jozef Jaloviar, Zoltan Lakatos, Vaceslav Mamulat und Igor Chichioi sind internationale Top-Athleten Punktegaranten der Rheinländer, und in dieser Saison kamen u.a. Dominik Etlinger (Weingarten) und Orhan Octawian (Aalen) nach Merken, beide mit Erstliga-Erfahrung. Andreas Enns, Daniel Anderson und Alexander Kleer sind langjährige Leistungsträger beim RC und komplettieren das rheinische Aufgebot, das es den Gästen vom KSV Witten durchaus schwer machen kann, den Nimbus der diesjährigen „Unbesiegbarkeit“ zu wahren!

 

Kampfrichter ist Christian Deeken aus Köln-Mülheim.

06.11.16

 

KSV hat auch den ASV Hüttigweiler fest im Griff – 20:10-Erfolg über die Saarländer – Tabellenführung weiter ausgebaut

 

Mit einem 20:10 besiegte der KSV Witten 07 am Samstagabend vor rund 300 Zuschauern den Tabellenvorletzten aus dem saarländischen Hüttigweiler. Den Grundstein legte dabei Edwin Dominguez (57 G) gegen ASV-Nachwuchsathlet Steven Ecker. Zwar keine vollen vier Mannschaftspunkte, aber ein gut herausgerungenes 3:0 stand mit dem 9:0-Punktsieg auf der Habenseite. Diese wurde dann auch prompt weiter ausgebaut – in Form von Imants Lagodskis (130 F). Gegen Murad Gadjumuradov holte er zwei Bodenrunden heraus und drehte seinen Widersacher eifrig über die Matte der Husemannhalle, bis der 16:0-Überlegenheitssieg feststand (7:0).

 

Die ersten Punkte für die Gäste sammelte Ion Soilita gegen Arthur Eisenkrein (61 F). Der KSV-Athlet kam nicht richtig in die Begegnung und musste sich dem an diesem Tage eindeutig besser agierenden Gast mit 2:14 beugen (7:3). Für Ufuk Canli (98 G), der im fremden klassischen Stil eingesprungen war, hingen die Trauben gegen Till Bialek eindeutig zu hoch. Zwei Vierer-Wertungen gab Canli ab, ehe er auch durch eine Verletzung seines Gegners profitierend einige Punkte einfahren konnte und zum 4:13 verkürzte (7:6). Dawid Ersetic (66 G) bekam es mit einem weiteren jungen aus der Saarländer Staffel zu tun. Gegen den hoch aufgeschossenen Luca Reinshagen kam Wittens Deutsch-Pole kaum richtig durch, sammelte aber trotz allem souveräne drei Mannschaftspunkte beim 12:1-Erfolg ein (10:6).

 

Nach der Pause begann die zweite Runde mit einer Schrecksekunde für den KSV. Alexander Storck (86 F) war diesmal anstelle von Ibro Cakovic eine Klasse hochgerückt und bekam es mit dem ausgewachsenen Denis Balaur aus Moldawien zu tun. Dieser fiel gleich bei der ersten gefährlichen Aktion so unglücklich auf Storcks Arm, dass dieser auch direkt auf den Schultern liegen blieb und den Kampf früh herschenken musste (10:10). Es folgte der wohl hitzigste Kampf des Abends – zwischen Yunier Castillo (66 F) und Mihai Esanu, eigentlich beide pfeilschnelle Techniker, gab es doch eher einige unsaubere Aktionen von beiden Seiten zu begutachten. Nach vier Minuten haben sich beide aber aufs wesentliche beschränkt und den Kampf sauber zu Ende geführt – mit dem besseren Ende für Wittens Castillo (4:1-Punktsieg, 12:10).

 

Dass Nico Brunner in dieser Saison sehr gut drauf ist und man ihn auch nicht vor Ende der vollen sechs Minuten abschreiben darf, hat er oft genug schon bewiesen. Jan Bialke dürfte dies nun auch wissen – denn gegen diesen lag er nach schönen Aktionen schon mit 8:0 in Front ehe er ihn nach 5:47 Minuten aus dem Stand mit einer „Vier“ in die gefährliche Lage bugsierte und den Schultersieg festzurrte (16:10). Ilie Cojocari (75 G) hätte dem Wittener Publikum gern einige Aktionen mehr gezeigt, als bei seinem 4:0-Punkterfolg gegen Stilian Naydenov – der äußerst passive Gast wurde allerdings vom Mattenleiter nicht oft ermahnt und durfte sich auch aus den Bodenrunden widerrechtlich befreien – somit „nur“ zwei Mannschaftspunkte für Cojocari und den KSV (18:10). Zum Abschluss gab es noch einmal Ringen vom Feinsten zwischen Ibro Cakovic (75 F) und Mathias Schwarz. Beide Techniker schenkten sich nichts und rangen die Situationen jeweils gekonnt aus. Mit 8:4 hatte der KSVer am Ende knapp aber verdient die Nase vorn (20:10).

 

Durch den Patzer von Aachen-Walheim (9:11-Heimniederlage gegen Essen-Dellwig) steht der KSV Witten nun mit 22:0 Punkten weiterhin schadlos an der Tabellenspitze und hat nun sogar vier Punkte Vorsprung vor den Rheinländern. Am kommenden Samstag steht mit dem Gastspiel beim RC Merken ein weiterer NRW-Kracher für den KSV auf dem Plan.

