Aktuelles - Oktober 2016

30.10.16

 

Ringer-Bundesliga

(Sa., 5.11., 19.30 Uhr Husemannhalle Witten)

ASV Hüttigweiler prüft KSV Witten –

Gäste hatten starken Rückrundenstart

Pause für KSV 2 in der Oberliga

 

Schon schwerer als in der Hinrunde verlief der Rückrundenauftakt für die Wittener Bundesliga-Ringer vom KSV: beim Saarland-Club „Siegfried“ Heusweiler gab es zwar den zehnten Saisonsieg, mit 19:10 war das Resultat am Ende indes weniger deutlich – als z.B. der Hinrundensieg mit 25:1 gegen den gleichen Gegner. Und jetzt kommt Saar-Vertreter Nr. zwei, der ASV Hüttigweiler, in die Wittener Husemannhalle, die Mannschaft, die durch einem mehr als deutlichen 20:5-Erfolg im Lokalduell gegen KV Riegelsberg aufhorchen ließ! Und auch das 16:16 des KSV in der Vorsaison gegen die Ringer aus dem Kreis Neunkirchen ist noch in bester Erinnerung.

 

In der Hinrunde konnten sich die Ruhrstadt-Ringer mit 18:7 schadlos halten, gaben dabei nur zwei Kämpfe ab. Allerdings fehlten den Gastgebern einige starke Ringer wegen Verletzung, so dass die Voraussetzungen diesmal deutlich anders liegen. Dies besonders in Anbetracht der Einzelergebnisse des ASV aus der Vorwoche gegen Riegelsberg. Mit Ion Soilita (57 kg), Mihai Esanu (66), Denis Balaur (86) und Murad Gadjumuradov (130) stellen die Gäste eine starke ausländische Achse, die gegen Riegelsberg hoch punktete. Dazu mit Mathias Schwarz sowie Jan und Till Bialek sehr starke Zweitliga-Akteure – das sieht nach viel Arbeit für die Wittener „Gladiatoren“ aus! Die Männer um das Trainerteam Mirko Englich und Sevket Karapinar werden Top-Leistungen abrufen müssen, um die Punkte an der Ruhr zu behalten. Auf der Gegenseite werden die ASV-Trainer Jürgen Weiskircher, Christoph Gall und Thomas Reinshagen mit ihrem Team versuchen, den Tabellenkeller zu verlassen. Mit einem Überraschungserfolg bei der inzwischen als „Übermannschaft“ bezeichneten KSV-Zehn kämen sie diesem Ziel deutlich näher.

 

Die Wittener Staffel hatte bislang von Woche zu Woche – je nach Gegner – ein anderes Gesicht. Bisher hat das Trainerteam die Aufgabe bravourös gemeistert, die vier Ausländer-Startplätze optimal zu besetzen. Gegen den ASV Hüttigweiler wird diese taktische Raffinesse wieder gefordert sein! Variationsmöglichkeiten bestehen vor allem in den Klassen 86 und 98 kg, klassischer Stil, sowie 75 und 86 kg im freien Stil. Mit Martin Tasev, Nico Brunner und Simeon Stankovich einerseits sowie Ibro Cakovic und Ufuk Canli auf der anderen Seite können die Trainer variieren.

 

Kampfrichterin ist Ramona Scherer aus Neu-Isenburg.

 

Die Oberligamannschaft des KSV hat kampffrei.

Ramona Scherer

AC Heusweiler 10

KSV Witten 19

 

 

Stilart

Gewicht

Name

Name

Punkte

Wertung

Zeit

Gr.-röm.

57

Motaleb Giesen

Edwin Dominguez

0:2

PS 2:8

06:00

Freistil

61

Philipp Köhler

Arthur Eisenkrein

0:3

PS 0:11

06:00

Gr.-röm.

66 A

Andry Borisov

Andreas Eisenkrein

4:0

AS 11:0

02:37

Freistil

66 B

Cacan Cakmak

Yunier Castillo

0:4

ÜG 0:2

00:13

Gr.-röm.

75 A

Pajtim Sefaj

Ilie Cojocari

2:0

PS 8:5

06:00

Freistil

75 B

Halef Cakmak

Alexander Storck

0:1

PS 0:2

06:00

Gr.-röm.

86 A

Sebastian Janowski

Martin Tasev

4:0

AS 8:2

01:05

Freistil

86B

Anvar Zhakati

Ibro Cakovic

0:1

PS 8:10

06:00

Gr.-röm.

98

Akim Harouat

Nico Brunner

0:4

SS 0:6

05:30

Freistil

130

Vladimir Petkov

Imants Lagodskis

0:4

TÜ 0:16

02:10

 

 

TSG Herdecke 29

KSV Witten 07 II 6

 

 

57

Lakatos, Szabolcz

Szczesny, Artur

SS

4:0

61

Pal, Tibor

Gereev, Gensche

4:0

66

Beucke, Daniel

Ibaev, Idris

PS

0:2

70

Timilli, Burak

Tasdemir, Mert

4:0

75 A

Boulakhrif, Adil

Dündar, Bahtiyar

4:0

75 B

Lisin, Leo

Dikezi, Aldin

4:0

80

Holk, Nils

KL

4:0

86

Hatos-Dragut, Szabolcs

Bayrak, Attila

ÜG

4:0

98

Munkbat, Gantulga

Stankovich, Simeon

AS

0:4

130

Kayar, Mesut

Engonidis, Mattaios

PS

1:0

29.10.16

 

KSV Witten: Fortbildung „Ringen“ für Pädagogen am 24. November in Witten

Noch Teilnehmerplätze frei

 

„Ringen und Kämpfen“ steht im Lehrplan auch der Wittener Schulen, ist in den Richtlinien und Lehrplänen für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen als verbindlicher Unterrichtsinhalt festgeschrieben.

 

Der Ringerverband NRW und der Deutsche Ringer-Bund bieten immer wieder zentrale Fortbildungen für Pädagogen an – jetzt hat auch der KSV Witten Sportlehrerinnen und Sportlehrer aus der Region zu einem Seminar „Ringen und Kämpfen“ in die Wittener Ostermann-Halle eingeladen.

 

Der Grund dafür: Immer wieder erreichen sowohl den KSV Witten 07 als auch die SU Annen Anfragen von Schulen, Arbeitsgemeinschaften, Projektwochen, das „Sportkarussell“ oder sonstigen Veranstaltungen zum Thema Ringen und Kämpfen durchzuführen. An einigen Schulen ist der KSV aktiv, die Trainerinnen und Trainer des Vereins gestalten dort regelmäßig den Sportunterricht. Mangels personeller und fachlicher Ressourcen können indes nicht alle Anfragen bedient werden.

