Aktuelles - September 2016

28.09.16

 

Abschluss-Workshop der KSV-Jugend zum „Projekt Mallnitz“

Klaus Lohmann berichtet vom Beginn der Wittener Städtepartnerschaften

 

„Städtepartnerschaften als Möglichkeit der Begegnung und des demokratischen Miteinander in Europa“ – das war das Thema eines Projektes, mit dem sich die KSV-Jugend in diesem Jahr befasste. Höhepunkt war eine einwöchige Reise in die österreichische Partnerstadt Mallnitz in den Sommerferien. Im Vorfeld hatte sich der Wittener Ringernachwuchs der Aufgabe theoretisch genähert, jetzt stand ein Abschluss-Workshop auf dem Programm.

 

Mit dabei: der KSV-Ehrenpräsident und langjähriger Wittener Bürgermeister Klaus Lohmann. Er war einer der Initiatoren der meisten Partnerschaften der Ruhrstadt – u.a. eben auch der mit Mallnitz in Österreich. Lohmann erzählte vom Entstehen und den Hintergründen der ersten mit Witten verbundenen Stadt, Barking Dagenham in England. Und dann auch, wie die eher kuriose Partnerschaft des kleinen Mallnitz mit dem deutlich größeren Witten zustande kam. Zur Erinnerung erhielt er ein Foto, das die jungen Ringer in Wettkampfkleidung vor der Wittener Hütte in Mallnitz zeigt.

 

Die KSV-Jugendlichen hatten sich in Mallnitz umgesehen, Kontakte zu jungen Sportlern vor Ort geknüpft und Informationen gesammelt. Die Ergebnisse stellten sie jetzt in Gruppenpräsentationen vor. Es war beeindruckend, was da herausgekommen war: Berichte natürlich zu Mallnitz, Kärnten, Österreich, aber auch zu den anderen Wittener Partnerstädten hatten die Nachwuchskämpfer des KSV Witten gesammelt, bebildert und vorgetragen. Da war auch Klaus Lohmann überrascht, als er Informationen zu Mallnitz erhielt, die ihm bis dahin noch nicht bekannt waren!

 

Am Ende konnten sowohl der Altbürgermeister als auch die begleitenden Trainer Yvonne und Mirko Englich, Klaus Eigenbrodt und Jan Kramarczyk feststellen, dass den jungen KSV-Akteuren jetzt bekannt ist, welche Möglichkeiten Städtepartnerschaften für ein freundschaftliches und demokratisches Miteinander in Europa bietet.

 

Unterstützt wurde die Maßnahme vom Bundesfamilien-und Jugendministerium im Rahmen des Programms „Demokratie leben“.

27.09.16

Ringen - 2. Bundesliga:

KSV Witten empfängt KSV Köllerbach in der 2. Bundesliga (Sa., 1.10., 19.30 Uhr Husemannhalle)

Erstes Aufeinandertreffen seit 2008 – gegen die Saarländer Zweitvertretung

 

Es war in der Saison 2008, als der KSV Witten und der Namensvetter aus Köllerbach letztmalig in der 1. Bundesliga aufeinandertrafen. Auf heimischer Matte setzten sich die Ruhrstadt-Ringer durch, im Saarland dominierte Köllerbach. Danach geschah einiges, Witten musste sich aus dem Oberhaus zurückziehen, nahm in der Oberliga einen neuen Anlauf und gehört inzwischen zu den etablierten Teams in der 2. Bundesliga.

 

Seit der Aufstiegssaison des KSV Witten in die 1. Bundesliga 1966/67 kreuzte der KSV Witten regelmäßig mit dem saarländischen KSV Köllerbach die „Klingen“ – damals im Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft. Im Februar 1968 traf Witten erstmal in einem DMM-Endkampf auf den Köllerbach und unterlag mit 7:9 und 8:10 – Köllerbach Meister, KSV Witten erstmal Vizemeister! Den letzten großen Erfolg hatte Köllerbach im Jahr 2013, als der Verein Deutscher Vizemeister wurde und dem ASV Mainz nur hauchdünn unterlag.

 

Köllerbach schöpft immer wieder aus einer sehr starken Nachwuchsarbeit, die in den vergangenen Jahren Titel und Medaillenränge bei Deutschen Schüler- und Jugendmannschaftsmeisterschaften produzierte. Heute schicken die Saarländer ihre Zweitvertretung in die Ruhrstadt, zum Kampf der 2. Bundesliga zwischen den Kraftsportvereinen aus Witten und Köllerbach, wo etliche dieser Talente dabei sein werden. Die erste Garnitur der Gäste ist weiterhin in Liga eins zu Hause, zurzeit als eine von nur noch acht Mannschaften. Da ist in der 2. Liga, zumindest im Augenblick, einiges mehr los. In allen drei Ligen sind je zehn Mannschaften versammelt und es gibt durchweg spannende und hochklassige Begegnungen.

 

Der KSV Witten ist auch in diesem Jahr wieder gut in die Saison gestartet. Bei kompletter Aufstellung sind die Ringer von Mirko Englich und Sevket Karapinar sicher auch gegen diesen Gegner favorisiert – eine Blöße allerdings dürfen sie sich nicht geben. Zuletzt überrollte der saarländische KSV den Lokalrivalen KV Riegelsberg mit 25:4 – konnte allerdings einige Akteure aus der pausierenden Erstliga-Vertretung aufbieten. Ob das auch am Samstag wieder so ist, erscheint fraglich, trifft Köllerbach 1 doch dann auf TuS Adelhausen.

 

Gleichwohl werden mit Alberts Jurcenko, Manuel Pitz, Georgi Sredkov und Stanislav Kanev in den oberen Kategorien ausgesprochen starke Ringer mit von der Partie sein, und auch Rahmani (57 kg) sowie Seimetz und Baygus (beide 66 kg) repräsentieren gehobenes Liga-Niveau. Also eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe für die heimischen Akteure. Die haben ihrerseits den Anspruch, die Tabellenführung zu behaupten. Denn gleich am kommenden Montag, 3. Oktober – Feiertag – steht die Auswärtsaufgabe beim ASV Mainz 88, ebenfalls einer Zweitvertretung, auf dem Programm. Also ein intensiver Start in den Oktober für die Ringer um Mirko Englich und Sevket Karapinar!

 

Die 2. Mannschaft des KSV Witten pausiert heute, muss dann aber auch am Montag auswärts beim Nachbarn KSV Hohenlimburg antreten.

25.09.16

 

KSV Witten hat im Derby die Nase vorn – 19:11-Erfolg beim TV Essen-Dellwig – Reserve kommt nicht ins Rollen

 

Die gut 50 mitgereisten Wittener Fans machten unter den 200 Zuschauern in der Gertrud-Bäumer-Realschule mächtig Alarm. Denn mit den beiden Sieg-Schlußringern Ibro Cakovic und Ilie Cojocari stand der Sieg beim Nachbarn am Samstagabend endgültig unter Dach und Fach. Der Kampfabend nahm langsam Fahrt auf, als Arthur Eisenkrein erneut in 57 kg startete und Ramzan Awtaev mit Schwierigkeiten, allerdings clever 3:2 besiegte und die erste Führung für die Gäste herausrang (0:1).

