Aktuelles - März 2017

30.03.17

 

Besuch vom Großmeister Eberl im Januar 2017

 

Vom 13.-14. Januar war der Taekwon-Do Großmeister Franz Eberl aus Salzburg zu Besuch bei der Taekwon-Do Gruppe des KSV Witten. Anlass war zunächst das Trainingsjubiläum von Christian Brodowski. Genau vor 25 Jahren hatte er bei Franz Eberl seine erste Unterrichtsstunde genommen, damals noch in Ottobrunn (bei München) und hatte seitdem kontinuierlich bei ihm und anderen Meistern gelernt. Seinen Weg hatte ihn damals an die Universität Witten-Herdecke geführt, wo er 1998 selbst anfing, Taekwon-Do zu unterrichten.

 

Weiterhin besiegelt das Event auch das Zusammenwachsen der beiden wittener Gruppen aus der UWH und dem KSV. Die unterrichteten Techniken dienten auch als Vorbereitung auf anstehende Prüfungen zu neuen Dan-Graden. Die beiden Unterrichtseinheiten am Sonntag, dem 15.1. in Neuss stellten auch den Kontakt zur dortigen Taekwon-Do Gruppe und deren Lehrer, Emil Gümüsdagli, her.

 

Alle hatten interessante Begegnungen zwischen verschiedenen Taekwon-Do – Stilen und herzlichen Menschen, die viel Freude an gemeinsamer Bewegung haben.

29.03.17

 

KSB-Geschäftsführer Ingo Trudung geht in den Ruhestand

 

Am Freitag wird er sich von seinen Sportfreunden, Partnern, Kollegen/-innen und Weggefährten über 40 lange Berufsjahre verabschieden: Ingo Trudung scheidet zum 31.3.2017 als Geschäftsführer des Kreissportbundes EN aus und verabschiedet sich bei einem Empfang im „Haus des Sports“ an der Westfalenstraße.

 

Ingo gehörte über all‘ diese Jahre fest zum Wittener Sportleben. Zunächst als aktiver Turner, konkreter: Trampolin-Turner der damaligen Abteilung in der SU Annen. In der Bundesliga startete das SUA-Team mit Ingo an der Spitze in den 70 / 80 er-Jahren – einige Veranstaltungen fanden gemeinsam mit dem KSV Witten in der Husemannhalle statt. Und auch in den Individual-Wettbewerben zählte der Wittener zur nationalen Elite.

Später führte er sein Werk als Trainer weiter, ehe er sich dann beruflich wiederum mit Sport befasste. Er wurde der erste hauptamtliche Geschäftsführer des Kreissportbundes EN, der seinen Sitz noch heute in Witten hat.

 

Der KSV Witten möchte es nicht versäumen, sich bei Ingo für die vielen Jahre hervorragender Zusammenarbeit zu bedanken! Er hatte immer ein Ohr für die Belange der Vereine, natürlich auch des KSV Witten – er kannte sich schließlich aus eigener Sicht. Er hat beraten und unterstützt, uns häufig wichtige und erfolgversprechende Hinweise, Tipps und Informationen gegeben. Abschließend wünschen wir Ingo Trudung einen glatten Übergang vom Arbeits- und das Nach-Arbeits-Leben, einen gesunden Ruhestand mit hoffentlich noch vielen (auch sportlichen) Aktivitäten.

 

Hier das Schreiben, das er an die Vereine des Kreises, die Bünde und die Vertreter des Sports richtete:

Ingo Trudung - Verabschiedung
KSB - Ingo Trudung - Verabschiedung.pdf
PDF-Dokument [211.9 KB]

28.03.17

 

Dilara Bayrak wird Vizemeisterin bei den deutschen Meisterschaften

 

Sensationell verlief das Wochenende für Dilara Bayrak in Bönen bei den deutschen Meisterschaften der weiblichen Jugend. In der 70Kg Klasse stand sie im Finale und gedachte zur Siegerehrung ihrem verstorbenen Opa und Olympiasieger Mithat Bayrak.