 

Daher bietet der KSV Witten nun im November, am Donnerstag, 24.11., eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer zu diesem Thema an. Die Genehmigung des Schulamtes / der Schulrätin aus Schwelm liegt vor, die Wittener Grund- und Förderschulen haben die Ausschreibung erhalten (auch auf der KSV-Internetseite www.ksv-witten.de aufzurufen). Referenten des Ringerverbandes NRW werden Einblick in die pädagogischen und präventiven Aspekte des Ringkampfes geben, den Ablauf einer Unterrichtsstunde skizzieren und praktische Abläufe aufzeigen. Besonders sollen die Pädagogen in die Lage versetzt werden, die Kinder auf die jährlich stattfindenden Stadtschulmeisterschaften im Ringen vorzubereiten, die 2017 die 27. Auflage erfährt.

 

Es sind noch Teilnehmerplätze frei, auch für Lehrpersonal anderer Schulformen, die interessiert sind: Anmeldungen können per E-Mail über die Schulen bzw. Schulleitungen direkt an den KSV Witten (detlef.englich@ksv-witten.de, bartelfrank@arcor.de) vorgenommen werden.

Lehrerfortbildung Ringen November 2016
Lehrerfortbildung Ringen November 2016.p[...]
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27.10.16

 

NRW-Ringerverband bildet neue

Kampfrichter aus

 

Wer hat Interesse? Bitte melden!

 

In früherer Zeit hatte der KSV Witten ein Problem: wir konnten keine oder nur wenige aktive Kampfrichter stellen – das führte zu wiederholten Sanktionen gegen den KSV. Dies hat sich inzwischen zum Glück deutlich verbessert. Neben Uwe Manz, unserem internationalen Referee, gleichzeitig Chef aller deutschen und der NRW-Kampfrichter, und Westfalen-Kampfrichterreferent Detlev Ewert sind weitere, vornehmlich junge Akteure aus unserem Verein inzwischen in diesem Metier tätig.

 

Gleichwohl unterstützen wir den Aufruf des Ringerverbandes NRW und würden uns freuen, wenn weitere Sportfreundinnen und –freunde des KSV an der jetzt angebotenen Ausbildung teilnehmen würden, die für 2017 geplant ist. Meldungen an den RV NRW erfolgen auf jeden Fall über den KSV Witten!

 

Hier die Informationen unseres Landesverbandes:

 

Der Ringerverband NRW schreibt einen Lehrgang zum Erwerb der Kampfrichterlizenz aus.

 

Voraussetzung ist eine ausreichende Anzahl der Teilnehmer. Alle Vereine sind aufgerufen, interessierte Personen, die Kampfrichter werden wollen, zu melden.

Folgende Voraussetzungen bitten wir zu beachten:

  • Meldungen können nur von den Vereinen in schriftlicher Form erfolgen.
  • Die Bewerber müssen Mitglied des Vereins sein.
  • Die Bewerber sollten mindestens 16 Jahre alt sein.

Wir bieten

  • eine umfassende Vermittlung der aktuellen Wettkampfregeln,
  • eine grundlegende praktische Ausbildung auf der Matte.

Wir garantieren

  • eine tolle Kameradschaft und
  • viel Spaß.

Die verbindlichen Meldungen sind bis zum 31.12.2016 an den Ringerverband NRW zu richten. Die Ausbildungsdaten werden nach Eingang der Meldungen festgelegt und bekannt gegeben.

27.10.16

 

Oberliga: KSV Witten 2 – TSG Herdecke

 

Mehr als schwer verläuft diese Saison für die jungen Ringer um Coach Attila Bayrak. Um 19.00 Uhr trifft das Oberligateam des KSV in der Herdecker Bleichsteinhalle auf den Tabellendritten TSG Herdecke; nach anfänglicher Tabellenführung rutschten die Nachbarn auf Rang drei ab, als sie in Oberforstbach und Bonn unterlagen.

 

Dennoch spielen sie in diesem Jahr eine herausragende Rolle in der höchsten Landesklasse, halten immer noch Anschluss an die Tabellenspitze. Mit dem Ex-Wittener Bundesligaringer Mesut Kayar hat die TSG einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Ringer gewinnen können, der die Qualität der TSG nochmals steigerte. Drei Ungarn bilden ein internationales Gerüst bei den Gästen: Lakatos Szabolcz (57 kg), Pal Tibor (61 kg) und Hatos Szabolcz (75 kg) sammelten schon zahlreiche Punkte für ihre Mannschaft.

 

Auch in der Oberliga werden die Stilarten in den Gewichtsklassen geändert – mal sehen, ob sich das positiv für den KSV auswirkt. Das Ziel für die jungen Wittener Akteure kann da nur lauten, sich gegen dieses starke Aufgebot sauber aus der Affäre zu ziehen. Idris Ibaev, Pascal Wittke, Martin Tasev und Co. müssen allerdings starke Leistungen abrufen, um zumindest ein achtbares Resultat zu erzielen.

26.10.16

 

Ringen, 2. Bundesliga:

Ringer-Bundesliga startet die Rückrunde

Tabellenführer KSV Witten beim AC „Siegfried“ Heusweiler im Saarland zu Gast

(Sa., 29.10., 19 .30 Uhr)

KSV 2 reist zum Nachbarn TSG Herdecke

 

In der vergangenen Woche endete die Hinrunde der Ringer-Bundesliga, die der KSV Witten als verlustpunktfreier Tabellenführer beendete. Imponierende 18:0 Punkte stehen zu Buche, die Ruhrstädter zeigten sich – bislang auch von Verletzungen verschont – in den meisten Begegnungen hoch überlegen. Dies begann mit der ersten Saisonbegegnung, als der heutige Gastgeber AC Heusweiler mit einer 25:1-Schlappe zurück an die Saar geschickt wurde.

 

Die Saarländer können gleichwohl auf eine gute erste Hälfte der Kampfzeit zurückblicken, haben sie doch mit 8:10 Punkten schon mehr als in der gesamten vorherigen Saison gesammelt. In der letzten Hinrundenbegegnung unterlagen sie dem Lokalkonkurrenten Riegelsberg mit 11:16 – das hat allerdings für die Rückrunde nur eine beschränkte Aussagekraft, denn da wird die Stilart in den einzelnen Gewichtsklassen geändert. Man darf gespannt sein, ob und ggf. wie sich dies beim KSV Witten auswirken wird: die zentralen Gewichtsklassen 66, 75 und 86 kg kämpfen doppelt, also bisher schon jeweils in beiden Stilarten, so dass sich dort nichts ändern wird. Anders in den Kategorien 57 und 61 kg sowie 98 und 130 kg. Unten dürften Arthur Eisenkrein und Edwin Dominguez die Klassen tauschen, was vielleicht nur für den jungen Schweden Schwierigkeiten beim erstmaligen „Abkochen“ auf das 57 kg-Limit mit sich bringen könnte.