 

Martin Tasev stellte sich durch die Ausländerbeschränkung erneut in den Dienst der Mannschaft und somit ins Schwergewicht (130 G). Sein Gegner – kein Geringerer als Oldie Jackson Vaillant Cantero. Der Essener Routinier war zwar auch „nur“ acht Kilo schwerer als Tasev, aber körperlich stark im Vorteil und so ging es für den Wittener Youngster nur darum, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen – was ihm bis zum technischen Überlegenheitssieg Canteros nach mehr als fünf Minuten auch gut gelang (4:1). Mit einem geschickten Konter holte sich Edwin Dominguez (61 G) gegen Cristian Vaginiuc eine Vierer-Wertung und brachte die gegen den planlos agierenden Hausherren auch über die Zeit (4:3). In den vergangenen Jahren als hoffnungsvolles Talent ausgewiesen musste sich Essens Abusupiyan Magomedov mit Imants Lagodskis (98 F) auseinandersetzen. Punkt um Punkt hamsterte der Lette im KSV-Dress ein, ehe auch hier nach gut fünf Minuten die technische Überlegenheit feststand (4:7).

 

Den Spitzenkampf des Abends lieferten sich dann Ex-KSV-Trainingsgast Beslan Abuev und Yunier Castillo (66 F). Der Tschetschene im TVE-Dress überrumpelte Castillo und lag schon nach einer halben Minute mit 6:0 in Führung. Diese Führung konnte Abuev sogar auf 9:0 ausbauen, ehe Castillo richtig in den Kampf fand. Blitzschnelle Angriffe brachten ihn immer näher heran. Mit einer 12:9-Führung gelang Castillo ein genialer Beinangriff, welcher auch kurz darauf zum umjubelten Schultersieg ausgebaut wurde (4:11). Nach der Pause war es dann aber erst einmal vorbei mit dem Punktesammeln im KSV-Lager. Nico Brunner (86 G) lieferte sich mit Ex-KSVer Michal Krol einen heißen Tanz, allerdings kennen sich beide inzwischen zu gut. Mit dem Vorteil der letzten Wertung gewann der Pole beim Stand von 2:2 den taktisch geprägten Kamp (5:11).

 

Andreas Eisenkrein (66 G) hätte man im Vorfeld sogar Siegchancen gegen Essens Neuzugang Robin Pelzer eingeräumt. Der vom RC Ehrenfeld aus der Oberliga zu den Hausherren gewechselte Pelzer diktierte allerdings das Geschehen auf der Matte und konnte Eisenkrein nach 100 Sekunden überraschend auf die Schultern befördern (9:11). Auch Ufuk Canli (86 F) war gegen Abdoullah Omarov ohne Chance auf einen Sieg. Mit 0:7 rettete Canli zumindest eine 0:2-Mannschaftswertung über die Zeit (11:11). Und dann folgten die beiden Abschlusskämpfe…

 

Ibro Cakovic (75 F) machte gegen Said Mohammadi den Beginn. Lange Zeit war es ein Abtasten der beiden Kontrahenten, bis ein Angriff Cakovic‘ sowie ein Konter Mohammadis den KSVer mit 4:2 in Führung brachte. Mit einem weiteren bärenstark ausgerungenen Angriff gelang Cakovic sogar der viel umjubelte Schultersieg nach vier Minuten (11:15). Um den Derby-Sieg einzufahren, hätte Ilie Cojocari (75 G) nun sogar mit 3:0 verlieren können, aber wer den konzentriert ringenden Rumänen im KSV-Trikot kennt, wusste, dass dieser sich keine Blöße geben wollte. Gegen Eduard Klipel gelangen ihm mehrere sehenswerte Aktionen, die ihm ebenfalls nach rund vier Minuten eine technische Überlegenheit bescherte. Lautstark wurde der 11:19-Auswärtssieg von den Gästefans und der Mannschaft bejubelt.

 

Mit 8:0 steht der KSV weiter auf Platz Eins, dicht gefolgt von den punktgleichen Aachenern aus Walheim. In der kommenden Woche gibt es gleich zwei Duelle für die Griffkünstler des KSV – am Samstag empfängt die Staffel von Trainerduo Englich/Karapinar die Zweitvertretung von Erstligist KSV Köllerbach – am Tag der deutschen Einheit (Montag, 03.10.‘) geht es dann zu einer weiteren Reserve – diesmal dann zum ASV Mainz 88 II. Die zweite Garnitur des KSV konnte hingegen keine Punkte aus Landgraaf entführen. Gab es gegen die RG Oberforstbach in der Vorwoche noch ein achtbares Resultat zu verzeichnen, so ging die dezimierte Mannschaft von Trainer Attila Bayrak in Landgraaf ein wenig unter.

 

Lediglich Idris Ibaev (kampflos) und Simeon Stankovich (technisch überlegen) konnten Punkte für die Oberliga-Vertretung des KSV einfahren. Beim 8:32 unterlagen Artur Szczesny, Mert Tasdemir und Bahtiyar Dündar technisch unterlegen, Attila Bayrak und Aldin Dikezi verloren nach Aufgabe und auch Pascal Wittke verletzte sich im Kampf und musste aufgeben. Diyar-Murat Dündar unterlag auf Schultern. In der kommenden Woche ist der KSV in der Oberliga kampffrei. Am Tag der deutschen Einheit geht es zum KSV Hohenlimburg, bevor es in zwei Wochen dann in heimischer Halle gegen den AC Mülheim aus Köln geht.

 

 

  TV Essen-Dellwig KSV Witten 07 11:18 Wertung
57 F Ramzan Awtaew Arthur Eisenkrein 0:1 PS 2:3
61 G Cristian-Vasile Vaginiuc Edwin Dominguez 0:2 PS 1:4
66 F Beslan Abuev Yunier Castillo 0:4 SS 9:14
66 G Robin Pelzer Andreas Eisenkrein 4:0 SS 4:0
75 F Said Mohammadi Ibro Cakovic 0:4 SS 2:8
75 G Eduard Klipel Ilie Cojocari 0:4 TÜ 0:15
86 F Abdoullah Omarov Ufuk Canli 2:0 PS 7:0
86 G Michal Krol Nico Brunner 1:0 PS 2:1
98 F Abusupiyan Magomedov Imants Lagodskis 0:4 TÜ 0:16
130 G Jackson Vaillant-Cantero Martin Tasev 4:0 15:0

 

  KSV Simson Landgraaf KSV Witten 07 II 32:8 Wertung
57 F Adam Al Kandoussi Artur Szczesny 4:0 16:0
61 G   Idris Ibaev 0:4 kampflos
66 F George Ramm Mert Tasdemir 4:0 16:0
70 G Alex Paulanyi Bahtiyar Dündar 4:0 15:0
75 F Masoud Niazi   4:0 kampflos
75 G Jeffrey Hansen Pascal Wittke 4:0 AS 9:6
80 F Martin Verwoert Aldin Dikezi 4:0 AS
86 G Moein Mohseni Diyar-Murat Dündar 4:0 SS 8:0
98 F Johan Michael Berkenbosch Attila Bayrak 4:0 AS
130 G Mick Bos Simeon Stankovich 0:4 TÜ 0:15

22.09.16

KSV 2 hofft auf erste Punkte

Simson Landgraaf ist Tabellennachbar in der Oberliga

 

In die Niederlande reist die Zweitvertretung des KSV Witten an diesem Samstag. Coach Attila Bayrak hofft auf eine Leistungssteigerung seiner Athleten, die zuletzt gegen Oberforstbach/Kelmis gar nicht so schlecht aussahen, durch individuelle Fehler jedoch ein besseres Resultat aus der Hand gaben. Die Gastgeber, die mit Sondergenehmigung in der höchsten NRW-Landesklasse starten, stiegen erst in dieser Saison auf, gehörten der Liga aber in früheren Jahren bereits an.