 

Die mit 7 Teilnehmern besetzte Klasse teilte sich in zwei Gruppen. Dilara konnte gegen ihre erste Gegnerin Saskia Jung aus Hessen mit einem Überlegenheitssieg ins Turnier starten. Jessica Matisch aus Brandenburg hatte auch keine Chance und landete sogar vor Ablauf der Kampfzeit auf beiden Schultern, dies bedeutete den Einzug ins Finale und den Kampf um Gold für Dilara. Im Finale fand Dilara keine technischen Mittel um Sabrina Fischer aus Südbaden zu gefährden und verlor. Die Freude über ihren bisher größten Erfolg überwog schnell und in Gedenken an ihren verstorben Opa Mithat Bayrak trug sie sein Bild zur Siegerehrung bei sich. Eine große Geste der fleißigen Sportlerin.

 

Dana Boric konnte in der 52g Klasse ebenfalls mit einem Sieg ins Turnier starten. Gegen Jenny Hirsch aus Thüringen ging Dana mit 4:0 in Führung. Nach einer Unachtsamkeit gelangte sie in die gefährliche Lage und konnte die Schulterniederlage nicht mehr verhindern. Im entscheidenden Kampf um das Weiterkommen stand sie der späteren Vizemeisterin Sina Moosman aus Südbaden gegenüber. Leider konnte Dana die Niederlage nicht abwenden und schied als 13. in der Teilnehmerstärksten Gewichtsklasse aus.

27.03.17

 

27. Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen am 17. Mai

Alle Grund- und Förderschulen sind eingeladen – schon 14 Zusagen

 

In diesem Jahr geht die Wittener Stadtschulmeisterschaft im Ringen in die 27. Runde – eine Erfolgsgeschichte! Denn schon jetzt, kurz nach der Ausschreibung, haben 14 Schulen gemeldet, wollen wieder mit dabei sein, wenn es am 17. Mai in der Husemannhalle um Titel, Medaillen und Förderpreise gehen wird.

 

Jede Schule hat ein maximales Kontingent von 30 Kindern, die auf die fünf Matten in Wittens größter Sporthalle gehen werden. In zwei Altersklassen und getrennt nach Mädchen und Jungen finden die Wettkämpfe statt. Und die Wittener Vereine SU Annen und KSV 07 müssen schon wieder jede Menge „Manpower“ aufbringen, will man die Veranstaltung einmal mehr zum Erlebnis sowohl für die teilnehmenden Kinder als auch begleitende Lehrerschaft und Familien machen. Doch darin hat die Ringergemeinde der Ruhrstadt große Erfahrung – wie gesagt, in diesem Jahr wird es die 27. Auflage der „SSM Ringen“ sein. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1990, seinerzeit noch in ganz kleinen Dimensionen im damaligen Trainingszentrum „Mannesmann-Hallen“.

 

Und wie immer sind auch diesmal bereits frühzeitig Wittener Unternehmen mit „im Boot“ und unterstützen die Veranstalter tatkräftig: So die Stadtwerke Witten mit ihrem „SportScout“-Förderprogramm, das Einrichtungshaus Ostermann, die Firma J.D. Neuhaus, natürlich die Sparkasse und auch der StadtSportVerband.

 

Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin werden Medaillen und Urkunden erhalten, die besten Schulen jeweils Pokale und einen Geldpreis, und die Siegerschule bekommt den „Mithat-Bayrak-Wanderpokal“, gestiftet von der Familie Mithat Bayraks im Gedenken an den großen Ringer, zweimaligen Olympiasieger und „Brückenbauer“ zwischen seiner alten, türkischen und der neuen, deutschen Heimat. Den Pokal gewann im letzten Jahr die Rüdinghauser Grundschule.

 

Trainer und Übungsleiter des KSV und der SU Annen sind schon jetzt in den Schulen der Ruhrstadt unterwegs, um Kinder und Lehrer auf das Turnier vorzubereiten.