 

Für die 98 kg-Klasse kommen mit Nico Brunner, Martin Tasev oder Simeon Stankovich gleich drei Ringer infrage. Für das 130 kg-Gewicht dürfte Imants Lagodskis gesetzt sein, eine Alternative im Freistil hat das Trainerteam Mirko Englich / Sevket Karapinar kaum. So gilt es wieder, die optimale Besetzung der vier Ausländerplätze auszutüfteln.

 

Das 25:1 des KSV in der Hinrunde gegen „Siegfried“ stellt das Kräfteverhältnis beider Mannschaften sicher nicht richtig dar, eher schon die Ergebnisse der Vorsaison mit 15:12 und 18:12. Wie stark die Saarländer tatsächlich sind, zeigte sich u.a. beim relativ knappen 11:18 beim starken TV Walheim. So werden die Gastgeber diesmal sicher bemüht sein, sich ordentlich aus der Affäre zu ziehen, um sich zu rehabilitieren.

 

Bei den Gastgebern stehen u.a. mit Motaleb Giesen (57 kg), den Bulgaren Dimitar Dimitrov, Andry Borisov (66 kg) und Wladimir Petkov (86 kg) sowie Halef Cakmak (75 kg), Sebastian Janowski (86 kg) und Peter Himbert (130 kg) ausgesprochen starke Zweitliga-Akteure auf der Matte. Da müssen die Wittener Ringer schon ihre volle Leistung abrufen, um auch im Saarland erfolgreich zu bleiben.

 

Geleitet wird die Begegnung von Peter Giesin aus Gresgen im Schwarzwald.

24.10.16

 

KSV Jugend mischt vorne mit

 

Bereits letzte Woche starteten die Freistiler des KSV Witten beim Willi Boley Gedächtnisturnier. Mit knapp 300 Teilnehmern ein starker Wettkampf. Als kleine Standortbestimmung in manchen Klassen zeigten die Sportler eine tolle Leistung und bestätigten die intensive Jugendarbeit.

 

Bei den weiblichen Schülerinnen bis 11 Jahren, gingen alle drei Mädels mit Medaillen nach Hause. Vorne weg Lotta Englich bis 38kg. Nach 4 Siegen war ihr Gold sicher, mit schönen Techniken zeigte sie ihr ganzes Können. Emily Weiß (51kg) musste nach zwei Siegen eine Niederlage hinnehmen und erkämpfte sich Silber. Larissa Willfried (57kg) hatte nur einen Kampf, den sie verlor und ebenfalls Silber mit nach Hause nahm.

 

Im männlichen Bereich der D-Jugend bis 10Jahre, konnten Romeo Behrenhardt (32kg) und Niclas Weiß (34kg) noch nicht vorne mitmischen, beide schieden aus. Ümitcan Tasdemir (46kg) belegte nach einen Sieg Platz Eins.

 

In der C-Jugend, 11-12Jahre, gingen in der 34kg Klasse gleich drei Wittener auf die Matte. Justus Eigenbrodt dominierte diese Klasse und sicherte sich Gold. Im Finale bezwang er Max Nowicki der somit Zweiter wurde, Ben Schaller schied vorzeitig aus.

 

Ähnlich verlief es in der 38kg Klasse. Gregor Eigenbrodt scheiterte knapp im Finale am starken Shamil Suljemanov und wurde Zweiter. Kutkagan Öztürk und Nick Engelkamp standen sich im Finale um Platz fünf gegenüber, was Nick Engelkamp für sich entscheiden konnte.

 

Bei den 13-14 jährigen der B -Jugend konnte Niklas Schinner bis 42kg Bronze für sich erkämpfen. Tim Oberboßel (46kg) und Moritz Schaller (69kg) rutschen an der Medaille vorbei und wurden um nordischen Turnier Vierter.

23.10.16

 

KSV schultert Viernheim zum Hinrunden-Ende - 21:2-Erfolg und weiterhin Platz Eins - KSV-Reserve unterliegt beim Spitzenreitern ohne echte Chance

 

Mit einem 21:2-Sieg über den SRC Viernheim behielt der KSV Witten 07 am Samstagabend auch zum Ende der Hinrunde eine weiße Weste und liegt weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga, Gruppe West. Bemerkenswert auch: Seit 3 Jahren ist man in heimischer Halle nun ungeschlagen. Am 26.10.2013 setzte es zuletzt einen Dämpfer vor heimischer Kulisse – damals unterlag man dem KV Riegelsberg mit 16:19.

 

Dass es weiterhin im Rekordhoch vorwärtsgeht, dafür sorgte schon der Start von Arthur Eisenkrein (57 F) gegen Kristiyan Peev. Eisenkrein legte los wie die Feuerwehr, baute sich sofort zu Beginn eine 6:0-Führung auf sein Punktekonto. Zu Beginn des zweiten Durchgangs startete dann aber sein Kontrahent furios und zog auf 6:8 davon. Kurz vor Ende gelang dem KSV-Athleten eine letzte Zweier-Wertung, die beim Stande von 8:8 zum umjubelten Sieg gefeiert wurde (1:0). Martin Tasev sprang erneut im Schwergewicht (130 G) ein und traf dort auf den „nur“ 12 kg schwereren Sebastian Otto. In einem Kampf auf Augenhöhe nutzte der Gast seinen Gewichtsvorteil für eine Bodenlage und siegte am Ende mit 1:3 (1:1). Mit einem starken Mirko Hilkert aus der gut aufgestellten Deutsch-Achse bei den Gästen bekam es dann Edwin Dominguez (61 G) zu tun. Wittens schwedischer Mattenfloh hatte auch beim 4:0-Punktsieg seine Mühe, beherrschte den Kampf aber zu jeder Zeit (3:1).

 

Danach startete Imants Lagodskis (98 F) die große Punktejagd. Gegen Iren Yurokov musste Lagodskis erst einmal ein Mittel finden, um Beinangriffe gegen den tief und kompakt stehenden Bulgaren durchzubringen. Nach der Pause gelang dies deutlich besser und die rund 250 Zuschauer konnten einen 19:3 Punkterfolg – technische Überlegenheit – nach fünfeinhalb Minuten feiern (7:1). Auch Yunier Castillo (66 F) hatte gegen den diesjährigen DM-Vize Niklas Dorn so seine Startschwierigkeiten, lag sogar mit 0:2 zurück. Ähnlich wie Lagodskis sorgte auch hier der zweite Durchgang für Klarheit – 9:2 am Ende der dominante Punktsieg für Castillo (9:1).

