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Worum geht es beim Ringen?

Ringen für Anfänger

Für ungeübte Augen wirken Ringkämpfe wie eine unkoordinierte Rauferei. Dabei ist das exakte Gegenteil der Fall. Ringer bedienen sich aus einem riesigen Fundus an Greif- und Wurftechniken. Dabei achtet der Kampfrichter penibel auf die Einhaltung der Regeln und bestraft Verstöße.

 

Zwei Stilrichtungen

Gekämpft wird in zwei Stilrichtungen. Beim Griechisch-Römischen Stil gilt nur der Körper oberhalb der Gürtellinie als Angriffsfläche. Beim Freistil-Ringen hingegen darf der gesamte Körper vom Kopf bis zu den Füßen angegriffen werden. Schläge, Tritte und Würgegriffe sind bei beiden Stilen verboten. Frauen ringen nur im Freistil. Unabhängig von der Stilrichtung ist Ringen ein Ganzkörpersport. Die Athleten müssen flink, kräftig, technisch versiert und reaktionsschnell sein.

 

Ende des Kampfes

Ziel eines Ringkampfes ist es, den Gegner mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen. Gelingt dies, so ist der Kampf sofort beendet. Die Ringer sprechen dann von einem Schultersieg. Die andere Möglichkeit, einen Kampf zu gewinnen, ist der Sieg nach Punkten. Denn das Regelwerk sieht für verschiedene Aktionen einen bis fünf Punkte und auch Strafpunkte bei Regelverstößen vor, die der Kampfrichter im laufenden Kampf vergibt. Die Ringer wissen also, anders als Boxer, immer, wie es gerade steht und können ihre Kampf-Taktik entsprechend umstellen. Wer nach - je nach Turnierform - zwei bzw. drei Runden à drei Minuten mehr Punkte hat, gewinnt den Kampf.

 

 

Passivität wird bestraft

Der Kampfrichter ermahnt die Ringer zu einem aktiven Kampf. Für Passivität gibt es Strafpunkte, etwa wenn ein Ringer die Matte verlässt („Mattenflucht“), um seinem Gegner zu entkommen. Passivität liegt nicht vor, wenn sich ein Ringer in der „gefährlichen Lage“ befindet, also seine Schultern bereits Richtung Boden zeigen, ihn aber noch nicht berühren und er diese Position hält, indem er sich mit dem Kopf und den Füßen vom Boden abstützt und mit dem Hohlkreuz eine Brücke bildet. Liegt er nach Punkten in Führung, kann er auf diese sehr anstrengende Weise den Sieg über die Zeit retten.

 

Zehn Gewichtsklassen

Um Chancengleichheit zu gewährleisten, sind die Ringer in zehn verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Im Freistil beginnt die Einteilung mit der Klasse bis 57 Kilo und endet mit dem Schwergewicht bis 125 Kilo (Frauen: 50-76 Kilo). Im Griechisch-Römisch läuft die Einteilung von der Klasse bis 55 Kilo bis zum Schwergewicht mit bis zu 130 Kilo.

 

Die besten Ringer der Welt

Wer Ringkämpfe auf hohem Niveau sehen möchte, ist in der Ringer-Bundesliga richtig. Denn hier treten die besten Athleten der Welt gegeneinander an. Deutschland ist eines von ganz wenigen Ländern mit einer Profi-Liga. Darum kämpfen auf den Matten der Bundesliga zahlreiche Europa- oder Weltmeister sowie Olympiasieger.

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Auch in dieser Saison konnte man dem Publikum wieder hochkarätige Kämpfe bieten. Der große Gruppenfavorit aus Heilbronn wurde in beiden Duellen besiegt. Dazu gewann man drei der vier Derbys gegen die Teams aus Aachen und Merken; Duelle mit den Teams aus Nackenheim und Kleinostheim standen auf des Messers Schneide.

Spektakulär waren allerdings besonders die Ausheber einer Neuverpflichtung: Daniel Aleksandrov. Der Bulgare brachte die Zuschauer in der Husemannhalle ein ums andere Mal zum Staunen und Jubeln. Auch hier langte es wieder am Ende zu Platz 3 und mit etwas Losglück auch zum Erreichen des Viertelfinals. Hier wartete aus dem Süden der Republik aber mit dem TuS Adelhausen ein zu starker Gegner, der sich gegen den KSV auch in zwei Duellen jeweils mit 9:21 und 9:22 durchsetzen konnte.

 

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Der KSV soll für erstklassigen Sport stehen. Zu jedem Athleten auf der Matte gehört dabei ein Fan auf der Tribüne, um aus dem Wettkampf-Ereignis ein tolles Erlebnis für alle zu machen. Ob jung oder alt, Ringen-Experte oder neugieriger Newbie – jeder ist bei uns willkommen! Wir freuen uns auf Euren Besuch!

 

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