 

Der KSV wartet noch auf die ersten Zähler, Simson konnte diese mit einem Sieg über Bonn-Duisdorf bereits verbuchen. So hoffen die jungen Ringer um Attila Bayrak diesmal auf ein Erfolgserlebnis. Das wäre wichtig – auch als Motivation für kommende Aufgaben!

21.09.16

Ringen - 2. Bundesliga:

Ringer-Revierderby steigt in Essen – KSV beim TV Dellwig zu Gast

(Samstag, 24.9., 19.30 Uhr, Gertrud Bäumer-Realschule Essen-Altenessen)

Oberligateam reist in die Niederlande

 

Beide Wittener Ringermannschaften haben an diesem Wochenende Auswärtsaufgaben zu bestreiten. Während sich die Oberligaformation beim niederländischem Gastverein „Simson“ Landgraaf vorstellt, bestreitet die Wittener Bundesligavertretung das Revierderby beim Nachbarn TV Essen-Dellwig.

 

NRW-Vergleich Nr. 2: nachdem in der Vorwoche der rheinische RC Merken in der Husemannhalle zu Gast war – und sich eine herbe 3:18-Niederlage abholte, geht es für die Ringer um das Trainerduo Mirko Englich und Sevket Karapinar nun in die zweite Runde der Kämpfe zwischen NRW-Vereinen. Die Reise geht in die Nachbarschaft, der TV Essen-Dellwig ist Gastgeber der Ruhrstadt-Ringer. Es ist nicht nur das „Ringer-Revierderby“, es ist der Kampf des Vorjahresmeisters KSV gegen den Vize, TV Dellwig. Eine Begegnung also, die von vornherein Brisanz hat und Spannung verspricht. Sicher werden wieder zahlreiche Wittener Ringer-Fans ihre Mannschaft dabei unterstützen.

 

Die Essener stiegen erst im vergangenen Jahr in die zweithöchste deutsche Ringerliga auf und konnten sich gleich etablieren. Der zweite Platz in der Endabrechnung – das war schon mehr als eine Überraschung, gleichzeitig auch der Nachweis hoher ringerischer Qualität. Die Einzelbegegnungen waren hart umkämpft, wenngleich die Ergebnisse mit 18:6 und 19:9 zugunsten des KSV Witten deutlich waren.

 

Auch in dieser Saison liegen die Essener Vorstädter wieder in der Spitzengruppe der Liga. Lediglich der Heimkampf gegen die Aachener vom TV Walheim ging knapp verloren, zwei Begegnungen konnten dagegen gewonnen werden. Und dem „großen“ KSV ein Bein zu stellen und zu punkten, das ist das Ziel des Essener Trainers Christian Jäger und seiner Mannschaft. Einige der TV-Ringer haben eine Wittener Vergangenheit: Kevin Schoska (61 kg), Mihal Krol (86 kg) und Björn Holk (98/130 kg) kämpften beim KSV, Schoska und Holk gar zu Erstligazeiten. Dazu Beslan Abuev (66 kg), der in Witten wohnte und beim KSV trainierte, ehe er über Hohenlimburg in Essen landete.

 

Aus Hüttigweiler kam der Rumäne Christian Vaginiuc (57/61 kg) in dieser Saison zum TV, vom RC Merken Abusupiyan Magomedov (86 kg) und aus Köln-Ehrenfeld der Juniorenmeister Robin Pelzer (66 kg) – drei wesentliche Verstärkungen. Und Jackson Vaillant-Cantero (98 kg), der Italiener mit kubanischen Wurzeln, ist ein weiteres ringerisches Schwergewicht, das sich in der Vergangenheit unzählige Mattenschlachten mit Wittens Trainer Mirko Englich lieferte.

 

Das zeigt, dass der KSV an diesem Samstag vor einer mehr als schweren Aufgabe steht. Das Wittener Trainerteam muss im Aufstellungspoker erneut eine glückliche Hand haben: die Veränderung in den beiden unteren Klassen, wo zuletzt Arthur Eisenkrein (57 kg) und Edwin Dominguez (61 kg) in ihren angestammten Stilarten antraten, sind sicher ein Plus für den KSV. Yunier Castillo und Ilie Cojocarie dürften für die Ausländerklassen gesetzt sein, dazu kommt vielleicht Imants Lagodskis. Sollte Neuzugang Dawid Ersetic zur Verfügung stehen, wäre das eine weitere Qualitätssteigerung im Wittener Team.

 

Das Ziel des KSV Witten ist es, die Tabellenführung der 2. Bundesliga zu verteidigen. Dazu wird am Samstag eine starke und vor allem ausgeglichene Mannschaftsleistung erforderlich sein!

 

Kampfrichter ist Suat Dogan aus Rheydt.

18.09.16

RC Merken fordert den KSV nur zu Beginn ernsthaft - 18:3-Erfolg und Platz Eins nach Sieg im NRW-Derby - Reserve unterliegt Oberforstbach/Kelmis

 

Schon an der Waage war allen Verantwortlichen klar, dass es für den KSV Witten gegen den rheinischen Rivalen aus Merken einen Sieg geben sollte. Siegringer wie der Kroate Dominik Ettlinger oder auch der Slowake Jozef Jaloviar fehlten bei der Gästestaffel um Trainer Tim Nettekoven, die dafür besonders in den leichten Gewichtsklassen ihre ausländischen Spitzenringer platziert hatten.

 

Aber auch beim KSV lief es diesmal etwas anders, denn im Kader von Mirko Englich und Sevket Karapinar stellte man bei den leichten Jungs um – Edwin Dominguez wechselte in die 61-kg-Kategorie, während Arthur Eisenkrein auf 57 kg herunterging. Beide konnten so in Ihren angestammten Stilarten ringen.

 

Dass Arthur Eisenkrein (57 F) es mit Octavian Erhan nicht leicht haben würde, war aber dennoch allen bewusst. Zu stark erwies sich sein Gegenüber nach 6 Minuten, Eisenkrein unterlag nach einem starken Kampf mit 4:8 (0:2). Für den zweiten und zugleich letzten Einzelerfolg des Abends sorgte Andreas Enns gegen Wittens Schwergewicht Mattaios Engonidis (130 G). Nach einem doch eher zähen Ringen bei den schweren Jungs siegte der Gast aufgrund der letzten Wertung (0:3). Dann gab es für die Rheinländer allerdings nichts mehr zu holen, denn Edwin Dominguez (61 G) startete die Aufholjagd gegen Veaceslav Mamulat. Auch hier ging es hoch her, äußerst knapp und mit dem Glück der letzten Wertung siegte Wittens Schwede letztendlich (1:3).

 

Ufuk Canli (98 F) vertrat den Letten Imants Lagodskis, der aufgrund einer Komplettsperrung seines Heimatflughafens nicht anreisen konnte, hervorragend. Gegen den ebenfalls eher in der 85-kg-Kategorie beheimateten Alexander Kleer griff Canli mutig an, sammelte die nötigen Zähler zum souveränen 3:0-Erfolg (3:3), während Publikumsliebling Yunier Castillo (66 F) es diesmal nicht ganz so spektakulär gestaltete. Mit Igor Chichioi stand ihm allerdings auch ein richtig starker Gegner gegenüber, den Castillo dennoch mit 5:1 sicher beherrschte (5:3). Auch die Halbzeitpause bescherte der Siegesserie der KSV-Ringer keinen Abbruch – im Gegenteil. Gegen den Routinier Zsoltan Lakatos startete Nico Brunner (86 G) von Beginn an richtig durch, holte sich eine große 4er-Wertung und hatte den Kampf anschließend clever unter Kontrolle (7:3).