  KSV Witten 07 ASV 08 Hüttigweiler 20:10  
57 G Edwin Dominguez Steven Ecker 3:0 PS 9:0
61 F Arthur Eisenkrein Ion Soilita 0:3 PS 2:14
66 G Dawid Ersetic Luca Reinshagen 3:0 PS 12:1
66 F Yunier Castillo Mihai Esanu 2:0 PS 4:1
75 G Ilie Cojocari Stilian Naydenov 2:0 PS 4:0
75 F Ibro Cakovic Mathias Schwarz 2:0 PS 8:4
86 G Nico Brunner Jan Bialek 4:0 SS 12:0
86 F Alexander Storck Denis Balaur 0:4 SS 0:4
98 G Ufuk Canli Till Bialek 0:3 PS 4:13
130 F Imants Lagodskis Murad Gadjumuradov 4:0 16:0

01.11.16

 

KSV Jugend in der Gesamtwertung unter den TOP 3

 

Die Jugendringer des KSV Witten 07 standen am Sonntag beim Landessichtungsturnier im Griechisch Römischen Stil in Detmold auf der Matte. In der Gesamtwertung der teilnehmenden Jugendvereine konnte der KSV einen starken zweiten Platz hinter dem KSK Konkordia Neuss belegen. Platz drei ging am Mülheim.

 

Mit insgesamt 21 Sportlern und 13 gewonnenen Medaillen ist das Trainerteam Klaus Eigenbrodt, Jan Kramarczyk und Yvonne Englich sehr zufrieden. Bei den Kleinsten in der E-Jugend konnten sich alle 4 Sportler auf dem Treppchen platzieren. Ilias Stuckas bis 21Kg, Adrian Gusseva bis 27kg und Kamil Gereev bis 36Kg holten allesamt Silber. Sie zeigten mit großem Kampfgeist schöne techniken und setzten die Trainingsvorgaben toll um. Ebenso Katharina Boric, sie wurde bis 36kg drittplatzierte.

 

In der C-Jugend ging Romeo Behrnhardt bis 31kg an den Start, am Ende für ihn Platz 7. Bis 34Kg konnte Max Nowicki sich ins vordere Feld kämpfen und wurde Zweiter. Vereinskollege Ben Schaller musste im Kampf um drei in dieser Klasse ordentlich einstecken und verlor diesen harten Kampf unglücklich, Platz 4. Ben zeigte in den letzten Wochen eine tolle Wettkampfentwicklung, die wurde dieses Mal auch belohnt mit der Platzierung unter den besten sechs. Niclas Weiß schied aus und wurde 9.

 

Nick Engelkamp (38Kg) konnte sich erneut unter die besten sechs kämpfen, nach Platz fünf im Freistil konnte dieses Mal Platz sechs im Griechisch Römischen Stil für sich verbuchen. Ümitcan Tasdemir gewann die 46Kg Klasse für sich.

 

Im B-Jugend Bereich hatte Justus Eigenbrodt dieses Mal nicht die richtigen Mittel und musste Dauerrivalen Timo Schaffrina den Sieg überlassen, es blieb Platz zwei im Gesamtfeld. Bis 38Kg ging es heiß her mit gleich drei Startern des KSV. Gregor Eigenbrodt startete gegen Amir Aliev mit einer 0:7 Punkteniederlage. Noah Englich konnte beim Stand von 6:0 Amir Aliev schultern. Im entscheidenden Kampf um den Turniersieg standen sich Gregor Eigenbrodt und Noah Englich gegenüber und schenkten sich nichts. Gregor konnte den taktisch geführten Kampf für sich entscheiden. Alle hatten sich gegenseitig besiegt, es zählte das Punktekonto und da hatte Noah Englich den Schultersieg zu verbuchen was ihm den Turniersieg brachte und Gregor Eigenbrodt auf Platz zwei verwies. Von beiden eine starke Leistung. Kutkagan Öztürk mischte auch fleißig mit in dieser Klasse, musste gegen die Vereinskollegen Niederlagen hinnehmen und wurde Vierter nach zwei weiteren Siegen.

 

Niklas Schinner musste in der ungeliebten Greco Stilart mit Platz 9 bis 42Kg zufrieden sein. Ähnlich erging es bis 46Kg Vatan Ülger mit Platz 6 und Tim Oberboßel mit Platz 8. Tolle Techniken und Kampfgeist zeigte Andreas Zenger (50Kg). Im Wettkampfverlauf zog er sich einen Muskelfaserriss zu, konnte dennoch ins Finale einziehen und wurde verdient Zweiter in seiner Klasse. Gensche Gereev (58Kg) hatte ein hartes Kampfwochenende vor sich. Von Samstag den Mannschaftskampf in den Knochen, konnte er am Sonntag im nordischen Turnier nach vier Siegen und einer Niederlage Silber mit nach Hause nehmen. Moritz Schaller hatte bis 69Kg zwei Kämpfe die er verlor, somit Platz drei. Moritz hatte spät mit Ringen angefangen und muss nun aufholen was die Gegner in Jahren erlernt haben, mit viel Fleiß gelingt ihm das sicherlich. Marlon Schwarz hatte keine Mühen und konnte die 76Kg Klasse dominieren.

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