 

Nach der Pause hatte Nico Brunner (86 G) mit Arian Güney große Mühe, mit einer spektakulären Kopfklammer gelang ihm hier der entscheidende Vorsprung beim 7:2-Punktsieg (11:1). Dawid Ersetic (66 G), der derzeit zwischen Turnieren und Bundesliga-Kämpfen pendelt, tat sich gegen einen weiteren SRC-Nachwuchsringer, Pascal Hilkert, schwer. Beim 6:0-Erfolg beherrschte Wittens Neuzugang den Kampf ohne dabei Gefahren aufkommen zu lassen (13:1). Einen weiteren Zähler gab Ufuk Canli (86 F) im Kampf gegen Matthias Schmidt ab. Bei der 2:3-Punktniederlage gegen den schlaksigen Gästefreistiler riskierte Canli zu spät die entscheidenden Angriffe, konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben (13:2).

 

Für die beiden Schlussringer von Trainer Mirko Englich stand somit der Gesamtsieg schon fest, aber auch hier wollten sich Ibro Cakovic (75 F) und Ilie Cojocari (75 G) keine Blöße geben. Gegen Sebastian Schmidt feuerte Cakovic sein ganzes Griff-Repertoire ab und stand nach vier Minuten als technisch überlegener Sieger fest (17:2) – 10 Sekunden weniger benötigte Cojocari für seinen 22:4-Punkterfolg gegen Florian Scheuer, bei dem er das Publikum nochmal mit einigen sehenswerten Kopfklammern begeisterte (21:2).

 

Zum Start der Rückrunde geht es für den KSV am kommenden Samstag zum AC Heusweiler. Die Saarländer haben mit dem KSV noch eine Rechnung aus dem Hinkampf offen, in dem sie mit 1:25 in der Ruhrstadt unterlagen und inzwischen mit 8:10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle rangieren.

 

Nichts zu bestellen hatte die KSV-Reserve beim Spitzenreiter aus Neuss. Mit 28:5 unterlag die Staffel von Attila Bayrak im Rheinland und bleibt somit vorerst auf dem letzten Tabellenplatz der Oberliga NRW. Artur Szczesny unterlag nach 6:12-Rückstand auf Schultern, für Mattaios Eggonidis ist der ungeliebte freie Stil einfach nicht willkommen; er unterlag technisch nach Punkten – ebenso wie Gensche Gereev, Mert Tasdemir und Aldin Dikezi. Diyar-Murat Dündar unterlag nach Punkten – auch Simeon Stankovich, der nach seinem ersten Bundesliga-Erfolg nun in der Oberliga gegen einen starken Kontrahenten nach Punkten das Nachsehen hatte. Die Punkte für den KSV sammelten Idris Ibaev (6:4-Punkterfolg gegen den erfahrenen Mimoun Touba) und Pascal Wittke (technisch überlegen).

 

Am kommenden Samstag steht erneut ein Auswärtskampf auf dem Programm. Dann geht es für die zweite Garnitur des KSV zum Nachbarn aus Herdecke.

  KSV Witten 07 SRC Viernheim 21:2    
57 F Arthur Eisenkrein Kristiyan Peev 1:0 PS 8:8 06:00
61 G Edwin Dominguez Mirko Hilkert 2:0 PS 4:0 06:00
66 F Yunier Castillo Niklas Dorn 2:0 PS 9:2 06:00
66 G Dawid Ersetic Pascal Hilkert 2:0 PS 6:0 06:00
75 F Ibro Cakovic Sebastian Schmidt 4:0 16:0 04:08
75 G Ilie Cojocari Florian Scheuer 4:0 22:4 03:57
86 F Ufuk Canli Matthias Schmidt 0:1 PS 2:3 06:00
86 G Nico Brunner Arian Güney 2:0 PS 7:2 06:00
98 F Imants Lagodskis Iren Yurokov 4:0 19:3 05:27
130 G Martin Tasev Sebastian Otto 0:1 PS 1:3 06:00
  KSK Konkordia Neuss KSV Witten 07 II 28:5    
57 G Deni Nakaev Artur Szczesny 4:0 SS 12:6 03:31
61 F Samuel Bellscheidt Gensche Gereev 4:0 16:0 01:08
66 G Mimoun Touba Idris Ibaev 0:1 PS 4:6 06:00
70 F Anatolij Efremov Mert Tasdemir 4:0 15:0 01:58
75 G Daniel Hofsetz Bahtiyar Dündar 4:0 AS 0:0 00:00
75 F Lom-Ali Eskijev Aldin Dikezi 4:0 ÜG 16:0 01:08
80 G Leon Tagner Pascal Wittke 0:4 TÜ 0:15 02:30
86 F Schamil Kasumov Diyar-Murat Dündar 3:0 PS 9:0 06:00
98 G Grigorii Stepanov Simeon Stankovich 1:0 PS 3:1 06:00
130 F Jonas Billstein Mattaios Engonidis 4:0 16:1 05:27

18.10.16

 

Radoslaw Szczesny dominiert seine Klasse

 

Bereits am Mittwoch reisten die Sportler des KSV Witten nach Frankfurt an der Oder um die optimalen Trainingsbedingungen zu nutzen. Beim anschließenden 16. internationalem Brandenburg Cup konnte Radsolaw Szczensy in der 42Kg Klasse der 13-15jährigen (Kadetten) ganz oben auf dem Podest stehen. Im nordischen Turnier benötigte Szczensy vier Kämpfe mit einer Punktebilanz von 47 gemachten Punkten, eine saubere Leistung. Durch schöne Techniken und viel Kampfgeist dominierte er seine Klasse. Auch in einem hart umkämpften Kampf gegen Paul Tschersich behielt Szczesny die Nerven und wurde Turniersieger.

 

Ebenfalls in dieser Altersklasse hatte Andreas Zenger seine Mühen. Als Jüngster in der neu aufgerückten 50kg Klasse, konnte er keinen Sieg für sich verbuchen. Umstritten, die zweite Niederlage, denn Zenger zeigte zwei einwandfreie Kopfhüftschwünge die der Kampfrichter allerdings nicht belohnte. So blieb am Ende nur Platz acht. Ebenfalls Platz acht wurde es auch für Gensche Gereev bis 58kg. Im Auftaktkampf gegen den deutschen Meister Maximilian Simon kämpfte er zu zaghaft und vorsichtig, so ließ sich die Niederlage nicht verhindern. Gereev musste auch eine zweite Niederlage hinnehmen und schied vorzeitig aus. Marlon Schwarz hatte in der neuen Altersklasse deutlich stärkere Gegner als er es gewohnt war. In der technisch starken 76Kg Klasse konnte er beide Niederlagen nicht abwehren und wurde 10.

 

In der B-Jugend (bis 12Jahre) startete Noah Englich, er rückte in die 38kg Klasse auf und zeigte erneut eine starke Leistung. In seinen fünf Kämpfen musste er lediglich dem starken Ungarn Benjamin Joha’sz beim Stand von 2:2 den Sieg überlassen. Bedauerlich, denn im Finale hätte die Neuauflage des Halbfinales der Deutschen Meisterschaft gewartet und Englich brannte auf eine Revanche gegen den deutschen Meister der auch Turniersieger wurde. Um Platz drei ließ Englich seinem Gegner keine Chance und gewann Bronze.