 

Andreas Eisenkrein (66 G) gestaltete den Kampf gegen Dominik Bauer ebenso unspektakulär, dafür aber sicher und punktesammelnd zum 3:0-Erfolg (9:3). Gegen Siegfried Sitner, der sich mit Übergewicht in den Kampf begab, zeigte Ibro Cakovic (85 F) im Einlagekampf all sein Können. Nach einem 23:6-Punktefeuerwerk war der Kampf nach nicht einmal vier Minuten technisch überlegen beendet (13:3). Alexander Storck (75 F) gelang gegen Scott Gottschling fast ebenso eine technische Überlegenheit, lediglich zwei Punkte fehlten beim sicheren 13:0-Erfolg des Wittener Freistilkünstlers (16:3). Mit Kai Stein stand Ilie Cojocari (75 G) ein echter Gegner bevor, den man nicht mal eben einfach so auf die Schultern drückt - hart kämpfen musste der Rumäne im KSV-Trikot für seinen 4:0-Erfolg (18:3).

 

Mit dem deutlichen Sieg überholte man nun die ebenfalls verlustpunktfreien Aachener und steht nun auf Platz Eins der zweiten Liga West. Aber schon am kommenden Samstag steht ein weiterer harter Brocken auf dem Programm. Dann reist der KSV zum nächsten Derby nach Essen-Dellwig (Sa., 19.30 Uhr, Realschule, Grünstr.)

 

 

Für die KSV-Reserve lief es hingegen gar nicht wie gewünscht. Eine Klasse musste man leider unbesetzt lassen und einige Punkte ließ man zudem auf der Matte liegen.

 

Artur Szczesny unterlag auf Schultern, während für Simeon Stankovich kein Gegner seitens der Gäste aufgeboten werden konnte. Einem gelungenen Auftritt von Idris Ibaev, der eine halbe Minute vor dem Ende seinen Kontrahenten aufs Kreuz legen konnte, folgte ein eher unglücklicher Auftritt von Martin Tasev. Stilartfremd im Freistil agierend lag er mit 16:4 in Führung ehe er sich buchstäblich selbst aufs Kreuz legte.

Mert Tasdemir war seinem starken Gegner technisch unterlegen und auch David Kaim stellte sich in den Dienst der Mannschaft, gab die Punkte allerdings an der Waage ab. Kämpferische Glanzleistungen zeigten dann noch Bahtiyar Dündar, der sich einen 10:8-Punktsieg errang und auch Pascal Wittke, der dem mit reichlich Erfahrung gespicktem Siegringer Laszlo Szucz nur mit 6:10 unterlag. Fahim Nasari war zum Abschluss noch technisch unterlegen, was den 9:26-Endtand bedeutete.

 

Am kommenden Wochenende reist die zweite Garnitur des KSV in die Niederlande und tritt dort beim KSV Simson Landgraaf an.

  KSV Witten 07 RC Merken 18:3  
57 F Arthur Eisenkrein Octavian Erhan EU 0:2 PS 4:8
61 G Edwin Dominguez EU Veaceslav Mamulat EU 1:0 PS 2:2
66 F Yunier Castillo EU Igor Chichoi N 2:0 PS 5:1
66 G Andreas Eisenkrein Dominik Bauer 2:0 PS 3:0
75 F Alexander Storck Scott Gottschling 3:0 PS 13:0
75 G Ilie Cojocari EU Kai Stein 2:0 PS 4:0
86 F Ibro Cakovic N6 Siegfried Sitner 4:0 ÜG 23:6
86 G Nico Brunner Zsoltan Lakatos EU 2:0 PS 4:1
98 F Ufuk Canli Alexander Kleer 2:0 PS 3:0
130 G Matthaios Engonidis EU Andreas Enns 0:1 PS 1:1
  KSV Witten 07 II RG Oberforstbach/Kelmis 9:26  
57 F Artur Szczesny Max Schornstein 0:4 SS 0:6
61 G Idris Ibaev Djakhar Gamboulatov 4:0 SS 18:8
66 F Mert Tasdemir Sandyo Yordanov Angelov 0:4 TÜ 0:15
70 G Bahtiyar Dündar Oliver Knorr 1:0 PS 10:8
75 F Fahim Nasari Murad Madajev 0:4 TÜ 0:16
75 G Pascal Wittke Laszlo Szucz 0:1 PS 6:10
80 F   Talgat Gaziev 0:4 kampflos
86 G David Martin Kaim Abouboukar Toutaiev 0:4 ÜG
98 F Martin Tasev Magomed Said Omarov 0:4 SS 16:6
130 G Simeon Stankovich   4:0 kampflos

16.09.16

„Alex“ Gonas gewinnt WM-Medaillen im Drachenboot

Grandioses WM-Erlebnis in Moskau

 

Erfolgreich und mit vielen tollen Erlebnissen kehrte Alex Gonas, Ex-Ringer des KSV Witten, von den Drachenboot-Weltmeisterschaften der „Masters“ zurück, die vom 8. bis 11. September in Moskau ausgetragen wurden. Qualifiziert hatte sich der Wittener bereits 2015, als er sich unter 260 Bewerbern durchsetzte.

 

Das Team des Deutschen Kanu-Verbandes war insgesamt sehr erfolgreich - konnte 8 Gold-, 21 Silber- und 11 Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen. „Mit dem Ergebnis können wir mehr als zufrieden sein. Ich bin mächtig stolz auf unsere Sportler,“ so DKV-Ressortleiter Günter Renschin.

 

Gleich drei dieser Medaillen steuerte Alexander Gonas bei: zweimal Bronze über 500 m, und auf der 2000 m-Distanz wurde er gar Vize-Weltmeister, jeweils in der Masterklasse. Eine Klasse-Leistung des KSV-Sportlers!

 

„Alex“ kam erst relativ spät zum Drachenboot-Sport – durch die „KSV-Meisterjäger“, dem Drachenboot-Team des KSV Witten. Das nimmt jährlich – meistens erfolgreich – an den Wettkämpfen an der Ruhr teil. Nach seiner Laufbahn als Hobby-Ringer beim KSV, wo er das harte, aber auch prägende Kampfsport-Training kennenlernte, war er von Beginn an bei den „Meisterjägern“ dabei. Schließlich widmete er sich dem Drachenboot-Sport intensiver, sitzt auch im Boot der Bochumer Polizei, wo er beruflich tätig ist. Im KSV-Drachenboot-Team ist er inzwischen der Leistungsträger.

 

„Das war ein Super-Erlebnis – drei Medaillen, das Flair des Sportwettkampfes und diese Weltstadt! Moskau war schon der Hammer, alles Superlative, sogar die Staus auf den Straßen“, zeigte sich der Wittener nach seiner Rückkehr immer noch begeistert. Und zog gleich ein sportliches Fazit:“ Ich bin jetzt nicht der supertechnische Paddler, aaaaaaaber die Physis ist bei mir halt eins A, und das kommt vom Ringen“, hat er auch die Gründe für die Erfolge gefunden!