Schulmeisterschaft 2017 - Ausschreibung
Schulmeisterschaft 2017-Ausschreibung.pd[...]
PDF-Dokument [277.1 KB]
Schulmeisterschaft 2016 - Resultate
Resultate-2016.pdf
PDF-Dokument [74.7 KB]

20.03.17

 

Gregor Eigenbrodt und Noah Englich deutsche Vize Meister der B-Jugend

 

Mit insgesamt vier Sportlern war der KSV Witten bei den deutschen Meisterschaften der B-Jugend vertreten. Drei Ringer setzten sich im Freistil durch, einer im griech.-Römischen Stil. Am Ende wurden es zwei Vize Meister und ein sechster bzw fünfzehnter Platz.

 

Drei Freistiler reisten nach Heddesheim um dort um den nationalen Titel zu kämpfen. Im leichtesten Limit bis 34Kg sorgte Justus Eigenbrodt mit Platz sechs für ein positives Ergebnis. Nach einem Sieg und drei Niederlagen war für ihn allerdings mehr drin, Platz drei war möglich doch konnte er seinen Gegner nicht auf beiden Schultern festhalten.

 

Tim Oberboßel hat fast zwei Jahre gearbeitet für die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften. Im Limit bis 46kg ging in diesem Jahr die Rechnung auf. Die zwei Niederlagen konnte er nicht abwenden, unter anderem gegen den späteren Vizemeister. Platz 15 für den fleißigen KSV Sportler.

 

Gregor Eigenbrodt startete in der stärksten Klasse des Turniers (42Kg) mit einem Sieg. Daraufhin folgten zwei weitere ungefährdete Punktsiege. In Runde 4 hielt Kevin Siegert aus Luckenwalde anfangs mit, jedoch ließ Gregor nichts anbrennen und gewann auch hier. Technisch und kämpferisch setzte Gregor alle Vorgaben des Trainers und Papas Klaus Eigenbrodt perfekt um. Das eingespielte Team peilte die Medaille an, im internen NRW Duell gegen Dauerrivalen Shamil Sulemanov zeigte Gregor seine physische Stärke und ließ Sulemanov keine Chance, schulterte ihn sogar und zog ins Finale ein. Für seine erste DM Teilnahme bereits ein toller Erfolg, doch Gregor wollte Gold. Im Finale gegen Dario Dittrich konnte Gregor wieder seine Stärken nutzen und zur Pause führte er 8:1, der Titel greifbar. Es folgte ein technisches Hin und Her und eine sehr umstrittene Kampfrichterentscheidung nach Ende der Kampfzeit stand es 12:12. Aufgrund der letzten Wertung ging der Sieg somit an Dittrich. Große Enttäuschung im Team Eigenbrodt, denn die letzte Wertung die Dittrich den Sieg brachte erfolgte mit dem Schluss gong und hätte genauso gut außerhalb der Zeit gewertet werden können, dann wäre Gregor deutscher Meister.

 

Als einziger Greco Spezialist reiste Noah Englich nach Hückelhoven. In der 38kg Klasse war sein Ziel das Finale. Im Vorjahr vergab Noah trotz hoher Führung die Bronze Medaille und das sollte nicht nochmal passieren.

 

Mit zwei Überlegenheitssiegen startete er gut ins Turnier. Mit schönen Techniken zeigte Noah seine Klasse. Im Kampf gegen Gleb Titov behielt Noah die Oberhand auch wenn es am Ende 25:10 ausging, blieb Noah ungefährdet. Jonas Vogt konnte lange mithalten, allerdings konnte auch er die technisch taktische Kampfführung von Noah nicht unterbinden, mit diesem Sieg stand Noah im Finale. Kein geringerer als Albert Nakaev amtierender deutscher Meister und Dauerrivale wartete dort auf ihn. Die letzten zwei Duelle verbuchte Noah für sich und so ging er fokussiert und konzentriert in den Kampf.