 

Dana Boric (52Kg) konnte ihren ersten Kampf für sich entscheiden, im weiteren Turnierverlauf verlor sie jedoch die folgenden drei Kämpfe und wurde sechste. Dilara Bayrak (70Kg) bezwang bereits den inneren Schweinehund an der Waage, fünf Kilo mussten runter. Im nordischen Turnier konnte sie zwei Kämpfe gewinnen und verlor dann zwei, was im Endergebnis Platz drei bedeutete.

13.10.16

 

KSV-Jugend bei Turnieren in Frankfurt/Oder und Bonn aktiv

 

Auch der Wittener Ringer-Nachwuchs geht an diesem Wochenende auf Reisen – und das gleich in zwei unterschiedliche Richtungen. Nach Osten reiste der Griechisch-Römisch-Kader, der bereits seit Mittwoch in Frankfurt/Oder weilt. Dort bereiten sich die jungen Wittener gemeinsam mit Schülern der dortigen Sportschule auf das internationale Turnier um den „Brandenburg-Cup“ vor, der am Samstag (15.10.) in der Brandenburg-Halle im Frankfurter Sportzentrum ausgetragen wird. Sportler aus acht Nationen – neben Deutschland vorwiegend aus Osteuropa – werden am Start sein. Da müssen die jungen Akteure aus der Ruhrstadt schon hellwach sein, wollen sie um Siege und Medaillen mitkämpfen.

 

Gen Westen geht’s für die KSV-Freistiltruppe am Sonntag (16.10.), wenn in Bonn das Willy- Boley-Turnier ausgetragen wird. Bei diesem nationalen Wettbewerb haben weit über 300 Ringerinnen und Ringer gemeldet, so dass auch dort harte Wettkämpfe auf die Wittener Hoffnungsträger warten.

13.10.16

 

KSV 2 beim TKSV Bonn-Duisdorf Ex-Erstligist liegt nur zwei Zähler vor Witten

 

Das Wittener Oberliga-Team kommt in dieser Saison nicht recht in Schwung – bisher steht die Truppe um Trainer Attila Bayrak ohne Erfolgserlebnis auf dem letzten Tabellenplatz. In der Vorwoche wären beinahe die ersten Punkte fällig gewesen – es fehlte nur das Quäntchen Glück im Kampf und bei der Mannschaftsaufstellung gegen Köln-Mülheim. Und gerade gegen diesen Gegner konnten die Bonner bisher den einzigen Sieg erzielen – heißt also, dass für den KSV Witten durchaus die Chance zum Punktgewinn da ist. Dabei wird es auch darauf ankommen, wer aus dem Reserveteam im Bundesliga-Aufgebot erscheint. Könnten die Ruhrstädter in der ehemaligen Bundeshauptstadt komplett antreten, steigen die Chancen!

13.10.16

 

Saarland, die vierte: KSV Witten stellt sich in Riegelsberg vor Oberliga-Team reist nach Bonn

 

Die vierte Begegnung der Saison gegen eine Mannschaft aus dem Saarland führt den Tabellenführer der 2. Bundesliga, KSV Witten, an diesem Samstag nach Riegelsberg. Gastgeber KV – Kraftsportverein – 03 Riegelsberg liegt schiedlich-friedlich mit 7:7 Zählern im Mittelfeld der Tabelle. Insofern gehen die Ringer von Mirko Englich und Sevket Karapinar auch in diesem Kampf als Favoriten auf die Matte.

 

Im Vorjahr lief es nicht so gut bei den Gastgebern – zumindest gegen die Ruhrstädter. Da gab es zwei ziemliche „Klatschen“ für die Männer von der Saar, obgleich sie am Ende auch da Rang vier in der Tabelle einnahmen.

 

Die beste Kampfzeit hatte der KV 03 in der Saison 2013, als sie die Vizemeisterschaft in der Liga erkämpften. Die Entscheidung fiel seinerzeit in der allerletzten Begegnung zwischen eben Riegelsberg und dem KSV Witten und da buchstäblich im letzten Einzelkampf. Die Wittener gewannen seinerzeit 18:14, der KSV war Meister und feierte ausgelassen mit dem ebenfalls ausgelassenen Vizemeister KV Riegelsberg!

 

Den Kampf am letzten Wochenende gewannen die Saarländer – zu Hause – mit 20:7 gegen den Tabellendritten Viernheim – durchaus ein Qualitätsnachweis! Zu sorglos dürfen die KSV- Athleten also nicht zu Werke gehen, wollen sie ihre weiße Weste halten. Mit Sezer Karmadja, Andreas Skodawessely, Marius Braun, dem Franzosen Stéphane Marcinski und Waldemar Minich sind sie gerade in den oberen Gewichtsklassen stark besetzt, so dass die KSV-Trainer wieder an ihrer optimalen Aufstellung basteln müssen. Das gelang zuletzt überzeugend – ist allerdings kein Freibrief für den Rest der Saison! Gerade im Schwergewicht zauberten die Wittener zuletzt mit dem jungen Simeon Stankovich, vorher Martin Tasev, Matthaios Engonidis oder Nico Brunner immer wieder neue Variationen aus dem Hut.

 

In Riegelsberg steht der KSV vor seinem vorletzten Kampf der Hinrunde – bevor am kommenden Wochenende zum Halbsaison-Finale der SRC Viernheim in Witten erscheint. Da ist es durchaus ein Ziel, die Halbrunde ohne Verlustpunkt zu beenden. Ein Sieg an der Saar wäre die Voraussetzung ....

 

Kampfrichter ist Lars Günthner aus Karlsruhe.

 

 

KSV 2 beim TKSV Bonn-Duísdorf Ex-Erstligist liegt nur zwei Zähler vor Witten

 

Das Wittener Oberliga-Team kommt in dieser Saison nicht recht in Schwung – bisher steht die Truppe um Trainer Attila Bayrak ohne Erfolgserlebnis auf dem letzten Tabellenplatz. In der Vorwoche wären beinahe die ersten Punkte fällig gewesen – es fehlte nur das Quäntchen Glück im Kampf und bei der Mannschaftsaufstellung gegen Köln-Mülheim. Und gerade gegen diesen Gegner konnten die Bonner bisher den einzigen Sieg erzielen – heißt also, dass für den KSV Witten durchaus die Chance zum Punktgewinn da ist. Dabei wird es auch darauf ankommen, wer aus dem Reserveteam im Bundesliga-Aufgebot erscheint. Könnten die Ruhrstädter in der ehemaligen Bundeshauptstadt komplett antreten, steigen die Chancen!