16.09.16

Oberliga: Witten 2 steht vor schwerer Aufgabe

 

Nicht zu beneiden ist derzeit der KSV-Oberligacoach Attila Bayrak. Seine junge Mannschaft zahlte zuletzt – bei guten Ansätzen – viel Lehrgeld. Bisher blieb noch kein Oberliga-Punkt in Witten. Ob sich das gerade gegen die deutsch-belgische Kampfgemeinschaft aus Oberforstbach und Kelmis ändert, ist fraglich.

 

Beide Traditionsvereine aus dem Raum Aachen, der TKSV Oberforstbach und Sparta Kelmis, waren allein nicht stark genug für die Oberliga. Die Kampfgemeinschaft katapultierte sich hingegen nach drei Kämpfen mit 5:1 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz, neben zwei Siegen steht nur ein 16:16-Remis gegen den AC Mülheim in der Bilanz der RG.

 

Die Gäste kommen mit einigen belgischen Nationalmannschafts-Ringern, die meisten davon in Tschetschenien geboren und inzwischen in Belgien lebend. Und Tschetschenien ist ein Mutterland des Ringkampfsports, viele der erfolgreichen russischen Ringer-Garde stammt aus diesem Teil des Landes. Daneben haben die Gäste mit Laszlo Szucz einen Bundesliga-erfahrenen Ringer in ihren Reihen.

 

Für die jungen Ibaev, Dündar, Wittke, Tasev oder Stankovich dürfte es da schon sehr schwer werden, gegen diese gestandene Truppe aus dem Euregio-Raum zu bestehen. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann vielleicht eine Überraschung gelingen.

15.09.16

Ringen - Bundesliga:

Erstes NRW-Duell für den KSV Witten – RC Merken zu Gast in der Husemannhalle

KSV-Oberligateam empfängt Tabellen-Zweiten Oberforstbach/Kelmis

 

Nach zwei Siegen gegen Mannschaften aus dem Saarland trifft Ringer-Zweitligist KSV Witten am Samstag (17. September, 19.30 Uhr, Husemannhalle) im NRW-Duell jetzt auf den RC Merken.

 

Seit 2014 bereichert der Club aus dem Dürener Land nicht nur die NRW-Ringerszene. Da stieg der RC Merken in die 2. Bundesliga auf und sorgt seitdem für Furore. Der abschließende fünfte Tabellenplatz 2015 in der West-Liga spiegelt nicht das wahre Leistungsvermögen der Männer um Trainer und Ex-KSV-Erstligaringer Tim Nettekoven wider.

 

Mit 18:14 und 15:10 entschieden die Ruhrstadt-Ringer die Kämpfe gegen den RC in der Vorsaison für ihre Farben – immer ganz knapp und erst in den letzten Kämpfen gesichert! Gut in Erinnerung, dass die KSV-Siege jeweils in den letzten Einzelbegegnungen gesichert wurden, Ilie Cojocari und Alex Storck waren die Helden im Wittener Trikot.

 

In dieser Saison ist der RC eher verhalten gestartet. Im Auftaktkampf beim Nachbarn TV Walheim gab es Probleme mit einem Startausweis – die Begegnung wurde am „grünen Tisch“ mit 0:40 gewertet. Besser lief es dann am zweiten Kampftag, als es zu Hause gegen den starken KV Riegelsberg ein 15:15-Remis gab. Und gerade gegen den KSV Witten ließen sich Merken immer etwas einfallen, um dem etablierten Club von der Ruhr vielleicht ein Bein zu stellen.

 

Und so darf man damit rechnen, dass es auch diesmal wieder schwer wird für die Ringer des KSV Witten. Denn der RC rüstete einmal mehr auf: waren schon in der letzten Saison mit Jozef Jaloviar, Zoltan Lakatos, Vaceslav Mamulat und Igor Chichioi internationale Top-Athleten Punktegaranten der Rheinländer, so kamen jetzt u.a. mit Dominik Etlinger (Weingarten) und Orhan Octawian (Aalen) weitere Erstliga-erprobte Akteure hinzu. Aus den eigenen Reihen stammen Andreas Enns, Daniel Anderson und Alexander Kleer, die gutes Zweitliganiveau präsentieren.

 

So liegt es wieder am KSV-Trainerteam mit Mirko Englich und Sevket Karapinar, die richtige Formation für diese schwere Begegnung zu finden. Auf jeden Fall sind wieder hochklassige und spannende Begegnungen auf der Matte der Husemannhalle zu erwarten.

 

Kampfrichterin ist Maria Anselm aus Duisburg.

14.09.16

Andreas Zenger dominiert nach Belieben mit starker Leistung beim Landessichtungsturnier

 

Beim Landessichtungsturnier in Kirchlinde im Freien Stil der 6-14 Jährigen konnte der KSV Witten 07 in der Vereinswertung Platz 2 hinter Köln-Mülheim erkämpfen. Von 22 mitgereisten Sportlern freuten sich 15 über eine Medaille. Das Trainerteam war sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Sportler.

 

In der B-Jugend (12-14 Jahre) bis 34kg Klasse stand nach einem Sieg und einer Niederlage Justus Eigenbrodt in einem spannenden Duell seinem Dauerrivalen Timo Schaffrinna aus Neuss gegenüber. Er blieb siegreich und sicherte sich Bronze. Sein Bruder Gregor Eigenbrodt startete eine Klasse höher, bis 38Kg und schaffte sogar den Finaleinzug durch einen hart umkämpften Halbfinalkampf gegen Amir Aliev. Im Finale blieb die Auseinandersetzung gegen Shamil Sulejmanov lange offen, doch am Ende blieb nur Silber für das Wittener Talent. Noah Englich als Griechisch-Römisch Spezialist konnte in dieser Klasse dem Turniersieger nicht viel entgegen setzen und sicherte sich nach 3 Siegen verdient Bronze. Kutkagan Öztürk gewann eine Auseinandersetzung und kam auf Platz 6.

 

Niklas Schinner kam bis 42Kg nicht über den 8. Rang hinaus. Für eine große Überraschung sorgte Andreas Zenger bis 46Kg. Der Griechisch-Römisch Spezialist war nicht zu schlagen, in 4 Kämpfen ging er als Sieger von der Matte. Mit schönen Techniken und Kampfgeist zeigte er sein Können auch in dieser Stilart und gewann alle Kämpfe vorzeitig. Die fleißige Trainingsleistung der letzten Wochen zahlte sich aus, so konnte sich Zenger ein Lob der Trainer abholen. In dieser Klasse konnte Tim Oberboßel Platz 7 für sich verbuchen. Gesundheitlich angeschlagen gewann Can Oguz bis 50Kg Silber. Gensche Gereev hatte den Turniersieg schon in den Händen, kämpfte dann zu überhastet und musste sich mit Silber zufrieden geben in der 58kg Klasse. Moritz Schaller ließ nichts anbrennen bis 63Kg und sicherte sich ebenfalls Silber. In der schwersten Klasse bis 76Kg war Marlon Schwarz nicht zu schlagen und gewann souverän Gold.

