Aktuelles - Januar 2017

30.01.17

 

KSV 07 räumt bei den Bezirksmeisterschaften ab

Wittener Klassik-Ringer am Samstag überragend

 

Tolle Ergebnisse für die Ringer des KSV Witten 07 am Samstag bei den Bezirksmeisterschaften im griechisch-römischen Stil, die in Gütersloh ausgetragen wurden. Sowohl bei den Männern als auch in der Jugendklasse gab es zahlreiche Titel und Medaillen, die Mannschaftswertung ging komplett an den KSV.

28.01.17

 

Bundesliga 2017 - Die Termine stehen fest

 

02.09.17 frei    
09.09.17 KV Riegelsberg  KSV Witten 19:30 Uhr
16.09.17 KSV Witten ASV Hüttigweiler 19:30 Uhr
30.09.17 TV Aachen-Walheim KSV Witten 19:30 Uhr
03.10.17 KSV Witten AC Heusweiler 19:30 Uhr
07.10.17 RC Merken KSV Witten 19:30 Uhr
14.10.17 KSV Witten KSV Köllerbach 19:30 Uhr
       
21.10.17 frei    
28.10.17 KSV Witten KV Riegelsberg  19:30 Uhr
31.10.17 ASV Hüttigweiler KSV Witten 19:30 Uhr
04.11.17 KSV Witten TV Aachen-Walheim 19:30 Uhr
11.11.17 AC Heusweiler KSV Witten 19:30 Uhr
18.11.17 KSV Witten RC Merken 19:30 Uhr
25.11.17 KSV Köllerbach KSV Witten 19:30 Uhr
       
02.12.17 Achtelfinale Hinkampf    
09.12.17 Achtelfinale Rückkampf    

24.01.17

 

KSV Amazonen bleiben hinter den Erwartungen

 

Die Landesmeisterschaften der weiblichen Jugend und Seniorinnen standen als erste Qualifikationsmöglichkeit für die anstehen deutschen Meisterschaften auf dem Plan. Jedoch bleibt fest zu halten, es war für alle Athletinnen deutlich mehr möglich, lediglich Dilara Bayrak zeigte eine gute Leistung und kann sich einer Nominierung sicher sein. Durch Trainingsfleiß können einige Sportlerinnen das Ruder jedoch noch umreißen.

 

In der weiblichen Jugend bis 38Kg konnte Lara-Sophie Tritsch in beiden Kämpfe nicht punkten und verlor chancenlos vorzeitig auf Schultern. Platz 3 ohne einen Sieg.

 

In der 52kg Klasse konnten der KSV zwei Sportlerinnen ins Feld schicken. Dana Boric musste nach zwei Niederlagen und einem Sieg mit Platz 7 zufrieden sein. Emily Weiß konnte keinen Sieg für sich verbuchen und wurde 10. Vor allem ärgerlich, denn im ersten Kampf wäre ein Sieg möglich gewesen.

 

Dilara Bayrak zeigte eine starke Leistung bereits im Vorfeld. Diszipliniert und mit vollem Einsatz hat sie ihr Wettkampfgewicht auf 70kg reduziert. Nach drei Siegen und zwei nicht abwendbaren Niederlagen wurde sie mit Platz drei belohnt. Ein gutes Wettkampfergebnis das für die DM motiviert.

 

Bei den Seniorinnen hatte Lina Dussin bis 55Kg ein hartes Los erwischt. Lina startet seit diesem Jahr bei den Juniorinnen und muss sich erst einmal einarbeiten. Bei diesem Wettkampf gingen die Juniorinnen bei den Senioren an den Start und so hatte sie direkt die deutsche Meisterin der Seniorinnen im ersten Kampf. Eine Niederlage gegen Jaqueline Schellin die eingeplant war. Im weiteren Turnierverlauf folgte die deutsche Meisterin der Juniorinnen Serena Böhlke. Auch hier musste Lina die Überlegenheit anerkennen. Ausgeschieden und am Letzte der Gewichtsklasse hat Lina noch viel Trainingsarbeit vor sich.

 

Deutlich mehr hatte man von Viviane Herda erwartet. Als amtierende deutsche Meisterin der Juniorinnen hatte sie in der aufgerückten 63kg Klasse keinen guten Wettkampf erwischt. Die Niederlage gegen Debora Lawnitzak war unnötig, ebenso die Niederlage gegen Eyleen Sewina. Lediglich gegen Janni Sommermayer konnte Viviane siegen. Platz Vier in dieser Klasse zeigen, dass sie in dieser Klasse einiges an Arbeit vor Herda liegt um bei den deutschen Meisterschaften vorne stehen zu können. Motivieren müsste Viviane, dass die Europameisterschaften der Juniorinnen Anfang Juli in Dortmund stattfinden. Also ein Heimspiel.