 

 

KSV-Jugend bei Turnieren in Frankfurt/Oder und Bonn aktiv

 

Auch der Wittener Ringer-Nachwuchs geht an diesem Wochenende auf Reisen – und das gleich in zwei unterschiedliche Richtungen. Nach Osten reiste der Griechisch-Römisch-Kader, der bereits seit Mittwoch in Frankfurt/Oder weilt. Dort bereiten sich die jungen Wittener gemeinsam mit Schülern der dortigen Sportschule auf das internationale Turnier um den „Brandenburg-Cup“ vor, der am Samstag (15.10.) in der Brandenburg-Halle im Frankfurter Sportzentrum ausgetragen wird. Sportler aus acht Nationen – neben Deutschland vorwiegend aus Osteuropa – werden am Start sein. Da müssen die jungen Akteure aus der Ruhrstadt schon hellwach sein, wollen sie um Siege und Medaillen mitkämpfen.

 

Gen Westen geht’s für die KSV-Freistiltruppe am Sonntag (16.10.), wenn in Bonn das Willy- Boley-Turnier ausgetragen wird. Bei diesem nationalen Wettbewerb haben weit über 300 Ringerinnen und Ringer gemeldet, so dass auch dort harte Wettkämpfe auf die Wittener Hoffnungsträger warten.

08.10.16

 

KSV ringt Aachen-Walheim im Spitzenkampf mit 18:6 nieder – Englichs Wechsel gehen voll auf – KSV-Reserve verbessert, aber unterlegen

 

Das heiß erwartete NRW-Duell im Kampf um den Spitzenplatz der 2. Bundesliga West fand am Ende einen klaren Sieger. Mit 18:6 gelang dem heimischen KSV Witten gegen die Gäste aus Aachen-Walheim ein großer Wurf im Titelrennen. Dabei pokerte das Trainerduo Mirko Englich/Sevekt Karapinar ein wenig und besetzte das Schwergewicht mit Youngster Simeon Stankovich und ließ somit den lettischen Punktesammler Imants Lagodskis (98 kg) draußen - für ihn stand Ufuk Canli auf der Matte.

 

Den Start machte im vorgezogenen Kampf der 75-kg-Klasse der berufsbedingt später verhinderte Alexander Storck (75 F) gegen Hyusein Ahmed. Durch Passivität des Gegners übernahm Storck die 1:0-Führung ehe er etwas unachtsam eine 4-er Wertung abgab und dieser bis zum Ende nachlief. Zum 4:4 reichte es zwar noch, aber die höhere Wertung lieferte der Gästeringer (0:1). Arthur Eisenkrein (57 F) sorgte dann gegen Purya Jamali für den ersten Eintrag im KSV-Punktekonto. Nicht viel fehlte ihm gegen Aachens Nachwuchsringer zum technischen Überlegenheitssieg, nach 6 Minuten stand ein 16:2 auf dem Punktezettel (3:1).

 

Einen mehr als gelungenen Einstand im KSV-Bundesliga-Kader legte Simeon Stankovich (130 G) gegen Martin Otto hin. Etwas Unachtsam zu Beginn fand der junge Bulgare immer besser in den Kampf und kämpfte bis zum Ende um jeden Punkt. Bei der 4:6-Punktniederlage hielt er sich sehr beachtlich und lässt für weitere Aufgaben hoffen (3:2). Gegen Marcin Kunysz kam Edwin Dominguez (61 G) nicht so richtig zum Zug. Bei seiner 2:7-Niederlage nach Punkten hätte er mit etwas mehr Glück auch einen Sieg herausringen können (3:4). Dass es vor der Pause nicht noch eine „Vier“ für die Gäste gab, das wusste Ufuk Canli (98 F) zu verhindern. Gegen Zviad Metreveli stellte er sich seinem Gegner offen in den Kampf und konnte beim 2:8 zwei wichtige Mannschaftspunkte retten (3:6).

 

Nach der Pause, zu deren Ende Olympia-Kampfrichter Uwe Manz für seine hervorragenden Dienste an der Pfeife und auch Jugend-Coach Wilfried „Tülle“ Lutter für sein riesiges Engagement im Jugendbereich geehrt wurden, gab es für die Gäste allerdings kein Land mehr zu sehen.

 

Yunier Castillo (66 F) besiegte seinen „Angstgegner“ Yaschar Jamali mit 5:0 Punkten und hatte den Gast dabei über die komplette Kampfzeit kontrolliert im Griff (5:6). Gegen den über die komplette Kampfzeit sehr unsauber agierenden Wladimir Kurle zeigte Nico Brunner (86 G) trotz Kopfstößen und Finger fassen einige spektakuläre Würfe. Beim Stand von 6:0 gelang ihm sogar noch eine weitere „Vier“ in die gefährliche Lage und der Schultersieg eine halbe Minute vor Ende des Kampfes (9:6). Ein internationales Spitzenduell erwartete die ca. 450 Zuschauer in der Husemannhalle dann beim Kampf zwischen Dawid Ersetic (66 G) und Edward Barsegjan. In einem sehr eng geführten Kampf auf Augenhöhe hatte der Deutsch-Pole im Wittener Dress hauchdünn die Nase vorn – 1:0-Punktsieg (10:6). Ein 4-Punkte-Polster für den KSV vor den beiden letzten Kämpfen brachte die nötige Sicherheit – und bei Ibro Cakovic (86 F) hatte man sich gegen Waldemar Peil auch einen engen, aber siegreichen Kampf erhofft. Cakovic beförderte den Gästeringer nach nur 20 Sekunden in die gefährliche Lage. Bei dieser Aktion verletzte sich der TV-Ringer und musste den Kampf vorzeitig aufgeben (14:6). Für TV-Nachwuchsringer Marco Kreutz wartete nun die undankbare Abschlussaufgabe gegen Ilie Cojocari (75 G). Wittens Greco-Ass zeigte einige schöne Würfe und hatte nach nur 90 Sekunden die nötigen 15 Punkte zur technischen Überlegenheit beisammen (18:6).

 

Der KSV Witten bleibt somit auf Platz Eins der 2. Bundesliga, Gruppe West (14:0 Punkte). Gefolgt von Aachen-Walheim (120:2) und dem SRC Viernheim (9:5), der nun schon mit einigem Abstand hinter dem Spitzenduo rangiert. Am kommenden Wochenende reist der KSV zum KV Riegelsberg ins Saarland.

 

Für die KSV-Reserve gab es auch im Duell mit dem AC Mülheim aus Köln keine Punkte zu ernten. Zwar zeigte sich die Reserve im Vergleich zu den Vorwochen besser besetzt und stärker aufgestellt, aber auch dies langte nicht – 15:19 hieß es im Vorkampf zur Zweitliga-Partie.