 

Die taktischen Vorgaben von Trainerin Yvonne Englich setzte Noah super um, leider wurde das konsequente Arbeiten von den Kampfrichtern nicht belohnt. In der Bodenlage konnte Nakaev seine Stärke nutzen und durch eine Unachtsamkeit von Noah ging Nakaev mit 0:4 in Führung. Trotz starker kämpferischer Leistung verkürzte Noah noch auf 1:4 konnte aber die Niederlage nicht mehr abwenden. Silber in diesem starken Turnier und einer starken technischen Leistung lassen auf weitere Erfolge hoffen.

17.03.17

 

Ergänzung zum Artikel „Viviane Herda Deutsche Vizemeisterin“

 

„Vivi“ kämpfte bei der Juniorinnen-DM im hessischen Michelstadt im Nordischen Turnier gegen drei Konkurrentinnen der 63 kg-Kategorie. In der Auftaktbegegnung traf sie auf Anne-Kathrin Roick vom RC Cottbus, der sie keine Chance ließ und beim Stand von 10:0 Punkten auf die Schultern zwang. Dann ging es in Runde zwei gegen die Dauerrivalin Eyleen Sewina aus Greiz, die sie in den letzten Begegnungen eigentlich ganz gut im Griff hatte. Auch diesmal war nur eine Aktion wieder entscheidend – und hatte die Ringerin aus Thüringen auf ihrer Seite, sie setzte sich knapp mit 2:1 gegen die KSV-Athletin durch. Das war dann schon die Vorentscheidung, denn ein weiterer Sieg gegen Elena Sell vom TSV Gailbach aus Hessen (8:0 Punkte) nutzte dem Wittener Talent nichts. Denn auch die Greizerin kam zu einem Punktsieg über die Hessin und einem Schultersieg gegen die Athletin aus Brandenburg. So blieb am Ende „nur“ Rang zwei für Viviane Herda, die eigentlich eine Vorentscheidung für die Teilnahme an der Junioren-EM im Juni in Dortmund schaffen wollte. Dennoch dürfte sie noch Chancen haben, wenn sie nämlich bei den nächsten internationalen Aufgaben durch Siege und Platzierungen überzeugen kann. Doch bis dahin ist noch viel Arbeit erforderlich!

07.03.17

 

Sportlerehrung der Stadt und des StadtSportVerbandes:

KSV Witten wieder stark vertreten

Förderung für Viviane Herda und Lina Dussin

 

Im Forum der Stadtwerke Witten an der Dortmunder Straße trafen sich am vergangenen Freitag (3. März) Sportlerinnen und Sportler, Vereinsvorstände, Vertreter aus Politik und Wirtschaft und des StadtSportVerbandes, um die im Jahr 2016 erfolgreichen Wittener Akteure in den verschiedenen Sportarten und -disziplinen zu ehren.

 

Begrüßt wurden die Anwesenden vom Geschäftsführer der Stadtwerke, Andreas Schumski, dem Sportausschuss-Vorsitzenden im Rat der Stadt, Lars König und dem Vorsitzenden des SSV, Klaus Lohmann. Wieder einmal erwies sich die Veranstaltungsstätte als prädestiniert für ein derartiges Event, das kurzweilig in verschiedenen Blöcken abgewickelt wurde.

 

Den größten Block bildeten wieder einmal die Sportlerinnen und Sportler des KSV Witten, deren sowohl individuellen Leistungen als auch die in den Mannschaften des Vereins ausgezeichnet wurden. So die Jugendmannschaft des KSV, die 2016 NRW-Meister wurde, und die Bundesligastaffel, die die Meisterschaft in Liga 2 erzielte und den Aufstieg in die 1. Liga schaffte. Mit Radoslaw und Arthur Szczesny, Idris Ibaev, Fahim Nasari, Pascal Wittke und Ufuk Canli stellten sich Ringer vor, die auf Landesebene Erfolge feierten. Auf Bundesebene waren dies Dilara Bayrak, Noah Englich, Arthur Eisenkrein, Lina Dussin und Viviane Herda.