 

Die C-Jugend (10-11 Jahre) war für Romeo Behrnhardt in der 31Kg Klasse noch zu stark, er kam auf Platz 5. Bis 34Kg hatte der KSV gleich drei Starter ins Feld geschickt. Niclas Weiß wurde 17., Ben Schaller 14.. Nach 5 starken Vorrundensiegen konnte Max Nowicki verdient ins Finale einziehen, dort hatte er das Nachsehen und freute sich über Silber. Ümitcan Tasdemir erkämpfte sich Gold bis 46Kg, es zahlt sich sein fleißiger Trainingseinsatz aus, Nikita Maimakov belegte Platz 5 in dieser Klasse. Larissa Willfried gewann nach einem Sieg und einer Niederlage bis 54Kg Silber.

 

Die D-Jugend (8-9 Jahre) war nur in der 38Kg durch den KSV besetzt. Lotta Englich gewann souverän Gold, Tidiane Jagusch freute sich über Bronze.

 

Die Youngster in der E-Jugend (6-7Jahre) Ilias Stuckas und Kamil Gereev zeigten eine tolle Leistung. Für beide war es der erste Wettkampf. Ilias Stuckas gewann bis 21Kg einen Kampf und musste eine Niederlage akzeptieren bevor er sich die Silbermedaille um den Hals hängen durfte. Kamil Gereev freute sich nach einem Sieg über Gold.

 

Ende Oktober steht das Landessichtungsturnier im Griechisch-Römischen Stil im Kalender. Zuvor geht es für die „Grecos“ ins Trainingslager nach Frankfurt/Oder mit anschließendem Brandenburg Cup und die Freistiler kämpfen beim Willi Boley Turnier in Bonn.

11.09.16

Ringer-Bundesliga:

KSV legt mit 18:7-Auswärtserfolg in Hüttigweiler perfekten Saisonstart hin - Kaderveränderungen als Trumpfkarte

 

Mit einer enorm starken Mannschaftsleistung gelang den Männern von Trainer Mirko Englich am Samstagabend im saarländischen Hüttigweiler der zweite Sieg im zweiten Kampf der Saison. Mit den Gastgebern lieferte man sich in den vergangenen Saisons immer Duelle auf des Messers Schneide, gestern lief es jedoch bis auf die einkalkulierten Niederlagen direkt zu Beginn des Abends richtig optimal für die Ruhrstadt-Ringer.

 

Gegen dem Rumänen Ion Soilita hatte Edwin Dominguez (57 F) diesmal nicht primär mit dem Gewicht, sondern eher mit einem enorm starken Gegenüber zu tun. Eine Zeit lang konnte der quirlige Schwede im ungeliebten Freistil sogar aktiver aussehen, musste sich dann aber der Klasse des Hüttigweilers beugen und war am Ende mit 12:0 unterlegen (3:0). Eine spur deutlicher, aber auch genauso erwartet, war die Niederlage von Martin Tasev, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte und die Deutschquote in der Klasse bis 130 kg erfüllte. Immerhin 3 Minuten hielt er dem Druck von Till Bialek stand, bis die technische Überlegenheit feststand (7:0).

 

Die sollten aber schon die letzten Erfolgsmomente für die Hausherren sein. Es folgte ein souveräner Auftritt von Arthur Eisenkrein (61  G), der mit seinem 4:0-Punktsieg über Mathias Jochum den Startschuss für die Aufholjagd gab (7:2). Imants Lagodskis (98 F) führte gegen Murad Gadjumuradov nach nicht einmal einer Minute schon mit 8:0, ehe er den Neuzugang vom VfK Schifferstadt aufs Kreuz beförderte (7:6). Mit einem 7:7-Unentschieden ging es dann in die Halbzeitpause, denn Yunier Castillo (66 F) hatte mit Mihai Esanu zwar einen bockstarken Kontrahenten vor sich, entschied den Kampf am Ende mit genügend Cleverness für seine Farben - 5:3-Punkterfolg für Wittens wuseligen Spanier.

 

Auch nach der Pause rangen die KSV-Athleten weiter konzentriert ihren Stil herunter. Nico Brunner (86 G) belohnte sich für seine guten Trainingsleistungen, hielt Jan Bialek mit 2:0 auf Distanz (7:8). Gegen Luca Reinshagen zeigte Andreas Eisenkrein (66 G) seine technischen Qualitäten. Auh hier war der Kampf bereits in weniger als einer Minute per Schultersieg beendet (7:12).

 

Ufuk Canli (86 F), in der Vorwoche noch Pechvogel des Abends mit der einzigen Niederlage gegen Heusweiler, setzte alles auf die Angriffskarte und bezwang Tim Schreiner mit 12:2 nach Punkten (7:15). Viel konnte dem KSV nicht mehr passieren - und Ibro Cakovic (75 F) machte endgültig den Deckel auf diese Begegnung. Mit Mathias Schwarz hatte er einen enorm starken Konkurrenten in dieser Gewichtsklasse. Der 6:0-Punkterfolg kam durch clevere Ausringaktionen zustande (7:17). In der Schlussbegegnung bekam es Ilie Cojocari (75 G) mit Stilian Naydenov zu tun, den er aber mit viel Einsatz und Fortuné knapp mit 2:0 besiegen konnte (7:18).

 

Am kommenden Samstag kommt es dann zum ersten NRW-Duell der Saison; der RC Merken gastiert dann um 19.30 Uhr in der Husemann-Halle. Ob das Team von Trainer Mirko Englich dann erneut ein anderes Gesicht bekommt, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden. Dank der Teamzusammensetzung bietet es in dieser Saison immer ein wenig Rotationsmöglichkeiten.

  ASV Hüttigweiler KSV Witten 07 7:18  
57 F Ion Soilita Edwin Dominguez 3:0 PS 12:0
61 G Mathis Jochum Arthur Eisenkrein 0:2 PS 0:4
66 F Mihai Esanu Yunier Castillo 0:1 PS 3:5
66 G Luca Reinshagen Andreas Eisenkrein 0:4 SS 0:4
75 F Mathias Schwarz Ibro Cakovic 0:2 PS 0:6
75 G Stilian Naydenov Ilie Cojocari 0:1 PS 0:2
86 F Tim Schreiner Ufuk Canli 0:3 PS 2:12
86 G Jan Bialek Nico Brunner 0:1 PS 0:2
98 F Murad Gadjumuradov Imants Lagodskis 0:4 SS 0:8
130 G Till Bialek Martin Tasev 4:0 15:0

07.09.16

Ringer-Bundesliga:

KSV Witten vor hartem Kampf - ASV Hüttigweiler ist heimstark

KSV 2 pausiert in der Oberliga

 

Nach dem lockeren Saisonauftakt gegen den AC Heusweiler, in diesem Jahr einer von vier Saarvertretern in der Ringer-Bundesliga zwei, tritt Vorjahresmeister KSV Witten 07 an diesem Wochenende beim ASV Hüttigweiler, Landkreis Neunkirchen, im Saarland an. Der Heimsieg vom letzten Samstag gegen Heusweiler, im Ergebnis wesentlich deutlicher als die meisten Einzelbegegnungen auf der Matte, ist da kein wirklicher Maßstab. Die Männer um das Trainerteam Mirko Englich und Sevket Karapinar werden schon Top-Leistungen abrufen müssen, um die Punkte mit an die Ruhr zu bringen.

 

In der letzten Saison dominierten die Wittener die Liga fast nach Belieben, am Ende hatten sie neun Punkte Vorsprung vor dem Überraschungs-Zweiten TV Dellwig und – nach Punkten gleichauf – eben dem ASV Hüttigweiler. Und das war auch die Mannschaft, die dem KSV damals beim 16:16 in Hinkampf an der Saar einen Zähler – von insgesamt zweien – abnahm. Im Rückkampf hatte sich der KSV dann mit 16:7 durchgesetzt.