 

Dabei bauten Artur Szczesny (SS), Mattaios Engonidis (PS) und Idris Ibaev (TÜ) die Führung auf 10:0 aus, eher die Mülheimer aufholten. Martin Tasev unterlag im ungeliebten freien Stil (TÜ), Andreas Eisenkrein gelang ein knapper Punkterfolg. Aber Diyar Murat Dündar war gegen Ex-KSVer Nick Jacobs nach Punkten unterlegen, die 70-kg-Kategorie konnte leider nicht besetzt werden. Aldin Dikezi zwang seinen Kontrahenten zur Aufgabe, aber in den abschließenden Kämpfen bis 75 kg war Bahtiyar Dündar chancenlos unterlegen und Pascal Wittke musste technisch unterlegen die Stärke von Ex-KSVer Nikolai van Berkum anerkennen.

 

Mit 0:12 Punkten steht KSV 2 nun weiter auf dem letzten Platz der Oberliga. Nur knapp davor allerdings die TKSV-Ringer aus Bonn-Duisdorf. Dort ist das Team von Coach Attila Bayrak am kommenden Samstag zu Gast.

  KSV Witten 07 TV Aachen-Walheim 18:6  
57 F Arthur Eisenkrein Purya Jamali J 3:0 PS 16:2
61 G Edwin Dominguez EU Marcin Kunysz EU 0:2 PS 2:7
66 F Yunier Castillo EU Yaschar Jamali 2:0 PS 5:0
66 G Dawid Ersetic Edward Barsegjan EU 1:0 PS 1:0
75 F Alexander Storck Hyusein Ahmed EU 0:1 PS 4:4
75 G Ilie Cojocari EU Marco Kreutz 4:0 15:0
86 F Ibro Cakovic N6 Waldemar Peil 4:0 SS 2:0
86 G Nico Brunner Wladimir Kurle 4:0 SS 10:0
98 F Ufuk Canli Zviad Metreveli N 0:2 PS 2:8
130 G Simeon Stankovich EU Martin Otto 0:1 PS 4:6
KSV Witten 07 II AC Mülheim am Rhein 15:19
57 F  Szczesny, Artur Alizada, Alican SS 4:0
  Technische Punkte: 8:4
61 G  Ibaev, Idris Yildirim, Muhammed 4:0
  Technische Punkte: 16:0
66 F  Eisenkrein, Andreas Banukaev, Khamzat PS 1:0
  Technische Punkte: 7:6
70 G  Hergert, Denis KL 0:4
  Technische Punkte: 0:0
75 F  Dündar, Bahtiyar Goli Garmestani, Abbas SS 0:4
  Technische Punkte: 0:12
75 G  Wittke, Pascal van Berkum, Nikolai 0:4
  Technische Punkte: 0:16
80 F  Dikezi, Aldin Elbing, Thomas AS 4:0
  Technische Punkte: 9:0
86 G  Dündar, Diyar-Murat Jacobs, Nick PS 0:3
  Technische Punkte: 0:13
98 F  Tasev, Martin Kasumov, Schaman 0:4
  Technische Punkte: 0:16
130 G  Engonidis, Mattaios Istapayev, Chadzji-Murad PS 2:0
  Technische Punkte: 7:4

04.10.16

 

Ringen, 2. Bundesliga:

Showdown in der Husemannhalle (Sa., 8.10., 19.30 Uhr)

Verlustpunktfreie Teams aus Witten und Walheim kämpfen um die Tabellenspitze

KSV 2 prüft AC Köln-Mülheim (17.30 Uhr)

 

KSV Witten vs. TV Walheim, das sind NRW-Kämpfe mit viel Tradition. Trafen zunächst in den frühen 70 er Jahren die KSV-Reserve und der TV in der NRW-Oberliga aufeinander, waren es ab 1979 die Erstligateams beider Vereine. Nach einigen Jahren verabschiedeten sich die Aachener Vorstädter aus der DRB-Eliteklasse, gaben dort 2014 nochmals ein Gastspiel und etablierten sich in den Jahren dazwischen bzw. danach in der 2. Bundesliga – wo auch die erste Garnitur des KSV seit 2011 zuhause ist. In der Vorsaison machten es die Gäste dem Heimteam beim 15:15 verdammt schwer – das wird auch heute nicht anders sein: die Husemannhalle sieht den Spitzenkampf der Liga zwischen den beiden ungeschlagenen Teams aus Witten und Walheim, beide mit null Verlustpunkten belastest, der KSV aufgrund der besseren Einzelpunkt-Differenz auf Platz eins!

 

Im vergangenen Jahr hatten die Grenzstädter nach dem Abstieg in die 2. Liga einen denkbar schlechten Start, steigerten sich zum Ende hin aber erheblich und schlossen die Saison mit Platz sechs in der Tabelle ab. In diesem Jahr ist das Bild ein deutlich anderes: Walheim ist, wie der KSV, nach sechs Kampftagen noch ungeschlagen, konnte alle Begegnungen souverän für sich entscheiden. Also „Show-down“ in der Husemannhalle!

 

Die Gäste haben bärenstarke Athleten in ihren Reihen: an der Spitze Martin Otto (130 kg), Deutscher Juniorenmeister 2012 in Witten, zuletzt bei Mömbris in der 1. Liga aktiv; auch Ex-Meister der Männer Yasar Jamali (66), Ex-Juniorenmeister Waldemar Peil (86) und die polnischen Internationalen Edward Barsegjan (66) und Marcin Kunysz (61) sowie der Armenier Gevorg Sahakyan (75) sind Aktivposten des TV und absolute Top-Ringer in der Liga. Das zeigt auf, vor welch‘ schwerer Aufgabe das Team von Mirko Englich und Sevket Karapinar steht.

 

Wenn beim KSV alle Ringer an Bord sind – auch der frischgebackene polnische Vizemeister Dawid Ersetic (66 kg) – und die Trainer beim „Aufstellungspoker“ ein glückliches Händchen haben, könnte ein Sieg drin sein. Aber da muss dann schon alles passen! Der Wechsel in den beiden unteren Kategorien, wo Arthur Eisenkrein (57 kg) und Edwin Dominguez (61 kg) die Klassen tauschten und nun jeweils in „ihrer“ Stilart kämpfen können, hat sich als Treffer erwiesen. Yunier Castillo, Ilie Cojocari und Imants Lagodskis sind sichere Punktesammler und dürften gesetzt sein. In den mittleren Klassen kann der KSV variieren, mit Alex Storck und Ibro Cakovic stehen erstklassige Freistil-Akteure zur Verfügung.

 

Spannung ist angesagt, wenn der KSV und der TV aufeinandertreffen – wer wird das bessere Ende und damit die Tabellenführung haben?

 

Gästetrainer sind Klaus Sailer und Armen Mkrtchyan, Kampfrichter ist Karsten Jahncke aus Hamburg.