Dana Boric

24.01.17

 

Idris Ibaev wird Vizelandesmeister in Württemberg

 

Im KSV Witten werden Sportler mit Perspektive gefördert, auch wenn sie nicht an deutschen Meisterschaften teilnehmen können, wie im Falle von Idris Ibaev. Ohne deutschen Pass sind ihm viele andere Turniere möglich aber eine deutsche Meisterschaft verwehrt. So startete er bei den offenen württembergischen Meistschaften in Schramberg als Einziger KSV Athlet.

 

In der aufgerückten 66kg Klasse konnte Idris unter den 17 Teilnehmern ein gutes Ergebnis vorzeigen. Im B-Pool stand Idris im ersten Kampf Pascal Hilkert gegenüber, trotz 5:0 Führung ging Idris nach einer Unsicherheit vorzeitig auf Schultern. Nach weiteren 4 Siegen stand er im Halbfinale. Ein anderer Wettkampf Modus in Württemberg ermöglichte das. Mit Platz 2 in seinem Pool könnte er sich für das Finale qualifizieren indem er den Gruppensieger des A-Pools besiegt. Ein harter Kampf gegen Luca Lauble folgte. Mit 3:1 entschied Idrisdiesen Kampf für sich, das bedeutete den Einzug ins Finale.

 

Dort wartete ein weiteres Mal Pascal Hilkert, der sich ebenfalls im Halbfinale gegen den A-Pool durchsetzen konnte.

 

Idris ging in Fürhung und dominierte den Kampf. Dann zeigte Idris in einer Aktion Unsicherheiten und vergab die hart erarbeitete Führung ein weiteres Mal. Die Schulterniederlage war nicht mehr abzuwenden. Vizemeister in Württemberg. Es hätte Gold sein können.

17.01.17

 

Ringen: Bezirksmeisterschaften in Bielefeld

Wittener Flüchtling gewinnt Titel für KSV

 

Seit Anfang 2015 betreut der Ringer-Bundesligist KSV Witten 07 eine Reihe von Flüchtlingen, die inzwischen in den normalen Sportbetrieb des Vereins integriert sind. Hintergrund: die Mannesmann-Hallen an der Wittener WerkStadt werden normal vom KSV für den Trainingsbetrieb verschiedener Sportgruppen des Vereins genutzt. 2015 allerdings wurde eine der Hallen von der Stadt mit Flüchtlingen belegt, der Trainingsbetrieb musste für einige Zeit eingeschränkt werden. Der KSV Witten übernahm Verantwortung, kümmerte sich um die Flüchtlinge. Darunter auch junge Männer, die in ihrer Heimat bereits gerungen haben. Naheliegend, dass der Verein sie in die Übungsstunden einlud, separate Kurse und Veranstaltungen durchführte. Inzwischen sind die jungen Sportler in der Wittener Ringer-Riege angekommen, trainieren regelmäßig und nehmen an Veranstaltungen des Vereins teil. Und am Wochenende waren sie erstmals bei einem offiziellen Wettkampf in Deutschland dabei, bei den Bezirksmeisterschaften, die in Bielefeld vom „ASV Atlas“ ausgerichtet wurden.

 

Einer von ihnen, Zaryalay Schojah, gewann sogar den Titel: in der 70 kg-Klasse war er überlegen, was durchaus überraschte, aber auch das riesige sportliche Potenzial des 17jährigen zeigte. In seinen vier Kämpfen gewann er viermal vorzeitig durch technische Überlegenheit. Freude bei dem KSV-Neuzugang, Freude auch beim Wittener Trainer Mirko Englich. Ganz so erfolgreich waren die anderen Akteure des KSV, die als Flüchtlinge nach Witten kamen und beim KSV ihre sportliche Heimat gefunden haben, nicht. Dem Spaß tat dies aber keinen Abbruch. Doch nicht nur bei den Männern kümmert man sich beim Wittener Bundesligisten um Flüchtlinge: auch in Reihen der Jugend sind etliche Sportler, die in Witten und Umgebung ihre neue Heimat gefunden haben und schon Erfolge auf der Ringermatte feiern.

 

Mit Ufuk Canli kam ein Wittener Bundesliga-Akteur ebenfalls zum Titel (97 kg), während sich Oberligaringer Mattaios Engonidis mit Rang zwei begnügen musste.