 

Die Gastgeber sind sicher nicht schwächer geworden, auch wenn sie bei der Saisoneröffnung im Saar-Derby beim AV Riegelsberg mit 12:14 unterlagen. Denn in der ersten Kampfhälfte hatte Hüttigweiler mit den Rumänen Ion Soilita (57 kg) und Mihai Esanu (66 kg) gleich zwei superstarke Akteure, die zuletzt jeweils für die optimale Ausbeute von je vier Zählern sorgten. Zwar fehlten mit Denis Balaur und Yanik Parisi weitere starke Ringer verletzungsbedingt, sie könnten jedoch wieder zum Team stoßen.

 

KSV-Coach Mirko Englich vermutete vor Saisonstart, dass seine Staffel wohl von Woche zu Woche ein anderes Gesicht haben werde. Grund: die vier Ausländer-Startplätze, die – ausgerichtet auf den jeweiligen Gegner – taktisch besetzt werden müssen. Am vergangenen Wochenende fehlte KSV-Ass Imants Lagodskis im Halbschwergewicht. Er könnte in diesem Kampf nachrücken. Wer dann allerdings vom vorwöchentlich erfolgreichen Quartett pausieren muss, tüftelt das KSV-Trainerteam mit Mirko Englich und Sevket Karapinar aus. Voraussichtlich wird Neuzugang Dawid Ersetic nicht mit von der Partie sein. Er hat seinen Start bei den Polnischen Meisterschaften geplant. Für ihn wäre Andreas Eisenkrein erste Alternative.

 

Man darf gespannt sein, welches der Trainerteams bei der Aufstellungstaktik das bessere Geschick beweist – davon wir der Kampfausgang wesentlich abhängen!

 

Kampfleiter ist Steffen Bartsch aus Nordbaden.

 

Der KSV setzt für diesen Auswärtskampf einen Bus ein – Mitfahrer sind willkommen. Anmeldung beim Vorstand des KSV Witten!

 

Während die KSV-Bundesligamannschaft eine weite Reise bestreiten muss, darf sich das Oberliga-Team von Attila Bayrak diesmal ausruhen. Nach zwei Kämpfen mit zwei Niederlagen kommt die Kampfpause für die jungen KSV-Ringer gerade recht, um Kraft für die kommenden Aufgaben zu tanken!

04.09.16

 

Demontage zum Saisonauftakt – KSV fegt Heusweiler mit 25:1 von der Matte – KSV-Reserve verbessert, aber Herdecke unterlegen.

 

Einen bärenstarken Saisonstart sahen die rund 350 Zuschauer am Samstagabend beim KSV Witten 07, als der amtierende Zweitliga-Meister die Gäste aus dem saarländischen Heusweiler mit einer 25:1-Packung wieder auf die Heimreise schickte.

 

Einen optimalen Start lieferte Edwin Dominguez (57 F) gegen Motaleb Giesen ab. Nach nur 19 Sekunden drückte der wuselige Schwede, der am Kampftag noch ordentlich Gewicht zu machen hatte, seinen Widersacher auf die Schultern (4:0). Im Duell der Schwergewichte kam Mattaios Engonidis (130 G) mit dem sperrigen Peter Himbert über weite Strecken des Kampfes gut klar; der 2:1-Punktsieg war nicht gefährdet (5:0). Ebenfalls ungefährdet und stilartfremd sehr konzentriert und souverän ging Arthur Eisenkrein (61 G) gegen Philipp Köhler zu Werke. Hier war nach der vollen Distanz von 6 Minuten ein 11:1 auf der Anzeigetafel (8:0).

 

Für den einzigen Fleck auf Wittens weißer West sorgte Ufuk Canli (98 F). Er rückte für den fehlenden Imants Lagodskis, der dieses Mal aufgrund der neuen Regelung, maximal vier ausländische Sportler einzusetzen, zum Opfer fiel. Gegen Anvar Zhakati verpennte Canli den Start komplett, lag schnell mit 0:6 hinten, machte sich dann aber aufgrund der stark abbauenden Kondition seines Gegners an die Aufholarbeit. Leider am Ende ohne Belohnung, denn beim 5:6-Endstand fehlten Canli nur wenige Sekunden für einen erneuten Angriff (8:1). Yunier Castillo (66 F) sorgte dann aber weiter für klare Verhältnisse. Gegen Dimitar Dimitrov holte sich der Spanier im KSV-Dress Punkt um Punkt, landete mit 8:0 einen ungefährdeten Sieg (11:1).

 

Nach der Pause setzte Nico Brunner (86 G) gegen Sebastian Janowski ein dickes Ausrufezeichen. Nach zwei recht ereignislosen Minuten schnappte er sich seinen Gegner mit einem Kopfhüftzug und schulterte den Gast kurz und knackig (15:1). Neuzugang Nummer Eins präsentierte sich nun in Gestalt von Dawid Ersetic (66 G). Der vom ASV Nendingen nach Witten gewechselte Deutsch-Pole beeindruckte das Publikum gleich mit starken Techniken und ließ auch beim 14:2-Sieg über Andry Borisov keine Zweifel am verdienten Sieger aufkommen (18:1).

 

Mit Ibro Cakovic (85 F) stand ein alter Bekannter nach seinem zweijährigen Gastspiel auf der Aalener Ostalb wieder im KSV-Trikot. Gegen den rund zehn Kilogramm schwereren Vladimir Petkov gab es ein enges Duell auf Augenhöhe, welches am Ende mit dem hauchdünnen 4:3-Erfolg viel umjubelt wurde (19:1). Vor den beiden abschließenden Duellen in der 75-kg-Kategorie stand der Gesamtsieg längst fest, aber auch hier wollten sich Alexander Storck (F) und Ilie Cojocari (G) nicht lumpen lassen. Storck ließ wieder einmal all sein Können und seine Routine aufblitzen, rang sich clever zum 3:0-Punktsieg gegen Halef Cakmak durch (21:1). Cojocari hingegen bekam es mit Pajtim Sefaj zu tun, der den Rumänen im KSV-Trikot erst einmal mit einer 4er-Wertung schockte. Cojocari schüttelte diesen Rückstand aber schnell ab und legte seinen Gegner selber zügig auf die Schultern (25:1).

 

Ein optimaler Saisonauftakt für den KSV, den man allerdings auch nicht zu hoch bewerten will. Hier und da gab es einige sehr enge Duelle, dazu mit Brunner und Cojocari zwei Schultersiege, die man so nicht unbedingt auf dem Papier hatte. In der nächsten Woche steht die erste Reise der Saison auf dem Plan. Beim ASV Hüttigweiler dürfte man schon einen echten Brocken vor sich haben, der dann zeigt, wie hoch dieser Sieg zum Start einzuordnen ist.