 

Viviane Herda und Lina Dussin kamen auch in den Genuss der Förderung durch das „SportScout-Programm“ der Stadtwerke Witten. Sie können ihre Trainings- und Wettkampfaufgaben im laufenden Jahr dank der finanziellen Unterstützung jetzt intensiver durchführen.

06.03.17

 

Youngster des KSV auf Medaillenjagd

 

Am Samstag fanden die Landesmeisterschaften der C- und D-Jugend im Griechisch-römischen Stil sowie der weiblichen Schülerinnen im Freistil in Aachen statt. Vier Medaillen nahmen die Youngster es KSV mit nach Hause. In der D-Jugend bis 25 kg konnte Rasmus Rodeheger Wettkampferfahrung sammeln. Er konnte zwar keinen seiner 3 Kämpfen siegreich gestalten, zeigte aber eine tolle kämpferische Leistung und wurde er Vierter.

 

In der C-Jugend stand bis 31 kg Romeo Behrenhardt auf der Matte. Nach 2 Niederlagen und einem Sieg gewann er Bronze, seine erste Medaille bei einem größeren Wettkampf. Ben Schaller und Niclas Weiß hatten bis 34 Kg eine starke Klasse vor sich. Ben startete mit einem Sieg. Gegen den späteren Landesmeister konnte er noch nicht mithalten und musste die Niederlage hinnehmen. Im entscheidenden Kampf um die spätere Medaillen war Ben zu nervös und verlor auch diesen Kampf, Platz 8.

 

Niclas zeigte seinen bisher besten Wettkampf. Gegen den Ringer aus Essen Thomas Lagoda blieb es lange offen bis Niclas die Führung übernahm und nicht mehr abgab. Unglücklich dann die Niederlage im nächsten Kampf, doch durch einen weiteren Sieg konnte sich Niclas dennoch fürs Finale durchsetzen, da sein Gegner gegen den er verlor vorzeitig ausschied. Im Finale konnte Niclas keine weiteren Kräfte mobilisieren, Silber für Niclas.

 

Max Nowicki rückte in die 38 Kg Klasse auf. Nach drei vorzeitigen Siegen stand er im Halbfinale dem starken Ringer Murchid Akmurzaev aus Mülheim gegenüber. Max ordnete sich Akmurzaev unnötig unter und verlor Chancenlos. Um Platz drei hatte Max zu wenig Biss und verlor auch diesen Kampf unnötig, Platz vier.

 

Ümitcan Tasdemir müsste bis 46 Kg fünf Mal auf die Matte. Ümitcan hatte im vergangenen Jahr keinen Kampf verloren und setzte bisher seine Siegesserie fort. Bereits im ersten Kampf ging es heiß her, Fabian Schnell aus Aldenhoven verlangte Ümitcan alles ab, Schnell sicherte sich jedoch den ungefährdeten Punktsieg. Alexander Efimenko aus Hürth ging ebenfalls gegen Ümitcan in Führung, doch Ümitcan gelang es Efimenko auf beide Schultern zu drücken. Zwei weitere sichere Siege verbuchte Ümitcan auf sein Konto bevor er gegen Justin Stopp aus Hückelhoven nochmal aufs Ganze gehen musste. Trotz Rückstand schulterte Ümitcan auch diesen Gegner und wurde Vizemeister. Als Jünsgter in dieser Klasse kann Ümitcan bereits vorne mitringen, wenn er seine technischen Stärken noch mehr ausspielt, erwarten ihn noch viele Medaillen.

 

Bei den weiblichen Schülerinnen stand für Larissa Willfried bis 59Kg keine Gegnerin zur Verfügung. Anders für Lotta Englich die bis 37 Kg über die Waage ging. Nach drei sicheren vorzeitigen Siegen stand sie der 2 Jahre älteren Celine Scharfscherr gegenüber. Die letzten zwei Duelle gewann Scharfscherr. Lotta zeigte ihre Kampfstärke und durch schöne Techniken konnte sie dieses Mal den Sieg für sich zu verbuchen und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr. Als Jüngste in dieser Klasse ein tolles Ergebnis.

