Samet Dülger neuer Chefcoach beim KSV Witten

20.01.2022

„Nach der Saison ist vor der Saison“ – so das Motto beim KSV Witten 07. Nur wenige Tage nach dem Achtelfinal-Aus gegen den KSV Köllerbach freuen sich die Verantwortlichen des KSV, mit Samet Dülger einen neuen Chefcoach begrüßen zu können. Der 33-jährige gebürtige Kölner trainierte zuletzt den Liga-Konkurrenten RC CWS Düren-Merken und hat selbst als aktiver Ringer mit großen Erfolgen auf der Matte gestanden. Neben zahlreichen Einsätzen in der Bundesliga für Neuss und Nendingen, mit denen er in den Saisons 2013 bis 2015 dreimal deutscher Mannschaftsmeister wurde, stehen vier Goldmedaillen bei deutschen Senioren-Meisterschaften sowie eine Reihe von Medaillengewinnen im Juniorenbereich in seiner Vita. Als DRB-Kaderringer startete er unter anderem bei Welt- und Europameisterschaften.

Sein Name geisterte bereits in den vergangenen zwei Jahren immer wieder einmal in den Köpfen der KSV-Verantwortlichen umher. Daher freut man sich nun unisono auf die gemeinsame Zusammenarbeit, die in erster Linie zum Ziel hat, die jungen Talente aus Witten und NRW weiter in die raue Bundesliga-Luft zu führen. Mit Dülger will man sich in kleinen Schritten in der neu formierten Bundesliga-Struktur etablieren. Auch wenn die neu formierte zweite Liga für eine sportliche Weiterentwicklung der jungen Garde reizvoll sein dürfte, ist das Ziel in der kommenden Saison sicherlich mindestens der sechste Tabellenplatz, der den Klassenerhalt sichern würde – bei den starken Teams in der Wittener Gruppe sicherlich nicht einfach, aber durchaus realistisch. Ebenso wie die Plätze vier und fünf – dort wird dann der letzte Viertelfinalist ausgerungen, während es für Platz 7 und 8 dann als Absteiger in die zweite Liga gehen würde.

Bedanken möchte sich der KSV aber auch bei Interimscoach Mesut Kayar (er wechselt auf eigenen Wunsch als Cheftrainer innerhalb des Landesverbandes) für seinen großartigen Einsatz. Er stand zu Beginn der Saison ohne großes Zögern bereit, als die Anfrage an ihn gerichtet wurde, das junge Team „auf dem Bock“ zu betreuen und hat seine sicher nicht immer ganz einfache Aufgabe am Mattenrand zusammen mit seinem Kollegen Peter Friedhoff hervorragend gelöst.