 

Für die KSV-Reserve läuft es noch gar nicht wirklich rund zum Saisonstart. Gegen den Nachbarn aus Herdecke gab es eine 9:25-Niederlage auf heimischer Matte. Artur Szczesny war gegen seinen erfahrenen Kontrahenten ohne Chance, während Simeon Stankovich Ex-KSVer Dennis Böddeker schulterte. Idris Ibaev sorgte dann mit seinem Schultersieg für die einzige KSV-Führung des Nachmittags. Diyar Dündar gab seinen Kampf gegen Mesut Kayar zügig auf und Mert Tasdemir war dem ebenfalls routinierteren Gegner technisch unterlegen. Martin Tasev legte einen spektakulären Kampf hin, siegte mit 16:14 nach Punkten. Andreas Eisenkrein unterlag nach Punkten, Bahtiyar Dündar technisch unterlegen und Pascal Wittke im Schlusskampf auf Schultern. In der kommenden Woche hat die KSV-Reserve kampffrei, übernächste Woche steht dann wieder ein Doppelkampftag mit der ersten Mannschaft auf dem Programm. Gegner ist dann die RG Oberforstbach/Sparta Kelmis.

Stilart KSV Witten AC Heusweiler Punkte Wertung Zeit
57 F Edwin Dominguez Motaleb Giesen 4:0 SS 4:0 00:19
61 G Arthur Eisenkrein Philipp Köhler 3:0 PS 11:1 06:00
66 F Yunier Castillo Dimitar Dimitrov 3:0 PS 8:0 06:00
66 G Dawid Ersetic Andry Borisov 3:0 PS 14:2 06:00
75 F Alexander Storck Halef Cakmak 2:0 PS 3:0 06:00
75 G Ilie Cojocari EU Pajtim Sefaj 4:0 SS 2:4 01:57
86 F Ibro Cakovic Vladimir Petkov 1:0 PS 4:3 06:00
86 G Nico Brunner Sebastian Janowski 4:0 SS 2:0 02:14
98 F Ufuk Canli Anvar Zhakati 0:1 PS 5:6 06:00
130 G Matthaios Engonidis Peter Himbert 1:0 PS 2:1 06:00
  KSV Witten 07 II TSG Herdecke 9:25
57 Szczesny, Artur (JEU) Lakatos, Szabolcz (EU) 0:4
    Technische Punkte: 0:16 — Δ:16
61 Ibaev, Idris (JN) Lisin, Walter (J) SS 4:0
    Technische Punkte: 9:0 — Δ:9
66 Tasdemir, Mert (J) Pal, Tibor (EU) 0:4
    Technische Punkte: 0:18 — Δ:18
70 Eisenkrein, Andreas Thoß, Stephan PS 0:1
    Technische Punkte: 4:4 — Δ:0
75 A Dündar, Bahtiyar Timilli, Burak 0:4
    Technische Punkte: 0:16 — Δ:16
75 B Wittke, Pascal Boulakhrif, Adil SS 0:4
    Technische Punkte: 4:4 — Δ:0
80 Hatos-Dragut, Szabolcs (EU) KL 0:4
    Technische Punkte: 0:0 — Δ:0
86 Tasev, Martin Holk, Nils PS 1:0
    Technische Punkte: 16:14 — Δ:2
98 Dündar, Diyar-Murat Kayar, Mesut (N) AS 0:4
    Technische Punkte: 0:0 — Δ:0
130 Stankovich, Simeon (EU) Böddeker, Dennis SS 4:0
    Technische Punkte: 14:0 — Δ:14

02.09.16

Ringen – 2. Bundesliga:

Ringer-Bundesliga geht in die neue Saison

Meister KSV Witten empfängt AC Heusweiler in der Husemannhalle (Sa., 3.9., 19 .30 Uhr)

KSV 2 trifft auf Nachbarn TSG Herdecke

 

Die lange Pause im Mannschaftsringen hat ein Ende: nachdem am vergangenen Wochenende bereits die Ligen auf Landesebene starteten, steigen an diesem Samstag auch die Bundesligen ins Geschehen ein. Der KSV Witten, unangefochtener Meister in der Kampfzeit 2015/16, verzichtete auf einen Aufstieg in die Eliteklasse und geht insofern in diesem Jahr wieder auf Punktejagd in Liga 2. Die ist in dieser Saison vollzählig – mit den Zweitmannschaften des KSV Köllerbach und von Mainz 88 ist die Zehnergruppe jetzt komplett. Interessant wird es wieder in den NRW-Vergleichen mit dem letztjährigen Überraschungs-Zweiten TV Dellwig, dem RC Merken und TV Walheim.

 

Beim KSV hat sich nicht so ganz viel verändert – gleichwohl hat die Mannschaft jetzt eine andere Struktur. Da kommt der Vorjahres-Tabellenletzte AC Heusweiler gerade recht, um die Hausherren in der Husemannhalle auf Herz und Nieren zu prüfen. Im Vorjahr setzten sich die KSV-Ringer zweimal durch, mit 15:12 und 18:12 nicht zu deutlich zugunsten der Ruhrstädter. Das macht deutlich, dass die Gäste aus dem Saarland nicht gerade Laufkundschaft waren und auch in diesem Jahr nicht sein werden. Ordentlich Gegenwehr ist wieder zu erwarten!

 

Mit Mirko Englich und „Rosty“ Rostyslav Pervachuk sind nur zwei Ringer der Wittener Vorjahres-Meistermannschaft nicht mehr dabei. Während sich Englich jetzt auf seine Trainertätigkeit konzentriert, fiel der Ukrainer der Reduzierung der Ausländerplätze im Team zum Opfer. Doch gerade das Fehlen von Mirko Englich, der immer im Halbschwer- und Schwergewicht in der ersten Kampfhälfte zum Einsatz kam und für sein Team punktete, könnte sich nachteilig auswirken. Jetzt muss man abwarten, wie sich seine Nachfolger schlagen werden. Auf der anderen Seite stehen jedoch besonders mit dem Deutsch-Polen Dawid Ersetic (66 kg gr.-r.), zuletzt beim Deutschen Mannschaftsmeister ASV Nendingen aktiv, und Rückkehrer Ibro Cakovic (75/86 kg Freistil, vom KSV Aalen) neue Hochkaräter im Wittener Aufgebot. Zusammen mit dem spanisch-kubanischen Publikumsliebling Yunier Castillo (66 kg Frei), dem Rumänen Ilie Cojocari (75 kg gr.-r.) und Imants Lagodskis (Lettland, 97 kg Frei) ist damit schon das „internationale Gerüst“ des KSV 2016 aufgezählt.

 

Nachteilig für die Hausherren vielleicht die Tatsache, dass 57 kg-Ringer Edwin Dominguez (Freistil) und Arthur Eisenkrein (61 kg – gr.-römischer Stil) jeweils in der ungeliebten Stilart antreten müssen. Wer wird im Schwergewicht nun für den KSV-Trainer aufgeboten? Mit dem jungen Bulgaren Simeon Stankovich, einem Wittener Eigengewächs und Juniorenmeister seines Landes, und Mattaios Engonidis, griechischer Vizemeister, stehen zwei Alternativen zur Verfügung. Daneben scheinen Andreas Eisenkrein, Alexander Storck und Nico Brunner erste Wahl für die weiteren Plätze im Saison-Eröffnungsteam des KSV.

 

Bei den Gästen aus dem Saarland stehen u.a. mit Motaleb Giesen (57 kg), den Bulgaren Dimitar Dimitrov (66 kg) und Wladimir Petkov (86 kg) sowie Halef Cakmak (75 kg), Sebastian Janowski (86 kg) und Peter Himbert (130 kg) erstklassige Zweitliga-Akteure auf der Matte – die werden ihren Wittener Kontrahenten das Leben sicherlich schwermachen.

 

Geleitet wird die Begegnung von Alexander Geck aus Hessen – beim KSV schon in etlichen Begegnungen als guter Unparteiischer aufgefallen.

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