 

Am Rande der Veranstaltung wird der Wittener Olympia-Kampfrichter Uwe Manz vorgestellt und geehrt, der in Rio als einer der drei bestehen Kampfrichter der Olympischen Spiele mit der „goldenen Pfeife“ ausgezeichnet wurde. Eine weitere Ehrung wird es für den langjährigen Jugendtrainer und früheren KSV-Ringer Wilfried „Tülle“ Lutter von der Jugendabteilung und dem Vorstand des KSV geben: quasi für sein Lebenswerk – besonders aber die Jahre als Jugendtrainer des KSV, die er seit fast 20 Jahren maßgeblich geprägt hat.

 

 

KSV-Reserve kommt nicht in Tritt

Auch AC Mülheim hat Sorgen

 

Sie kommt einfach nicht in Tritt in dieser Saison, die 2. Mannschaft des KSV Witten. In der höchsten Landesklasse, der Oberliga, konnten die jungen Akteure um Coach Attila Bayrak bislang noch nicht punkten. Obwohl einige Ringer mit von der Partie sind, die durchaus schon Zweitliga-Niveau besitzen – denkt man an Idris Ibaev oder Simeon Stankovich, und auch Pascal Wittke ist hoch talentiert. Oder Martin Tasev, der sich gar schon in der 2. Liga bewähren durfte, wenn auch nicht in seiner Gewichtsklasse.

 

Doch in einigen Kategorien sind eben Youngster dabei, die – bei allem Talent – einfach noch nicht so weit sein können. Wie Artur Szczesny oder Mert Tasdemir. Andere Oberliga taugliche Akteure stehen leider nur unregelmäßig zur Verfügung – alles Gründe, die einer kontinuierlichen Leistung entgegenstehen.

 

Und jetzt kommt mit dem AC Mülheim 1892 ein Traditionsverein aus Köln, der zwar auch noch keine Bäume ausgerissen hat, aber immerhin schon punkten konnte – u.a. ein Remis gegen die starke Euro-Kampfgemeinschaft Oberforstbach / Kelmis.

 

Bei den Gästen dürften die Ex-Wittener Nikolai van Berkum, der 2012 (55 kg) in der KSV-Zweitligamannschaft eingesetzt wurde, und Nick Jacobs mit von der Partie sein.

01.10.16

 

KSV-Siegesserie hält weiter an – 23:9-Erfolg über Reserve des KSV Köllerbach

 

Mit einem souveränen 23:9-Erfolg über den KSV Köllerbach 2 setzte der KSV Witten 07 am Samstagabend seine Siegesserie in der 2. Bundesliga West weiter fort und steht auch nach fünf Kämpfen ungeschlagen an der Tabellenspitze.

 

Den Start machte Arthur Eisenkrein (57 F) gegen den agilen Waisurahman Rahmani. Ein quirliges 16:6 stand am Ende des Auftaktkampfes auf der Anzeigetafel. Eisenkrein hatte dabei über die komplette Kampfzeit seinen Kontrahenten sicher im Griff (3:0). Anders als Martin Tasev (130 G) – diesem kann man aber auch nicht den Hauch eines Vorwurfs machen. Um die Ausländerpositionen möglichst optimal zu besetzen, opferte sich Tasev erneut für das Team und versuchte, gegen Romas Fridrikas dagegen zu halten. Allerdings hatte dieser ihn einmal am Boden und drehte den Wittener Youngster nach Belieben durch (3:4). Ebenso leichtes Spiel hatte Edwin Dominguez (61 G) mit dem Youngster in saarländischen Reihen, Nils-Adrian Klein. Auch der hielt erst noch gut mit, musste sich aber dann der Stärke des Schweden beugen (7:3).

 

Mit Georgi Sredkov hatte Imants Lagodskis (98 F) erhebliche Mühen. Nicht wirklich fand der Lette in Diensten des KSV in den Kampf und gab kurz vor der Pause sogar eine hohe Vierer-Wertung ab, der er vergebens bis zum Ende nachlief (7:6). Ganz anders dagegen Yunier Castillo (66 F) – gegen Valentin Seimetz fand er kontrolliert in den Kampf und sammelte fleißig Punkt um Punkt. Unter den Augen seines Vorgängers Akaki Kuntchulia, der als gefeierter Gast zurzeit in Witten weilt, gelang Castillo ein 9:0-Punktsieg (10:6).

 

Für die meisten Zuschauer viel zu schnell feierte Nico Brunner (86 G) nach der Pause einen blitzschnellen Schultersieg gegen Robin Reiber. Nach nicht einmal 10 Sekunden lag der Gast auf den Schultern (14:6). Erheblich schwieriger hatte es da Andreas Eisenkrein (66 G) gegen Nico Zarcone. Der passive Gästeringer gab dem Aktiveren Eisenkrein drei Punkte ab, ehe ihm noch ein Anschlusspunkt gelang (15:6). Ibro Cakovic (86 F) ist ja schon ein Bewegungstalent, aber mit Alberts Jurcenko traf er auf einen mehr als starken Kontrahenten. Die 1:12-Punktniederlage fiel dabei am Ende einen Tick zu hoch aus (15:9).

 

In den beiden Abschlusskämpfen machten Alexander Storck (75 F) und Ilie Cojocari (75 G) dann endgültig den Sack zu. Storck war gegen Mehmet Baygus nach 3:41 Min. technisch überlegener Sieger (19:9) – ganze sieben Sekunden weniger brauchte Cojocari gegen Urs von Tugginer für seinen 17:2-Punkterfolg (23:9).

 

Bereits am Montag (Tag der deutschen Einheit, 03.10., 15 Uhr) steht für den KSV das Ende der ersten „englischen Woche“ an. Die Zweitvertretung des Bundesligisten ASV Mainz 88 ist dann Gastgeber für die Ruhrstadt-Ringer um Mirko Englich und Sevket Karapinar.

  KSV Witten KSV Köllerbach 2 23:9  
57 F Arthur Eisenkrein Waisurahman Rahman 3:0 PS 16:6
61 G Edwin Dominguez Nils-Adrian Klein 4:0 16:0
66 F Yunier Castillo Valentin Seimetz 3:0 PS 9:0
66 G Andreas Eisenkrein Nico Zarcone 1:0 PS 3:1
75 F Alexander Storck Mehmet Baygus 4:0 15:0
75 G Ilie Cojocari Urs von Tugginer 4:0 17:2
86 F Ibro Cakovic Alberts Jurcenko 0:3 PS 1:12
86 G Nico Brunner Robin Reiber 4:0 SS 4:0
98 F Imants Lagodskis Georgi Sredkov 0:2 PS 1:6
130 G Martin Tasev Romas Fridrikas 0:4 TÜ 0:16

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