17.01.17

 

KSV Witten ist wieder Erstligist

Der siebenfache Meister zurück in der Deutschen Ringer-Elite

 

Seit dem vergangenen Samstag ist es amtlich: der KSV Witten 07 kehrt nach achtjähriger „Abstinenz“ vom Erstliga-Ringen in die bundesdeutsche Eliteklasse zurück. Dieses freudige Ergebnis brachten Vorsitzender Thomas Altstadt und Sportvorstand Frank Weniger von der gemeinsamen Sitzung der Liga-Vereine mit den Landesorganisationen und dem Präsidium des Deutschen Ringer-Bundes mit, die am Samstag nicht traditionell in Darmstadt, sondern im Ringer-Leistungszentrum in Aschaffenburg durchgeführt wurde. Von einer sehr „konstruktiven, offenen und transparenten Veranstaltung“ sprachen die beiden KSV-Funktionäre denn auch nachher nicht unzufrieden von Ablauf und Ergebnis dieser Sitzung.

 

2009 war der KSV Witten am Tiefpunkt angelangt: nach 43 Jahren in der 1. Bundesliga waren es finanzielle Gründe, die den Traditionsverein aus der Ruhrstadt zwangen, sich aus dem Oberhaus zurückzuziehen und einen Neuanfang in der höchsten Landesklasse, der Oberliga, zu wagen. Zwei Jahre Oberliga, dann war der Anschluss nach oben wiederhergestellt. Seit 2011 kämpften die Wittener in der 2. Bundesliga, und das mit viel Erfolg: dreimal wurde der KSV Meister, in den beiden letzten Jahren sogar in Folge, dazu je eine Vizemeisterschaft und ein dritter Platz – das waren Zeichen eines deutlichen Aufschwungs.

 

Und jetzt geht’s wieder ganz nach oben für die Ringer aus der Ostermann-Halle – der Deutsche Ringer-Bund stellte in Aschaffenburg die neue Konzeption vor und 21 Vereine, die fristgerecht gemeldet hatten, sind jetzt dabei. Darunter eben auch der KSV Witten, der in einer der drei regionalen Siebener-Gruppen kämpfen wird.

 

Nicht mehr im Rennen sind wohl die vier DMM-Halbfinalisten dieses Jahres, nämlich SVG Weingarten, KSV Ispringen, KSV Aalen und ASV Nendingen, dazu VfK Schifferstadt – diese Clubs basteln weiter an einer „Deutsche Ringer-Liga“. Was daraus wird? Man wird sehen. Drei der letztjährigen Erstligisten – KSV Köllerbach, ASV Mainz und TuS Adelhausen – werden auf jeden Fall in der neuen DRB-Bundesliga an den Start gehen, wie auch 18 der 30 letztjährigen Zweitliga-Mannschaften, die 2016 in einer der drei Gruppen kämpften. Summa summarum also 21 Vereine, die ab Saison 2017/18 auf Punktejagd in Liga eins gehen und den neuen Deutschen Mannschaftsmeister küren werden.

 

Wesentlich an der Einigung beteiligt war NRW-Ringerpräsident Jens Nettekoven, der wichtige Vorbereitungen getroffen hatte, um Vereine und DRB zu einer Einigung führen zu können. U.a. will man künftig – ab Saison 2018 – ein Punktesystem, gestaffelt nach den Erfolgen der individuellen Ringer, einführen. Das soll dazu den Vereinen die Chance geben, mit ähnlichen Ausgangspositionen ins Rennen gehen zu können. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass der Bundesliga-Ausschuss – in dem der DRB bisher stets eine Stimme mehr hatte als die darin vertretenen Vereine – künftig Entscheidungen nur noch mit Zweidrittel-Mehrheit treffen kann. Mehr Diskussion, mehr Offenheit, mehr Transparenz will man damit erreichen. Überhaupt: Transparenz und Offenheit, das waren häufig zitierte Begriffe, die die neue Zusammenarbeit prägen sollen.

 

Was erwartet den KSV Witten nun in der Saison 2017 in der 1. Bundesliga? Nicht viel neues, denn die Wittener treffen auf fast die gleichen Vereine wie in der 2. Liga im letzten Jahr. Die NRW-Vereine aus Aachen-Walheim und Merken sind weiter dabei, der TV Dellwig hat sich verabschiedet und Oberliga-Meister Herdecke wollte nicht ganz nach oben. Dazu aber die Saar-Clubs aus Riegelsberg, Hüttigweiler und Heusweiler und der KSV Köllerbach. Der tauscht die Mannschaften aus: statt Köllerbach II wird jetzt der KSV jetzt gegen Köllerbach I in der Liga ringen! Wie Dellwig hat sich auch der hessische Verein SRC Viernheim aus der Liga verabschiedet.