03.03.17

 

KSV Witten trauert um Klaus-Peter Kramer

Langjähriger Vereinsarzt verstarb am letzten Februar-Sonntag

 

Er war über viele Jahre ein Teil der Ringermannschaften des KSV Witten 07, agierte im Hintergrund an der „medizinischen Front“, kümmerte sich um die kleinen und größeren „Wehwehchen“ der Wittener Meisterringer in den siebziger und achtziger Jahren: Dr. Klaus Peter Kramer, Wittener Mediziner und Internist, hatte einen nicht unbedeutenden Anteil an den Meisterschaften und Top-Platzierungen der Mattenkünstler aus der Ruhrstadt in dieser „goldenen Zeit“. Jetzt starb er, am letzten Sonntag im Februar, im Alter von 77 Jahren. Die Beerdigung fand am Freitag im Kreise der Familie, von Freunden und Wegbegleitern auch aus seiner KSV-Zeit auf dem Wittener Friedhof an der Pferdebachstraße statt.

 

Die erste Mannschaftsmeisterschaft errang der KSV Witten im wahrsten Sinne des Wortes im Jahr 1970 – da war Klaus-Peter Kramer noch nicht dabei. Doch bei Titel Nr. zwei, 1974, hatte er bereits die ärztliche Betreuung der Wittener Ringer übernommen. In seiner damaligen Praxis an der Ardeystraße gingen die Athleten ein und aus. Sie fanden bei „Doc Kramer“ immer ein offenes Ohr, nicht nur in medizinischen Fragen. Und seine Hilfe und Unterstützung war nicht auf die Praxiszeiten beschränkt. Klar, dass er auch bei den Bundesligakämpfen stets am Mattenrand zu finden war, bei den Endrunden- und Finalkämpfen der folgenden Jahre erst recht. So bei den KSV-Meisterschaften Nr. drei bis sieben, die 1978, 1980, 1981, 1983 und 1986 folgten, wie auch bei weiteren sieben Vizemeisterschaften in diesen Jahren.

 

Und wenn die KSV-Kämpfer von Meisterschaften oder Turnieren verletzt nach Hause kamen, empfing er sie auch noch am Sonntagabend um 22 Uhr in seiner häuslichen Praxis an der oberen Ardeystraße, versorgte und betreute sie. So waren sowohl die Mannschafts- wie auch Individualerfolge dieser Zeit zu einem nicht unbeträchtlichen Teil auch seine Erfolge!

 

Klaus-Peter Kramer war auch selbst sportlich, betrieb verschiedene Sportarten. U.a. in der damaligen Altherren-Mannschaft des TuS Stockum, mit der er Stadtmeister wurde. Die Jagd war ein weiteres Hobby wie auch die kleine Landwirtschaft, u.a. mit der Schafzucht, die er in Wengern betrieb. In die Husemannhalle kam er zuletzt noch hin und wieder, um den Aufschwung des KSV und die Bundesligakämpfe zu verfolgen und sich mit ehemaligen Weggefährten auszutauschen. Im letzten Oktober musste er sich dann einem schweren medizinischen Eingriff unterziehen, von dem er sich eigentlich gut erholt hatte. Am Sonntag dann erlag er einem Schlaganfall.

 

Der KSV Witten ist Klaus-Peter Kramer dankbar für die Hilfe und Freundschaft über viele erfolgreiche Jahre. Er wird seinen festen Platz in den Annalen des Vereins haben.

Dr. Kramer (hinten Mitte) im Kreis der KSV-Schülermannschaft, die 1989 - mit Sohn Alexander Kramer - Deutscher Meister wurde.

Unsere Sponsoren:

Besucher