 

Die BL-Kämpfe beginnen am 2. September und enden am 25.11.; es folgen ab 2.12.2017 die Play-offs mit den Achtel-, Viertel- und Halbfinalkämpfen. Die Finals um die DMM sind für den 20. und 27.1.2018 terminiert.

 

 

Die Ligen der DRB-Bundesliga für die Saison 2017/2018:

 

Staffel West 

       
KSV Witten 07
RC Merken
TV Aachen-Walheim
AC Heusweiler
ASV Hüttigweiler

KSV Köllerbach
KV Riegelsberg

 

Staffel Süd

      
ASV Urloffen
RKG Freiburg
SV Triberg
TuS Adelhausen
VfL Neckargartach
ASV Mainz 88
SV Alemannia Nackenheim

 

Staffel Ost


RV Lübtheen
FC Erzgebirge Aue
WKG Pausa/Plauen
TSV Westendorf
SV Johannis Nürnberg

SV Hallbergmoos
SV Wacker Burghausen

 

17.01.17

 

Der Deutsche Meister 2016/17 heißt SV Germania Weingarten

Ispringen gewinnt Rückkampf, aber 13:9-Vorsprung reicht den Germanen knapp

DRB-Bundesliga 2017 steht – mit KSV Witten 07

 

Dass er aus dem Landesverband Nordbaden kommt, der neue Deutsche Ringer-Mannschaftsmeister, war vor den Finalkämpfen klar. Denn sowohl der „Newcomer“ aus Ispringen als auch der etablierte SV Germania Weingarten stammen aus diesem Teil des Landes Baden-Württemberg. Nach dem Hinkampf-Erfolg der „Germanen“ mit 13:9 wurde es in der zweiten Begegnung, die in Pforzheim ausgetragen wurde, nochmal richtig spannend: erst Weltmeister Frank Stäbler konnte seine Farben auf die Siegerbahn lenken, als er im vorletzten Einzelkampf in der letzten Minute punktete und den Kampf knapp für sich und den SVG entschied. Beim 11:9-Vorsprung für Weingarten konnte dann nichts mehr „anbrennen“ – selbst die einkalkulierten vier Zähler in der Abschlussbegegnung zugunsten des KSV Ispringen konnten den Vier-Punkte-Vorsprung der Germania aus dem Hinkampf nicht mehr wettmachen. Glückwunsch nach Weingarten, das damit seinen dritten Titel feierte.

 

Wie es in der kommenden Saison weitergeht für die Finalisten und die anderen „DRB-Verweigerer“, die eine autonome „Deutsche Ringer-Liga“ auf den Weg bringen wollen? Das weiß derzeit wohl niemand. Das Thema DRB-Bundesliga wurde indes auch am Samstag abschließend beraten und verkündet (sh. nachstehenden Kurzbericht).

 

Hier die Einzelergebnisse des zweiten DMM-Finalkampfes 2016/17:

 

                                KSV Ispringen             SVG Weingarten

Stilart

Gewicht

 

 

Res.

Punkte

Kampfstand

Gr.

57

Ibrahim Fallacara

Thomas Rönningen

0:3

PS 1:9

0:3

Fr.

130

Nick Matuhin

Magomedgdzhi Nurov

1:0

PS 7:6

1:3

Fr.

61

Ivan Guidea

Vladimir Egorov

3:0

PS 11:1

4:3

Gr.

98

Ardo Arusaar

Oliver Hassler

2:0

PS 6:2

6:3

Gr.

66A

Muhammet Yasin Yeter

Ionut Panait

0:3

PS 0:9

6:6

Fr.

86B

Michael Kaufmehl

William Harth

1:0

PS 4:3

7:6

Fr.

66B

David Wagner

Alejandro Valdes

0:4

SS 0:12

7:10

Gr.

86A

Zakarias Berg

Jan Rotter

2:0

PS 4:0

9:10

Gr.

75A

Aleksandar Maksimovic

Frank Stäbler

0:1

PS 2:3

9:11

Fr.

75B

Kakhabar Khubezthy

Georg Harth

4:0

SS 9:1

13:11

16.01.17

 

Ringen:

Bericht vom Wettkampf-Wochenende Bielefeld

 

In Bielefeld fanden die ersten Standortbestimmung im Ringen statt. Im freien Stil gingen insgesamt 38 KSV Starter bei den Bezirksmeisterschaften an den Start. Mit 27 Medaillen waren die Trainer mehr als zufrieden und doch gab es den ein oder anderen der die Medaille unglücklich aus den Händen geben musste. Am Samstag kämpften die Ringer ab 12 Jahren in unterschiedlichen Altersklassen. Am Sonntag die Jüngeren. Mit sechs Trainern konnte der KSV diese Mammut-Aufgabe einwandfrei bewältigen. Die konsequente Jugendarbeit zahlt sich weiterhin aus, in der Gesamtwertung des Wettkampfes stand der KSV verdient ganz oben.

 

Gold ging an Kamil Gereev, Adrian Gusseva, Lotta Englich, Ümitcan Tasdemir, Alexander Boric, Tim Oberboßel, Gregor Eigenbrodt, Justus Eigenbrodt, Mert Tasdemir, Andreas Zenger, Ufuk Canli und Zayala Schojeh. Silber gewannen Louisan Goza, Noah Englich, Gensche Gereev, Radoslaw Szczesny, Matthaois Engonidis. Bronze für Ilias Stuckas, Milad Rausch, Eugen Daub, Mika Labos, Vera Engelkamp, Rasmus Rodeheger, Maximilian Nowicki, Kutkagan Öztürk, Linus Stamm, Nikita Maimakov, Tugkagan Öztürk. Knapp an der Medaille vorbei mit Platz vier platzierten sich Niclas Weiß, Juri Daub, Niklas Schinner.

 

Für Ben Schaller, Aleksej Maimakov, Khalid Omarzey, Vatan Ülger, Moritz Schaller, Julius Tuszynsky und Andrej Maimakov reichte es noch nicht unter die ersten 4.

Foto Team Sonntag der C/D/E Jugend

13.01.17

 

Ringen:

Wochenende der Entscheidungen –

Deutscher Mannschaftsmeister wird ermittelt

In Darmstadt beraten Bundesligisten mit dem DRB über die Liga-Zukunft

 

Gleich zwei große Entscheidungen stehen im Ringerlager an diesem Wochenende an: in Pforzheim kommt es zum Show-down um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2016/17, wenn die Finalisten KSV Ispringen und Germania Weingarten im Rückkampf aufeinander treffen. Die Hinbegegnung in der Vorwoche hatten die Germanen auf heimischer Matte mit 13:9 gewonnen – also alles andere als eine Vorentscheidung. So hofft der Nordbadische „Newcomer“ KSV Ispringen nicht ganz ohne Grund auf die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

 

Ispringen hatte bereits im Halbfinale überrascht und den Geheimfavoriten KSV Aalen nach einem 11:11-Remis im Hinkampf dann in der Auswärtsbegegnung in der Ostalb mit 13:7 besiegt. Weingarten dagegen kam durch zwei Siege gegen Titelverteidiger ASV Nendingen problemlos in die Endkämpfe.

 

Unternehmer Werner Koch ist der starke Mann bei den Ringern aus Ispringen, er finanziert das Team maßgeblich. Sein Ziel war es, dem nordbadischen „Platzhirsch“ Germania Weingarten mittelfristig den Rang abzulaufen. Ob dies nun schon in diesem Jahr passiert? Man darf gespannt sein.

 

Ebenso auf die zweite Entscheidung – denn in Darmstadt treffen sich traditionell die Bundesligisten mit dem Deutschen Ringer-Bund. Es dürfte allerdings eher fraglich sein, ob es dabei tatsächlich schon eine Entscheidung geben wird. Eher dürften die Vereine einen Zwischenbescheid bekommen, wie es um die Zukunft der 1. Bundesliga steht. Bekanntlich wollen einige Vereine, darunter die DMM-Finalisten, ab der kommenden Saison eine Profi-Liga einführen und haben nicht für die DRB-Bundesliga 2017 gemeldet. Der DRB hat daraufhin ein Konzept vorgelegt, wonach die verbleibenden Erstligisten und die Vereine der bisherigen 2. Bundesligen die künftige erste Liga bilden sollen. Doch auch da gab es schon reichlich Absagen – u.a. hat sich der aufstiegsberechtigte NRW-Oberligameister TSG Herdecke gegen einen Aufstieg entschieden. Wie zuletzt zu hören war, sollen lediglich 19 Vereine ihre Meldung für die künftige Liga abgegeben haben.

 

Vorsitzender Thomas Altstadt und Sportvorstand Frank Weniger vertreten den KSV Witten bei dieser Zusammenkunft in Darmstadt-Arheilgen.

Unsere Sponsoren:

Besucher